Träumerle

Der Blog zur Aue

Tag: Steinkreuz

Sonniger 1. Mai

Nun haben wir den schönen Monat Mai erreicht. Morgens noch grau, kam die Sonne dann doch hervor und ich musste hinaus ins Grüne.
Also erst mal ab in die Aue.

Die Aue im Mai

Vorbei ging es an einer Wiese voll mit Löwenzahn. Im Sommer stehen hier die Kühe.

Wiese voller Löwenzahn

Große Steine liegen im Wald.

Ein Findling?

Staubtrocken ist schon wieder alles, obwohl es geregnet hatte.
Blauer Himmel, weiße Wolken – was will man mehr?

Wonnemonat Mai
Feldweg

Dann hatte ich mein erstes Ziel erreicht. Gleich ganz am Anfang meiner Bloggerzeit zeigte ich diese Stelle in Gräfenhain schon einmal.

Steinkreuz bei Gräfenhain

Die Erklärung dazu findet man auf der Tafel daneben.
Dieses eingeritzte Kreuz ist ein Johanniterkreuz. An dieser Stelle haben Mitglieder dieses Ordens ein gedenkwürdiges Ereignis erlebt. Welches? Das ist bis heut nicht geklärt. Solche Steinmäler können Sühnemale für ein Verbrechen sein, aber auch Gedenksteine für einen Verstorbenen. Errichtet wurden solche Steine im Mittelalter.
Für mich total faszinierend.

Kreuzstein

Gleich daneben befindet sich eine winzige Ruine. Von was weiß ich nicht.

Ruine

Viel ist nicht mehr übrig. Ein Baum ist total verwachsen mit den Steinen.

eingewachsener Baum an der Ruine

Dann ging es weiter. Doch dazu im nächsten Beitrag, sonst wird es zuviel.

Waldweg

Unterwegs im Lehrgarten

Im Nachbarort Neukirch gibt es einen Lehrgarten und den besuchten wir jetzt bei strahlendem Sonnenschein. Ein paar Minuten mit dem Auto gefahren, dann ging es ab ins Grüne.

Lehrgarten01

Kühe drängten sich in die Ecke, als sie Johnny erblickten.

Lehrgarten02

Zwei Steinkreuze stehen hier auch. Leider kennen wir die Geschichte dazu nicht.

Lehrgarten03

Dann kommt die Wiese und man erkennt schon von Weitem die Bäumchen und Schilder. Sohnemann Robert kam hier voll auf seine Kosten, erfreute sich an der Artenvielfalt.

Lehrgarten04

Lehrgarten05

Ich konnte mich gar nicht satt sehen an all dem leuchtenden Grün und Gelb. Und Johnny hatte jede Menge zu schnuffeln, sprang über einen kleinen Wassergraben, spürte einen Frosch auf, hopste hin und her.

Lehrgarten06

Auch ein Hund braucht mal Pause. Unvermittelt setzte er sich hin und schaute einfach nur, als ob er diese schöne Natur genießen wollte 🙂

Lehrgarten07

Und dann konnte ich dieses schöne Portrait von ihm aufnehmen. Ich liebe meine Schnuffelnase 🙂

Lehrgarten08

Weiter ging es entlang einer Gartenanlage und einem kleinen Teich. Da schaute jemand über die Hecke:

Lehrgarten09

Der Frühling mit all seinen zarten Farben ist so prächtig anzuschauen:

Lehrgarten10

Im feuchten Gelände findet man Sumpfdotterblumen:

Lehrgarten11

Zum Schluss entdeckten wir noch dieses übergroße Wurzelgebilde:

Lehrgarten12

Im Herbst geht es da sicher wieder hin, wenn die Bäume sich verfärben.

Brigitte Weserkrabbe hat mir ein Maibaumfoto geschickt. Selbst will ich auch noch mal los und dann zeig ich, wie schön man solch eine Tradition leben lassen kann.

Erster Anlauf

Da der Frühling nicht mehr weit sein kann, müssen wir langsam unsere eingerosteten Knochen in Schwung bringen für die vielen Wanderungen, die ich euch versprochen habe. Also gehts auf zu einer ersten kleinen Runde – durch die Aue nach Gräfenhain, einem Ortsteil von Königsbrück und ca. 2 km entfernt.
Unser Ausgangspunkt ist die alte, teils abgebrannte Stadtmühle. Erstes Objekt zum Fotografieren ist das Eisenbahnviadukt. Ich selbst bin noch da hinüber gefahren, aber heut rollt kein Zug mehr durch die Aue.

                                               

Wir kommen vorbei am Moosbaum, den ich am Montag vorstellte. Im Sommer grasen hier ringsum Kühe, dann müssen wir auf den Elektrozaun achten.
Links Wald, rechts Feld und Wiese – nähern wir uns einem magischen Ort: dem Steinkreuz. Ich stelle mir immer vor, wie hier vor vielen hundert Jahren Menschen ein Ritual vollzogen haben. Nur welches – das weiß niemand.

                        

Wenige Schritte weiter kommen wir zu einem Steinbruch – Vorsicht, bitte nicht zu weit heran treten. Im Sommer sieht alles noch mystischer und schöner aus, jetzt ist halt alles noch grau und farblos.

                        

Von hier aus können wir entweder in den Ort laufen und auf der Hauptstraße zurück oder aber wir kehren um und genießen noch ein wenig die Natur und absolute Ruhe.
Nach einer reichlichen Stunde sind wir wieder zurück – ich lade euch ein zu Kaffe und Kuchen oder auf ein kühles Bierchen gegen den Durst – ist das ein Angebot?

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