Unsere liebe Brigitte – Blechi – ist erlöst. So tapfer hat sie die lange Zeit des Leidens und der Schmerzen ertragen. Nun ist sie befreit und schaut vielleicht lächelnd vom Himmel auf uns herab.
Hab Dank Brigitte für deine Freundschaft, deine immer lieben Worte, deinen Humor auch in der schweren Zeit.
Ich durfte dich persönlich kennen lernen und werde dich nie vergessen!

Heute früh habe ich mich gefreut, dass der Februar vorbei ist. Ab 1. März ist definitiv Frühling angesagt 🙂
Tagsüber bot uns der Wettergott alles, er tobte sich aus mit seinen Angeboten. Es nieselte, es schien die Sonne, es graupelte, es schien die Sonne, es regnete, es graupelte.
Und zwischendurch gab es einen Regenbogen. Ich sah doppelt 🙂

Ich habe durchs Fenster fotografiert und nun seht ihr oben im Bild einen Dreckfleck 🙂
Kaum hatte ich die Kamera eingepackt, gab es den nächsten Regenbogen. Ob die Menschen im Flugzeug ihn erkennen konnten?

Und nun hoffe ich, dass vom Winter nichts übrig ist und der Frühling dauerhaft bleibt.
Das närrische Treiben ist fast vorbei, nun gibt es nur noch den Faschingsdienstag. Süßes habe ich gekauft, falls Kinder klingeln kommen.
Ich zeigte es schon mal, aber es passt zum Thema Fasching.
Ich schätze mal, da war ich 5 oder 6 Jahre alt:

Ich kann mich sogar noch an den Stoff des Kleides erinnern, er fühlte sich eigenartig an – wie Krepp. Kostüme wurden zu meiner Zeit selbst geschneidert. Was hat sich meine Mutti nicht für Mühen gemacht, für uns drei Kinder immer was Neues zu finden. Meine Schwester und ich gingen als Königin der Nacht, als Herzl-Dame, als Zigeunerin. Unzählige Sterne, Monde, Herzen wurden aufgenäht, als Zigeunerin kamen Fransen an den Rock. Dazu bunte Ketten und ein Gürtel – fertig. Die Kostüme wurden aufgehoben und meine Schwester hat heut noch einige im „Faschingskoffer“. Ich müsste mal schauen und fotografieren, was noch da ist.
Habt alle einen lustigen Dienstag morgen und ab Mittwoch sind wir wieder ernst 🙂
Der Wettergott hatte heut gute Laune und schickte uns Sonnenschein als Entschädigung für das stürmische Wetter vom Freitag. Und so konnte der Umzug in Königsbrück starten.

Es wurde wieder Musik gespielt, getanzt, gelacht. Es ging hoch hinauf auf manchen Wagen.

Himmel und Hölle – Engel und Teufel – es gab sie reichlich zu sehen.
Sohnemann Martin mit Freundin Sandy:

Ihr Wagen (Jugendclub Weißbach) war wieder wunderschön bemalt. Man kann immer nur Ausschnitte erhaschen, wenn sie vorbei ziehen.


Es sind alles nur kleine Vereine oder Clubs, die da monatelang tüfteln, basteln, malen.

Am Sonntag starten die meisten dann noch beim großen Umzug in Radeburg (unten rechts ist mein Neffe).

Nun kehrt wieder Ruhe ein in der Stadt und die Arbeiter vom Stadtbauhof haben zu tun, um die Straßen zu säubern. Bloß gut, dass grad kein Wind weht 🙂
Neulich fragte ich euch nach Bärbel – Minibares. Soeben habe ich erfahren, dass sie den Kampf gegen ihre Krankheit verloren hat. Ihre Familie hat uns nun auch auf ihrer Blogseite informiert.
Ich bin sehr traurig, sie war so ein liebevoller Mensch. Aber es war sicher auch eine Erlösung von ihrem Leiden.
Möge sie in Frieden ruhen, wir werden sie nicht vergessen.

Vor einer Woche waren wir ja bei Nachbars zum Grillen eingeladen. Wintergrillen. „Russisch“ dieses Mal.
Freien Eintritt hatte, wer seinen alten DSF-Ausweis vorweisen konnte (Deutsch-Sowjetische Freundschaft). Den habe ich noch 🙂

Wir haben „Tschapka´s“ aufgesetzt, Pelzmützen. Es gab Glühwein, Wodka, russische Eier, Soljanka, Süßes, Grillwaren.

Wir haben uns ausgetauscht, was wir noch russisches sprechen können. Spaß hatten wir wieder zusammen und das ist schön mit so netten Nachbarn.
Hatten wir heut wieder einen herrlichen frühlingshaften Tag! 5 Grad zwar nur, aber in der Mittagssonne musste ich sogar Schatten suchen, so brannte sie mir ins Gesicht. Ich habe die erste Wäsche draußen getrocknet. Na ja, nicht ganz, sie muss morgen noch mal raus. Aber es ist schon was anderes als immer alles in den Trockner zu werfen.
Die kleinen Rinnsale schlängeln sich weiter auf den Wegen. Sicher werden auch bald die Bäche wieder anschwellen. Es rauscht so schon ringsum:

Und weil man für ein gutes Foto oftmals viel riskiert, bin ich ganz nah an den Rand des Baches getreten. Das war ein Fehler, denn da war es glatt. Und was passiert? Ich rutsche und falle ins Wasser. Meine Kamera hat noch mal ausgelöst:

War das kalt!
Nein, jetzt bitte nicht erschrecken, ich habe euch veralbert 🙂 Ich war heut hier:

Die Autos sehen ja schlimm aus und heut war es Zeit für einen Innenputz und die Waschanlage. Beim ersten Anlauf bin ich wieder gefahren, zu viele Leute hatten den selben Gedanken. Also nach einer Stunde wieder hin, ich wollte es erledigen. Noch mehr Autos 🙁 Aber wir haben uns tapfer angestellt und gewartet. Nun ist der Frühjahrsputz zumindest beim Auto abgeschlossen.
Ich lebe wieder auf, denn heut lacht die Sonne vom strahlend blauen Himmel.

Am Morgen hatten wir noch minus 6,5 Grad. Aber in der Mittagssonne kam ich ins Schwitzen auf der Hunderunde. Überall taut es, kleine Rinnsale schlängeln sich die Straße entlang und die Sonne leckt das Wasser gierig auf. Endlich sind die Wege in der Aue wieder begehbar, viele Strecken jedenfalls.
Johnny kann wieder flitzen und schnuffeln.

Die Vögel zwitschern und freuen sich ganz sicher genauso über den Wetterwechsel wie wir Menschen. Ich bleibe unter den großen Bäumen stehen, schaue die langen Stämme hinauf und frage mich, wie viele Vöglein da wohl oben sitzen und sich in der Sonne wärmen.

Ab morgen soll es angeblich sogar schon zweistellige Temperaturen geben. Auch wenn noch mal Kälte und Schnee kommen sollten, sooo lange kann sich der Winter sicher nicht mehr halten.
Noch eine kleine Frage an euch alle: weiß jemand, wie es Bärbel – Minibares – geht? Es ist schon so lange still bei ihr. Wir wissen, dass es ihr zuletzt sehr schlecht ging. Aber dennoch hoffe ich, dass sie sich wieder meldet.