Und schon wieder gibt es einen tierischen Beitrag. Die Kühe stehen immer noch auf der Wiese, die Störche kommen immer noch jeden Morgen zur Futtersuche.
Tierischer Sonnenaufgang
Johnny und die Miezen haben keine Angst vor den Kühen. Wenn sie ganz dicht an den Elektrozaun (ja eher nur ein Draht) kommen, dann rede ich mit ihnen und sie hören zu 🙂
Salz schmeckt:
Leckerlie am Morgen
Theo versteckt sich oft in unserer Wohnung und ich muss ihn suchen. Wie ist er da bloß hoch gekommen?
Ausguck
Komm bloß schnell runter! Er schaut so verschmitzt als ob er was ausheckt.
Nicht böse sein.
Ich habe den großen Besen geholt, um ihn da wegzuscheuchen. Aber es gibt ja noch mehr Verstecke 🙂
Versteckspiel
Und heut Mittag saß mitten auf dem Weg ein Frosch und sonnte sich.
Verwunschener Prinz?
Mit einem Stöckchen konnte ich ihn animieren an den Rand zu hüpfen. Das bemerkte natürlich Mauz und wollte ihn fangen. Konnte ich zum Glück verhindern, das Fröschlein verschwand im Dickicht.
Die Kühe stehen seit einer Woche wieder auf der Wiese, wir müssen jeden Tag an ihnen vorbei.
Guten Morgen!
Manchmal gibt es lustige Situationen. Irren ist nicht nur menschlich 🙂
Was soll das?
Und auch Störche kommen jeden Morgen zur Futtersuche. Sie lassen sich von den Kühen nicht stören.
Störche auf Futtersuche
Einen habe ich dann doch auf Nachbars Dach entdeckt.
Neuer Nistplatz?
Ich habe ihn lange beobachtet, aber dann mussten wir weiter.
Toller Ausblick von da oben.
Ihre Beine sehen derzeit hell aus. Habe mal gehört, dass sie sich bei extremer Hitze die Beine vollkoten, um keinen Sonnenbrand zu bekommen. Eklig, aber wenn es hilft …
Habt alle ein schönes Wochenende. Endlich ist es nicht mehr so heiß und Mensch wie Tier können sich erholen.
Das Sommerwetter hat man langsam satt, ich jedenfalls. Tag und Nacht schwitzen macht keinen Spaß mehr und der kurze Regenguss am Montag hat nichts gebracht.
Dafür gab es heut am Morgen wieder so eine schöne Stimmung in der Aue. Sonst erscheint dieses Licht immer nach einem Gewitter.
Sommermorgen
Etwas kühler ist es ja geworden, aber immer noch so schwül. Johnny geht es bis jetzt gut und ich hoffe, dass wir den Rest der Hitze auch noch schaffen.
Fast schon Herbststimmung
Ich muss nun endlich mal eine Blogrunde schaffen und bei euch vorbei schauen. Aber entweder fehlt die Lust am Abend, die Arme kleben am Schreibtisch fest oder es gibt noch zu tun. Es kommen wieder bessere Zeiten.
Da es in der zweiten Urlaubswoche immer wärmer wurde haben wir mal eine Rundreise von See zu See unternommen. Auf ging es ins Lausitzer Seenland.
Erste Station war der Großräschener See, welcher sich noch in Flutung befindet. Tote Hose, die Sonne brannte, keine Bäume, keine Bänke.
Großräschener See
Weiter ging es zum Sedlitzer See gleich nebenan, ebenfalls noch in Flutung. Hier steht der „Rostige Nagel“, ein Aussichtsturm. Ich habe mir den Aufstieg verkniffen bei den Temperaturen.
„Rostiger Nagel“
Den nächsten Turm gab es am Geierswalder See:
Leuchtturm – Restaurant
Mittagessen gab es in einem Lokal im Ort, dann ging es weiter zur letzten Station. Nein, das war nicht der Ostseestrand 🙂 In der Nähe von Hoyerswerda befindet sich der Dreiweiberner See.
Weißer Sand und Hundestrand. Johnny war sogar baden.
Am nächsten Tag waren wir als Abschluss in Niesendorf bei Königswartha. Da gibt es ein Waldbad mit Campingplatz. Herrlich, da war es richtig schön. Leider dürfen Hunde zwar mit aufs Gelände, aber nicht mit ins Wasser. Doch es war okay für uns.
Endlich hat es nach unerträglich heißen Tagen und Nächten geregnet, wenn auch nur kurz. Nun hoffe ich auf Abkühlung, denn diese Schwüle ging heut gar nicht. Wie sieht es bei euch aus, schon Regen abbekommen?
Von Radebeul aus fuhren wir nach Moritzburg. Für mich immer wieder DAS Märchenschloß:
Schloß Moritzburg
Ohne Johnny würde mich eine Kutschfahrt reizen. In solch herrlichen Fahrgestellen muss man sich doch fühlen wie ein König selbst.
Pferdekutsche für Rundfahrten
Wir sind einmal rund ums Schloß gelaufen. Es wurde immer wärmer und der Himmel klarte auf.
Wer denkt dabei nicht immer wieder an das hier gedrehte Märchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“?
Natürliche Kulisse
Von hier aus kann man zum Fasanenschlößchen laufen und zum Leuchtturm. Moritzburg ist immer wieder einen Besuch wert.
Durchblick
Lecker zu Mittag haben wir gespeist in einer Gaststätte gleich um die Ecke. Wildgerichte und im Herbst frischer Karpfen stehen auf der Speisekarte.
Hier brütet es heut, so dass man nicht aus dem Haus gehen mag. Ich war beim Frisör – gibt ja nichts Schöneres, als sich auch noch vom heißen Fön anpusten zu lassen
Haltet durch, am Wochenende könnte es Abkühlung geben.
Der Spreewald in Brandenburg war nach vielen Jahren auch mal wieder ein Ausflugsziel von uns. Aber Kahn fahren haben wir uns mit Johnny nicht getraut. Den Tag vorher hat er mich wieder mächtig erschrocken. Hustete, taumelte, fiel auf die Seite, zuckte mit allen Beinen, die Augen zitterten – dann lag er still da. Mein Herz blieb fast stehen. Aber er kam wieder zu sich, stand auf und alles war wieder gut. Das sind immer die Schreckmomente, mit denen ich leider nicht klar komme.
Nun zu unserem Ausflug. Erstes Ziel war das Freilandmuseum Lehde. Hier kann man sich auf eine Reise ins 19. Jahrhundert begeben. Alte Häuser, Katen, Ställe, Höfe befinden sich auf dieser Anlage.
Freilandmuseum Lehde
Überall kann man hinein. Man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt. Die Menschen waren so arm, mit so Wenigem zufrieden. Es zählte nur das Dach über dem Kopf, die Arbeit, Essen für die Familie.
altes Bauernhaus
Alles wird beschrieben und ausführlich erklärt. Ich schaue so gern in die Stuben und Kammern.
Wohnen und schlafen in einem Raum
Man kann Holzpantinen probieren, Wasser aus dem Kanal schöpfen und die Obstbäume gießen, Sagen und Bräuchen zuhören.
Sorbische Trachten
Spaßfotos mussten natürlich wieder sein 🙂
In der Küche
Ich kann mich noch erinnern, wie meine Mutti früher für die Wäsche zwischendurch ein Waschbrett benutzte. Oh taten da die Finger und Knöchel nachher weh, von der Kernseife waren die Hände wund gescheuert.
Früher war das sicher nicht lustig
Ob es die Bäuerinnen im Stall einfacher hatten? Ich versuchte mich im Kuh melken.
Es hat geklappt 🙂
Auch wenn man eigentlich alles schon mal gesehen hat, so schaue ich mich immer wieder gern um und frische Erinnerungen auf.
Ein Hochzeitsbitter
Die Kähne sind heut mit Tischen ausgestattet, es gibt Decken und für den Regen eine Plane, es werden Getränke angeboten. Früher saßen wir nur dicht gedrängt reihenweise hintereinander.
Kahn
Köstlich gespeist haben wir zum Mittag. Hier gibt es verschiedene saure Gurken und viele Gerichte mit Meerrettich. Am bekanntesten ist wohl das Gericht Quark mit Pellkartoffeln/Kartoffeln und Leinöl.
Anschließend fuhren wir zum nächsten Erlebnisziel. Davon im nächsten Teil.