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Tag: Spreewald

Schon wieder Spreewald – Teil 2

Von Lehde aus fuhren wir nach Straupitz (ca. 1/2 Stunde Autofahrt).
Hier war unser Ziel die Holländerwindmühle.

Holländerwindmühle in Straupitz

Erst mal musste der Durst gelöscht werden, dann ging es hinein.
Diese Mühle ist die letzte funktionierende Dreifachmühle in Europa.
Kornmühle, Ölmühle, Sägemühle.

Kornmühle

Auch hier hieß es wieder Maske tragen und versuchen den Menschen auszuweichen. Ging natürlich nicht, zu viel Andrang.

Fahrstuhl

Von hier ging es über zur Ölmühle. Während der Schauvorführung wurde Wissen vermittelt, alles erklärt. Leinölverkostung war angesagt.

Ölmühle

Als letztes kam die Sägemühle. Leider wurde gerade kein Holz gesägt, beim letzten Mal hatten wir da noch Glück.

Sägemühle

Leinöl wurde frisches gekauft, ich bin da absoluter Fan und am Montag gab es zum Mittag gleich Kartoffeln mit Quark und ganz viel Leinöl.

Schon wieder Spreewald.

Wir waren schon wieder im Spreewald. Allerdings nicht zur Kahnfahrt.
Mit meinem Besuch Jürgen und seiner Frau waren wir zuerst im Freilandmuseum Lehde.

Freilandmuseum Lehde

Herrliches Wetter, Sonnenschein – aber auch wieder viele Leute. Klar – Feiertag. Also hieß es Maske auf, Maske ab …

Überall konnte man hinein schauen. Wie arm doch die Menschen waren, zufrieden mit dem Wenigsten. Wobei die Mägde und Knechte wohl am ärmlichsten gehaust haben.

Versuch am Waschbrett

Und auch das musste ich probieren. Allerdings ohne Eimer.

Blick in so eine ärmliche Kammer. Die Mäuse werden sich da wohl am ehesten wohl gefühlt haben.

Noch mal ein Blick in eine Küche:

Und wer es mal probieren will, der kann sich hier Holzlatschen – Holzpantinen – ausleihen und durchs Gelände laufen.

Holzlatschen zum Probieren

Beim Mittagessen konnten wir die Kähne beobachten, es herrschte reger Besucherverkehr.
Anschließend ging es weiter – dazu mehr im nächsten Beitrag.

Ausflug in den Spreewald

Letztes Wochenende waren wir mit Freunden im Spreewald. Seit Jahren waren wir nicht mehr da, es wurde höchste Zeit.

Kahn im Spreewald

Abseits der großen Häfen Lübben und Lübbenau gibt es in Neu-Zauche einen kleinen Hafen. Wir haben da einen privaten Fährmann, der die Tour ganz nach unseren Wünschen gestaltet.

Stundenlang durch die herrliche Natur staken lassen, plaudern, trinken, lachen.
Wildschweine gibt es hier, wir hörten Hirsche röhren (und das am Tage), Enten, Nutrias, unzählige Biber. Die sind schon eine Plage, überall sah man ihre Rutschbahnen ins Wasser, die abgeknabberten Stöckchen, die angenagten Bäume.

Natur pur

Unser Mittagstisch in der Gaststätte Wotschofska – mitten im Hochwald – war reserviert, was sich als Pluspunkt erwies. Rappelvoll. Die ganze Anlegestelle voller Kanus. Auch das erzählte uns unser Fährmann, dass derzeit so viele Menschen unterwegs sind – genau wie gerade an der Ostsee erlebt.

Eiche übers Wasser

Der Spreewald ist immer wieder einen Besuch wert. Eine reichliche Autostunde von uns entfernt, das werden wir wiederholen.

Mühlenbesuch

Nach dem Besuch von Lehde fuhren wir weiter nach Straupitz zur Holländerwindmühle.

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Holländermühle in Straupitz

Dies ist eine 3-fach-Mühle.
Zuerst gelangt man in die Kornmühle.

Kornmühle

Und wieder erfährt man alles über die Arbeit der Menschen hier, ihre Lebensweise.

Der Fahrstuhl, aber natürlich nicht mehr in Gebrauch:

Fahrstuhl aus Holz

Dann gelangt man zur Ölmühle.
Hier wird Leinöl gewonnen.

Ölmühle

Es duftet da so gut nach Leinöl und man bekommt es auch zum Kosten. Im Müllerhaus nebenan wurde dann auch welches gekauft.

Dann geht es zum dritten Teil, der Sägemühle.

Sägemühle

Da wurde gerade ein großer Stamm gesägt, wir konnten die Anlage also mal live erleben.

Ein großer Eisbecher in einem Kaffee beendete unseren Ausflug. Und nächstes Mal kommen wir wieder zum Kahnfahren oder Paddeln hierher.

Willkommen im 19. Jahrhundert

Der Spreewald in Brandenburg war nach vielen Jahren auch mal wieder ein Ausflugsziel von uns.
Aber Kahn fahren haben wir uns mit Johnny nicht getraut. Den Tag vorher hat er mich wieder mächtig erschrocken. Hustete, taumelte, fiel auf die Seite, zuckte mit allen Beinen, die Augen zitterten – dann lag er still da. Mein Herz blieb fast stehen. Aber er kam wieder zu sich, stand auf und alles war wieder gut. Das sind immer die Schreckmomente, mit denen ich leider nicht klar komme.

Nun zu unserem Ausflug.
Erstes Ziel war das Freilandmuseum Lehde.
Hier kann man sich auf eine Reise ins 19. Jahrhundert begeben. Alte Häuser, Katen, Ställe, Höfe befinden sich auf dieser Anlage.

Freilandmuseum Lehde

Überall kann man hinein. Man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt. Die Menschen waren so arm, mit so Wenigem zufrieden. Es zählte nur das Dach über dem Kopf, die Arbeit, Essen für die Familie.

altes Bauernhaus

Alles wird beschrieben und ausführlich erklärt.
Ich schaue so gern in die Stuben und Kammern.

Wohnen und schlafen in einem Raum

Man kann Holzpantinen probieren, Wasser aus dem Kanal schöpfen und die Obstbäume gießen, Sagen und Bräuchen zuhören.

Sorbische Trachten

Spaßfotos mussten natürlich wieder sein 🙂

In der Küche

Ich kann mich noch erinnern, wie meine Mutti früher für die Wäsche zwischendurch ein Waschbrett benutzte.
Oh taten da die Finger und Knöchel nachher weh, von der Kernseife waren die Hände wund gescheuert.

Früher war das sicher nicht lustig

Ob es die Bäuerinnen im Stall einfacher hatten?
Ich versuchte mich im Kuh melken.

Es hat geklappt 🙂

Auch wenn man eigentlich alles schon mal gesehen hat, so schaue ich mich immer wieder gern um und frische Erinnerungen auf.

Ein Hochzeitsbitter

Die Kähne sind heut mit Tischen ausgestattet, es gibt Decken und für den Regen eine Plane, es werden Getränke angeboten.
Früher saßen wir nur dicht gedrängt reihenweise hintereinander.

Kahn

Köstlich gespeist haben wir zum Mittag. Hier gibt es verschiedene saure Gurken und viele Gerichte mit Meerrettich. Am bekanntesten ist wohl das Gericht Quark mit Pellkartoffeln/Kartoffeln und Leinöl.

Anschließend fuhren wir zum nächsten Erlebnisziel. Davon im nächsten Teil.

Heuschober

Betriebsausflug in den Spreewald

Da bin ich wieder. Immer noch nicht vollständig genesen, der Husten will einfach nicht aufhören, aber ansonsten wieder fit.

Heut hat unsere Firma 20-jähriges Betriebsjubiläum. Aus diesem Grund waren wir am Wochenende zum Betriebsausflug (mit Partnern) im wunderschönen Spreewald.
Ein feucht-fröhliches Event vom Einstieg in den Betriebsbus bis zum Ausstieg gestern Nachmittag daheim. Aber man gönnt sich ja sonst nichts und wenn es auch noch umsonst ist, so kann man ruhig mal zulangen 😆

Ich denke, dass jeder was mit dem Spreewald anfangen kann, so will ich nicht viel erklären dazu.
Das Wetter spielte mit, alle Ausflüge waren gut organisiert, das Essen schmeckte, die Stimmung war prima.

Am Sonnabend ging es nach dem Einchecken im Hotel los mit Kaffee und Kuchen. Dann ab auf den Kahn zur 2-stündigen Tour übers Wasser.

Spreewald01

Verdursten musste keiner, es gab für jeden Geschmack etwas an Bord.

Spreewald02

Natur pur gab es zu schauen, am Rande tauchten auch mal lustige Figuren auf:

Spreewald03

Treiben lassen, quatschen, lachen, Spaß haben – es war richtig wohltuend und entspannend.

Spreewald04

Die Zeit war schnell um, der Durst noch immer da 😆 Weiter ging es zum Kegeln und Abendessen. Der angekündigte „Absacker“ dann im Hotel ging bis Mitternacht, dann war fürs Erste Ruhe.
Am Sonntag nach dem Frühstück war eine kleine Wanderung angesagt.

Im Hof des Hotels standen einige alte Landmaschinen:

Spreewald05

Spreewald06

Spreewald07

Unser Weg führte uns zur Slawenburg in Raddusch. Unterwegs musste ich diese Trafostation schnell noch im Bilde festhalten:

Spreewald08

Nach einem kurzen Zwischenstopp – die Flaschen waren so schwer im Rucksack 🙂 – sah man schon von Weitem die Slawenburg:

Slawenburg01

Allerdings war ich vom Inneren enttäuscht. Hatte mir alles anders vorgestellt, so richtig mit „Innenleben“. Aber es gab nur Ausstellungsräume zu durchforsten. Viel Interessantes, Fundstücke aus der Bronzezeit, Fund und Entstehung der „Himmelsscheibe von Nebra“ – okay, wenigstens was.

Slawenburg02

Slawenburg03

Nach dem Mittagessen und einem letzten „Verdauer“ ging es – ausgerüstet mit einem Schluck für den Heimweg (musste noch sein 🙂 ) – zurück.

21 Uhr war ich im Bett, total geschafft. Nun gibt es diese Woche aber Magerkost und keinen Tropfen Alkohol 😯

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