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Tag: Moritzburg

Schloß Moritzburg

Am Dienstag waren wir in Moritzburg. Das Wetter war super, erst am Nachmittag sollte Regen aufziehen.
Wir haben es nicht weit, also waren wir auch zeitig – noch im Sonnenschein – da.

Schloß Moritzburg

So was haben wir noch nie erlebt: fast leerer Parkplatz, leere Straßen, eine fast leere Allee zum Schloß.

Schloß ohne Menschen

Die absolut passende Zeit für Aufnahmen ohne Menschen im Bild. Fast unheimlich wirkte das.

Rundgang um den Teich

Die Teiche waren nur halbvoll, Abfischen war in letzter Zeit angesagt.
Wir liefen die Runde um den Teich.

Guckloch durch eine Skulptur

Diese Auswucherung am Baum sah aus wie ein Gesicht. Könnt ihr es auch so sehen?

Baum mit Gesicht

Dann drehten wir noch eine kleine Runde durch den Ort, es zog wieder mal zu und wurde unangenehm frisch.
In Moritzburg – gleich gegenüber des Schloßes – befindet sich das Landgestüt Moritzburg.
Ein kleiner Blick durchs Tor in den Innenhof:

Innenhof vom Gestüt

Hier finden jedes Jahr Hengstparaden und Veranstaltungen statt. Auch im Fernsehen werden diese oft übertragen.
Dieses Jahr musste durch Corona aber alles ausfallen.

Tschüß bis zum Wiedersehen.

Moritzburg

Am Brückentag nach Himmelfahrt ging es nach Moritzburg.
Erster Anlauf: das Wildgehege. Dachten wir. Denn der Parkplatz war voll besetzt, wir mussten durchstarten.
Also eine Runde am Schloß entlang bis zum Fasanenschlößchen.

Fasanenschlößchen in Moritzburg

Wieder super Wetter, sehr warm, viele Leute unterwegs.

Gleich daneben befindet sich der Leuchtturm.
Dieser entstand im späten 18. Jahrhundert und diente als Kulisse für nachgestellte Seeschlachten.

Leuchtturm Moritzburg

Die gastronomischen Einrichtungen nebenan hatten geöffnet und wir genossen wieder mal die Sonne bei einem Imbiss.

Dann zweiter Anlauf im Wildgehege. 2 Plätze waren frei auf dem Parkplatz. Also wieder viele Leute, aber nun waren wir einmal hier und wollten hinein.

Fütterung bei den Schweinen

Aber auch hier wurden wir wieder mal enttäuscht. 2 Euro Parkplatzgebühren, 5 Euro Eintritt pro Erwachsenen.
„Dieses Gehege ist gerade nicht belegt“. „Dieses Gehege wird gerade saniert und neu belegt“. Keine Elche, keine Hängebauchschweine, viele leere Anlagen. Der Rundgang beim Damwild Sackgasse, es wird gebaut.

Aber ihn konnten wir ebenfalls bei der Fütterung beobachten:

Wolf

Bilder habe ich nur sehr wenige gemacht. Es fehlten einfach schöne Motive.

Wildschweine

In ein paar Jahren sind wir aber sicher wieder hier – mit unserer Enkeltochter.

Märchenschloß Moritzburg

Von Radebeul aus fuhren wir nach Moritzburg. Für mich immer wieder DAS Märchenschloß:

Schloß Moritzburg

Ohne Johnny würde mich eine Kutschfahrt reizen. In solch herrlichen Fahrgestellen muss man sich doch fühlen wie ein König selbst.

Pferdekutsche für Rundfahrten

Wir sind einmal rund ums Schloß gelaufen. Es wurde immer wärmer und der Himmel klarte auf.

Wer denkt dabei nicht immer wieder an das hier gedrehte Märchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“?

Natürliche Kulisse

Von hier aus kann man zum Fasanenschlößchen laufen und zum Leuchtturm. Moritzburg ist immer wieder einen Besuch wert.

Durchblick

Lecker zu Mittag haben wir gespeist in einer Gaststätte gleich um die Ecke. Wildgerichte und im Herbst frischer Karpfen stehen auf der Speisekarte.

Hier brütet es heut, so dass man nicht aus dem Haus gehen mag. Ich war beim Frisör – gibt ja nichts Schöneres, als sich auch noch vom heißen Fön anpusten zu lassen :mrgreen:

Haltet durch, am Wochenende könnte es Abkühlung geben.

Zu Besuch bei Aschenbrödel

War das schön! Ich könnte gleich noch mal hinfahren 🙂
Also, wir sind ganz zeitig losgefahren. Ankunft 9.10 Uhr auf dem Parkplatz – alles leer. Fein, Ticket gelöst und rüber zum Schloß. Keine Menschen. Nochmals schön. Eine Runde rum ums Schloß und vor der Tür postiert. Die Security-Leute bauten die Absperrungen auf und begrüßten uns als erste (!) Gäste, das war mir schon fast peinlich. Dann trudelten langsam die Leute ein und Punkt 10 Uhr durften wir als Erste das Schloß betreten.

Wie ich schon schrieb, erstreckt sich die Ausstellung auf mehrere Etagen. Man folgt den Wegweisern und taucht ab in eine Märchenwelt. So zauberhafte Märchen-Szenen sind nachgestellt, lebensgroße Figuren von König, Königin, Aschenbrödel, dem Prinzen, Narr und anderen kann man bewundern, -zig Original- und nachgeschneiderte Kostüme. Überall hängen Fotos, Requisiten, Informationstafeln in Deusch und Tschechisch. In Kurzfilmen werden die Dreharbeiten gezeigt, Regisseur und Mitarbeiter kommen zu Wort.  Man erfährt von den einzelnen Darstellern ihren schauspielerischen Werdegang, was sie heut machen, manche sind inzwischen verstorben. Man erfährt über die damaligen Wetterverhältnisse, über die verschiedenen Drehorte, Hindernisse, Missgeschicke, Tricks.

Wermutstropfen: man darf im Schloß nicht fotografieren 🙁 Also kann ich nicht mit Fotos der Ausstellung dienen.
Anschließend sind wir natürlich ums Schloßareal gepilgert, wenigstens davon hab ich ein paar Aufnahmen – aber es war verdammt kalt, windig, diesig.


Diese Treppe – an der Rückseite des Schlosses gelegen – läuft Aschenbrödel nach dem Ball hinab und verliert ihren Schuh.

Genau hier – da liegt jetzt ein goldener Schuh.

Die Teiche rund ums Schloß sind abgefischt und derzeit trocken. Schade, sieht aber trotzdem schön aus.

Durchfroren, aber glücklich sind wir wieder heim gefahren. Man braucht für diese Besichtigung ca. 1 Stunde. Eintritt für Erwachsene ohne Vorverkauf 7,00 Euro. Ein Besuch, den ich nur empfehlen kann.
An den Wochenenden und besonders um die Weihnachtszeit ist dann mit Besucherandrang zu rechnen und langen Wartezeiten. Aber wer wochentags fährt, kann das alles wahrscheinlich umgehen.

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Es geht wieder los! Im letzten Jahr Premiere mit 150.000 Besuchern, eröffnete heut im Moritzburger Schloß die erneute Sonderausstellung zu diesem beliebten Märchenfilm.
Moritzburg war 1972/73 Kulisse bei den Dreharbeiten.

Lebensgroße Wachsfiguren, 50 Originalkostüme, der Gutshof der bösen Stiefmutter mit Laubengang, Aschenbrödels Dachstuhl mit den 3 Haselnüssen, ihre Eule Rosalie werden auf über 2.000 qm – verteilt in mehreren Sälen und Etagen – ausgestellt.

Die Schau ist bis 26. Februar Dienstag – Sonntag 10 – 17 Uhr geöffnet (www.maerchenschloss-moritzburg.de).

Ich wünschte, ich würde es dieses Mal schaffen. Aber stundenlanges (!) Anstehen wie beim letzten Mal schreckt mich davon ab.

Wildgehege Moritzburg

Heut war das Wetter so schön, da mussten wir einfach raus. Sohnemann Robert, Johnny und ich fuhren ins Wildgehege Moritzburg. Da war mächtig was los an Leuten, aber es verläuft sich auch auf dem riesigen Gelände.

Weiße Schönheiten gab es zu bestaunen.

Die Tiere hielten Mittagsschläfchen.

Bei den Wildschweinen war was los! Ein Gegrunze und Gequiecke, Johnny und die Jungtiere wollten auf Tuchfühlung gehen.

Kleine Ferkeleien gab es auch 😆

Die Wölfe wurden gerade gefüttert. Welch ein Anblick!

Von dieser Erhöhung aus kann man sie wunderbar beobachten.

Bisamratten – fast so wie Biber. Nur kleiner und sie haben nur einen schmalen Schwanz.

Er sah schön weiß aus – ein weißer Hirsch – vorher!

Dann nahm er ein ausgiebiges Schlammbad und sah nachher fast aus wie ein Hängebauchschwein – sooo schmutzig.

Besagte Schweinchen sind so niedlich, da mussten wir gleich zwei Mal hin.

Von diesem Gehege hatte ich letztes Jahr schon mal berichtet. Der Eintritt kostet nur 3,00 Euro plus 2,00 Euro für den Parkplatz. Futtertüten für die Tiere kann man auch kaufen. Wirklich eine schöne Anlage.

Moritzburg – Teil 3: Das Wildgehege

Am Ortsausgang von Moritzburg – mitten im Grünen – liegt das Wildgehege. Hunde dürfen an der Leine mit hinein.
Die Bambis haben ein riesiges Areal.

Wenn ich die Hängebauchschweine sehe, fühl ich mich irgendwie schlank 🙂

Auf dieser Riesenbank könnten wir alle Platz nehmen.

Das Wolfsgehege war neu gestaltet, Johnny durfte nicht mit auf die Plattform. Er hat natürlich gequietscht, die Wölfe haben sogar bei ihrem Rundgang angehalten und gehorcht.

Dann ging es ab zu den Wildschweinen, das hat vielleicht gestunken – diese alte Brühe! Die Schweine rannten am Zaun entlang, da erwachte in Johnny der Jagdinstinkt. Er hat gezogen und gezerrt und gejault – er hätte gar zu gern gejagd, aber das wäre für ihn nicht gut ausgegangen.

Dann gab es neben Eule und Uhu, Elch und Fuchs, Meerschweinchen und Ottern auch noch diese Nutrias. Zwischen den Steinen hatten sich sogar Mäuschen versteckt. Und die beiden rechts haben nicht geturtelt, sondern geknurrt und einen kleinen Kampf ausgetragen.

Damit endete unser Ausflug. Wir sind noch im Ort in ein Restaurant eingekehrt und haben den Hunger gestillt.
Johnny war anschließend für den Rest des Tages scheintot: Fressen, Saufen und dann Schlafen bis zum Morgen. Nach einer kurzen Runde hat er weiter geschnarcht bis zum Nachmittag, dann erst war er wieder fit.

Heut Abend sind wir in Dresden zum Konzert von DJ Bobo. Habt einen guten Tag – ein schönes langes Wochenende wartet auf uns.

Moritzburg – Teil 2: Das Fasanenschlösschen

Vom Schloss Moritzburg aus wanderten wir Richtung Fasanenschlösschen – ca. 1.600 Meter.   
Im Jahr 1728 entstand unter August dem Starken eine Fasanerieanlage zur Zucht von Jagdfasanen. Der Urenkel von August dem Starken – Kurfürst Friedrich August der III. – ließ zwischen 1770 und 1776 das Fasanenschlösschen errichten.

Vom Wasserbecken mit seinem herrlichen Brunnen führt ein Wassergraben in direkter Linie Richtung Jagdschloss. Das muss früher so herrlich ausgesehen haben. Leider kann man diese Schönheit heut nur noch erahnen.



Im Innern des Schlösschens kann man die einzelnen kleinen Zimmer betrachten und präparierte Vögel.

                        

In den Jahren 1775/76 wurde hinter dem Schlösschen die Mole mit Leuchtturm angelegt. Sie diente als Kulisse beim Befahren des Großteiches mit Fregatte oder Gondeln.

Von hier aus liefen wir zum Parkplatz zurück und fuhren zum Wildgehege, welches sich gleich hinter dem Ortsausgang befindet. Diese Bilder zeige ich euch morgen.

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