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Tag: Schloß Moritzburg

Märchenschloß Moritzburg

Von Radebeul aus fuhren wir nach Moritzburg. Für mich immer wieder DAS Märchenschloß:

Schloß Moritzburg

Ohne Johnny würde mich eine Kutschfahrt reizen. In solch herrlichen Fahrgestellen muss man sich doch fühlen wie ein König selbst.

Pferdekutsche für Rundfahrten

Wir sind einmal rund ums Schloß gelaufen. Es wurde immer wärmer und der Himmel klarte auf.

Wer denkt dabei nicht immer wieder an das hier gedrehte Märchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“?

Natürliche Kulisse

Von hier aus kann man zum Fasanenschlößchen laufen und zum Leuchtturm. Moritzburg ist immer wieder einen Besuch wert.

Durchblick

Lecker zu Mittag haben wir gespeist in einer Gaststätte gleich um die Ecke. Wildgerichte und im Herbst frischer Karpfen stehen auf der Speisekarte.

Hier brütet es heut, so dass man nicht aus dem Haus gehen mag. Ich war beim Frisör – gibt ja nichts Schöneres, als sich auch noch vom heißen Fön anpusten zu lassen :mrgreen:

Haltet durch, am Wochenende könnte es Abkühlung geben.

Zu Besuch bei Aschenbrödel

War das schön! Ich könnte gleich noch mal hinfahren 🙂
Also, wir sind ganz zeitig losgefahren. Ankunft 9.10 Uhr auf dem Parkplatz – alles leer. Fein, Ticket gelöst und rüber zum Schloß. Keine Menschen. Nochmals schön. Eine Runde rum ums Schloß und vor der Tür postiert. Die Security-Leute bauten die Absperrungen auf und begrüßten uns als erste (!) Gäste, das war mir schon fast peinlich. Dann trudelten langsam die Leute ein und Punkt 10 Uhr durften wir als Erste das Schloß betreten.

Wie ich schon schrieb, erstreckt sich die Ausstellung auf mehrere Etagen. Man folgt den Wegweisern und taucht ab in eine Märchenwelt. So zauberhafte Märchen-Szenen sind nachgestellt, lebensgroße Figuren von König, Königin, Aschenbrödel, dem Prinzen, Narr und anderen kann man bewundern, -zig Original- und nachgeschneiderte Kostüme. Überall hängen Fotos, Requisiten, Informationstafeln in Deusch und Tschechisch. In Kurzfilmen werden die Dreharbeiten gezeigt, Regisseur und Mitarbeiter kommen zu Wort.  Man erfährt von den einzelnen Darstellern ihren schauspielerischen Werdegang, was sie heut machen, manche sind inzwischen verstorben. Man erfährt über die damaligen Wetterverhältnisse, über die verschiedenen Drehorte, Hindernisse, Missgeschicke, Tricks.

Wermutstropfen: man darf im Schloß nicht fotografieren 🙁 Also kann ich nicht mit Fotos der Ausstellung dienen.
Anschließend sind wir natürlich ums Schloßareal gepilgert, wenigstens davon hab ich ein paar Aufnahmen – aber es war verdammt kalt, windig, diesig.


Diese Treppe – an der Rückseite des Schlosses gelegen – läuft Aschenbrödel nach dem Ball hinab und verliert ihren Schuh.

Genau hier – da liegt jetzt ein goldener Schuh.

Die Teiche rund ums Schloß sind abgefischt und derzeit trocken. Schade, sieht aber trotzdem schön aus.

Durchfroren, aber glücklich sind wir wieder heim gefahren. Man braucht für diese Besichtigung ca. 1 Stunde. Eintritt für Erwachsene ohne Vorverkauf 7,00 Euro. Ein Besuch, den ich nur empfehlen kann.
An den Wochenenden und besonders um die Weihnachtszeit ist dann mit Besucherandrang zu rechnen und langen Wartezeiten. Aber wer wochentags fährt, kann das alles wahrscheinlich umgehen.

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Es geht wieder los! Im letzten Jahr Premiere mit 150.000 Besuchern, eröffnete heut im Moritzburger Schloß die erneute Sonderausstellung zu diesem beliebten Märchenfilm.
Moritzburg war 1972/73 Kulisse bei den Dreharbeiten.

Lebensgroße Wachsfiguren, 50 Originalkostüme, der Gutshof der bösen Stiefmutter mit Laubengang, Aschenbrödels Dachstuhl mit den 3 Haselnüssen, ihre Eule Rosalie werden auf über 2.000 qm – verteilt in mehreren Sälen und Etagen – ausgestellt.

Die Schau ist bis 26. Februar Dienstag – Sonntag 10 – 17 Uhr geöffnet (www.maerchenschloss-moritzburg.de).

Ich wünschte, ich würde es dieses Mal schaffen. Aber stundenlanges (!) Anstehen wie beim letzten Mal schreckt mich davon ab.

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