Träumerle

Der Blog zur Aue

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Weihnachts-Bastelei

Nein – Weihnachten naht nicht schon wieder, so lange habe ich nicht Pause gemacht 🙂 Aber nach Weihnachten ist schon wieder vor Weihnachten und der eine oder andere von euch sammelt vielleicht schon wieder Ideen für das nächste Fest.
Ich wollte doch noch zeigen, was ich für Sohnemann zu Weihnachten gebastelt habe. Das konnte ich ja vorher nicht zeigen, da er auch immer mal auf meinem Blog vorbei schaut.

In der Zeitung „Landlust“ entdeckte ich kleine Löffelchen aus Nuss-Schalen. Sehr praktisch und hübsch anzuschauen. Ich habe für meine Gewürze kleine Holzschaufeln.
Also war ich eifrig am Nüsse knacken. Zog mich mit Akkubohrer, Draht, Perlen und Zangen in die Küche zurück und werkelte los. Habe mir nicht mal in den Finger gebohrt 🙂

Und so sehen sie aus, meine kleinen Kunstwerke.
Da Sohnemann mit seinem Geschenk schneller wieder in seiner Studentenbude verschwunden war wie ich fotografiert habe, musste er sie jetzt mit seinem Handy ablichten und mir zusenden.

Nusslöffel 01

Kompliziert war es mit den winzigen Haselnüssen. Die zerbrachen einfach immer alle, ich brauchte aber ordentliche Hälften. Dann hatte ich ein besonders schönes großes Exemplar, das sich prima zerteilte. Also setzte ich den Bohrer an – und schwups sauste mir das Teil vom Tisch. Fiel auf den Fußboden und wer war sofort zur Stelle? Johnny :mrgreen: Schnappte sich die Schale und biss drauf rum 😯 Das war es dann für die Supernuss. Aber ich habe doch noch welche hin bekommen.

Nusslöffel 02

Und wer sie nachbasteln möchte, hier die kurze Anleitung:

Nüsse knacken, mit einem Akkubohrer 1 mm starke Löcher (am besten 4 Löcher) nebeneinander bohren, Draht nach Belieben durch die Löcher ziehen (ich habe Wickeldraht genommen), schön fest verzwirnen, nach Belieben mit Perlen aller Art schmücken. Die Enden habe ich fest umzwirbelt und mit einer Flachzange versucht anzudrücken.
Leider hatte ich nur grünen Draht zur Verfügung. Für weitere Exemplare werde ich mir im Bastelkatalog silbernen bestellen. Perlen habe ich jede Menge von alten Ketten, aber der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt.
Die ersten Versuche waren etwas „klapprig“ geraten. Man muss gleich hinter der Nuss den Draht verzwirbeln, sonst wird der Stiel zu locker.
Bin mal gespannt, ob sich jemand von euch ans Werk macht und es auch mal versucht. Und wenn, dann könnt ihr es mir bitte zeigen, ja?

Der Kreuzstein von Gräfenhain

Vor Jahren erstellte ich mal einen Artikel über den Kreuzstein von Gräfenhein, einem Ortsteil von Königsbrück. Nun war ich heut nach all den Jahren wieder da.
Eigentlich wollten wir unsere Mittagsrunde nur „um die Wiese“ in der Aue drehen. Dann bog ich doch ab, wir liefen in Richtung Viehweide. Da liegen an einem Tümpel umgestürzte Bäume, alle bemoost. Da wollte ich hin. Aber wenn man schon mal so weit gelaufen ist, dann kann man auch noch weiter. Johnny zog – und die Entscheidung war gefallen. Wir gehen weiter! Also noch bis zum Feld, dann ist gut. Aber da gibt es nichts zu sehen, also könnte man doch wenigstens noch bis zum Waldrand laufen. Ah – da wurde eine kleine Sitzgelegenheit aufgebaut:

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Und wenn wir es schon so weit geschafft haben, dann können wir doch noch weiterlaufen. Irgendwo da muss doch der Kreuzstein kommen.
Die Reste der Ruine waren erreicht:

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Ich habe den Kontrast mal erhöht, damit man alles besser sehen kann.
Und hier steht ein Kreuzstein:

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Die Erklärung wird gleich mitgeliefert und bevor ich den Text abtippe, gibt es ihn gleich als Foto:

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Gleich nebenan befindet sich ein alter Steinbruch:

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Nun gut, das hätten wir geschafft. Aber nun müssen wir den ganzen langen Weg wieder zurück. Denn die wenigen Meter bis zum Dorf und dann die Hauptstraße entlang laufen möchte ich nicht. Wald ist schöner.

Johnny hat anschließend seine Pfoten ausgeruht, hat er es gut 🙂 Und wie seid ihr in die neue Woche gestartet?

Wochenende

Und schwups – schon ist die nächste Arbeitswoche im neuen Jahr geschafft. Rennt die Zeit genauso schnell weiter wie am Jahresende? Ich habe den Eindruck.

Gestern und auch heute früh hatten wir einen glutroten Morgenhimmel:

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In einem Nachbargrundstück habe ich schon vor Wochen Spitzen der Schneeglöckchen entdeckt. Nun öffnen sich die ersten Blüten:

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Die erste Blüte eines Blausternes konnte ich auch sehen, aber sie war zu weit weg. Muss mal im Garten Ausschau halten, denn die haben wir auch in Massen und das schaut im Frühjahr wieder wie ein blauer Teppich aus. Dann möchte ich am liebsten um jede einzelne Blüte einen Bogen machen, um sie nicht zu zertreten 🙂

Ich wünsche allen Besuchern meines Blogs ein ruhiges Wochenende. Mal sehen, wie es wettertechnisch wird. Der Wind scheint endlich nachgelassen zu haben, die ersten Vögel habe ich nun auch schon zwitschern gehört.

Neues in der Wohnung – Nr. 2

Ich müsste zu lange warten, bis es vor den Fenstern grün wird. Daher habe ich meine neuen Wohnzimmergardinen jetzt fotografiert, auch wenn die Aufnahme nicht perfekt ist. Das Licht stimmt einfach nicht.
Monatelang ging es ohne Vorhänge, ich hatte nur die Stoffrollos noch an den Stangen. Die sind auch geblieben, nur die Querbehänge und Schals sind neu.

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Nur Johnny alte Decke stört die Farbharmonie, aber ich muss ja immer mal wechseln und kann nicht ständig nur die schönen hellen auflegen. Genau in der gleichen Farbe wie die Seitenschals habe ich eine große Sofadecke für ihn, als ob ich vor Jahren schon den Riecher für die neue Wohnzimmerfarbe gehabt hätte. Und auch die zwei Vasen auf dem Fensterbrett standen viele Jahre im Schlafzimmer. Nun passen sie farblich perfekt dazu.
Die alten grünen Vorhänge werden aber aufgehoben. Die sind nach 17 Jahren immer noch wie neu, haben weder Farbe nachgelassen noch sind sie außer Form geraten oder verschlissen. Sollte ich irgendwann mal wieder Lust auf Grün verspüren, so kommen sie wieder zum Einsatz.

Frühlingswetter

Was für ein schönes Frühlingswetter heut! Sonnenschein, blauer Himmel und 10 Grad. Nur Wind weht immer noch und nervt manchmal. Kapuze hoch, Kapuze runter – immer wieder im Wechsel.
Die Mittagsrunde ging natürlich in die Aue.

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Man könnte wirklich meinen, dass wir schon März haben. Fehlt nur noch das Vogelgezwitscher.

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Spaziergänger waren unterwegs, Hundebesitzer sowieso. Alle scheinen die Sonne ausnutzen zu wollen. Die Wege sind auch wieder ziemlich trocken, so dass man nicht mehr ausrutschen kann.

Was für ein blauer Himmel!

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Nun werde ich mich der Bügelwäsche widmen, Hausarbeit muss schließlich immer sein. Und dann muss ich endlich mal wieder eine Blogrunde schaffen.

Neues in der Wohnung – Nr. 1

Seit wir unser neues Auto haben darf Johnny nicht mehr mit im Fahrgastraum sitzen. Sonst war der Beifahrersitz sein Lieblingsplatz oder – wenn wir in Familie unterwegs waren – die Rückbank. Er wurde immer angeschnallt, denn Sicherheit geht vor.
Nun aber haben wir die Sitze zur „hundehaarfreien Zone“ erklärt 🙂 Wir haben zwar immer Decken ausgebreitet, aber Hundehaare hafteten doch überall und lassen sich auch schlecht absaugen. Sein Platz befindet sich künftig im Kofferraum. Die Ablage wird zurück geklappt, so dass wir ihn und er uns sehen kann.
Um ihn langsam an seine neue Transportbox zu gewöhnen, haben wir sie vorerst im Arbeitszimmer aufgestellt. Decke hinein, Kissen hinein, Spielzeug hinein, Tür bleibt offen. Und es funktioniert, er inspiziert sie, hat heut sogar eine Weile drin geschlafen.

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Was tut man nicht alles für sein geliebtes Tier 🙂 So eine große Box für so einen kleinen Hund. Aber er soll es ja auch bequem haben auf Reisen.
Weitere Neuheiten im Wohnzimmer zeige ich später noch.

Gestern kam noch mal kräftiger Wind zu uns und auch heut hat es wieder mächtig gepustet. Aber nun wird hoffentlich Schluss sein. Schäden gibt es bei uns keine zu verzeichnen. Nur Laub hat es wieder viel angeweht, ist schon fast schlimmer als im Herbst.

Und wie habt ihr den Sturm überstanden?

Es stürmt.

Ich hoffe, dass alle Leute heut sicher nach Hause kommen und niemandem was auf den Kopf fällt. Hier stürmt es mächtig und eben rückte unsere Feuerwehr mit zwei Fahrzeugen aus. Die Abendrunde mit Johnny habe ich etwas vorgezogen. Wir sind nur die Nebenstraßen entlang gelaufen, aber auch da stehen bei uns überall große Bäume. Nun heult der Wind ums Haus und wir hoffen, dass die großen Herrnhuter Sterne sicher hängen bleiben. Die haben wir ja noch nicht weggeräumt.

Vor einem Jahr sah es so in der Aue aus:

Schnee-Aue 03

Auch nur eine leichte Puderzucker-Schneedecke, aber schön anzuschauen. Johnny sucht nach letzten Schnee-Resten, in denen er sich kullern kann. Und wenn keiner mehr da ist, dann wird eben gebuddelt:

Schnee-Aue 04

Die erste Arbeitswoche verging sehr schnell. Schön, dass heut schon Freitag ist.
Ich wünsche allen ein entspanntes Wochenende.

Rundgang im Neuen Lager

Gestern waren wir auf der Mittagsrunde mal wieder im „Neuen Lager“. Oft schon habe ich darüber berichtet und die alten Gebäude der ehem. russischen Armee gezeigt. Nun waren bis Ende des Jahres die Bagger da, fast alle Gebäude sind verschwunden.

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Der Himmel sah so schön aus wie im Frühling, aber es war doch recht frisch.
Ich mag die alten knorrigen Bäume.

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Das ehemalige Offizierskasino bleibt erhalten. Ringsum ist nun alles kahl und kaum vorstellbar, wie viele Gebäude es hier mal gab.
Von Weitem schon sieht man die Wandbemalung leuchten – den russischen Soldaten mit Kind:

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Ein paar Ruinen und Wohnblöcke stehen noch, auch das Bad kann man noch finden. Es gibt also auch weiterhin noch etwas zu entdecken.

Heut war es nun den ganzen Tag grau und verregnet, es hat sogar mal kurz geschneit. Johnny schläft viel. Ist auch das Beste, was man derzeit tun kann – außer stricken 🙂

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