Und schon wieder sind Socken fertig geworden. Über Ostern hatte ich auch viel Zeit zum Stricken.
Die Farben erinnern mich an eine Blutorange, außen orange und innen rot. Und so heißen sie nun auch: Socken „Blutorange“. Sie werden ein Geschenk.
Socken „Blutorange“
Aber auch andere Handarbeiten standen an. Heut musste ich die Nähmaschine hervor holen, es gab Sachen zu reparieren. Ich hasse die Nähmaschine und sie mich!
verhasste Arbeiten
Sie fitzte, der Faden riss ständig, der Fuß brach ab, ich hätte das Teil an die Wand schmeißen können. Mein Mann hat sie ausgefitzt, den Fuß wieder angebaut, Probe genäht. Ich wette, wenn ich morgen weiter arbeite, dann streikt sie wieder. Warum ist das so?
Was für ein schönes sonniges Osterfest! Wir nutzen das aus, sitzen viel draußen, grillen am Abend.
Habt auch ihr alle noch schöne sonnige Feiertage!
Frohe Ostern
Bei uns im Osten wird es heut noch einmal richtig warm, ab Montag soll es wechselhaft werden. Die Blümchen und Pflanzen müssen gegossen werden, so trocken ist schon wieder alles.
Also – genießt die freie Zeit, auch wenn wir auf Familie dieses Jahr verzichten müssen. Wir haben wenigstens die jungen Leute mit im Haus.
Dieses Mal was ganz anderes. Da Sockenwolle erst unterwegs war und die Hände was zu tun haben wollten, so habe ich mir was ausgedacht.
Wie wäre es mit einer Zipfelmütze für die Ostereier? Gehäkelt statt gestrickt.
Zipfelmütze für den Eierbecher
Und wenn man einmal anfängt, so macht man immer weiter.
Parade der Zipfelmützen
Und da ich immer noch Zeit hatte bis zur Lieferung der Wolle, so entstanden nach gefühlten 30 Jahren mal wieder die guten alten Topflappen.
Topflappen
Nun haben wir herrliches Wetter mit Wärme und ganz viel Sonnenschein. Es muss gegossen werden und meine Lippen brennen, sind total ausgetrocknet. Die Haut muss erst wieder klar kommen damit.
Bleibt alle gesund und freut euch trotz der Lage auf Ostern.
Meine wöchentliche Walking-Runde drehte ich am Dienstag wieder im Nachbarort. Wenn ich sonst da laufe, dann wünsche ich mir immer, dass mal jemand kommt. Über eine Stunde so ganz allein im Wald ist mir dann doch zu ruhig. Doch dieses Mal war es umgekehrt. Ich nahm statt der Stöcke die große Kamera mit.
Waldweg in Laußnitz
Ich wollte in Ruhe probieren, mal in die Hocke gehen oder mich gar auf den Boden legen für andere Blickwinkel. Fehlanzeige, es kamen ständig Leute und ich wünschte mir, dass ich allein wäre 🙂
Wanderweg
Wo soll man auch hin, wenn man an die frische Luft möchte und möglichst mit niemandemm Kontakt haben soll?
abgestorbener Baumstamm
Die Vögel zwitscherten. Die Sonne schien, doch es war kalt. Aber beim Laufen wird einem warm.
Hinweistafel der Forstverwaltung
Noch immer sind die vielen Schäden des schlimmen Sturmes vor 3 Jahren sichtbar. Der Wald wird noch immer aufgeräumt, Holz abtransportiert. Hier haben nun sogar die Ameisenhaufen ihre eigene Hausnummer 🙂
Ameisenhaufen
Jetzt können wir uns noch einmal auf ein warmes und sonniges Wochenende freuen, bevor es leider nächste Woche wieder kalt werden soll mit Nachtfrost.
Das Einkaufen macht weiterhin keinen Spaß. Leere Regale, murrende Kunden, Vorschriften. Die jedoch müssen wirklich eingehalten werden. In dem einen Discounter gibt es am Eingang Desinfektionsmittel für die Hände, die Wagen werden gesäubert. Im anderen Fehlanzeige.
Passt weiterhin gut auf euch auf und bleibt gesund!
Ich muss einfach raus bei dem sonnigen, aber kalten Wetter. Also ging es nach langer Zeit mal wieder ans andere Ende der Stadt an den See der Freundschaft.
Mittagsrunde am See
Und wenn ich sonst um die Mittagszeit allein hier war mit Johnny, so begegneten mir am Montag so viele Leute wie noch nie.
Alle haben den selben Gedanken: raus in die Natur, da trifft man niemanden 🙂
wie goldenes Haar im Sonnenschein
Dafür wirkt die Stadt wie ausgestorben. In manchen Discountern wird jetzt Desinfektionsmittel am Eingang angeboten für die Hände. Finde ich gut. Und es sollen sogar die Einkaufswagen nach jedem Gebrauch desinfiziert werden erzählte man mir heut.
absolute Stille
Uns geht es allen gut, unsere Söhne arbeiten beide von daheim aus. Und auch bei mir auf Arbeit läuft noch alles normal.
Am Wochenende habe ich wie immer meine Runde in der Aue gedreht. Am Ende des Weges geht es ins Naturschutzgebiet Tiefental. Also schnell einen winzigen Abstecher bis an die erste Kurve gemacht. Durchflaufen dauert zu lange, das muss ich separat machen.
Weg ins Tiefental
Es war schon gegen 17 Uhr und die Sonne verschwand langsam hinter den Bäumen.
Hier ist die Natur sich selbst überlassen. Nur die Wege werden frei gehalten.
Natur pur
Ich hätte die Abkürzung die Straße entlang nach Hause laufen können. Aber ich hatte Zeit, also lief ich den ganzen langen Weg durch die Aue zurück.
Kalt war es heut früh, minus 6 Grad. Aber tagsüber haben wir herrlichsten Sonnenschein. Daher fuhr ich am Montag zum See der Freundschaft. Die Bilder folgen noch.
Nun stehen uns kalte Tage und frostige Nächte bevor. Gut, dass ich meine Runden in der Aue noch im Sonnenschein drehen konnte.
Fischtreppe in der Aue
In Dresden wurde nun die Ausgangssperre verhängt. Bei uns im Ort schließen die Blumenläden und Restaurants wie überall. Ich möchte nicht wissen, was heut noch in den Baumärkten los ist.
Die Abendsonne strahlt golden.
Es wird ruhig werden in den großen Städten. Hier bei uns ist sowieso abends nichts mehr los. Passt auf euch auf und haltet Abstand, auch im privaten Umfeld. Habt dennoch ein schönes Wochenende. Ich werde die Pflanzschalen ins Haus räumen, damit nichts erfriert.
Noch dürfen wir hinaus, noch sind wir nicht ganz abgeschottet. Jeden Tag – und noch dazu bei dem Wetter – nutzen! Ich habe wieder meine Walkingrunde im Nachbarort gedreht.
Wald in Laußnitz
Nur einer einzigen Person bin ich begegnet, einem Bekannten mit seinem Hund. Also erst mal plaudern – mit Abstand 🙂
Ich musste heut eher auf Arbeit und hatte dadurch auch zeitig Feierabend. Also gleich den Wochenendeinkauf getätigt. Na ja, was da an Menschen schob und schubste, wie die Regale aussahen – das sehen wir jeden Tag in den Medien. Schlimm. Wenn dann noch Witze gemacht werden über die Hamsterei und der eigene Wagen proppevoll ist (also der vom Witzemacher), was soll man da noch denken oder sagen? Im Blumenladen nebenan trugen die Leute beutelweise bunte Frühjahrsblüher davon. Ich wurde stutzig und fragte nach. Natürlich müssen auch sie schließen. Also kaufte ich auch gleich die Friedhofspflanzen.
abgestorbener Baum
Die Lage ist ernst, also halten wir uns an die Spielregeln. Passt weiter auf euch auf!