Träumerle

Der Blog zur Aue

Handarbeiten

Und schon wieder sind Socken fertig geworden. Über Ostern hatte ich auch viel Zeit zum Stricken.

Die Farben erinnern mich an eine Blutorange, außen orange und innen rot. Und so heißen sie nun auch: Socken „Blutorange“. Sie werden ein Geschenk.

Socken „Blutorange“

Aber auch andere Handarbeiten standen an. Heut musste ich die Nähmaschine hervor holen, es gab Sachen zu reparieren.
Ich hasse die Nähmaschine und sie mich!

verhasste Arbeiten

Sie fitzte, der Faden riss ständig, der Fuß brach ab, ich hätte das Teil an die Wand schmeißen können. Mein Mann hat sie ausgefitzt, den Fuß wieder angebaut, Probe genäht.
Ich wette, wenn ich morgen weiter arbeite, dann streikt sie wieder. Warum ist das so?

21 Kommentare

  1. Silvia:

    Liebe Kerstin, deine Blutorangensocken sind grosse Klasse. Der warme Farbton gefällt mir total gut. Jaja die Nähmaschine! Wir stehen auch seit Jahren auf Kriegsfuss. Deshalb nähe ich viele kleine Reparaturen von Hand. Damit komme ich schneller voran. Ich benutze meine Nähmaschine nur, wenn es nicht anders geht. Aber ich nehme mir immer mal wieder vor, das ungeliebte Ding vermehrt zu benutzen, um besser damit klar zu kommen. Aber bislang blieb es beim guten Vorsatz.
    Bleibe weiterhin vorsichtig und sei lieb gegrüsst. Silvia

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 16th, 2020 17:10:

    Hallo Silvia. Ich nähe auch kleine Sachen mit Hand. Aber Arbeitssachen, Flecken aufsetzen, Nähte schließen – da muss die Maschine her.
    Ich bewundere die Frauen, die so gut nähen können. Aber ein Stück Stoff verarbeiten mit glatten Nähten ist was anderes wie reparieren, dazu dicke Stellen.
    Vielleicht sollte ich mal was Schönes erarbeiten, damit es Spaß macht.
    Liebe Grüße zu dir in den späten Nachmittag.

    [Antwort]

  2. Jana:

    Liebes Träumerle,

    ich stand mit meiner Nähmaschine, die ich mir im Frühjahr 1990 gekauft habe, auch immer auf Kriegsfuß.Sie war ein absolutes Montagsmodell….ständig funktionierte etwas nicht….das hat mir da Nähen ganz schön vergrault.In Zeiten von Corona habe ich sie kaum nach Jahren wieder hervorgeholt und wollte MundNasenMasken nähen….zu meinem Erstaunen nähte die Maschine zunächst anstandslos, doch auf einmal gab es einen kleineren Knall, dann schnurrte etwas ganz merkwürdig….ein Kurzschluss im Fußpedal….
    Somit hab ich mich nach 30 Jahren von ihr verabschiedet.

    Mein Mann hat mir heimlich eine neue bestellt- ganz einfach, ohne viel Schkickschnack und das Maschinchen läuft und mitmacht das Nähen damit Spaß… inzwischen habe ich über 20 Masken für sie Familie,Kollegen, die Postbotin usw. genäht…

    Kurz und gut, manchmal ist es einfach an der Zeit sich von der alten/nicht wirklich funktionierenden Technik zu verabschieden.

    Liebe Grüße und bleib gesund,
    Jana aus Ostthüringen

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 16th, 2020 17:15:

    Hallo Jana. Dann bist du mir einen Schritt voraus und kommst gut klar inzwischen. Meine Maschine ist noch aus DDR-Zeiten. Ich bin oft zu ungeduldig. Ich muss mich ransetzen, die Farbe muss grad passend sein vom Faden, die Spule voll – und losnähen. Der Fitz entstand in der unteren Spule, so ein Gefummel immer.
    Ich hoffe, dass wir nicht noch Masken brauchen werden.
    Heut habe ich Pause gemacht, aber am Wochenende werde ich die letzten Stücke reparieren.
    Liebe Grüße zu dir – Schwiegertochter Nr. 2 heißt auch Jana und kommt aus Thüringen 🙂

    [Antwort]

  3. Elke (Mainzauber):

    Ach, liebe Kerstin, meine Nähmaschine und ich, wir werden auch keine Freunde 😉 Ich überlege schon seit Tagen, ob ich mich nicht auch mal hinsetzen und Mundschutz nähen soll. Aber nee – noch habe ich ein paar in Reserve. Aber ich müsste unbedingt neuen Sonnenschutz für den Wintergarten nähen. Auch sowas, wovor ich mich drücke. Wollte ich schon letztes Jahr machen. Hm!
    Lieben Gruß – Elke

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 16th, 2020 17:17:

    Ich kann mich dran erinnern, dass du vor Jahren Gardinen genäht hast. Sogar den Stoff habe ich noch vor Augen, das war ein Blatt-Muster. Stimmts?
    Den Rest werde ich am Wochenene nähen, dann verschwindet das Teil wieder im Schrank und wird hoffentlich nicht gleich wieder gebraucht.
    Liebe Grüße zu dir Elke. Dein Buch lese ich, wenn wir Anfang Mai Urlaub haben und nirgends hin können.

    [Antwort]

  4. Astrid Berg:

    Liebe Kerstin,
    da meine Nähmaschine auch nicht immer so wollte wie ich, habe ich sie in den Schrank verbannt. Allerdings bin ich kurz davor sie wieder herauszuholen und mein Glück neu zu versuchen. Irgendwie habe ich in Erinnerung, dass es an der Spannung lag, weil immer wieder der Faden abgerissen ist. Oder hätte ich ihr vielleicht gut zureden sollen? Jetzt ist sie schon geraume Zeit in der Verbannung ;-), ob sie mir dann noch dienlich sein will? 😉
    Die Stricknadeln sind da wohl gehorsamer :-).
    LG
    Astrid

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 16th, 2020 17:18:

    Der Oberfaden braucht die richtige Spannung Astrid, das ist richtig. Bei mir riss ständig der Unterfaden ab, lauter kleine Stücke. Nun werde ich mich am Wochenende noch mal dran machen und schauen, ob sie noch bockt 🙂
    Liebe Grüße zu dir – und ja, die Stricknadeln sind mir lieber 🙂

    [Antwort]

    Maja Antwort vom April 17th, 2020 17:24:

    Hallo Kerstin, (und Jana und alle, die mit der Nähmaschine auf Kriegsfuß stehen)
    wenn eure Maschinen schon lange nicht mehr gebraucht wurden, dann brauchen sie vielleicht ein bissel „Liebe“ in Form von Öl oder Fusselentfernung. Manchmal ist es nur ein ganz kleines Stückchen Faden, das stört. Manchmal ist einfach das Nähgarn auch zu alt und reißt deshalb. In Königsbrück gibt es doch Herrn Meyer, der besonders gern die alten DDR-Maschinen wieder flott macht. Auch meine alte Maschine hat er gut hinbekommen. Meine alte Lehrmeisterin sagte immer:“In den meisten Fällen sitzt das Problem vor der Maschine….“
    Also Geduld haben, nicht aufgeben und vielleicht auch mal einen Fachmann konstultieren. Ich habe übrigens auch schon viele Masken genäht.
    Liebe Grüße an alle

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 19th, 2020 13:19:

    Ich weiß von Herrn Meyer, aber bis jetzt hat mein Mann immer alles wieder hin bekommen. Ich nähe zu selten, bin ungeduldig, pflege sie kaum. Ich müsste mich echt mehr mit dem Nähen beschäftigen, aber man kann nicht alles.
    Meine Schwester hat auch schon Masken genäht, ich scheue davor. Erst mal ein Tuch davor, so muss es gehen.
    Liebe Grüße in den Sonntag.

    Kellerkind Antwort vom April 20th, 2020 20:44:

    Hallo Kerstin, Hallo Maja.

    Einhundert von Einhundert Punkten für den Eintrag.
    Ich wollte mir die Pflegeanleitung von der Maschine mal anschauen hab sie aber bis jetzt nicht zu Gesicht bekommen. Mit Nähmaschinen ist es wie mit Computern der Fehler sitzt davor.

    Kellerkind

  5. Grit:

    Hallo liebe Kerstin,
    Deine Ringelsocken sind wieder klasse geworden, die Farbkombination ist genau meins. Ich hoffe, Du hattest nach der Reparatur Deines Mannes heute mehr Glück mit Deiner Nähmaschine!? Heute Mittag hat mich Sohnemann bekocht, es gab Spirelli. 🙂
    Am Nachmittag haben wir Kuchen gebacken, er einen Selterwasserkuchen und ich einen Apfelmuskuchen mit Streuseln. Es wird …., noch ein paar Wochen schulfrei, dann ist er in Sachen Haushalt die Nummer 1. :):) Jetzt putzt er noch sein Fahrrad und repariert die Bremse. Es läuft würde ich sagen. 🙂
    Herzlichst, Grit

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 16th, 2020 17:20:

    Heut war Walking-Runde Grit. Am Wochenende werde ich die Maschine noch mal quälen 🙂
    Selterwasserkuchen haben wir auch immer gebacken. War stets schön nass.
    Sohnemann hat also Beschäftigung :mrgreen: Ich habe kein Fahrrad mehr, letztes Jahr meine alte Möhre abgegeben. Ich laufe lieber, kann aber auch das Rad von der Schwiegertochter nutzen.
    Liebe Grüße zu dir.

    [Antwort]

  6. Angela:

    Moin liebe Kerstin,
    die Socken sehe sehr schön aus, die Farbzusammenstellung wäre auch was für mich :-).
    Ich hatte mal eine Pfaff Nähmaschine. Mit ihr habe ich mich auch nicht vertragen und sie verkauft. Dort sie sie super. Ist halt manchmal so.
    Herzliche Grüße
    Angela

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 19th, 2020 13:17:

    Ich nähe zu selten, gepflegt wird sie kaum. Selbst wenn ich mir eine neuere kaufen würde, ich würde sie genauso hassen :mrgreen:
    Noch habe ich den Rest nicht genäht, ich komme nicht dazu, wird erst in den nächsten Tagen.
    Liebe Grüße zu dir Angela.

    [Antwort]

  7. Beate Neufeld:

    Ich kann nicht nähen, deswegen fehlt mir die Beziehung zu Nähmaschinen und ich kann deine Frage auch nicht beantworten. Ich drücke dir mal die Daumen, dass es morgen klappt wie geschmiert. Seltsam, heute erzählte mir eine Freundin am Telefon, dass ihrer Mutter beim Nähen vom Mundschutz die Nähmaschine gestreikt hatte und als sie ihr daraufhin ihre gebracht hatte ist das gleiche Problem aufgetreten.

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 19th, 2020 13:18:

    Das ist schon makaber Beate, wie ein Omen. Ich bin noch nicht dazu gekommen, den Rest zu nähen. Wird erst in den nächsten Tagen. Mal schauen, ob sie dann will.
    Liebe Grüße zu dir in den sonnigen Sonntag.

    [Antwort]

  8. Bellana:

    Wenn die Maschine nicht macht was sie soll, dann macht das Nähen wirklich keinen Spaß. Ich habe mir, als ich vor ein paar Jahren wieder mit dem Nähen anfangen wollte, eine günstige ‚Computer‘-Nähmaschine als Ersatz für die uralte rein mechanische gegönnt. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.
    Grüßle Bellana

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 19th, 2020 13:21:

    Auf einer mechanischen habe ich auch angefangen. Die elektrische habe ich kurz vor der Wende gekauft, aber ich mochte sie von Anfang an nicht. Muss auf Gegenseitigkeit beruhen :mrgreen:
    Nun werde ich mich in den nächsten Tagen an den Rest machen und dann verschwindet sie wieder im Schrank.
    Liebe Grüße zu dir Bellana.

    [Antwort]

  9. Thomas:

    Hallo Kerstin,
    ich kann mich noch gut an meine Mutter erinnern wie sie stundenlang an der Nähmaschine gesessen hat. Diese Maschine musste noch per Fusspedal angetrieben werden, also nix Motor…
    Meine Schwestern sind Jahrgang 1944 und 51, also eine Zeit als es nichts bis gar nichts gab. Da wurde jedes Stück Stoff zu einem Kleid o.ä. verarbeitet. Später, als es nicht mehr so zwingend war alles selbst zu machen, wurde vieles beibehalten, es stack einfach so drin.
    Ein schönes Wochenende wünschen Bärbel und Thomas.

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 19th, 2020 13:22:

    Wir hatten daheim auch eine mechanische. Wenn Mutti nähte, dann durften wir Kinder manchmal dämmern. Das gefiel uns. Wenn man dann allerdings selbst nähen muss macht es nicht mehr so viel Spaß.
    Kommt gut durch die Zeit ihr beiden.

    [Antwort]

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