Momentan komme ich kaum zum Bloggen, daher wird es etwas ruhiger. Es gibt viel zu tun und abends fehlt mir dann die Lust.
Draußen tut sich noch nicht viel in der Landschaft, auf das Grün müssen wir noch warten.
Aber endlich hatten wir wieder mal ein Morgenrot:

Es dauerte nur wenige Minuten, dann war das schöne Schauspiel vorbei.
Heut habe ich die ersten Frühlingsblümchen unterwegs entdeckt:

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende. Wir hatten heut 8 Grad und Sonnenschein. Die Wäsche flatterte auf der Leine, ich habe auch gleich die Bettwäsche abgezogen.
So macht es doch wieder Spaß und am liebsten hätte ich im Garten gebuddelt und gepflanzt. Aber das wäre wohl etwas verfrüht.
Schneereste finden sich nur noch vereinzelt an schattigen Stellen. Und am Haus ist so eine Stelle, da kullert sich Johnny gern noch mal, bevor es wieder hinein geht.
Komm, spiel mit mir:

Die Aufnahmen sind nicht so gut geworden. Ist nicht einfach, einen schwarz-weißen Hund im weißen Schnee zu fotografieren.

Und wie gestern im Gras, so kullerte er sich heut im Schnee. Schob, kratzte, kläffte 🙂

Er kullerte, schlug fast Purzelbaum.

Und als ich ihn dann rief, musste er unbedingt noch Stöckchen knabbern. Notfalls – wenn wir nicht aufpassen – geht er an zwei Baumstämmchen, die wir gelagert haben:

Bei strahlend blauem Himmel – heut mit Wolken – drehten wir unsere Mittagsrunde. Aber es wehte ein eisiger Wind, man darf sich nicht vom Sonnenschein täuschen lassen.

Heut war ein herrlicher Frühlingstag. Keine Wolke war zu sehen am blauen Himmel.

Ich habe Johnny´s Stöckchensammlung aufgeräumt und in die Feuerschale verfrachtet.

Natürlich bekam er auch noch welche ab zum Spielen:

Um den Stock von allen Seiten bearbeiten zu können, macht er nebenbei ordentlich Sport mit Verrenkungen, Drehungen, Dehnübungen 🙂


Schließlich muss man ringsrum die Rinde abknabbern:

Nun ist der Vorgarten aufgeräumt und Platz für neue Stöckchen 🙂
Und wenn wir im Frühjahr angrillen, so ist die Feuerschale schon gut bestückt 🙂
Ich weiß nicht, warum Hunde so gern Stöckchen zerknabbern. Johnny hat momentan die absolute Stöckchen-Sucht. Auf jeder Runde wird eingesammelt, nach Hause getragen und dann weigert er sich, es vor dem Haus liegen zu lassen. Also muss ich warten, bis er genug geknabbert hat. Ob das Zahnpflege ist? 🙄
Auf der Mittagsrunde kamen wir an einem Ast vorbei, den er letzte Woche schon anknabberte. Und nun ging es weiter.

Ich stehe dann da und suche verzweifelt nach irgendwelchen Fotomotiven, mit denen ich mich derweil beschäftigen kann. Aber bei dem Wetter ist alles grau und trostlos, das ergibt keine schönen Bilder.
Also fange ich irgendwann an zu reden, dass wir doch endlich weitergehen wollen. Und Johnny weigert sich, schiebt und scharrt den Ast hin und her, kläfft ihn an und kämpft mit ihm. Ich muss immer so lachen.

Liebe Königsbrücker (und ich weiß, dass hier einige stille Leser vorbei schauen). Das war nicht der Biber, das war Johnny! 😆
Im letzten Jahr schaute sie oft ins Wohnzimmer herein. Nun ist sie wieder da: die neugierige Amsel:

Sie nimmt Platz, schaut sich um und bleibt sitzen.

Nur Johnny sitzt dann auf der Sofalehne und knurrt. Was er wohl denken mag?
Ich wünsche allen ein erholsames und frostfreies Wochenende. Wir sind morgen bei Verwandten zum 65. Hochzeitstag, das ist ein ganz besonderes Ereignis. Gesund so viele Jahre gemeinsam verbringen zu dürfen ist nicht jedem Ehepaar gegönnt.
Schon lang waren wir nicht mehr da. Doch heut in der Mittagssonne ging es los. Ganz allein waren wir vor Ort.

Einmal halb rum und wieder zurück, das reicht uns. Überall sah ich Spuren von Tieren und Johnny war mit Schnüffeln beschäftigt.

Über den Steg mussten wir vorsichtig laufen, denn es war glatt. Johnny ist das immer nicht so geheuer.

Ich entdeckte in der Ferne Rehe, aber es ist mir nur ein unscharfes Foto gelungen. Von der Hütte aus wollte ich noch mal von oben schauen, aber mit Johnny hatte ich keine Chance, er mag da nicht mit.

Also ging es zurück. Es reichte auch, denn es wehte ein scharfer Wind. Daheim dann kochte ich mir Kaffee, denn ich hatte das Mittagessen ausfallen lassen. Wollte die Sonne ausnutzen.

Nun hält Johnny wieder seinen Nachmittagsschlaf und ich widme mich der Hausarbeit.
Zur Zeit kann ich viele Vögel beobachten, die hier herum flattern. Durch den Schnee kann ich sie besser ausmachen, kann vom Stubenfenster aus weit blicken.
Am Vogelhäuschen tummeln sich Amseln, Blaumeisen, Kohlmeisen, Kleiber, Spatzen, Buchfinken. Und gestern sah ich ja den Graureiher und einen Bussard fliegen. Der setzte sich so ab, dass ich ihn fotografieren konnte.
Dies ist mein Blick vom Schreibtisch aus. Und genau rechts zwischen den Orchideen konnte ich ihn auf einem Baum sitzen sehen:

Meine Kompaktkamera hat 30-fachen optischen Zoom und so konnte ich ihn ablichten, wenn auch unscharf (habe den Bildausschnitt vergrößert):

Er schien genau zu mir zu schauen, schon witzig.
Auch Enten finden sich wieder jeden Tag am Überlaufbecken ein, das ist ein Geschnatter!
Heut Mittag schien so schön die Sonne und der Schnee glitzerte, da mussten wir nach dem Essen sofort raus.

Und wenn ich schon den Grau- oder Silberreiher nicht erwische, so sehe ich doch überall seine Spuren im Schnee:

Johnny war wieder mit einem Ast beschäftigt. Schaute aber immer wieder in die Runde, denn Rehspuren wiesen darauf hin, dass hier heut schon welche lang gelaufen sind.

Anschließend wird Nachmittagsschläfchen gehalten – natürlich die Nase in der Sonne 🙂

Draußen taut es bei Null Grad. Und während ich hier tippe, schaue ich unentwegt zum Fenster raus. Fliegt doch tatsächlich der Graureiher vorbei und irgend einen Raubvogel kann ich auch sehen. Muss gleich die Kamera schnappen und zoomen. Vielleicht hab ich Glück.