Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Unterwegs

Steinbruch in Häslich

Die Jugendweihefeier am Sonnabend fand in der Steinbruchklause des Steinbruchmuseums in Häslich statt. Das ist nur wenige Kilometer von uns entfernt. Leider war es ja ein grauer und verregneter Tag und ich musste die Aufnahmen mächtig aufhellen, mehr war nicht zu machen bei dem Wetter. In dieser Schauanlage kann man die Steinbruchtechnik des 19./20. Jahrhunderts sehen. Ein kleiner Rundweg führt zum Steinbruch.

Steinbruch 01

Werkzeuge, Geräte und Maschinen vermitteln einen Eindruck von dieser schweren Arbeit.

Steinbruch 02

Steinbruch 03

Steinbruch 04

Steinbruch 05
Zum Glück hatte ich flache Schuhe an, mit Absatzschuhen wäre der kleine Rundweg kaum möglich gewesen. Überall Matsch und Pfützen.

Steinbruch 06

Steinbruch 07

Steinbruch 08

Steinbruch 09

Steinbruch 10

Für die kleineren Kinder war das natürlich interessant. Auch wenn die Hosen nachher aussahen wie die Arbeitskleidung der Arbeiter damals 😯

Steinbruch 11

Steinbruch 12

Steinbruch 13

Steinbrüche gab es einige im Umfeld, der Granit war – und ist noch – sehr begehrt. In unserem Grundstück befinden sich so einige Stücken Granit aus heimischer Gegend.
In diesem Steinbruch darf man heut tauchen, er ist angeblich für Anfänger sehr gut geeignet.

Bis zum Mittag gab es heut noch Starkregen. Nachdem uns das Ölauto ein paar tausend Liter Öl gebracht hatte, bin ich mit Johnny in die Aue. Schon von Weitem hörte ich es tosen. Au wei, das Eisenbahnviadukt steht in einem See, es gibt kein Überqueren der Puslnitz mehr über „unsere“ Brücke, alles ein reißender brauner Strom. Vielleicht nehm ich am Abend doch noch die Kamera mit und mach ein paar Bilder.

Rhododendronblüte

Sie stehen derzeit in voller Blüte. Daher hielten wir auf dem Rückweg von der Sägemühle noch in der Baumschule/Rhododendrongärtnerei Seidel in Grüngräbchen an.

Es gab neben einem Meer von Autos (bei diesem Bilderbuchwetter kein Wunder) ein Meer an Düften und Farben zu bewundern.

Gärtnerei 01

Ein riesiges Areal, unzählige Wege, wohin zuerst?

Gärtnerei 02

Also wenn ich mich für eine Farbe entscheiden müsste, ich könnte es nicht.

Gärtnerei 03

Schon als Kind bin ich da spazieren gegangen, wenn wir Besuch hatten und ihnen diese Blütenpracht zeigen wollten. Doch jetzt war ich überwältigt von der Auswahl und vor allem Masse an Pflanzen.

Gärtnerei 04

Leider lagen viele Teile schon im Schatten, ich musste die Bilder etwas aufhellen.

Gärtnerei 05

Gärtnerei 06

Das war es nun erst mal für den Sonnenschein. Nachdem es gestern noch schön war, ist es heut unangenehm kühl und regnerisch. Zeit für Hausarbeit und Blogrunden.

Mühlentag

An Pfingstmontag war ja der Tag der offenen Mühlen. Reich bestückt sind wir zwar nicht damit, doch es gibt ein paar im Umland.
Wir besuchten die Sägemühle in Grüngräbchen. Das Dorf liegt ca. 10 km von uns entfernt, ich bin da von der 2. – 4. Klasse zur Schule gegangen. Dann wurde in unserem Dorf eine neue gebaut, die wir dann besuchten.

Mühle01

Während meine Männer alles ausgiebig betrachteten, blieb ich mit Johnny im Hintergrund. Leute beobachten 🙂 Dann zog ich schnell noch mal los, um wenigstens ein paar Fotos zu erhaschen.

Mühle02

Mühle03

Da klebt aber schon gewaltig viel Dreck dran:

Mühle04

Mühle05

Es roch da so gut nach Holz, ich mag diesen Geruch. Genau wie den Duft von Leder. Als wir früher unsere Schuhe zum Schuster gebracht haben zur Reparatur, da sog ich die Luft immer ganz tief ein. Leder und Leim, das gefiel mir.

Mühle06

Mühle07

Zum Schluss musste noch der Maibaum abgelichtet werden. Auch er hat eine ziemlich große Krone.

Mühle08

Auf dem Rückweg machten wir noch Halt in der Rhododendrongärtnerei. Aber die Bilder folgen später.

Unterwegs im Lehrgarten

Im Nachbarort Neukirch gibt es einen Lehrgarten und den besuchten wir jetzt bei strahlendem Sonnenschein. Ein paar Minuten mit dem Auto gefahren, dann ging es ab ins Grüne.

Lehrgarten01

Kühe drängten sich in die Ecke, als sie Johnny erblickten.

Lehrgarten02

Zwei Steinkreuze stehen hier auch. Leider kennen wir die Geschichte dazu nicht.

Lehrgarten03

Dann kommt die Wiese und man erkennt schon von Weitem die Bäumchen und Schilder. Sohnemann Robert kam hier voll auf seine Kosten, erfreute sich an der Artenvielfalt.

Lehrgarten04

Lehrgarten05

Ich konnte mich gar nicht satt sehen an all dem leuchtenden Grün und Gelb. Und Johnny hatte jede Menge zu schnuffeln, sprang über einen kleinen Wassergraben, spürte einen Frosch auf, hopste hin und her.

Lehrgarten06

Auch ein Hund braucht mal Pause. Unvermittelt setzte er sich hin und schaute einfach nur, als ob er diese schöne Natur genießen wollte 🙂

Lehrgarten07

Und dann konnte ich dieses schöne Portrait von ihm aufnehmen. Ich liebe meine Schnuffelnase 🙂

Lehrgarten08

Weiter ging es entlang einer Gartenanlage und einem kleinen Teich. Da schaute jemand über die Hecke:

Lehrgarten09

Der Frühling mit all seinen zarten Farben ist so prächtig anzuschauen:

Lehrgarten10

Im feuchten Gelände findet man Sumpfdotterblumen:

Lehrgarten11

Zum Schluss entdeckten wir noch dieses übergroße Wurzelgebilde:

Lehrgarten12

Im Herbst geht es da sicher wieder hin, wenn die Bäume sich verfärben.

Brigitte Weserkrabbe hat mir ein Maibaumfoto geschickt. Selbst will ich auch noch mal los und dann zeig ich, wie schön man solch eine Tradition leben lassen kann.

Waldspaziergang

Es ging heut schon wieder in den Wald. Sohnemann Robert ist nur noch paar Tage da und die nutzen wir aus.
Der Nachbarort Gräfenhain war heut unser Ziel.

Im Schnee kann man derzeit noch gut die vielen Tierspuren erkennen. Manchmal wäre es allerdings besser man wüsste nicht, dass da so viele Wildschweine unterwegs sind :mrgreen:

Da hat ein Specht aber fleißig gearbeitet – ein Riesenloch:

Und auch hier konnten wir eine Futterstelle für die Waldtiere entdecken:

Johnny war dieses Mal mit und eifrig am Schnüffeln. Fein, dass er diese Runde so gut geschafft hat.

Abendrunde am Nachmittag

Nach anfänglichem Grau entschloss sich die Sonne heut, ab dem Mittag doch noch mal zu erscheinen. So entschlossen wir uns gegen 15.30 Uhr, die Abendrunde vorzuziehen und sind mit Johnny an den Ortsrand gefahren. Ziel war ein Obelisk am Rand des „Neuen Lager“, das ich immer wieder mal zeige.

Leider wirkt ja jetzt alles grau und trüb. Dieser Obelisk erinnert an die Gefallenen des 1. Weltkrieges.

Von hier aus drehten wir noch eine Runde durch die alte Plattenbausiedlung der Sowjetarmee.

Irgendwie hab ich es grad mit alten knorrigen Bäumen. Auch hier stehen welche, die ich immer wieder fasziniert betrachte, wenn ich dran vorbei komme:

Zwischendurch immer wieder Unrat aus den Blocks. Ich frag mich wer so dämlich war, diese Teile abzumontieren und nach unten zu schleppen. So ein Becken ist ja nicht grad leicht.

In der Ferne konnten wir sogar den Aussichtsturm entdecken:

Mit der vorgenommenen Hausarbeit bin ich heut nur ein Stück vorwärts gekommen. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag 😆

Wanderung am Sonntag

Bei strahlendem Sonnenschein sind wir gestern gleich noch mal wandern gegangen. Aber es war bitterkalt, der Wind blies eisiger als am Vortag.
Diesmal sind wir 15 km mit dem Auto gefahren, eine Teichlandschaft bei Cosel war unser Ziel.

Dieses Naturschutzgebiet umfasst 3 kleine Teiche: Jungfrauenteich, Herrenteich, Juhrenteich. Der Sturm hat hier schon ganz schön Bäume umgehauen, riesige Wurzelgebilde kann man sehen:

Schwäne konnten wir entdecken. Sie hatten nur eine kleine freie Fläche im Wasser, der Rest war noch von Eis bedeckt.

Auch hier fanden wir wieder alte knorrige Märchenbäume 🙂

Auf dem Rückweg haben wir noch mal an den Teichen in meinem Heimatdorf Schwepnitz angehalten. Hier tummeln sich immer viele Enten, Schwäne, Reiher, Greifvögel.

Der Reiher war weit weg, aber ich wollte endlich mal ein Foto haben. Hier in der Aue verschwindet er immer schnell, wenn er mich bemerkt.
Hab das Foto mal vergrößert:

Lange sind wir nicht geblieben, denn es war schon gegen 17 Uhr und wurde durch die tiefer stehende Sonne langsam ungemütlich kalt.

An Enten waren leider nur Stockenten zu entdecken:

Schnell rein ins Auto. Doch was kam da? Ach nee, ich muss noch mal raus, Schwäne!

Sie kamen aus dem Wasser und wollten schon fast die Straße überqueren. Da kamen Autos und ich hätte ihnen Zeichen gegeben langsam zu fahren. Doch die Schwäne überlegten es sich im letzten Moment und glitten wieder ins Wasser.

Heut waren wieder minus 6 am Morgen, die Sonne versteckt sich hinter der Wolkendecke. Es wird sicher ein grauer Tag. Also werde ich mich endlich mal meiner Wohnung widmen. Sie schreit nach Staubsauger und Staublappen 🙂
Kommt gut in die neue kalte Woche!

Winterwanderung

Im Gegensatz zu gestern schien heut die Sonne. Daher zogen wir in die Laußnitzer Heide (gleich in der Nähe von Königsbrück), fast 2,5 Stunden begutachteten wir die Bäume, untersuchten Tierspuren und fanden es einfach traumhaft schön. Allerdings war es bitterkalt, dazu wehte ein eisiger Wind. Eingemummelt in lange Unterhose, Schal, Mütze, Handschuhe und dicke Stiefel ging es grad so auszuhalten.

Eine Futterstelle für die Tiere entdeckten wir, aber ich wollte nicht durch den hohen Schnee bis ran stapfen:

Knorrige alte Bäume kann man überall entdecken, fast wie im Märchenwald:

Ein mehrstöckiges „Gebäude“ für Vogelfamilien 🙂 :

Da die Bahnlinie nach Dresden durch dieses Gebiet führt, muss man auch mal auf diesen Anblick gefasst sein:

Ich kann es kaum glauben, dass ich an einem 23. März noch so eingemummt durch die Gegend laufen muss:

In alle Richtungen führen die Rad- und Wanderwege:

Sohnemann Robert erklärte mir Spuren, die oftmals feinen Unterschiede. Feststellen konnten wir wieder Hirsch, Reh, Wildschwein, Hase, Eichhörnchen, Maus, Hund und Mensch 🙂

Gegen Ende der Runde wurde mir dann doch langsam kalt. Aber es war schön und ich bin dankbar, dass mein Kind mich bei solchen Touren noch mitnimmt.

Daheim dann schnell noch mit Johnny eine Runde gedreht, dann ging es ab in die Wanne. Habe mir ein heißes und pflegendes Ölbad gegönnt. Nun bin ich knülle, genieße ein Bierchen und tu heut nichts mehr – außer ausruhen, noch was zum Abendessen zubereiten und fern sehen.

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