Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Tierisches

Naturkunde

Mir ist neulich ein Vögelchen aufgefallen. Es sitzt immer am Wasser oder fliegt ganz flach drüber weg.
Nun hab ich es endlich mal knipsen können: eine Wasseramsel.
Sie ist der einzige Singvogel, der auch schwimmen und tauchen kann. Da hab ich wieder was gelernt.

Und heut Nachmittag hab ich in den Büschen eine Pflanze entdeckt, dann immer mehr. Aber Achtung, sehr giftig: Aronstab. Gleich in zwei Farben steht er da.

                          

Biber!

Hab ihn! Ich könnte hüpfen wie ein kleines Kind :mrgreen:  Hartnäckigkeit und Ehrgeiz zahlen sich aus!
Erst hatte Johnny ihn aufgespürt. Plumps – war er im Wasser. Was hab ich mich geärgert, nach 15 Minuten hab ich aufgegeben und wollte heim.
Aber ich muss ja dem Bachverlauf folgen und so fand ich ihn wieder – er kam gerade aus seinem Bau. Plumps ins Wasser – ich hatte ihn wieder 🙂
Dann rief ich Sohnemann Robert daheim an und er kam sofort. Jemand musste mir Johnny abnehmen. Gemeinsam sind wir ihm gefolgt. Ich hab auf Teufel-komm-raus geknipst. Leider reichte das Licht nicht mehr, die meisten Fotos sind unscharf. Aber ich hab ihn.

Darf ich vorstellen: der Aue-Biber.

Ich werde zwar auch künftig nach ihm Ausschau halten, aber ich hab ihn erst mal! Das war das tollste Ereignis diese Woche.

Tierische Nähe

Es gibt in den Blogs eine Aktion „Tierische Nähe“. Da mach ich zwar nicht mit, aber ich habe ein paar lustige Fotos zu diesem Thema gesucht.

Das war 2008 in Österreich. Die Kühe sind die Menschen gewöhnt, hier würde ich die Beine in die Hand nehmen 🙂

                        

Das war schon 2002 in der Lüneburger Heide – genau gesagt im Serengetipark Hodenhagen. Sohnemann Robert (heut 20) ging mit all den Tieren auf Tuchfühlung.

                        

                        

2005 verbrachten wir den Urlaub im Spreewald. Auf einer Straußenfarm bekam Robert eine „Straußenmassage“. Mit dem Foto hab ich den 3. Platz beim Wettbewerb um das schönste Urlaubsfoto unserer Tageszeitung gewonnen. Wir lachen heut noch drüber.

                          

Hier ist das allererste Foto von mir und Johnny – Dezember 2005. Hab ihn ja damals zu meinem 40. Geburtstag bekommen.

                          

Nachwuchs

gibt es bei Nachbars Schafen. Die ersten zwei sind gestern geboren. Konnte aber noch keine besseren Fotos machen, war schon bissel trüb und sie stellen sich ja nicht gleich in Position 🙂 Nachschlag gibt es bestimmt in den nächsten Tagen – an Fotos und auch Nachwuchs, denn es kommen noch mehr.

Die Geschichte vom Damwild

Also – mein Foto gestern war echt. Ich war im Wald, ich hab das Wild gesehen, ich bin hinterher. Aber ein ganz klein wenig hab ich geflunkert 🙂
Doch der Reihe nach.
Ich bin mit Johnny einen Weg gegangen, den ich ganz selten laufe, ganz am Ende der Stadt. Nur Wald und Ruhe und die Geräusche der Bäume im Wind.

                        

Dann kamen wir an einen kleinen See, eher Tümpel. Das Wasser war so klar und ruhig, ich konnte bis auf den Grund schauen.

                           

Auf dem Rückweg kam ich wieder an einem Grundstück vorbei, wo ich hinzu schon stehen geblieben bin und gerätselt habe. Maschenzaun, hoher Erdwall, Baumaterial, Auto im Grundstück. Ich weiß nicht, wer da wohnt und so viel private Fläche am Wald hat. Und die Bäumchen sind alle angeknabbert, komisch.
Und plötzlich standen sie da: Rehe (dachte ich erst). Luft anhalten, Kamera schnell hoch nehmen und knipsen auf Teufel komm raus. Husch, waren sie verschwunden. Aber wieso rennen die hier auf dem Grundstück rum? Wo wollen denn die hin?
Ihr könnt die Bilder anklicken, dann seht ihr sie besser.

                        

                          

                          

Ich dachte mir, am Zaun lang laufen ist ja nicht verboten, also rum um die Ecke und ab in den Busch. Da standen sie wieder. Ich wieder los geknipst und Johnny winselte. Da tauchte ein Mann auf. Ich hab ganz nett zugerufen und er kam näher. Er klärte mich auf, dass es 9 Stück Damwild sind. Hirsche – keine Rehe! Oh man, war mir bissel peinlich, dass ich das nicht erkannt habe.
Er meinte, ich könne ruhig weiter laufen am Zaun, aber Johnny würde sie sicher vertreiben. Ich hab ihm von meinem Blog erzählt und mich nett bedankt. Da gehe ich sicher wieder mal hin und hoffe, ich treffe die Tiere wieder an.
Und mal ehrlich: Hättet ihr erkannt, dass es Hirsche sind? Haben ja noch kein Geweih die Kleinen (ganz rechts das hat schon ein kleines).

                          

So, ich hoffe ihr seid mir nicht böse, dass ich ein ganz klein wenig geschummelt habe. 
Habt einen guten Start in das Wochenende!

Mein Donnerstag-Foto Nr. 38

Gestern hab ich eine große Runde mit Johnny gedreht, so weit wollte ich eigentlich gar nicht gehen.
Aber ich wurde belohnt, schaut mal: Das ist mein Foto für Follygirl Petra – Damwild.

Die ganze Geschichte erzähle ich morgen, hab noch mehr Fotos von der Tour. Sind die nicht süß?

Damen-Besuch

Gestern Abend hatten wir Damenbesuch – inklusive Hunde-Dame. Nur Johnny interessiert sich leider nicht für sie – er steht ja nur auf Blondinen 🙂

Darf ich vorstellen: Jessy – eine Jack-Russell-Hündin.

                        

Erst einmal von Weitem beschnuffeln, sie kennen sich aber schon seit Jahren.

                        

Sie sieht zwar hübsch aus und Johnny rennt ihr erst einmal hinterher, aber dann verliert er das Interesse.

                        

Sie mopst sein Spielzeug, knurrt ihn an, kostet aus seinem Fressnapf.

                       

Leider ist sie keine geeignete Kandidatin für Schmusestunden, denn sie ist krank und sollte keinen Nachwuchs bekommen. Schade.

Mein Donnerstag-Foto Nr. 32

Erst fiel mir gar nichts für heut ein. Aber gestern auf der Hunde-Runde hat Johnny eine Herzensdame getroffen, da fietscht er und quietscht und will unbedingt rein. Er liebt große gelbe Hundedamen, eigenartig, da ist er immer hin und weg. Also heut eine kleine Bildergeschichte.

Oh fein, ich liebe große gelbe Hundedamen. Wer bist Du denn? Wollen wir zusammen … ähm – wuff … spielen?

                        

Du gefällst mir, wollen wir … ähm – wuff …  schmusen?

                         

Aber Frauchen zieht, wir müssen weiter. Machs gut meine Süße, ich komme wieder – versprochen!                 

                        

Hallo, da bin ich wieder! Darf ich durchkommen? Ich mach mich ganz flach, vielleicht klappt es dieses Mal.

                        

Und das End´ von der Geschicht? Johnny träumt – er durfte nicht!

                        

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