Träumerle

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Militärfahrzeugtreffen

Ich liebe die Natur, die Stille, die Erholung. Doch manchmal koste ich auch das totale Kontrastprogramm. So gestern geschehen.
Hier in Königsbrück auf dem Gelände des „Neuen Lager“ – ehem. russisches Militärgebiet – fand ein Militärfahrzeugtreffen statt.
Hui, war das ein Menschenauflauf. Motorengeräusche, Panzergedröhne, Geknatter, Uniformen wohin man hörte oder schaute.

Das hat zwar nichts mit Militär zu tun, war aber gleich zu Beginn der Hingucker:

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Überall waren Fahrzeuge gruppiert, campierten Uniformierte, traf man Krankenschwestern, Soldaten, es wurden Waren feil geboten.

Militär 03

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Bei den Männern wurden wohl Erinnerungen wach gerüttelt. Doch so manches junges „ungediente Ohr“ hatte die Armeezeit gar nicht erlebt, fand nur Gefallen am Geschehen und Verkleiden.

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Es gab Wildschwein am Spieß, Feldküche, Getränke, Russendisco. Und man konnte mit einem Panzer oder ATS 59 – einem Kettenfahrzeug – mitfahren.

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Die Strecke war die reinste Buckelpiste, die Leute klammerten sich fest und hatten ihren Spaß. Wann kann man schon mal Panzer fahren?

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Ich habe das meinem Rücken jedenfalls nicht angetan. Als Kind bin ich mal mit einem russischen Schwimmpanzer gefahren – bzw. geschwommen.

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Zum Schluss drehten wir noch eine Runde um die im Umfeld befindlichen alten Gebäude. Wer noch einmal alles sehen möchte, der muss sich beeilen. Die Stadt hat die Abrissgenehmigung erhalten, die Arbeiten sollen bis Jahresende abgeschlossen sein. Nur ein Gebäude soll erhalten bleiben.

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Nun ist wieder Ruhe eingekehrt. Wenn erst die Bagger anrollen, wird wohl das Areal gesperrt werden. Und dann schauen wir mal, wie es künftig hier aussieht und wie das Gebiet genutzt wird.

Spazierrunde am Abend

Endlich sind wir nach vielen Wochen mal wieder nach Laußnitz gekommen. Erst mal ohne Walkingstöcke sind wir die Runde in einer reichlichen Stunde gelaufen. Puh, danach dampften meine Füße :mrgreen:

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Es roch so schön nach Waldboden, nach Pilzen, nach Tannennadeln. Fehlten nur noch die quakenden Frösche im Tümpel 😆

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Zwischendurch wurde mal kurz Pause gemacht und Johnny wurde mit Wasser versorgt. Die Plasteflasche haben wir immer dabei.

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Es wurde schon langsam duster, aber es kamen uns immer noch Spaziergänger entgegen. Mit Hund, mit Walkingstöcken, mit Rad.

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Ich wünsche allen meinen Blogbesuchern ein sonniges Wochenende. Geht hinaus in die Natur, so lang es noch so schön warm und trocken ist.

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Teddybär auf Reisen – Italien Teil 4

Auch in diesem Urlaub durfte uns der kleine Tedey Floh – ein Geschenk von Frau Stellinger – begleiten. Deshalb darf er nun selbst mal erzählen:

Hallo Leute, das war vielleicht ein Abenteuer für mich! Zum ersten Mal bin ich ins Ausland gereist. Der kleine Johnny brauchte einen europäischen Tierausweis, ich dagegen nicht, obwohl ich doch ein Bär bin 😆
Ich habe zum ersten Mal Berge gesehen. Unendlich lange Gesteinsgebilde, wow.

Floh 01

Bisher habe ich nur die Ostsee gesehen, nun den riesigen Gardasee.

Floh 02

Überall durfte ich mit hin. Nur ins Wasser wollte ich nicht, das war mir zu steinig 🙂 Ich konnte jederzeit aus der Kamera-Tasche schauen.
Und weil ich alles miterlebt habe, habe ich auch ordentlich Staub abbekommen. Hui, ich sah gar nicht mehr so schön weiß aus. Und was macht das Träumerle daheim? Sie wäscht mich!

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Aber ganz sanft hat sie mich gerubbelt. Ich bin ja so klein! Zum Glück hat sie mich nicht geschleudert, sonst wäre mir ganz übel geworden 😯
Und auf die Leine wurde ich auch nicht geklammert. Ich durfte in der Sonne sitzen.

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Zum Schluss wurde ich noch vorsichtig gekämmt, damit mein Fell wieder richtig schön wuschelig ausschaut.

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Nun sitze ich wieder bei meinen Geschwistern im Puppenwagen und träume vom nächsten Urlaub – genau wie alle anderen auch 🙂

Bis irgendwann vielleicht mal wieder am Gardasee!

Abschied

Italien – Teil 3

Urlaub geht immer so schnell vorbei. Und dann träumt man schon wieder vom nächsten Abenteuer.

In Volta Mantonava existieren die Reste einer Burganlage. Leider konnten wir keine Öffnungszeiten heraus finden. Nirgends eine Tafel, kein Hinweis, nichts.

Burg 01

Überall abgesperrt und verschlossen. Schade, ich hätte gern den Ausblick vom Turm erlebt.

Burg 02

Dieser Baum stand auf einem Hügel, nur Sand und Steine – sonst nichts. Doch seine Wurzeln werden tief verankert sein.

Burg 03

Und auch nicht weit entfernt in Valeggio Sul Mincio gibt es eine weithin sichtbare alte Anlage mit den Resten der Stadtmauern.
Wir kamen hier an einem Sonntag vorbei. Hilfe, unendliche Menschen- und Automassen. Ein einziges Gewusel. Also nichts wie wieder weg und wochentags noch einmal Anlauf genommen. Was für ein Gegenteil: nur wenige Autos, weit und breit keine Menschen zu sehen.

Urlaub 13
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Im Gegenlicht erkannte ich am Flussufer noch diesen Reiher :

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Auf der Heimreise legten wir dann wieder einen Zwischenstopp ein, dieses Mal in einem Hotel in Staudach-Egerndach am Chiemsee. Das Wetter wurde jedoch zusehends trüber.

Chiemsee 01

Blick zur Herreninsel:

Chiemsee 02

Ankern verboten. Und was ist mit einem Zwischenstopp zwecks Verschnaufen? 🙄

Chiemsee 03

Als uns am nächsten Morgen dieser Ausblick erwartete und es zudem in Strömen goss, da sind wir heimwärts gefahren. Wir hätten sonst noch ein wenig verlängert.

Chiemsee 04

Einen klitzekleinen Abschluss meines Urlaubsberichtes wird es noch geben.

Italien – Teil 2

Den Massenauflauf mussten wir meiden, da es für Johnny zu stressig war. Und für uns dann auch, denn er kläffte – genau wie daheim – ständig die Motorräder an. Da halfen kein Gerede und keine Ablenkung.
In den ruhigen Seitenstraßen konnte ich so dieses Fahrzeug entdecken. Wie lang es wohl schon steht?

Auto

Johnny war natürlich im Wasser. Hat es auch gekostet 🙂

Johnny 01

Südlich des Gardasees beginnt eigentlich „Pampa“. Ich konnte der Natur nicht viel abgewinnen, nur Zypressen und Pinien erfreuten meine Augen.
Auf einer Wiese entdeckte ich einen Silberreiher:

Vogel 01

Und später ganze Scharen. Ich musste jedoch voll zoomen und habe dadurch nur einen Teil aufs Bild bekommen. Dies schienen Jungvögel zu sein:

Vogel 02

Ich weiß auch nicht mehr, in welchem Ort wir hier waren.  Das bringt mich auf die Idee, doch künftig die Ortsschilder mit zu fotografieren – oder die Namen der Kirchen. Die Anlage hat mir gefallen:

Nachtrag: ich habe – angeregt durch Elke – noch mal gegoogelt und jetzt weiß ich, wo wir waren: in Grazie.

Kirche 01

Lustige Gesellen fand ich auch am Straßenrand. Dieser Gärtner befand sich – natürlich – an einer Gärtnerei:

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Und wieder hinab ans Wasser:

Johnny 02

Dumm nur, wenn man die lange Leine vergisst und Johnny unbedingt ins Wasser will, Frauchen aber nicht 😆

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Natur wie sie mir gefällt:

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Ein paar Bilder werden noch folgen.
Morgen geht es wieder auf Arbeit. Doch heut genieße ich noch den Sonnenschein, obwohl es in den Räumen langsam auskühlt. Die Heizung wird abends schon etwas aufgedreht.

Italien – Teil 1

Ich werde meinen Urlaubsbericht nicht endlich ausdehnen, aber die schönsten Aufnahmen möchte ich doch zeigen und meine Eindrücke schildern.
Unser erstes Zwischenziel war Sterzing gleich im oberen Bereich von Italien. 6 Stunden Fahrt – mit kleinen Pausen – waren genug für Johnny. Und gleich am Hotel schloss Johnny Freundschaft mit einer netten italienischen Hundedame, das fanden wir ganz niedlich.

Nach weiteren 3 Stunden Fahrt am nächsten Tag kamen wir am eigentlichen Ziel an. Ca. 15 km südlich des Gardasees wohnten wir in Volta Mantonava auf einem Bauernhof.

Das Haupthaus, in dem die Besitzer selbst wohnen:

Haus 02

Und das war unsere Unterkunft, eines der 5 Gebäude:

Haus 01

Dieser „Bauernhof“ bewirtschaftet Kiwi- und Apfelplantagen. Dazu wird noch Wein angebaut.
Am Morgen bin ich mit Johnny schon zeitig hinaus. Nebel lag über der Plantage. Ganz hinten kann man die ersten Gebäude des Hofes sehen.

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Unser erstes Ausflugsziel war natürlich der Gardasee.

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Dieses Blau war gewaltig. Aber steinig war es überall, Baden geht da nur mit entsprechenden Schuhen.

Urlaub 02

Da es unten am See sehr heiß war, sind wir zwischendurch in die höheren Lagen gefahren. Mit Johnny war es in der Hitze und den vielen Motorrädern manchmal doch recht stressig.
Aber „oben“ hatten wir Ruhe und es wehte ein leichter Wind.

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Der Ort selbst ist nicht zu groß. Es gibt Eisläden (wurden gut besucht von mir 🙂 ), Restaurants, einen Einkaufsmarkt, Bäcker, kleine Lädchen.
Beim Bummeln durch die Gassen konnte man schöne Motive erhaschen. Dieses Haus gefiel mir besonders gut:

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Die Verarbeitung von runden Kieseln für die Wege und Plätze erinnerte mich an Rhodos, da sahen wir das zum ersten Mal. Nicht gut für Absatzschuhe 😆

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Abends haben wir es uns gut gehen lassen. Salami, Schinken, Käse – dazu Wein und Knabbereien. Wir konnten bis 22 Uhr draußen sitzen, es war lau. Nur die Mücken griffen dann langsam an.

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Zurück aus der Wärme

Wir sind wieder da. Keine Unfälle, keine Staus, Auto gerollt. Haben Wärme getankt, Pizza und Eis geschlemmt, uns erholt.
Nun heißt es Fotos sichten, Wäsche abarbeiten, der Familie berichten, die restlichen Urlaubstage daheim genießen.

Wir haben eine Zwischenübernachtung im oberen Italien gemacht, eine reichliche Woche südlich des Gardasees verbracht, eine Zwischenübernachtung auf dem Heimweg am Chiemsee eingelegt.

Ich wünsche allen einen sonnigen Feiertag, es soll ja am Wochenende noch mal richtig schön warm werden.

Urlaub

Reisefieber

Es ist wieder mal so weit: es geht in den Urlaub. Durch die vielen Vorbereitungen bin ich in den letzten Tagen auch nicht mehr zum Bloggen gekommen.
Es wird wieder kühler in Deutschland, also fliehen wir in den Süden. Und Johnny kommt zum ersten Mal mit ins Ausland. Es geht nach Italien.

Nun heißt es wieder Spielzeug einpacken, Tütchen und Küchentücher, Futter, Leckerlie, Hundehütte und Körbchen, Decken, Handtuch, Leinen, Geschirre, Halsband, Hundemarke, Tasso-Marke, Hunde-EU-Ausweis, Medikamente, Fress- und Wassernapf … Die Tierärztin hat auch noch mal kontrolliert, dass sein implantierter Chip funktioniert.

Am Sonntag geht es los. Wir werden mehrere Ziele ansteuern und uns spontan entscheiden, wo wir wie lange bleiben werden.

Wir sind dann also mal weg für ca. 2 Wochen. Die Kinder hüten wieder das Haus, die Nachbarn passen auf die Kinder auf und meine Mam wacht über alles 🙂

Und Johnny wird viel zu schauen haben auf der Reise. Berge, Seen, Täler, Tunnel, Meer … Und am 22.09. hat er Geburtstag, 9 Jahre wird er!

Johnny Fahrt

 

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