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Forstbotanischer Garten in Tharandt
Da Sohnemann Robert wieder Prüfungsstress hat – das Semester ist schon wieder rum – haben wir ihn heut besucht und zum Mittagessen eingeladen.
Anschließend sind wir durch den Forstbotanischen Garten spaziert. Blauer Himmel, weiße Wolken, das viele Grün der Bäume – das war ein rundum schöner Nachmittag. Johnny war auch mit, es geht ihm wieder gut.
Unterwegs muss ich immer diese kleine Allee fotografieren:
Der Eintritt in den Garten ist frei. Und wie es der Zufall manchmal so will, haben wir sogar eine Nachbarin mit ihrer Verwandtschaft getroffen. Sie war genauso verdutzt wie wir 🙂
Hier wachsen Mammutbäume. Aber bis die wirklich so groß sind wie ein Mammut – das werden wir wohl nicht mehr erleben 😆
Wunderschön war es da, die Farben einfach perfekt zum Fotografieren. Selbst wenn ich jetzt diese Aufnahmen sehe, bin ich hin und weg.
Sogar im Wasser gab es was zu entdecken. Fische schwammen da und diese eigenartigen Pflanzen sahen aus wie kleine Nadelbäumchen:
Wir werden irgendwann später noch mal da hin gehen und uns ausführlich die vielen Bäume und Pflanzen anschauen. Das Gerüst ist eine Aussichtsplattform. Beim nächsten Mal kraxel ich hoch.
Im Getreidefeld vor dem Garten hab ich eine einzige Mohnblüte entdeckt:
Das war für mich ein sehr erholsamer Ausflug, hat mir richtig gut getan. Sonne, gutes Essen, der Besuch in diesem Garten – einfach alles war perfekt.
Kommt morgen gut in die neue Woche!
Kranker Johnny
Soeben war ich mit Johnny bei der Tierärztin.
Am Montag war ich schon mal da, denn er hat wieder blutigen Urin. Also wieder Blastengries, wieder Spezial-Diätfutter. Dann müssen wir komplett umstellen. Es gibt da einen Hersteller, dessen Futter der Bildung von Blasengries vorbeugt, leider teuer.
Nun plagt ihn schlimmer Durchfall. Heut früh hat er das wenige Futter, was er zu sich genommen hat, wieder erbrochen. Der Bauch gluckert, ist auch verkrampft.
Er hat Spritzen bekommen und spezielles Nassfutter, Sonnabend müssen wir noch mal hin.
Armes krankes Kerlchen.
Gefühle
Ich brauch noch Zeit. Kann einfach noch nicht wieder schöne Dinge zeigen oder schreiben. Aber keine Angst, es geht mir gut.
Wirft die Nacht ihre Dunkelheit
sanft über Raum und Flur,
machen Träume sich bereit
auf den Weg zu mir.
Doch bei aller Finsternis
muss ich mich nicht sorgen.
Ist die Nacht auch schwarz und kalt –
ich weiß: es gibt ein Morgen.
K.L.
Träumerei
Einfach fallen lassen, sich treiben lassen von den Gedanken.
Dahingleiten in das Reich der Träume,
so sacht und anmutig wie ein Schwan.
Treiben auf den Wogen des Wassers,
tauchen in die Vergangenheit,
still und leise.
Einfach fallen lassen, sich treiben lassen von den Gedanken.
Dahingleiten im Reich der Träume,
treiben lassen in der Vergangenheit,
still und leise.
Auftauchen muss ich – irgendwann,
so sacht und anmutig wie ein Schwan.
Auftauchen aus dem Reich der Träume,
auftauchen aus der Vergangenheit,
still und leise – irgendwann.
K.L.
Abschied
Ein Meer der Tränen,
ein Meer weißer Rosen,
ein Meer der Emotionen.
Ein Sturm riss ihn aus seinem Leben,
bei Sturm wurde er der Erde übergeben –
welch Schicksal!
Die Jungs haben ihren Freund heut auf seinem letzten Weg begleitet. Ich war in Gedanken bei ihnen. Später werde ich zum Friedhof gehen und leise selbst Abschied nehmen.
Vor dem Friedhof hatten die Freunde sein zweites Auto abgestellt und fuhren nach der Beisetzung mit ihren Wagen an seinem vorbei, gaben noch mal Gas als letzten Gruß. Wer muss da nicht weinen?
Nachtrag: ich war soeben an seinem Grab und war so gerührt, ich hatte bis nach Hause Tränen in den Augen. Die Jungs sind alle Opel-Fans, im eigenen Opel-Club. Ein Lenkrad – geschmückt mit Blumen – liegt da, ein großes Gesteck mit weißen Rosen in Form eines Opel-Zeichens.
Dieser Beitrag ist nur für mich – für uns. Ich habe die Kommentarfunktion darum mal ausgeschaltet. Ihr werdet das verstehen.





















