Träumerle

Der Blog zur Aue

Archiv: Juli 2013

Mittagsrunde am Bach

Puh ist das schon wieder warm heut. Eigentlich wollte ich nicht in die Mittagssonne raus, aber wir sind doch in die Aue. Johnny rennt durchs Wasser, ich werfe ihm Stöckchen zu. Die werden dann an Land gerettet und ordentlich zerknabbert.
Dabei kämpft er, kullert sich im Gras, kläfft den Stock an. Ich muss immer so lachen und wüsste gern, was das bedeutet. So macht er das immer, auch daheim im Garten. Schiebt den Stock vor sich her und bellt ihn an.

Mittagsrunde01

Ich konnte mich allerdings kaum vor Mücken retten, sogar durch die Hosen haben sie mich gestochen. Das ist der Preis dafür, wenn man stehen bleibt, sich sogar hinhockt zum Fotografieren.

Johnny ist so flink beim Kämpfen, da werden kaum ordentliche Fotos.

Mittagsrunde02

Auch vor großen Ästen macht er keinen Halt. Alles wird „probiert“. Manchmal bleiben Holzstückchen zwischen den Zähnen hängen. Da muss ich dann helfen, wenn er die nicht abbekommt.
Nicht dass die Leute denken, das war der Biber. Nein, den Ast hat Herr Johnny bearbeitet 🙂

Mittagsrunde03

Jetzt liegt er auf dem Sofa und schläft. Ist das schwül, ich klebe am Schreibtisch, Hausarbeit wird heut gestrichen.
Mein Husten ist merklich weniger geworden. Ich denke, nun bekomm ich das hin.

Schon wieder Pech

Hach – ich hatte schon wieder Pech. Ich schein es derzeit wirklich gepachtet zu haben.

Jahrelang stand ein kleiner Zimmerbrunnen ausrangiert da und wartete auf Wiederbelebung. Er stand mal im Kinderzimmer, niemand wollte ihn mehr. Nun kam er mir beim Aufräumen in die Hände. Ich hab ihn gereinigt, neue Graupeln für die Hydrokultur fanden sich noch im Schuppen, neue Pflanzen gekauft und alles wieder eingesetzt, mit kleinen Kieselsteinchen abgedeckt.
Ab und zu plätschert er nun im Wohnzimmer. Doch gestern habe ich vergessen, ihn wieder abzustecken. Am Abend fiel es mir auf. Doch das Wasser war verdunstet, der Motor sicher heiß gelaufen. Nichts ging mehr 🙁
Nun muss mein Mann mal schauen, ob er ihn reparieren kann.

Zimmerbrunnen

Heut war ich beim Uhrmacher. Soll am Freitag fragen kommen, er bemüht sich um ein neues Glas für die Uhr. Und beim Arzt war ich wieder. Der blöde Husten will einfach nicht aufhören. Selbst nachts werde ich munter, muss mich setzen, hab Hustenanfälle. Also langsam reicht es, das Antibiotika hat nicht viel gebracht. Nun hab ich noch mal Tropfen bekommen und wenn es nicht besser wird, dann muss ich zur HNO zum Kehlkopf spiegeln. Hoffentlich nicht.

So, nun muss ich im Garten gießen gehen, alles ist so trocken. Und auf der Abendrunde halt ich nach dem Biber Ausschau. Der ist wieder an der Flüsterallee fleißig, hat am Wochenende eine schöne junge Grau-Erle umgeknabbert. Hab ich schon mehrmals gesichtet, aber immer ohne Kamera.

Sonntag

Es ist ein wahrer Sonnen-Sonntag. Gestern schon war es schön, doch heut wird es richtig sommerlich.
Wir haben gestern noch gegrillt, den Rest wird es heut noch geben.

Und wenn die Tiere alles am Boden gefuttert haben, dann müssen sie eben einen langen Hals machen. So gesehen bei einer kleinen Ziegenherde. Immer schön strecken, oben wachsen die besten Früchte oder das saftigste Grün 🙂

Ziege01

Ich mach mich jetzt auch lang – bei Wäsche aufhängen. Am Nachmittag kommt meine Mam zum Kaffeetrinken. Ich werde dazu Erdbeerbowle servieren, schön gekühlt. Einen schönen Sonntag noch allen!

Pechsträhne

Meine Pechsträhne reißt nicht ab. Letzte Woche sind meine Hausschuhe kaputt gegangen – Bio-Pantoletten. Okay, haben 1 Jahr gehalten, nun hab ich neue.
Doch heut war ich geschockt, als ich meine Uhr ablegen wollte. Och nö, wie ist das denn passiert, hab gar nichts bemerkt:

Uhr

Dieses Modell gibt es noch und da sie nicht ganz billig ist hoffe ich, dass ich beim Uhrmacher ein Ersatzglas bekomme. Müsste ich sie wegwerfen, das würde mich sehr ärgern. Habe sie zwar schon ca. 10 Jahre, aber ich habe sie so gern getragen.

Draußen ist es noch immer schwül, vorhin kam mal ein kurzer Schauer. Doch am Wochenende soll es schön werden. Machen wir was draus!

Des Rätsels Lösung

Ich selbst wäre auch niemals drauf gekommen. Und sicher hat dieses „Ding“ noch nicht jeder in der Hand gehabt.

Exotische Früchte probieren wir immer wieder mal. Letzte Woche wanderte sie in den Einkaufskorb:

eine Pitahaya:

Rätsel01

Innen schaut sie dann so aus:

Rätsel02

Sie ist Geschmackssache, für einen Obstsalat besser geeignet als zum blanken Verzehr. Diese Frucht war bereits überreif, fast schon zu weich. Aber bei einer Feierlichkeit auf der Tafel macht sie sich schon durch ihr Aussehen gut als Blickfang. Schmeckt weder süß noch sauer, erinnert ein wenig an Kiwi.

Danke fürs Mitraten. Beim nächsten Mal werde ich es leichter machen.

Hilfe fürs Rätsel

Ich glaub, das Rätsel ist zu schwer. Deshalb gibt es einen neuen Ausschnitt, vielleicht kommt nun jemand drauf.

Kleine Hilfe: es ist keine Blume, es ist kein Eis (und es ist nichts Ekliges).

Rätsel03

Rätsel

Heut gibt es wieder ein Rätsel. Ich wünsche viel Spaß!

Ich werde erst mal eine vollständige Blogrunde drehen, ehe es die Auflösung gibt. Ihr habt also ein Weilchen Zeit.

Was ist das?

Rätsel

Blöd aber auch!

Kennt ihr das Sprichwort „Dummheit muss bestraft werden“? Also als dumm will ich mich zwar nicht hinstellen, aber manchmal ist man eben doch dusselig, tolpatschig, gedankenlos.

Gestern ging es am Mittag auf zur Runde in die Aue. Alles schön grün wie immer, schön ruhig wie immer.

Aue im Juli 01

Johnny schnuffelt wie immer, ich fotografiere wie immer, alles ist wie immer.

Aue im Juli 02

Wir gehen den Weg wie immer, die Vögel zwitschern wie immer, ich schaue nach dem Biber wie immer. Rückzu will ich noch den umgestürzten Baum fotografieren. Der Himmel ist blau, das Gras grün, es ist warm – und trocken.

Aue im Juli 03

Warum den selben Weg zurück gehen? Also ab über die Wiese auf die andere Seite. Der Elektrozaun ist zwar schon bereit für die Kühe, aber da sind noch keine und somit noch kein Strom drauf. Also los.
Keine Angst – war wirklich kein Strom drauf. Aber mitten auf der Wiese (Breite ca. 50 m) knatscht es plötzlich unter meinen Füßen. Ich trage Sandalen ohne Strümpfe. Nasses Gras? Aber natürlich, das Wasser vom letzten ergiebigen Regen ist noch nicht restlos verschwunden. Also schnell durch. Doch es knatscht immer mehr, ich sehe das Unheil, doch es gibt kein Zurück. Bis über die Knöchel stehe ich im Wasser. Hätte ich Glogs getragen, es hätte sie mir ausgezogen.
Die Hose sog sich voll Wasser bis in die Wade, die Schuhe wurden immer schwerer – Hilfe, so was blödes aber auch :mrgreen:
Zum Glück bin ich niemandem begegnet. Daheim bin ich gleich in die Wanne gehüpft. Die Farbe der Sohlen hatte sich auf meine Füße übertragen, trotz Schrubben wurden meine Füße nicht sauber.
Ich hoffe, die Schuhe gehen nicht aus dem Leim.

Und die Moral von der Geschicht? Traue dem trockenen Wetter nicht – jedenfalls nicht in der Aue. Die ist schließlich ein feuchter Wiesengrund (kommt manchmal im Kreuzworträtsel vor) und dementsprechend auch oft feucht 🙂

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