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Der Blog zur Aue

Tag: Urlaub

Urlaub – Teil 2

Jeden Morgen war ich gespannt, wie der anbrechende Tag sich präsentieren würde.

Das wird ein guter Tag! Also ab zum Pfaffenstein. Der Wanderweg dahin begann direkt hinter unserem Haus.

Es gibt zwei Wege hinauf. Den schweren mit Treppen, teils Leitern und Engstellen. Davor wird mit Hunden gewarnt, daher wählten wir den leichteren Weg.


Ein paar Stufen gehen mit Johnny, das schafft er noch.

 


Bei jeder Sitzgelegenheit legten wir eine kleine Pause ein. Futter und Wasser haben wir immer mit für Johnny.

 

Oben angelangt haben wir sogar Bekannte aus unserem Ort getroffen. Ich habe mir gebackenen Ziegenkäse bestellt mit Mangomousse. Oberlecker! Hatte ich noch nie probiert.
Noch mal ein Blick zur Festung auf dem Rückweg. Es war uns bisher noch nie aufgefallen, dass die Festungsanlage so schief ist.

Das Markenzeichen des Pfaffensteines, die Barbarine, haben wir uns dann von Weitem aus angesehen. Denn dazu hätten wir bis zur Rückseite der Felsformation laufen müssen.

Abends sind wir oft noch mal hoch aufs Feld gelaufen, haben da an der Sitzgelegenheit die Abendsonne genossen und ins Land geschaut.

Weit heran gezoomt, aber ich fand den Anblick so schön:

Der erste Arbeitstag heut war gut. Ein voller Schreibtisch vermittelt immer das Gefühl, dass man auch gebraucht wird 🙂

 

Urlaub – Teil 1

Man reist oft in die Ferne, obwohl es vor der eigenen Haustür so schöne Natur gibt. Eine gute Autostunde von uns entfernt liegt das Elbsandsteingebirge.
In diesem ehemaligen Bürgermeisterhaus wohnten wir im Erdgeschoss. Mal was ganz anderes. Auch in der Wohnung gab es viel Holz und Stein. Lachen musste ich beim Bad. Kopf einziehen, es ging wie in die Kasematten durch eine niedrige rustikale Holztür. Aber Feuchtigkeit ist da ein Problem. Bei schlechtem Wetter ist irgendwie alles klamm. Im Winter möchte ich da nicht wohnen.

Morgens erwartete mich oft ein Mix aus Nebel und Sonnenschein. Auch im Urlaub muss ich mit Johnny 7 Uhr raus.

Es ging immer steil hinauf zum Feldweg. Auf der einen Seite begrüßte mich der Pfaffenstein, auf der anderen die Festung Königstein:

Am ersten Tag regnete es leider. Daher ging es ab ins Bergwerk nach Berggießhübel.


Doch dann wurde es wieder besser. Fast täglich fuhren wir durch Bad Schandau. Eine Fahrt mit dem Lift hinauf zum Luchsgehege musste sein. Johnny hat die Fahrt gar nicht gemerkt, so ruhig ging es zu.

 


Weitere kleine Berichte werden natürlich noch folgen.

Ich bin wieder zurück

Wir sind wieder daheim. Es war ein erholsamer Urlaub, auch wenn die Wanderungen manchmal anstrengend waren. Dazu die Hitze.
Die Wäsche ist fast erledigt, am Montag habe ich noch frei.

Danke für all eure lieben Urlaubswünsche. Ich habe mich über jeden Kommentar gefreut.

Urlaub in Sicht

Am Donnerstag geht es auf Reisen. Allerdings dieses Mal gar nicht weit, nur bis in die Sächsische Schweiz. Wir wohnen gleich im Nachbardorf von Königstein, in Pfaffendorf.
Auch wenn das Wetter umschlagen soll, eine reichliche Woche haben wir Zeit und hoffentlich auch ein paar gute Tage dabei.

Stundenlanges Wandern ist ja nicht so unser Ding, aber ein paar Runden werden wir schon schaffen.

Habt derweil alle eine schöne Sommerzeit, wir lesen uns dann nachher wieder.

Schwarzwald – Abschluss

Ein paar Bilder habe ich noch zum Abschluss.

Niedlich anzuschauen ist die Hexenlochmühle. Vor vielen Jahren hatte ich sie mal auf einem Kalenderblatt gesehen und nicht gedacht, dass ich sie eines Tages im Original sehen werde:

 


Johnny hatte eine schweinische Begegnung 🙂 :

 


In Haslach-Schnellingen haben wir ein Besucherbergwerk – die Silbergrube „Segen Gottes“ – besucht. Ausgerüstet mit Gummistiefeln, Regenjacke und Helm ging es fast zwei Stunden lang ab in den Stollen. Da musste man klettertauglich sein, denn es gab viele schmale Eisentreppen zu besteigen.

 


Der Schwarzwald ist wirklich eine sehr schöne Gegend. Wandern waren wir nicht, nur kleinere Runden unterwegs.

 


Eine Woche ist zu kurz, um sich alles anzuschauen. Es gibt Museen, Mühlen, Bergwerke, viele Wanderwege …

Ich kann nicht ausschließen, dass wir da noch mal hin fahren.

 


Habt alle einen sonnigen Sommertag. Hier sind die Fenster dicht gemacht. Menschen, Hund und Katzen suchen Schatten. Gewitter soll es erst am Montag geben.

Schwarzwald – Teil 5

Weiter geht es noch mal mit der Zeitreise auf dem Vogtsbauernhof.

Das Gesinde musste wahrlich einfach leben. Diese schwarzen Wände, da musste man doch Depressionen bekommen:

Die Schlafzimmer sahen nicht viel besser aus:

Kärglicher ging wohl kaum, wohnen und schlafen in einer winzigen Kammer:

Diese Schlafräume sahen schon besser aus – und überall stand der Nachttopf unterm Bett :mrgreen:

Der Kinderwagen auf dem Balkon hat mir gefallen, auch Babywiegen finde ich immer so niedlich:

Der Vogtsbauer lebte wesentlich besser. Die gute Stube:

Könnt ihr die Löffel an der Wand erkennen?

Zu schauen gab es auch noch eine Schmiede, Mühlen, Kutschen, kleine Kapellen, eine kleine Schusterei … Also wer auch immer da in der Nähe ist: unbedingt anschauen!

Schwarzwald – Teil 4

Kommt mit mir auf eine Zeitreise. Ich mag ja alte Gemäuer, Gehöfte, Rustikales. Auf dem Vogtsbauernhof in Gutach kann man sich auf eine solche Zeitreise in die Vergangenheit begeben.
Sechs vollständig eingerichtete Höfe, ein Tagelöhnerhaus und 15 Nebengebäude laden zum Besichtigen ein. Ich könnte da Stunden verbringen, mich hineinträumen in jedes einzelne Haus. Jeden Raum musste ich betreten, schauen, fotografieren. Viele Details wurden mir erst nachher beim Betrachten der Bilder bewusst.

Selbst Johnny kam fast mit in jedes Haus. Überall durfte man hinein.

Wie mühsam war doch das Leben vor hunderten Jahren. Über manches staunen wir, über manches schütteln wir den Kopf.

Fließendes Wasser, Strom, Toilette, Kinderzimmer, Kühlschrank, Waschmaschine – es gibt so viel, was wir heut niemals missen möchten.

Schon allein das alte Holz hat auf mich eine besondere Ausstrahlung. So viel Natürlichkeit, Handarbeit, Individualität.
Wir kaufen heut Möbel aus Massenproduktion, damals war jedes Stück ein Unikat.

Die Männer bewirtschafteten das Land, die Frauen waren für den Haushalt zuständig.
Es wurde gesponnen:

Es wurde gewebt:

Es wurde gemolken – das musste ich doch unbedingt probieren :mrgreen:

Aber auch wenn er noch so schön rustikal ausschaut, an einem solchen Herd möchte ich heut doch nicht mehr stehen:

– Fortsetzung folgt –

Schwarzwald – Teil 3

Nun geht es aber mal weiter mit den Urlaubserlebnissen. Was wäre ein Schwarzwald-Besuch ohne Kuckucksuhren?
Und so besuchten wir den Uhren-Park in Triberg mit der weltgrößten Kuckucksuhr.

4,50 x 4,50 Meter ist die Uhr groß, der Kuckuck ist gigantisch.
Noch ist die Uhr zu, ein paar Minuten mussten wir warten.


Und pünktlich 12.30 Uhr fing es an zu schütten. Nun gibt es eben den Kuckuck mit Regentropfen.

 

Unglaublich, wie viele Kuckucksuhren/auch andere Uhren angeboten werden zum Kauf. Vom billigen Asia-Import über Sets zum Selberbasteln bis hin zu großen Objekten für einige tausend Euro.

Meine Eltern hatten früher auch eine im Wohnzimmer hängen. Ein Jahr blieb sie mal in der Weihnachtszeit um Mitternacht stehen. Mitten im „Kuckuck“. Sie war aufgezogen, der Kuckuck blieb einfach draußen stehen. Und der Christbaum fiel um, einfach so. Da haben wir alle wirklich geglaubt, dass das ein schlechtes Omen für das neue Jahr werden wird. Ist aber nichts passiert und niemand gestorben. Aber an diese Geschichte erinnern wir uns heute noch und rätseln, was das wohl zu bedeuten hatte.

Und wo wir hier waren, das erzähle ich auch noch demnächst:

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