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Der Blog zur Aue

Tag: Urlaub

Bayrischer Wald – Teil 5

Nach dem vielen Glas kommen wir nun mal zum Wald 🙂 Der „Große Arber“ ist der höchste Berg im Bayrischen Wald mit 1.455 m und musste natürlich angefahren werden. Was für ein Getümmel von Fahrzeugen, Schlittenfahrern, Skifahrern, Spaziergängern. Klar, an den Feiertagen und dann noch mit Schnee und Sonnenschein – da ist Massenauflauf angesagt.

Es war eisig kalt und ständig stand man im Wege. Wir sind doch nicht hinauf gefahren mit der Gondel, denn wir wussten ja nicht wie Johnny reagieren wird. Oben war es sicher noch kälter und noch überlaufener und nur für einen kurzen Rundumblick und Fotos – da war uns das Ticket zu teuer dafür.

Am Arbersee gleich in der Nähe war nächster Stopp. Vom See sah man natürlich nichts im Schnee. Doch am anderen Ufer konnten wir diese vielen Eiszapfen entdecken:

Nun aber gibt es Wald. In St. Englmar gibt es einen Waldwipfelweg. Genau mein Ding! So was wollte ich schon immer mal sehen. Der Weg hoch oben ist behindertengerecht gebaut, sehr breit und massiv, also nichts mit Gitterrost oder so. Hunde dürfen mit hinauf und obwohl Johnny anfangs doch die Ohren anlegte ist er brav mitgelaufen.
Bis zu 30 Meter hoch geht es. Mein Favorit, aber viel zu mickrig: eine kleine Hängebrücke. Ich würde ja so gern mal über eine ganz große laufen, die dann vielleicht auch noch wackelt 🙂

Es pfiff mächtig da oben, aber ich fand das alles sehr faszinierend.

Was für ein Blick in die Ferne:

Überall hingen Informationstafeln über die Höhe, die Baumarten, wann welche Bäume gepflanzt wurden und wie groß sie nun sind. Ganz schön hoch, nicht wahr?

Um die Weihnachtszeit gibt es „unten“ einen Weihnachtsmarkt, der nach den Feiertagen dann „Wintermarkt“ hieß. Artikel aus Holz, Wolle, Filz, Keramik, Wachs konnte man hier erwerben. Richtig schön. Und natürlich gab es Bratwurst und Glühwein. Überall leuchtete es, Feuerschalen wärmten die kalten Hände.

Mag es im Sommer sicher schöner sein, aber um diese Zeit – wenn alles geschmückt ist – gibt es dem ganzen Areal doch einen Hauch von Gemütlichkeit und Frieden.

Es gibt Lehrpfade für die Kinder, Höhlen, optische Phänomene. Und ein Haus auf dem Kopf.

So was haben wir an der Ostsee schon mal gesehen. Mit Johnny konnten wir da nicht hinein. Aber für Kinder sicher ganz lustig.

Diese Woche gibt es wieder einige Termine abzuarbeiten. Heut war ich beim Frisör und morgen geht es wieder los mit Sport. Da werden die Muskeln sicher ordentlich meckern :mrgreen:

Bayrischer Wald – Teil 4

Ein letztes Mal geht es um Glas. Im Bayrischen Wald gibt es DAS Glasparadies: Joska-Kristall in Bodenmais. Ein Muss, wenn man da ist.
In der Weihnachtszeit ist das gesamte Gelände wundervoll geschmückt und dekoriert.

Wer will einsteigen?


Hier muss Mann die Geldbörse festhalten, denn Frau findet bekanntlich immer was. Ob einfaches Gebrauchsglas, Schalen, Figuren, Vasen, Pokale, Blumen, Kugeln … eine unglaublich breite Palette an Artikeln gibt es zu bestaunen.

 

 


Meine Lieblingsfarben bei Blumen: weiß-grün. Da musste ich schnell weiter gehen, ich wäre sonst schwach geworden:

 

 


Ein Weihnachtsbaum durfte nicht fehlen, er ragte bis unter die Decke und war geschmückt mit Glaswaren:

 


In der Werkstatt konnte man den Glasbläsern bei der Arbeit zuschauen und wer will, darf sich da selbst ausprobieren und Wasserkugeln für Pflanzen herstellen. Wir haben unsere von vor 20 Jahren immer noch, die Jungs haben sie damals hergestellt. Man bekommt sogar eine Urkunde dazu.

 


Das ist noch echtes Handwerk.

 


Eine Winterlandschaft lud zum Verweilen und Fotografieren ein. Ich habe mal auf dem Thron der Eiskönigin Platz genommen:

 

 


Das gesamte Gelände – auch die Parkplätze – sind mit Glasskulpturen und Gebilden dekoriert. Ein Hauch von Frühling?

 

 


Das war es fürs Glas. Dann gibt es auch mal Wald zu schauen 🙂

Bayrischer Wald – Teil 3

Es gibt nicht nur eine Gläserne Scheune, sondern auch einen Gläsernen Wald im Bayrischen Wald.

Am Fuße der Burgruine Weißenstein hat der „Macher“ der „Gläsernen Scheune“ einen Wald aus Glas geschaffen.

Bis zu 4,50 Meter hoch sind die Kunstwerke.


Bis zur Ruine bin ich nicht gekommen, obwohl es nur wenige Meter waren. Aber der Schnee war matschig, nichts geschoben. So gibt es nur eine graue Aufnahme aus der Ferne:

 

Auch hier waren wir von 15 Jahren das letzte Mal und haben oben auf dem Turm gestanden.

Gläsern geht es auch noch weiter im nächsten Teil. Joska-Kristall! Ein Glasparadies.

Im Momente komme ich wieder mal kaum zum Bloggen. Ein Familienmitglied hatte einen kleinen Unfall (kein Autounfall) und nun helfe ich als Fahrer zu allen anstehenden Arztterminen. Heut waren wir zudem zum 90. Geburtstag eines Onkels. Die Zeit fliegt nur so dahin, aber ich werde gleich mal eine kleine Blogrunde in Angriff  nehmen.

Bayrischer Wald – Teil 2

Auch am Heiligabend waren wir unterwegs. Erste Station war die „Gläserne Scheune“ in Viechtach. Der Künstler Rudolf Schmid hat hier ein Gesamtkunstwerk mit über 200 qm bemalten Glasflächen, riesigen Holzschnitzereien, Bildern und Skulpturen geschaffen. Natürlich war – leider – zu und ich kann keine Bilder von innen präsentieren.

Wir waren vor 15 Jahren hier und waren fasziniert von den historischen Geschichten, Sagen und Legenden aus dem Bayrischen Wald, alles dargestellt als Glasmalerei.

Kirchen besuchen wir im Urlaub immer und an Heiligabend musste ich einfach schauen, wie die katholischen Gebäude geschmückt sind.
Die Wallfahrtskirche in Weißenregen war unser erstes Ziel.

Später besuchten wir die Kirche in Cham.


Festlich geschmückt, die Lichter brannten und die Krippe war dekoriert mit vielen Rittersternen:

 

In Cham befindet sich auch das alte Biertor:

Auch in Moosbach machten wir Stopp an der Kirche. Hier war die Krippe umsäumt von weißen Weihnachtssternen:


Schaut ihr euch im Urlaub, in fremden Gegenden, auch Kirchen an? Bei uns die evangelischen sind nicht so prunkvoll wie die katholischen, in denen es einen oft blendet vor lauter Gold.

– Fortsetzung folgt –

Bayrischer Wald – Teil 1

Wie schon erwähnt wohnten wir in einem winzigen Dorf. Gleich am Ortseingang von Viechtafell wird einem klar: hier gibt es Viehwirtschaft.

Nach ein paar Tagen versank die Kuh dann im Schnee 🙂

Gleich auf dem Nebengehöft gab es einen großen Kuhstall und wir konnten jeden Tag kleine Kälbchen sehen. Ganz dicht ran kamen wir, Johnny wurde nie aggressiv.

Was macht man bei anfangs schlechtem Wetter? Shoppen. Kleine Weihnachtsmärkte haben wir besucht und die Bärwurzerei in Bad Kötzting.

So sicherten wir uns schon in den ersten Tagen die Mitbringsel für Familie und Nachbarn. Und kosten mussten – und konnten – wir natürlich auch 🙂

Vor zwanzig Jahren waren wir da schon zum ersten Mal. Es gibt ja immer wieder neue Erfindungen, neue Geschmacksrichtungen, neue Produkte.

Das macht auch nach zwanzig Jahren noch Spaß:


Diesen Spruch fand ich gut:

 


– Fortsetzung folgt –

Unser Weihnachtsurlaub in Bayern

Zuerst einmal vielen lieben Dank für all eure Weihnachtsgrüße und Wünsche für das neue Jahr. Ich hoffe ihr seid alle gut hinüber gekommen ins 2018. Schauen wir optimistisch ins Jahr, was es uns wohl bringen wird. Vor allem Gesundheit, Freude, Liebe wollen wir uns gegenseitig wünschen und erhoffen.

Wir hatten einen entspannten Urlaub im Bayrischen Wald. Wir wohnten in einem kleinen Dorf und da war wirklich absolute Ruhe.
Anfangs hatten wir wie daheim Nieselregen und 5 Grad. Dann wurde das Wetter besser mit Sonnenschein. Es sah im Morgenrot fast aus wie der goldene Herbst.

Dann kam Schnee und wir hatten die letzten Tage richtigen Winter.

Ich werde nun Bilder sichten und nach und nach etwas erzählen.

Diese Woche bin ich noch zu Hause, da kann ich die Erholung noch etwas nachwirken lassen. Also bis bald wieder, ich werde nun mal meine Blogrunde beginnen und bei euch nach Neuigkeiten schauen.

Urlaub – Abschluss

Zum Abschluss nur noch ein paar Naturaufnahmen. An solchen Motiven komme ich nicht dran vorbei:

Und dann noch mal auf dem Heimweg, dieses Mal einfach durch die Autoscheibe fotografiert.

Und noch einmal Nebel-Morgenstimmung.

An dieser Sitzgruppe haben wir abends gesessen und der sinkenden Sonne zugeschaut.

 

Wenn doch jeder Morgen so schön beginnen würde:

Ich wünsche euch allen ein ruhiges Wochenende. Leider soll Regen kommen, aber er wird gebraucht.

Gute Nacht sagt euch Johnny. Sein Körbchen und die Schaumstoff-Hütte haben wir immer mit.

Urlaub – Teil 3

Mit der Kirnitzschtalbahn ging es eine halbe Fahrstunde durch wunderschöne Naturlandschaft hin zum Lichtenhainer Wasserfall.
Johnny ist schon alles mitgefahren und so sahen wir auch dieses Mal kein Problem. Falsch gedacht :mrgreen: Er mag nämlich überhaupt keine Fahrradklingeln, Bimmeln aller Art oder schrilles Geläut. Und die Bahn bimmelt nun mal an jeder Haltestelle. Somit war Angst angesagt, er hechelte und sabberte und wusste vor Angst nicht wohin. Also – was macht man nicht alles für sein geliebtes Tier – ist mein Mann am Ende allein zurück gefahren, hat das Auto geholt und uns wieder eingesammelt :mrgreen:

Der Wasserfall war gut besucht und zum ersten Mal habe ich eine Langzeitaufnahme probiert. War nur etwas wenig Wasser. Das wird gestaut und ca. aller halben Stunde wird das Wehr geöffnet, dann rauscht es hinab.

 


Am Fluss entlang gibt es viele Lokalitäten, die heiß geräucherte Forellen anbieten. Lecker!

Ein Ausflug führte uns zum Amselsee in Rathen.

Wir sind jedoch nur drumrum gelaufen, ob Johnny mit ins Boot gestiegen wäre? Gereizt hätte es mich, aber die pralle Sonne über den Mittag hat ordentlich gebrannt.


So schauen wir eben nur von oben herab.

 


Am vorletzten Tag führte uns eine kleine Wanderung zum Quirl, das ist der „Hausberg“ von Pfaffendorf. Keine Leute,  nur ein junges Pärchen und Kletterer haben wir getroffen.

In die Ferne schauen, sitzen und die schöne freie Zeit genießen.

Ein paar abschließende Fotos kommen noch.

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