Nun sind wir wieder da und langsam kehrt der Alltag zurück. Arbeit, Wäsche, Garten warten auf uns, alles muss erst mal wieder erledigt werden.
12 Tage Sonnenschein, unterbrochen nur von nächtlichem Regen oder mal einem Guss am Tage. Boltenhagen an der Ostsee war unser Urlaubsziel, da waren wir noch nie.
Willkommen in Boltenhagen
So viel haben wir dieses Mal gar nicht unternommen, so viel habe ich auch nicht fotografiert. Fast jeden Tage haben wir am Strand verbracht, im Strandkorb oder abseits in unseren Campingstühlen.
Strand Weiße Wiek
Viele Menschen, die ihren Urlaub nun wieder am Meer verbringen können. Viele Menschen, die abends lecker essen gehen wollen. Viele Menschen am Strand, es gab keine Chance auf einen Strandkorb am „Hauptstrand“.
Danke für all eure Urlaubswünsche, wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter. Leider haben wir uns auch verbrannt. Mal zu spät eingecremt, mal die Creme im Auto vergessen, mal schauten die Füße doch in die Sonne. Aber lieber so als Dauerregen und Kälte 🙂
Ich packe meinen Koffer und nehme mit … Kennt sicher jeder dieses Spiel. Ich packe dann mal meinen Koffer und bin weg. Das Meer ruft, genauer gesagt die Ostsee.
Endlich mal mehr wie nur paar Tage verreisen. Wir schwankten zwischen Ostsee und Nordsee. Aber wenn man im Sommer ans Meer fährt, dann sollte es auch immer da sein 🙂
Kommt gut und sicher durch die Zeit und erholt euch gut, wenn ihr auch gerade verreist.
Ein paar Meer-Impressionen sollen noch folgen. In Stralsund waren wir mehrmals unterwegs. Sind auch mal kurz nach Rügen rüber gefahren und haben einen Abstecher auf den Darß unternommen.
Vielleicht war da vorher eine Hochzeit, denn Rosen steckten hier noch zur Dekoration.
Auf dem Darß waren wir in Zingst und Prerow. Total überlaufen, Menschengewühle, Autos, Parkplatzsuche. Hilfe, nur mal an den Strand und dann wieder weg.
Die 394 Meter lange Seebrücke in Perow.Tauchgondel in Zingst
Abends ging es an den kleinen Yachthafen in Barhöft. Auf der Bank sitzen, ein Bier trinken, die letzten Sonnenstrahlen genießen und den Booten zuschauen, wenn sie in den Hafen einlaufen.
Hier gibt es auch einen Aussichtsturm.
Aussichtsturm Barhöft
Das war mein kleiner Ostsee-Bericht. Der nächste Aufenthalt da schwirrt schon durch unsere Köpfe 🙂
An der Ostsee sammeln sich im September und Oktober die Kraniche, bevor sie Richtung Süden fliegen. Hotels, Ferienwohnungen, Gaststätten – alle haben in ihrem Namen den Kranich enthalten. Also ging es los, wir grasten mit unseren Augen stets die Wiesen und Felder ab.
Naturschutzgebiet
Es gibt auch ein NABU-Informationszentrum und ein Kranorama. Da werden die Kraniche gefüttert und beobachtet.
Unsere erste Entdeckung. Leider kommt man nicht so nah an sie heran, das ist klar.
Kraniche
Beim Besuch im Kranorama waren 3 Kraniche anwesend, dazu Gänse und ein Fuchs. Aber immer wieder haben wir sie massenweise auf den Wiesen stehen sehen.
Die örtliche Badebucht war winzig und durch ablandigen Wind war wie an der Nordsee das Wasser weg. Enttäuschung.
Badebucht in Klausdorf
Aber auf der Abendrunde präsentierte sich dafür der Himmel so:
Wir sind wieder da, wir hatten ja nur eine knappe Woche Urlaub. Aber unser erstes Fazit war: wenn wieder, dann nur noch Inseln. Wir wohnten ca. 10 km über Stralsund, auf dem Festland. Nur noch 2 Dörfer, dann kam nichts mehr außer Meer. Die Strände sind auf dem Festland doch nicht so schön, es gibt keine schönen Seebrücken, lediglich die Häfen sind interessant.
Unser erster Ausflug führte uns nach Stralsund. Die Gorch Fock I – heute Museum – war sehr interessant.
Die Gorch Fock I
Für nur 5 Euro Eintritt gab es viel zu sehen, über wie auch unter Deck. Ans Steuer musste ich mich einfach mal stellen, nur bewegen durfte man es nicht.
Für Männer gab es Technik zu schauen, ich achte immer mehr auf die Einrichtungsgegenstände, Lampen, Vorhänge, Deko 🙂
Nur hier gruselte es mich: das Krankenzimmer.
Krankenzimmer
Man konnte Filme schauen, es gab viel Info-Material, Kajüten, Kabinen, sogar trauen lassen kann man sich hier.
alte russische Technik
Mit dem Wetter hatten wir Glück, nur mal ein Tag war etwas vernieselt.
Der Alltag hat uns ein. Am Samstag kamen wir zurück, am Sonntag hatten wir einen Geburtstag in der Familie. Und Montag wieder auf Arbeit.
So viele Aufnahmen wie sonst habe ich dieses Mal nicht gemacht. Aber paar Eindrücke folgen noch.
Jetzt aber schnell noch die letzten Bilder vom Meer. In Pudagla gibt es eine alte Mühle, die wir natürlich besuchen mussten. Leckeren Kuchen mit Kaffee haben wir uns schmecken lassen.
Bockwindmühle Pudagla
Klein, aber liebevoll restauriert wurde sie.
Am letzten Abend sind wir im Ort noch mal an die Bucht gefahren.
Grillmöglichkeit am Meer
Ein letzter Blick aufs Meer.
Bucht Pudagla
Ein letzter Blick auf die Alle.
Baumallee
Pudagla liegt am Schmollensee. In wenigen Minuten war ich mit Johnny am Morgen da. Dies war die erste Aufnahme gleich am ersten Morgen, noch ganz früh.
Sonnenaufgang am Schmollensee
Unzählige Enten, Schwäne und sonstige Wasservögel tummelten sich ringsum auf den abgestorbenen Bäumen. Aber zu weit weg für Aufnahmen. Auch hier ein letzter Blick.
Dies wird ganz sicher auch nicht der letzte Besuch auf Usedom gewesen sein. Es ist einfach zu schön da.
Es war nicht einfach, Fotos ohne Leute im Vordergrund zu bekommen. Das schöne Wetter lockte so viele Menschen an den Strand.
So ein schöner Wolkenhimmel.
Wir besuchten abermals die selben Fisch-Gaststätten. Die Deko da muss ich einfach immer wieder bestaunen und das Essen war wieder oberlecker.
Kerstin und der Pirat 🙂
Wandmalerei
Und jetzt mal ein Ratefoto. Was ist das?
Was ist das?
Am 3. Oktober gab es auf Usedom Feuerwerk. An der ganzen Küste entlang gab es von Ort zu Ort aller 10 Minuten ein schönes Spektakel am Himmel. Man konnte auch mit dem Schiff hinaus fahren und sich alles aus der Ferne ansehen. Das Ratefoto war ein Probefoto.
Feuerwerk
Einen kleinen Abschluss wird es noch geben.
Mir geht es derzeit nicht so gut, daher komme ich kaum zu Blogrunden. Es wird noch eine Weile dauern, aber ich bin auf dem Weg der Besserung.
Stellt alle eure Uhren um. Den letzten Sonnentag haben wir nun geschafft. Im Garten wurde gemäht, geräumt, alles vorbereitet für die bevorstehenden kalten und nassen Tage.