Wir sind wieder da. Eine Woche lang haben wir nun schon zum dritten Mal die Insel Usedom besucht.
Blick aufs Meer
Und prompt erreichte uns gleich am nächsten Tag nach unserer Anreise die freudige Nachricht, dass unsere kleine Enkeltochter das Licht der Welt erblickt hat 🙂 Dank moderner Technik erreichten uns auch sofort die ersten Fotos, wie oft ich die angeschaut habe! 🙂
Der Alltag beginnt erst mal am Montag, wir müssen wieder arbeiten gehen. Nach und nach werde ich dann berichten und Bilder zeigen. Danke für eure netten Kommentare, kommt gut in die neue kalte Oktoberwoche.
Nun werden die Koffer gepackt und letzte Arbeiten verrichtet. Am Samstag geht es mit Johnny an die Ostsee. Usedom ist wieder mal unser Ziel.
Ich hoffe, dass es Johnny gut gehen wird. Stundenlange Spaziergänge am Strand können wir nicht mehr unternehmen, aber schön gemütlich unsere Runden drehen. Fisch essen, Möwen beobachten, den Wellen lauschen, im Sand buddeln (also Johnny, nicht ich 🙂 ), Wind um die Nase wehen lassen und die Sorgen für ein paar Tage vergessen.
Unser kleines Enkelkind wird wohl gerade dann das Licht der Welt erblicken, wenn wir nicht da sind. Ich werde mein Handy ständig bei mir tragen und auf Nachrichten warten. Sicher werden wir dann als Oma und Opa nach Hause kommen 🙂
Habt bis zum Wiederlesen noch eine schöne sonnige Herbstzeit.
Paar Erinnerungen lasse ich noch folgen, wenn es euch nicht zu lang wird.
Es gibt so viele schöne Orte entlang von Rhein und Mosel. Boppard, Koblenz, Sankt Goar, Bacharach, Bingen-Rüdesheim, Traben-Trarbach, Bernkastel-Kues – überall kann man schlendern, alte Fachwerkhäuser bestaunen, es gibt unzählige kleine Vinotheken.
Man kann sich gar nicht die Zeit nehmen, um Details anzuschauen. Es sind einfach zu viele wundervolle Fachwerkhäuser.
In diesem Haus ging es mal nicht so schön zu:
Ein Luftschiff kreuzte unseren Weg.
In Traben-Trarbach war es gerade grau und vernieselt.
Dafür hatten wir später in Koblenz besseres Wetter am Deutschen Eck:
Wie vor zwei Jahren lag Dunst über der Stadt und es wurde ab Mittag immer wärmer.
Der Stadtbrunnen, welcher die Entstehungsgeschichte der Stadt darstellt:
Und auch diesen lustigen Brunnen mussten wir noch einmal besuchen.
Ich bin aber nicht nass geworden, obwohl ich die lange Nase gezeigt habe 🙂
Hoch über der Stadt ging es dann zur Aussichtsplattform. Nur meine Mutti konnte nicht mitkommen, da sie Höhenangst hat.
Einen Tag haben wir das Auto stehen lassen und sind gewandert. Vormittags in die eine Richtung und nachmittags in die andere.
Der Schönecker Stahlbrunnen war unser erstes Ziel. Nur gut eine halbe Stunde Fußmarsch. Dann haben wir Rast gemacht.
Das Wasser ist sehr eisenhaltig und schmeckt nur nach Rost, nicht gerade lecker 🙂
Einfach die freie Zeit genießen, plaudern, Sonne tanken.
Am Nachmittag dann ging es weiter. Hohe Schieferfelsen überall im Wald:
Es ging schmale Pfade entlang und über kleine Stege.
Umgestürzte Bäume blockierten den Weg. Also wer sportlich ist kann drüber klettern, wir krochen unten durch.
Abends habe ich mit meiner Mutti immer Romme´ gespielt – wie in Kindertagen. Die Punkte haben wir mitgeschrieben und haben tatsächlich eines Tages Gleichstand erreicht 🙂
Zur rechten Zeit sind wir an Rhein und Mosel gereist, denn die Weinlese war voll im Gange und überall fanden Feste statt.
Der erste Tag führte uns wieder zu diesem herrlichen Ausblick nach Boppard:
Am Ufer dann musste Johnny das Wasser kosten:
In Boppard selbst war Weinfest und so wurden wir mit Wein, Leckereien und Musik empfangen. Am Markt die Bronzefiguren sind so niedlich:
Am Fuße des bekannten Loreley-Felsens haben wir mehrmals gesessen, dem Treiben auf dem Wasser zugeschaut und in einer kleinen Vinothek frischen Federweißer gekostet.
Ein begehrtes Fotomotiv war abermals die Burg Pfalzgrafenstein mitten im Rhein:
Fast auf jedem Weinberg findet man entweder Burgen oder Ruinen. Diese beherbergt heut ein Hotel:
So, alles funktioniert wieder mit der Technik und ich kann erste Urlaubsbilder zeigen.
Gewohnt haben wir wie vor zwei Jahren in dieser Hotelanlage in Emmelshausen, der „Baunhöller Mühle“.
Mitten im Wald gelegen, nur zu Fuß oder mit dem Auto zu erreichen. Perfekt für Johnny.
Und es gab ein Wiedersehen mit der Hundedame des Hauses. Nala hieß sie.
Wir haben Städte besucht und sind im Wald unterwegs gewesen. Zur Haustür hinaus und schon begannen die Wanderwege.
Da meine Mutti mit war konnte sie uns auch mal Johnny abnehmen und wir hatten Gelegenheit zur Nutzung der Walkingstöcke.
Ein paar Eindrücke dieser Urlaubswoche werde ich zeigen, wobei sich wohl einige Motive wiederholen werden. Aber wer weiß schon noch, was ich vor zwei Jahren gezeigt habe? 🙂
Ich komme gerade überhaupt nicht zum Bloggen. Es gibt so viel zu tun, die Tage sind ausgefüllt und abends fehlt mir die Lust. Es geht uns allen gut. Am Wochenende starten wir noch mal für eine Woche in den Urlaub. Und dieses Mal nehmen wir neben Johnny auch … – nein, nicht Mauz 🙂 – meine Mutti mit. Rhein und Mosel werden von uns besucht, der Wein wird hoffentlich schmecken.
Also – wir lesen uns nachher wieder. Bleibt gesund und habt eine schöne Zeit.