Mit meinem Besuch war ich auch im Tiefental. Jedenfalls ein Stück.
Wieder Natur pur. Umgestürzte Bäume, die Pulsnitz schlängelt sich durchs Tal, Biberspuren. Dieser Jagdstein erinnert an eine ehemalige Grenze des Jagdgebietes.
Jagdstein
Der Boden ist feucht, es riecht nach Moder und Pilzen.
Leider fing es langsam an zu tröpfeln. Regenschirme vergessen 🙁
Tiefental
Als es heftiger wurde, da sind wir lieber umgedreht.
Das Auto hatte ich an der Straße abgestellt. Gut so, denn es wäre sonst zu weit gewesen und so sind wir nicht ganz durchgeweicht vom Regen.
Es war schön, unterhaltsam, Erholung für Geist und Seele.
Gerade erst war ich mit meiner Mutti am See der Freundschaft, schon ging es mit meinen Gästen Jürgen und Ilse da hin.
See in Grün
Und manchmal hat man Glück mit lustigen Begegnungen. In Königsbrück gibt es eine Alpaka-Farm und man kann geführte Wanderungen mit den Tieren unternehmen. Gerade da kamen also die Alpakas, wir mussten so lachen und uns über ihren Anblick freuen.
Alpaka
Völlig grün präsentierte sich der See. Immer wieder eine Überraschung.
See der Freundschaft
Mit dem Wetter hatten wir Glück, nur fehlte es an Sonne.
Von Lehde aus fuhren wir nach Straupitz (ca. 1/2 Stunde Autofahrt). Hier war unser Ziel die Holländerwindmühle.
Holländerwindmühle in Straupitz
Erst mal musste der Durst gelöscht werden, dann ging es hinein. Diese Mühle ist die letzte funktionierende Dreifachmühle in Europa. Kornmühle, Ölmühle, Sägemühle.
Kornmühle
Auch hier hieß es wieder Maske tragen und versuchen den Menschen auszuweichen. Ging natürlich nicht, zu viel Andrang.
Fahrstuhl
Von hier ging es über zur Ölmühle. Während der Schauvorführung wurde Wissen vermittelt, alles erklärt. Leinölverkostung war angesagt.
Ölmühle
Als letztes kam die Sägemühle. Leider wurde gerade kein Holz gesägt, beim letzten Mal hatten wir da noch Glück.
Sägemühle
Leinöl wurde frisches gekauft, ich bin da absoluter Fan und am Montag gab es zum Mittag gleich Kartoffeln mit Quark und ganz viel Leinöl.
Wir waren schon wieder im Spreewald. Allerdings nicht zur Kahnfahrt. Mit meinem Besuch Jürgen und seiner Frau waren wir zuerst im Freilandmuseum Lehde.
Freilandmuseum Lehde
Herrliches Wetter, Sonnenschein – aber auch wieder viele Leute. Klar – Feiertag. Also hieß es Maske auf, Maske ab …
Überall konnte man hinein schauen. Wie arm doch die Menschen waren, zufrieden mit dem Wenigsten. Wobei die Mägde und Knechte wohl am ärmlichsten gehaust haben.
Versuch am Waschbrett
Und auch das musste ich probieren. Allerdings ohne Eimer.
Blick in so eine ärmliche Kammer. Die Mäuse werden sich da wohl am ehesten wohl gefühlt haben.
Noch mal ein Blick in eine Küche:
Und wer es mal probieren will, der kann sich hier Holzlatschen – Holzpantinen – ausleihen und durchs Gelände laufen.
Holzlatschen zum Probieren
Beim Mittagessen konnten wir die Kähne beobachten, es herrschte reger Besucherverkehr. Anschließend ging es weiter – dazu mehr im nächsten Beitrag.
Letzte Woche war ich mit meiner Mutti wieder mal am See der Freundschaft.
See der Freundschaft
Regen sollte ja kommen und das herrliche Wetter musste noch mal ausgenutzt werden.
Herrliche Stille, wärmende Sonne, sitzen auf der Bank und abschalten.
Libellen waren noch unterwegs, große und kleine. Aber sie sind so flink, da müsste man länger verweilen und auf eine Chance warten. Näher kam ich nicht heran.
Libellen
Nun ist der September gleich vorbei, ein letzter Tag heut. Ich habe Blogger-Besuch, derJürgen – Stellinger– aus Hamburg ist mit seiner Frau wieder bei uns. Sicher machen wir einen Abstecher zum See der Freundschaft. Ich werde berichten.
Letztes Wochenende waren wir mit Freunden im Spreewald. Seit Jahren waren wir nicht mehr da, es wurde höchste Zeit.
Kahn im Spreewald
Abseits der großen Häfen Lübben und Lübbenau gibt es in Neu-Zauche einen kleinen Hafen. Wir haben da einen privaten Fährmann, der die Tour ganz nach unseren Wünschen gestaltet.
Stundenlang durch die herrliche Natur staken lassen, plaudern, trinken, lachen. Wildschweine gibt es hier, wir hörten Hirsche röhren (und das am Tage), Enten, Nutrias, unzählige Biber. Die sind schon eine Plage, überall sah man ihre Rutschbahnen ins Wasser, die abgeknabberten Stöckchen, die angenagten Bäume.
Natur pur
Unser Mittagstisch in der Gaststätte Wotschofska – mitten im Hochwald – war reserviert, was sich als Pluspunkt erwies. Rappelvoll. Die ganze Anlegestelle voller Kanus. Auch das erzählte uns unser Fährmann, dass derzeit so viele Menschen unterwegs sind – genau wie gerade an der Ostsee erlebt.
Eiche übers Wasser
Der Spreewald ist immer wieder einen Besuch wert. Eine reichliche Autostunde von uns entfernt, das werden wir wiederholen.
Ein paar Meer-Impressionen sollen noch folgen. In Stralsund waren wir mehrmals unterwegs. Sind auch mal kurz nach Rügen rüber gefahren und haben einen Abstecher auf den Darß unternommen.
Vielleicht war da vorher eine Hochzeit, denn Rosen steckten hier noch zur Dekoration.
Auf dem Darß waren wir in Zingst und Prerow. Total überlaufen, Menschengewühle, Autos, Parkplatzsuche. Hilfe, nur mal an den Strand und dann wieder weg.
Die 394 Meter lange Seebrücke in Perow.Tauchgondel in Zingst
Abends ging es an den kleinen Yachthafen in Barhöft. Auf der Bank sitzen, ein Bier trinken, die letzten Sonnenstrahlen genießen und den Booten zuschauen, wenn sie in den Hafen einlaufen.
Hier gibt es auch einen Aussichtsturm.
Aussichtsturm Barhöft
Das war mein kleiner Ostsee-Bericht. Der nächste Aufenthalt da schwirrt schon durch unsere Köpfe 🙂
An der Ostsee sammeln sich im September und Oktober die Kraniche, bevor sie Richtung Süden fliegen. Hotels, Ferienwohnungen, Gaststätten – alle haben in ihrem Namen den Kranich enthalten. Also ging es los, wir grasten mit unseren Augen stets die Wiesen und Felder ab.
Naturschutzgebiet
Es gibt auch ein NABU-Informationszentrum und ein Kranorama. Da werden die Kraniche gefüttert und beobachtet.
Unsere erste Entdeckung. Leider kommt man nicht so nah an sie heran, das ist klar.
Kraniche
Beim Besuch im Kranorama waren 3 Kraniche anwesend, dazu Gänse und ein Fuchs. Aber immer wieder haben wir sie massenweise auf den Wiesen stehen sehen.
Die örtliche Badebucht war winzig und durch ablandigen Wind war wie an der Nordsee das Wasser weg. Enttäuschung.
Badebucht in Klausdorf
Aber auf der Abendrunde präsentierte sich dafür der Himmel so: