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Der Blog zur Aue

Schon wieder Spreewald – Teil 2

Von Lehde aus fuhren wir nach Straupitz (ca. 1/2 Stunde Autofahrt).
Hier war unser Ziel die Holländerwindmühle.

Holländerwindmühle in Straupitz

Erst mal musste der Durst gelöscht werden, dann ging es hinein.
Diese Mühle ist die letzte funktionierende Dreifachmühle in Europa.
Kornmühle, Ölmühle, Sägemühle.

Kornmühle

Auch hier hieß es wieder Maske tragen und versuchen den Menschen auszuweichen. Ging natürlich nicht, zu viel Andrang.

Fahrstuhl

Von hier ging es über zur Ölmühle. Während der Schauvorführung wurde Wissen vermittelt, alles erklärt. Leinölverkostung war angesagt.

Ölmühle

Als letztes kam die Sägemühle. Leider wurde gerade kein Holz gesägt, beim letzten Mal hatten wir da noch Glück.

Sägemühle

Leinöl wurde frisches gekauft, ich bin da absoluter Fan und am Montag gab es zum Mittag gleich Kartoffeln mit Quark und ganz viel Leinöl.

16 Kommentare

  1. Traudi:

    Liebe Kerstin,
    ich mag Windmühlen. In unserem Ostfriesland-Urlaub vor ein paar Jahren haben wir einige besucht. Die meisten konnten wir auch innen besichtigen. Das war sehr interessant.

    Ich schicke dir viele Grüße
    Traudi

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Oktober 8th, 2020 07:51:

    Wir müssen sie auch immer besuchen, wenn wir welche sehen. Und immer muss ich an das Märchen vom gestiefelten Kater denken, kennst du das?
    Komm gut durch den Tag Traudi.

    [Antwort]

  2. kelly:

    Moin Kerstin,
    dreifache Nutzung möglich, ich staune.
    Als Schulkind war ich in den Ferien oft bei meinem Windmülleronkel zu Besuch.
    Die Mühle diente mir sehr zur Orientierung in der fremden Stadt, der Mehlstaub war eine ganz andere Geschichte :).

    Leinöl ist vorrätig, da ist meine Frage nach der Art der Einnahme, auch pur?
    Einfach gekochte Kartoffeln, Quark und über Allem das Leinöl?
    Werde bei
    angebrannt.de mal nachlesen, ist mir noch unbekannt.
    LG Kelly

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Oktober 8th, 2020 07:53:

    Guten Morgen Kelly. Ja, Pellkartoffeln (oder schon geschält), dazu Quark mit Zwiebeln und Leinöl obenauf. Schön vermischen, eventuell noch mal etwas Salz dazu.
    Früher gab es auch Leinöl aus der Kompottschüssel, Brot wurde in Würfel geschnitten und dann gedippt. Ist Geschmackssache. Mein Mag mag auch kein Leinöl 🙂
    Neben uns saß ein Mann, der hat das frisch gekaufte Leinöl sogar über die Plinsen gegeben. Igitt. Wir haben uns ausgetauscht und gelacht.
    Liebe Grüße zu dir in den Donnerstag.

    [Antwort]

  3. Grit:

    Das Holzmännlein mit dem Schlaghammer sieht ja lustig aus. Dank Deiner Erinnerung im Frühjahr gibt es bei uns jetzt regelmäßig zu Kartoffeln und Quark, Leinöl, Sohnemann ist ganz besonders begeistert. Ich hatte es nicht mehr richtig auf dem „Schirm“. Hier ist heute „Bettwäschetag“, die erste Ladung flattert bereits im Wind :).
    Herzliche Grüße, Grit.

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Oktober 9th, 2020 17:27:

    Und ich habe auch schon wieder Quark gekauft für nächste Woche 🙂 Fein, dass Sohnemann auch Leinöl mag, ist ja doch Geschmackssache.
    Hier läuft die Wäsche nun durch den Trockner, Bettwäsche war letztes Wochenende dran.
    Komm gut ins Wochenende liebe Grit.

    [Antwort]

  4. Harald:

    Hallo Kerstin, der Besuch solch alter Windmühlen ist schon interessant und beeindruckend.Schade, dass in Deutschland nur noch so wenige gibt. In Kinderdijk in den Niederlanden gibt es eine ganze Anzahl von Windmühlen zu besichtigen.
    https://www.kinderdijk.de/

    Wenn man sieht in welchen Verhältnissen die Menschen früher leben mussten, können wir froh sein, dass wir heute leben. Obwohl ich sagen muss, dass es in meiner JUgend durchaus noch Plumpsklos, Klo auf dem Hof, Wohnungen ohne eigenes Bad, sowie ohne Heizungen gab.

    Sind wir froh, dass es uns so geht und dass wir in der heutigen Zeit leben.

    Liebe Grüße
    Harald

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Oktober 9th, 2020 17:29:

    Windmühlen haben immer was Romantisches – und es riecht da so schön nach Holz.
    Plumpsklo kenne ich auch noch, 1 Treppe tiefer. So haben wir angefangen. Dann Klärgrube gebaut und Monate später kam der Anschluss an das zentrale Abwassersystem. Nun wird die Grube als Sammelbecken fürs Regenwasser genutzt.
    Geheizt haben wir anfangs auch noch mit Öfen und im Bad gab es einen großen Warmwasserboiler.
    Liebe Grüße zu dir ins Wochenende Harald.

    [Antwort]

  5. Brigitte:

    Liebe Kerstin, herzliche Grüße.
    Weißkäse bzw Quark mit kleingeschnittener Zwiebel und Schnittlauch drin und darüber Leinöl und Pellkartoffeln dazu, das war was für meine Eltern, aber nicht für mich als Kind. Leinöl bis heute nicht.
    Eine Windmühle habe ich noch nie von innen gesehen.
    Alles Gute, tschüssi Brigitte.

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Oktober 9th, 2020 17:30:

    Mein Mann mag auch kein Leinöl, er kann da nicht ran. Die erste Portion Pellkartoffeln gibt es immer mit Quark, dann noch mal Nachschlag mit feiner Leberwurst, Butter, Salz. So kenne ich es aus Kindertagen und wird auch beibehalten.
    Komm gut ins nasse und kalte Wochenende liebe Brigitte.

    [Antwort]

  6. Bellana:

    Wie schön, dass ihr solch tolle Ziele in der Nähe habt.
    Grüßle Bellana

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Oktober 9th, 2020 17:30:

    Eine Stunde Autofahrt, das lässt sich machen. Und nächstes Jahr sicher wieder.
    Liebe Grüße zu dir Bellana.

    [Antwort]

  7. Bernhard:

    Liebe Kerstin,

    solche intakte Windmühlen trift man sehr selten an.

    Vielen Dank für die Bilder davon.

    LG Bernhard

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Oktober 9th, 2020 17:31:

    Immer, wenn wir eine sehen, so muss diese auch besucht werden. Zuletzt voriges Jahr auf Usedom.
    Danke fürs Reinschauen Bernhard.

    [Antwort]

  8. Morgentau:

    Hach wie schön, liebe Kerstin. Das hätte mir auch gefallen. Wie gut, dass du immer alles so toll festhälst und wir so in Ruhe ein wenig schauen können. Wirklich interessant und irgendwie auch ein wenig sehnsuchtweckend.

    Ganz liebe Grüße zu dir, habt ein schönes Wochenende … Andrea 🙂

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Oktober 9th, 2020 17:32:

    Windmühlen sind immer schön. Handwerkskunst, Geruch von Holz und Mehl, hier eben auch nach Leinöl. Herrlich. Da bekommt man Hunger 🙂
    Liebe Grüße zu dir Andrea, ich komme noch bei dir schauen. War ja eine kleine Weile Ruhe bei dir.

    [Antwort]

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