Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Tierisches

Wieder mal Biber

Ich hab sie schon lang nicht mehr gezeigt. Sie haben sich verkrochen, sind ein Stück weiter gezogen, präsentieren sich nicht mehr so in der Öffentlichkeit. Man muss sie schon suchen und das ist gut so.

Aber ich hab sie gefunden, weiter hinten in der Aue.

Herr Synatzschke von der Naturschutzgebietsverwaltung (langes Wort, was?) hat mir dieses herrliche Foto zur Verfügung gestellt. Leider konnte dem verletzten Tier bisher nicht geholfen werden, aber es ist noch nicht vergessen. Zuviele Vorschriften, zuviele Anträge, Genehmigungen, Ärztesuche – so hab ich es verstanden. Aber vielleicht kommt doch noch Rettung.

„Gähnender Biber“ 🙂

Suchtgefahr

Ich kann nicht mehr ohne, ich bin süchtig! Hab ich sie nicht, werde ich unruhig. Wo sind sie nur versteckt? Wie komm ich wieder an sie ran? Werde getrieben, muss suchen, das macht mich verrückt.
Kennt ihr so was auch? Hihi – keine Zigaretten, kein Alkohol oder Schlimmeres.

Ich bin Biber-süchtig 😆

Drei Tage waren sie verschwunden. Wer legt sich schon im strömenden Regen ins Gras? Nun hab ich sie heut Mittag wieder entdeckt, gut getarnt – Johnny hat sie wieder mal aufgespürt, kleine Schnuffi-Nase 🙂

Und wie es der Zufall abermals will, kommt mir abends auf der Hunde-Runde Herr Synatzschke von der NSG-Verwaltung auf der Flüsterallee entgegen. Abermals mit Campingstuhl und Kamera-Ausrüstung. Bei seinem suchenden Blick musste ich lächeln – ja, ich weiß, wo sie sind! Hab ihm das Versteck natürlich gezeigt und gleich wieder ausgefragt. Es gibt noch keine Lösung, wie man den Biber einfangen könnte. Aber gerade heute wurde wieder drüber diskutiert. Hab ihn gebeten mir Bescheid zu geben, falls es denn mal so weit ist. Ich möchte es doch gern berichten.

Diese Aufnahmen sind paar Tage alt. Einfach niedlich – Kuschelzeit!

Der eine frisst, der andere putzt sich. Schönere Aufnahmen kann es doch kaum geben. Wo bekommt man so was schon zu sehen? Auf dem Biber-Lehrpfad am See der Freundschaft jedenfalls nicht 🙂

Und schön die Schnute abwischen!

Feine Beißerchen kann man sehen.

Verfolgung

Ich werde verfolgt. Ja, so was gibt es auch. Wie oft bin ich schon erschrocken, sie saß einfach da und beobachtete mich.

Ich habe einfach immer die Katzen geknipst, die ich traf. Erst beim Sichten der Fotos hab ich festgestellt, dass es immer die selbe Mieze ist. Die Position ist witzig.

Dann war es doch tatsächlich mal eine andere.

Und die? Upps, die hat es wohl nicht über den Zaun geschafft 🙂

Hier scheint tatsächlich wieder die Sonne – und es wird warm! Dabei hab ich mir gestern gerade neue Gummistiefel bestellt, die müssten morgen kommen. Dann kann es durch den Matsch gehen 🙂

Stacheliges

Heut früh schniefte und keuchte es eigenartig im Gebüsch – gleich wenige Schritte vom Haus entfernt. Und was entdecke ich? Igelchen.

Das war vielleicht niedlich. Das eine Tier schniefte und piepste, das klang wie Asthma. Das zweite näherte sich immer im Zeitlupentempo, bekam einen ordentlichen Stupser und rutsche zurück (war leicht am Hang), versuchte immer wieder an das andere Tier heran zu kommen. Balzverhalten oder Ehekrach? 😆

Biber-Story

Langsam werden die Leute hier auf den Biber aufmerksam. Fast täglich sehe ich Spaziergänger mit Fotoapparat, wie sie suchen, sich freuen und ihn leise tuschelnd verfolgen.

Nun bin ich gestern Abend auf einen Herren aufmerksam geworden mit für mich gigantischer Fotoausrüstung. Da musste ich doch fragen und wir haben uns nett unterhalten. Es war Herr Synatzschke von der Naturschutzgebiets-Verwaltung Königsbrück (http://www.nsgkoenigsbrueckerheide-gohrischheide.eu) – also DER Fachmann für mich in Fragen Biber.
Die NSG beschäftigt sich derzeit intensiv mit den Aue-Bibern, Herr Synatzschke war auf Foto-Safari.

Also: es gibt wahrscheinlich einen Alt-Biber und zwei Jungtiere. Eines der Jungtiere ist verletzt und man überlegt, wie man ihm helfen könnte. Es ist nicht so einfach ihn einzufangen, gefährlich zudem.

Herr Synatzschke hat mir freundlicherweise dieses Foto zur Verfügung gestellt, mit dieser Qualität kann ich nicht mithalten.

Zufall war zudem, dass ausgerechnet gestern Sohnemann Robert wegen einem freiwilligen Praktikum in der NSG während der Semesterferien angefragt hat, heut kam die Zusage. Das hat ihn sehr gefreut.

Ich habe im Gegenzug Fotos an die NSG gemailt und heut wurde mir mitgeteilt, dass diese gern verwendet werden möchten. Also da bin ich doch stolz drauf 🙂

Und so beobachte ich weiter und hoffe, es kann dem verletzten Tier geholfen werden. Ich habe die Wunden nun auch gesehen und es tut mir sehr leid.

Sie lassen sich nicht mal von Johnny stören. Nur wenn er wild wird, dann zieh ich ihn weiter.

Und jetzt hoffe ich, dass der Biber ein gutes Revier findet. Sollte er bleiben, wird sich die NSG sicher um sein Wohl kümmern.
Habe erwähnt, sie könnten den Biber-Lehrpfad ja hierher verlegen oder einen zweiten anlegen. Da sieht man ihn wenigstens mal 🙂

Brüderlein und Schwesterlein

So heißt zwar ein Märchen, ich meine aber die kleinen Schafe. Ich beobachte sie schon eine Weile. Nun musste ich lachen, denn sie haben Halstücher bekommen. Sicherlich rot für Mädchen und blau für Junge.

Der Biber ist auch von seinem „Stammplatz“ verschwunden. Aber sein lautes Knabbern hat ihn verraten. Habe einen neuen Bau entdeckt und da tut sich offenbar einiges. Stöckchen werden gesammelt und vors Loch gebaut. Ob Nachwuchs zu erwarten ist? Muss mal googeln, wann Biber so ihre Jungen bekommen. Also das wäre ja der Hit!

Hab gegoogelt. Also eigentlich kommen die Jungtiere im Mai. Vielleicht Spätzünder? Ich werde jedenfalls weiter beobachten.

Mama verzweifelt gesucht

Gestern Mittag kam ich in die Aue und: da rannte doch ein kleines Rehkitz kreuz und quer über die frisch gemähte Wiese und suchte offenbar seine Mama. Das tat mir vielleicht leid! Nach einigem Hin und Her bemerkte es mich und verschwand im äußersten Gebüsch am Bach.

Nach unserer Runde kamen wir an die Stelle und ich hab es entdeckt, versteckt im Gras.

Schlecht zu erkennen, was? Bitteschön – Zoom sei Dank.

Ein Hundebesitzer, der uns entgegen kam, berichtete von einem Reh in der Aue. Sicher die Mama.
Also das Kleine hab ich heut nirgends mehr entdeckt und rede mir nun ein, dass sie sich gefunden haben.

Alles Biber oder was?

Ich fass es nicht. Kaum ist der Jürgen abgereist, treffe ich 3 x täglich den Biber in der Aue. Morgens, mittags, abends – ich knipse wie ein Weltmeister.

Morgens um 8: Schlafen ist angesagt.

Und heute das absolute Glück: Biber im Doppelpack – ein Pärchen?

Diese „Kelle“, diese Zehen!

Schlafen ist sooo schön 🙂

Nebenbei kam eine Schlange, eine Ringelnatter.

Hier ist es ja aber auch so schön 🙂

                        

Also eigentlich müsste der Biberlehrpfad vom See der Freundschaft in die Aue verlegt werden. Am See hab ich noch nie einen Biber gesehen 🙂 Ich habe auch gefilmt. Müssen wir aber morgen erst mal in Ruhe schauen, wie ich den hier in den Blog bekomme. Wenn es klappt, zeige ich ihn euch.

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