Und dann kam alles ganz anders als gedacht und gehofft. Heiligabend 18 Uhr stand der Rettungswagen vor unserem Haus, mit Blaulicht ging es in die Uni-Klinik nach Dresden. Verdacht auf Arterienverschluss. Doch es bewahrheitete sich nicht. Ich wurde in der Hautklinik 4 Tage lang anders – und besser – behandelt als zuvor im Krankenhaus in Kamenz. Am 28.12. kam ich wieder heim. Es war ein stiller Start in das neue Jahr. Nun werde ich noch vom Hausarzt versorgt und kontrolliert. Ab 08.01. versuche ich es mit arbeiten gehen. Ich darf das Bein nur noch nicht voll belasten, muss mich noch schonen. Doch jetzt sieht alles viel besser aus und ich hoffe, dass ich endlich mal Ruhe habe und mein Körper sich voll erholen kann.
Ich danke euch allen für die lieben Wünsche, die Post, die Anrufe. Ich werde nach und nach meine Blogrunden aufnehmen und irgendwann in nächster Zeit liebe Grüße versenden.
Von Martina – Buchstabenwiese – habe ich einen niedlichen Kalender bekommen. Leitspruch für das neue Jahr 🙂
Hoffnung und Zuversicht
Aber damit ich nicht gleich zu hoffnungsvoll bin, so streikte am 02.01. unsere Heizung. Doch die nette Firma schickte sofort einen Monteur (wir waren der erste Kunde im neuen Jahr 🙂 ), das Ersatzteil wurde bestellt und heute früh eingebaut. Wir haben wieder eine warme Stube 🙂
Also: schauen wir zuversichtlich in das neue Jahr!
So lang war es still hier, aber es hat seinen Grund. Ich war krank, bin immer noch krank. Eine schwere Wundrose am Unterschenkel hat mich niedergestreckt. Hohes Fieber, Schüttelfrost, Schmerzen, Übelkeit. Mit dem Rettungswagen ging es wieder mal ins Krankenhaus, für einen Transport im Auto war ich zu schwach. Da lag ich 9 Tage. Allergische Reaktion auf das erste Antibiotika, es wurde noch schlimmer. Keine Verbesserung beim zweiten. Erst das dritte Mittel brachte endlich Erfolg.
Nun bin ich daheim, laufe an Krücken, hoffe von Tag zu Tag, dass es mir besser geht. Meinen Geburtstag werden wir später nachfeiern, nur die Jungs waren kurz zum Gratulieren da und unsere Nachbarn. Mehr ging nicht.
Ich habe dieses Jahr keine Weihnachtspost gebastelt, an niemanden etwas versandt.
Euch allen wünsche ich nun ein friedliches Weihnachtsfest im Kreise von lieben Menschen. Bleibt gesund, habt glückliche Momente, freut euch über Kleinigkeiten.
Wir lesen uns dann im neuen Jahr wieder, ich hoffe es zumindest. Ich werde leider auch keine Blogrunden schaffen, denn ich muss noch viel liegen und das Bein hoch lagern. Da macht alles keinen Spaß.
Das war es nun für den sonnigen und warmen Oktober. Die letzten Tage waren nicht so berauschend, starker Regen und Wind läuteten den Übergang zum ungeliebten November ein. Aber am Montag hatten wir Betriebsruhe, Brückentag vor dem hiesigen Feiertag am 31.10.
Gleich mittags ging es in die Aue. Herrlicher Sonnenschein, das musste ich doch ausnutzen.
herbstliche Aue
Ich konnte Theo überreden mitzukommen. Der faule Hund schläft den ganzen Tag und will nicht raus. Aber er rannte und sprang über den Bach, schnüffelte im Laub, das hat mich gefreut.
Theo
Das trockene Laub raschelte unter den Schuhen, Blätter schwammen im Wasser, Eicheln fielen herab. So muss Herbst sein!
Flüsterallee
Diese Auswucherung animiert mich jedes Mal zur Fantasie. Was könnte man da nicht alles drin erkennen. Für mich ein Seitenprofil, vielleicht ein Bär? Ein Hund?
Wessen Kopf ist das?
Aber weit bin ich nicht gelaufen. Fahrradfahrer kamen und da verschwindet Theo immer schnell. Also rufen und Rückwärtsgang einlegen.
Mühlgraben
Der Zeitpunkt war genau richtig. Nach der Minirunde zog es wieder zu und wurde ungemütlich.
Flüsterallee
Nun wurden die Uhren zurück gestellt, der Kalender umgeblättert. Die Jacken und Schuhe wurden getauscht, Sommerdekoration in den Keller geräumt, es wird winterfest gemacht. Vielleicht bekommen wir doch noch ein paar sonnige Tage, damit wir uns an den Herbstfarben erfreuen können.
Kalt ist es geworden, heute früh hatten wir nur 1 Grad. Die Pflanzen in den Schalen werden wir wohl nun bald entsorgen müssen, was immer irgendwie auch traurig ist. Den ganzen Sommer haben sie uns erfreut, nun ist ihre Zeit vorbei. Heute war ich beim Frisör, wieder was erledigt.
Ich raffe mich auf und versuche es. Einen Neustart. Immer nur von einem auf den anderen Tag verschieben ist nicht schön, daher soll es nun weitergehen.
Anfang September waren wir am Meer, unserer geliebten Ostsee. Bis zum letzten Tag vor der Abreise habe ich gehofft, dass es mir gut geht und wir fahren können. Das Wetter hat es gut mit uns gemeint. So viel Sonnenschein – damit hatten wir gar nicht mehr gerechnet. Ich war sogar 3 Mal baden.
Kerstin im Meer
Nach unserer Rückkehr hatte ich Termin in Dresden für die Spritzen in die Halswirbelsäule. Es waren Spritzen in die Gelenkfacetten, das ist Variante Nr. 1 als erster Versuch einer Linderung. Was soll ich sagen: 7 Monate hat es gedauert von den ersten Beschwerden bis zu diesem Eingriff. 3 Tage ging es mir besser, dann waren die Schmerzen zum größten Teil wieder da. Doch nun geht es zumindest ohne Schmerzmittel und nur abends oder bei Überlastung bekomme ich noch Schmerzen im Nacken oder Kopf. In 2 Wochen ist Nachuntersuchung. Das Ergebnis gefällt mir noch nicht, ich bekomme sicher noch einmal Spritzen.
Nach und nach werde ich nun berichten. Doch wir haben viel zu tun. Die Steuererklärung – privat und fürs Gewerbe – muss gemacht werden, wir haben Verlängerung beantragt. Das Haus der Schwiegereltern muss leer geräumt werden, unsere beiden Förster werden es übernehmen. Da gibt es zu räumen, zu entsorgen, zu entscheiden. Die neue Ferienwohnung in unserem Haus ist fertig. Nun muss sie an den Markt gebracht werden. Auch das macht sich nicht von alleine.
Der Herbst hat mittlerweile Einzug gehalten. Geburtstage wurden gefeiert. Der Garten wird bald winterfest gemacht, unser Birnenbaum trägt dieses Jahr Früchte wie schon lange nicht mehr, alles muss verarbeitet werden.
Also – ich wünsche mir selbst Kraft und Lust und danke euch allen für die Nachfragen und guten Wünsche.
Da ich nun vermehrt gefragt werde wie es mir geht, so gibt es einen kleinen Zwischengruß von mir.
Es ist einiges passiert und das war nicht schön. Am 17.07. sollte ich nach 5 Monaten endlich Spritzen in die Halswirbelsäule erhalten, um die Schmerzen durch den Bandscheibenvorfall zu lindern. Wir waren auf dem Weg nach Dresden, als mich die Ärztin anrief und absagte. Alle krank, sie kann den Eingriff nicht alleine vornehmen. Neuer Termin 25.09. Das war ein Schock für mich.
Und wieder bekam ich Probleme mit dem Iliosakralgelenk in der Lendenwirbelsäule. Spritzen beim Arzt, Krankschreibung, Rezept für Physiotherapie.
Es kam noch schlimmer. Zwei Tage später musste mein Mann den Notarzt rufen. Schlimme Schmerzen, der ganze Rücken war verkrampft und hart. Da ging nichts mehr, ich konnte mich nicht mehr von der Stelle bewegen. Die Feuerwehr wurde zu Hilfe gerufen, da der Transport auf der Vakuummatte von der ersten Etage durchs Haus, durch den Hof zu schwierig gewesen wäre. Also kam die große neue Leiter zum Einsatz, die unsere Wehr erst seit letztem Jahr besitzt. Durchs Schlafstubenfenster ging es hinaus. Ich habe nicht viel mitbekommen. Die Infusion wirkte sofort, alles erlebte ich nur wie in Trance.
Einsatz der Feuerwehr
Mit Blaulicht ging es ins Krankenhaus nach Dresden. Es konnte keine Ursache gefunden werden, die Röntgenaufnahme und alle Befunde waren in Ordnung.
Nach 3 Tagen Schmerzbehandlung wurde ich wieder entlassen. Ab morgen gehe ich wieder arbeiten. Doch die Angst bleibt. Ich mache jeden Tag Gymnastik, ich muss mich bewegen.
Danke möchte ich auch auf diesem Wege den Rettungssanitätern, dem Notarzt und den Kameraden der Feuerwehr sagen. Letztere werde ich in den nächsten Tagen besuchen gehen mit einem kleinen Dankeschön. Die Feuerwehr befindet sich nur 200 Meter von unserem Haus entfernt.
Dankeschön
Es wird noch ein Weilchen ruhig bleiben hier. Aber ich komme wieder.
Kaum scheint die Sonne, schon explodiert die Natur. Von heut auf morgen haben sich die Blüten der Bäume ringsum geöffnet und die Bienchen schwirren aus, um sich zu laben.
Blick aus dem Wohnzimmer, heut ist es allerdings etwas trüb.
Birnbaum
Aber es soll noch mal kurz kalt werden mit Regen. Das schaffen wir nun auch noch.
Die letzte Aprilwoche ist nun angebrochen. Bald haben wir den schönen Monat Mai und der wird hoffentlich Wärme bringen. Die Katzen zumindest haben die Sonne am Wochenende genutzt. Die Faulpelze waren endlich mal wieder länger draußen 🙂