Träumerle

Der Blog zur Aue

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Alles Neue – Teil 4

Keine Bange, heut mal kein Wurmschaden 😆 Aber wo ich doch grad im Kaufrausch bin, habe ich mir einen kleinen Wunsch erfüllt.
Seit das Kinderzimmer zum Arbeitszimmer umfunktioniert wurde, habe ich es Stück für Stück etwas aufgehübscht und heller gestaltet.

Ich habe so viele Wollreste und Wollsachen, die ich auftrennen möchte. Alles verstaut im Schrank, in Tüten, in einer Plastebox. Doch nun bin ich beim Stöbern auf Wäschekörbe aus Bambus gestoßen. Sohnemann hat so einen in Dunkel in seinem Bad stehen. Ich habe mich für ein helles Teil entschieden, passend zum restlichen Mobiliar.
Heut ist das Paket gekommen und ich bin glücklich, es gefällt mir total gut. Zudem ist es viel preiswerter als Korbware. An den Seiten und oben am losen Deckel sind kleine Lederhenkel – richtig schick.

Wäschekorb

Mit einem schönem Herbstfoto kann ich heut nicht dienen. Es ist grau draußen. Ich werde mich jetzt der Bügelwäsche widmen und dann noch bissel stricken. Und natürlich den neuen Korb befüllen 🙂

Alles Neue – Teil 3

Ich werde alt 😯 Ja, wirklich! Denn wenn ich euch sage, dass ich neuerdings eine Stehhilfe benutze, lacht ihr euch schlapp 😆
Aber so weit ist es noch nicht, dass ich nicht mehr gerade stehen kann. Was ich meine ist solch eine Stehhilfe zum Bügeln. Das Ding heißt wirklich so:

Stehhilfe

Ich nutze noch ein Uralt-Bügelbrett von meiner Mam, aus Holz, keine Ahnung wie alt schon. Nur den Bezug muss ich aller paar Jahre erneuern. Nun also kann ich entspannt ans Bügeln gehen.

24 Jahre alt ist unsere Küche. Vor paar Jahren haben wir dann mal die Arbeitsplatten erneuert, schöne durchgehende Platten ohne „Krümelritze“. Da Herr Wurm offenbar von Hunger geplagt wurde, ging er in der Küche auf Nahrungssuche. So nach und nach fiel immer mal ein Türknopf ab. Also das Gesicht hätte ich gern mal gesehen, wie er da so auf dem Plaste rumknabbert und den Mund verzieht – Plastik schmeckt nicht 🙁
Wir haben neu verschraubt, wir haben geklebt – aber die Knöpfe hielten nicht mehr oder platzten gar weg.
Nun prangen 21 dunkle Echtholz-Knöpfe an allen Schranktüren. Einerseits schön – aber wehe Herr Wurm kommt auf den Geschmack 😯

Nach dem Essen soll man Zähne putzen. Also suchte Herr Wurm das Bad. Körperpflege ist wichtig!
Unsere elektrische Zahnbürste will nach einem kleinen Absturz nicht mehr so recht laden. Sie war Herrn Wurm wohl zu schwer und er hat sie fallen lassen. Ach mensch :mrgreen:

Und zum Abschluss des Tages gibt es noch mal Abendhimmel. Das Foto ist nicht bearbeitet, die Farben waren wirklich so:

Abendhimmel 01

Alles Neue – Teil 2

Blatt für Blatt fällt im Herbst das Laub von den Bäumen.
Tropfen für Tropfen prasselt der Regen gegen die Fensterscheiben.

Blatt für Blatt ratterte das Papier durch unseren Drucker.
Tropfen für Tropfen platschte die Tinte auf den Schreibtisch 😯

Hilfe! Herr Wurm war auf dem Schreibtisch gelandet und inspizierte die technischen Geräte. Nein, so was kannte er nicht aus Wald und Flur, so was gab es da nicht. Also musste er alles ganz genau durchstöbern, daran nagen und kosten. Ob schwarze Tinte schmeckt?

Reparieren oder Ersatz beschaffen? Da das gute Stück aber auch schon seine Jahre auf dem Buckel hatte, wurde es ganz vorsichtig in Zeitungspapier gewickelt und an die frische Luft befördert.
Und so kam es, dass wir vor wenigen Tagen ein Multifunktionsgerät mit nach Hause nahmen.

Bisher hatten wir einen Drucker und einen separaten Scanner. Nun haben wir Drucker, Scanner und Faxgerät in einem.

Drucker

Soeben hat sich der Sonntag leuchtend verabschiedet. Schnell die Kamera gepackt – und schon wenige Minuten später war alles vorbei.

Abendhimmel

Es war ein schönes langes Wochenende. 2 Wochen arbeiten, dann haben wir schon wieder einen Feiertag mitten in der Woche.
Habt morgen einen guten Start ohne Frost oder Frühnebel 🙂

November

Mit dem Monat November verbinden wir hässliches Wetter. Morgennebel, Matsch, Herbststürme, welkes Laub, graue Tage, Bodenfrost, Finsternis. Für schwermütige Menschen ein schlimmer Monat, dazu der Totensonntag.

Auf dem Kalenderblatt in meiner Küche steht folgender Spruch:

Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück.
Es kommt nicht darauf an, wie lang es ist,
sondern wie bunt.

Verfasser unbekannt

Ich wünsche euch allen einen bunten November voll Wärme, Liebe, Mitgefühl.

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Alles Neue – Teil 1

Es gibt Zeiten, da steckt doch überall im Haushalt der Wurm drin. Dieses Thema hatte ich schon mal.
Lange war es ruhig hier. Doch der Herbst wird sich bald von seiner ungemütlichen Seite zeigen, daher ging Herr Wurm auf Suche nach einer Bleibe für den Winter. Er fand, er sei schon lange nicht mehr bei uns gewesen und klopfte an 😯

Vor ca. 21 Jahren kauften wir uns eine Waschmaschine. Es war kurz nach der Wende und das gewählte Stück war für unsere Verhältnisse recht teuer. Beladbar mit 5 kg, Schleuderdrehzahl 1.500. Sie war ihr Geld wert! Doch mit zunehmendem Alter kommen auch bei einer Waschmaschine die ersten Verschleißerscheinungen. Ich hätte mal mitzählen müssen, wie oft wir sie in den letzten Jahren selbst repariert haben. Aber es waren immer nur Kleinigkeiten. Mal die Kohlen, mal die Tastatur.
Sie musste viel rumpeln bei uns. Mehr als in anderen Haushalten, da ich ja auch viel Gästewäsche habe.
Aber nun war sie am Ende ihrer Kräfte. Jede Umdrehung fiel ihr sichtlich schwerer, sie ächzte und stöhnte, sehnte sich nach dem Ruhestand 🙂 Ersatzteile wurden immer knapper. Und so musste nun endlich eine neue her.

Piekfein stand sie vor uns, zeigte sich von ihrer besten – und glänzenden – Seite. Ganz in Weiß mit einem Blumenstrauß großen silberfarbenen Auge.
8 kg Wäsche bewältigt sie ohne Mühen, sie dreht sich mit 1.600 Umdrehungen im Kreise, um auch den letzten Wassertropfen auszuwinden. Spitzenmäßig!

Waschmaschine

Und da sie uns auch nicht mit unnötigem Lärm belästigen möchte, flüstert sie nur mit uns. Wahnsinn – was für ein Unterschied zum alten Modell.
Nun hoffen wir, dass sie mindestens genauso lange hält wie ihre Vorgängerin, denn auch hier haben wir auf Qualität geachtet.

Und da Herr Wurm sich hier gleich wieder heimisch fühlte, ging er auf Wanderschaft durch die Wohnung. Fortsetzung folgt :mrgreen:

Gruseliges zu Halloween

Allein? Ganz allein sollte sie gehen an diesem düsteren Morgen. Noch nie war sie allein zur Schule gelaufen, immer begab sie sich mit ihren Freundinnen gemeinsam auf den Weg. Es war nicht weit bis zur Schule, nur ein winziges Stück durch den lichten Wald. Vorbei an den Mauern der Betonfabrik, in der auch ihr Vater arbeitete.
Es war kalt an diesem Tag. Und es war noch finster. Sie schlug den Kragen ihrer Jacke hoch, grub die Hände tief in die Taschen und starrte auf den Weg. Der Mond leuchtete nur schwach zwischen den Wolken hervor.
Alle möglichen Schauergeschichten gingen ihr durch den Kopf. Und Mutter warnte sie immer, ja nie allein durch den Wald zu laufen. „Wenn jemand kommt, dann lauf weg. Und schreie“.
Ihr Blick durchforstete das Gestrüpp entlang des Weges. Jeder Ast der hohen Kiefern formierte sich vor ihren Augen zu einem Monster, einer grässlichen Fratze, zu Fangarmen. Bloß nicht gruseln! Alles ist gut, alles bleibt gut, bald ist es geschafft. Da vorn kommt schon die Straße, dahinter sind es nur noch wenige Meter bis zum schmalen Weg hin zum Schulgelände.
Da! Sie erschrak und zauderte. Da vorn, da kam doch tatsächlich eine Gestalt durch den Wald. Und sie kam schnellen Schrittes auf sie zu. Ihr wurde kalt, sie überlegte fieberhaft, was zu tun sei.
Quatsch, ihr konnte doch nichts geschehen. Sie wohnten auf dem Dorfe, fernab der großen Städte, in denen die Kriminalität doch größer war als hier. Und wenn es ein Russe ist? Das wäre möglich, schließlich gab es ringsum die vielen Kasernen, Übungsplätze, militärisches Gelände.
Quatsch, wie sollte ausgerechnet jetzt und hier ein russischer Soldat auftauchen? Sie war noch viel zu jung, doch noch gar keine Frau und somit uninteressant.
Die große und kräftige Gestalt kam nun dicht an sie heran, ein Ausweichen war nicht möglich. Sie hörte die schweren Schritte, hörte ein tiefes Atmen. Jetzt, jetzt würde er sie packen! Nein, nur keine Angst zeigen. Und wenn, dann würde sie schreien, um sich schlagen, kratzen, beißen, laufen so schnell sie konnte.
Unmittelbar vor ihr blieb er stehen, streckte die Arme aus … Der Mond kämpfte sich durch die Wolken und warf sein Licht auf das Gesicht des Mannes, der vor ihr stand. Wäre sie jetzt überhaupt fähig zu schreien?
Sein Mund öffnete sich, seine Augen starrten sie an.

„Guten Morgen Kerstin“. Es war mein Vater, der von Nachtschicht kam!

An diese Begebenheit erinnere ich mich noch heut und muss lachen. Ja, ich hatte so einen Schiss. Mein Vater war groß und kräftig, ich habe ihn im Dunkeln nicht erkannt.

Für heut Abend stehen die Süßigkeiten bereit, falls sich doch Kinder zu unserem Haus wagen 😆

Happy Halloween euch allen! Und nicht gruseln, alles wird gut!

 

Schmackhafte Socken

Das nächste Paar ist von den Nadeln gehüpft. Die Wolle hatte ich an der Ostsee gekauft. Und da mich die Farbe so an den dort heimischen Sanddorn erinnert, habe ich sie „Sanddorn“ getauft.
Blogoma Brigitte meinte nach den letzten Socken „Rote Grütze“, dass doch da Vanillesoße dazu passen würde. Diese Bezeichnung wäre auch treffend 🙂

Sanddorn 02

Morgen ist hier in Sachsen Feiertag – Reformationstag. Und für Freitag wurde ein Brückentag vereinbart in der Firma. So haben wir ein super langes Wochenende.
Wettermäßig soll es kühler werden mit Regen. Also werde ich Zeit zum Bloggen und Stricken haben.

Ich hab noch einen kleinen Nachtrag zum Bericht über den Vortrag von Ronald Prokein. Ich habe seine Genehmigung erhalten, ein Foto von seiner Homepage zu verwenden. Nun hatte ich aber den Beitrag schon eingestellt, weil ich nicht wusste, ob er antwortet. Hat er. Und daher reiche ich noch ein kleines Foto mit seinem Hund Arthus nach.
Arthus war beim Vortrag mit anwesend, lag brav vor den Besuchern und lauschte den Worten seines Herrchens.

foto_ronald_prokein2

Abenteuer-Vortrag

Ich war doch neulich mit meiner Mam und einer Bekannten zur „Multivisions-Show“ hier in Königsbrück. Und ich muss sagen: ich war fasziniert wie selten vorher von den Ausführungen, den Bildern, den Geschichten.

Gehalten wurde der Vortrag „Vom neu entdeckten Kältepol der Erde bis zum heißesten Punkt Australiens“ von Ronald Prokein, einem Rostocker Abenteurer und Extremsportler.

Vortrag

Gemeinsam mit einem Partner und seinem Schäferhund unternahm er eine abenteuerliche Reise nach Nordostsibirien, um meteorologische Messgeräte (zur Verfügung gestellt vom Wetterexperten Jörg Kachelmann) im Dorf Jutschugej zu vergraben. Dieser Ort erwies sich nach Auswertung der Daten als kältester bewohnter Punkt der Erde. Bis dahin galt der Ort Oimjakon mit minus 71,2 Grad als kältester Ort.
Von da aus reisten sie weiter durch die Mongolai, China, Vietnam, Laos, Thailand, Malaysia, Singapur und Australien. Da erwartete sie der totale Kontrast: der heißeste Ort des Kontinents mit 51 Grad.

Auf der Homepage von Ronald Prokein könnt ihr euch einen kleinen Einblick verschaffen von seinen weiteren Abenteuern und Herausforderungen. Mehrere Bücher sind bereits erschienen und ich musste natürlich auch eins mit nach Hause nehmen.

Buch

Wo auch immer in eurer Nähe dieser Vortrag stattfindet: geht hin! Ich kann den Vortrag nur empfehlen und hoffe, Herr Prokein wird eines Tages vielleicht wiederkommen und über neue Abenteuer berichten.

Ich bin in den letzten Tagen nicht zum Bloggen gekommen. Es gab zuviel zu tun, die Zeit rennt unaufhörlich davon – muss sie immer so schnell laufen? Auch die geschenkte Stunde half da nichts, ich könnte jeden Tag eine gebrauchen 🙂

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