Das große Rennen um die Weihnachtsgeschenke wird wohl bald überall einsetzen. Eigentlich brauchen wir nichts und auch Sohnemann hat schon bekundet, nichts haben zu wollen. Aber ganz ohne Überraschungen fehlt was zum Fest.
In einer Zeitschrift habe ich was Tolles zum Basteln entdeckt, was ganz sicher ankommen wird. Beschreiben oder zeigen kann ich es hier noch nicht, denn dann könnten es die zu Beschenkenden schon sehen.
Ich habe heut jedenfalls angefangen, mein Mann muss mir ein wenig helfen. Aber ich werde es dann später mal vorstellen.
Wenn es demnächst etwas ruhiger hier bleibt, so bin ich am Werkeln 🙂
Mein kleines Träumerle steht das ganze Jahr über im Arbeitszimmer auf dem Tisch. Jetzt zünde ich jeden Abend das Teelicht an und könnte ewig träumen.
Die Tischdecke hatte ich mal gekauft und wollte sie sticken. Aber durch den Eifer am Sockenstricken blieb sie lange liegen. Meine Mam hat sich dann die Mühen gemacht – und sie mir letztes Jahr geschenkt.

der macht sich welche – so ein Sprichwort 
Statt den 1. Advent gemütlich anzugehen hat mich die Räum-Wut gepackt. Meine Schrankwand ist vollgestopft, aber es musste noch was rein 😯
In unserem Heimatdorf gab es früher ein großes Glaswerk. Ich habe da gelernt und anfangs gearbeitet. Auch meine Mam und meine Schwester arbeiteten da.
Die Glaswaren waren heiß begehrt, für die Arbeiter gab es jährlich eine Einkaufskarte. Wir erhielten dann Artikel, die man sonst im Laden nicht bekam – es war fast alles Exportware. Das Werk hat die Wende noch überlebt, aber die Produktion wurde später doch eingestellt.
Und so haben wir jedes Jahr eingekauft: Gläser, Schüsseln, Schalen, Teller, Bowletöpfe, Vasen, Tortenplatten, Kerzenständer. Glasklar oder in Rauchfarben, Blau, Grün oder bemalt, zu besonderen Anlässen mit Goldschrift. Mit durchbrochenem Rand, mit Kugelrand, mit Zackenrand. Schüsseln mit oder ohne Deckel, mit oder ohne Metallbügel als Henkel.
Meine Mam hat ihre Schrankwand aufgeräumt und mir Glaswaren in Blau überlassen. Dafür habe ich nun aussortiert. Alles, was ich in 30 Jahren nicht genutzt habe, wurde aussortiert.
So sah es bei mir am Sonntag aus (und teilweise noch schlimmer):

Unzählige Male die Leiter hoch und runter, immer die Hände voll. Bloß nichts fallen lassen. Denn dann geht garantiert das zu Bruch, was bleiben soll 😆
Nun habe ich es fast geschafft. Einige Teile werden auf dem Boden eingelagert, denn Gläser z.B. kann man immer gebrauchen. Und was nehme ich mir nun vor? 🙄
Wie schnell doch die Woche vergangen ist. Erst war mir noch gar nicht nach Weihnachtsstimmung zumute, doch nun kommt Vorfreude auf.
Die Fensterputzaktion ist beendet, zumindest in meiner Wohnung. Die paar Haus- und sonstigen Fenster kommen später noch dran.
Gestern habe ich die Kisten mit Weihnachtsdekoration vom Boden geholt. Ausgepackt, angeschaut, wieder eingepackt. So wenig wie dieses Jahr hatte ich noch nie – und es gefällt mir. Keine Räuchermännlein, keine Krippenfiguren, kein Kitsch und Krimskrams, keine glitzernd bestickten Läufer oder Deckchen. Nur ein Nussknacker von meinem Mann steht am Fenster neben dem Schwibbogen, dazu zwei winzige Wichtel.
Meine Tische schmücken dieses Jahr Decken in Naturtönen – braun und beige, dezent bestickt. Dazu habe ich Teller mit Kerzen und farblich abgestimmten kleinen Kugeln und Dekosteinchen. Nur die dazu passenden braunen Weihnachtsmänner dürfen uns durch die Adventszeit begleiten. Ich bin richtig begeistert, weniger ist eben doch oft schöner.
Und statt einer Vase mit Tannengrün (wo das Wasser dann immer so dunkel wird und stinkt) gibt es einen weinroten Weihnachtsstern auf dem Stubentisch.
Im Haus stehen Holz-Weihnachtsmänner und lustige Elche, rote kleine Kugeln schmücken das Tannengrün in der Bodenvase.
Die großen Herrnhuter Sterne sind am Haus befestigt, der Lichterschlauch an der Fassade hat den Sommer gut überstanden, keine Ausfälle. Es ist vollbracht!
Nun lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.
Ich wünsche allen Besuchern meines Blogs einen friedlichen 1. Advent.

Noch immer blüht es im Garten. Meine Glockenblumen stehen in voller Pracht, der Mohn hat so viele Blütenknospen – schon Wahnsinn.
Die Ringelblumen wurden von mir schon vor Wochen entsorgt. Sie wucherten alles zu, da habe ich sie beizeiten aus der Erde gerissen. Doch sie sind hart im Nehmen – nun blühen sie auf dem Komposthaufen weiter 🙂

Physalis – ich hatte noch nie welche. Der Samen wurde offenbar angeweht (oder stammt aus entsorgten Früchten) und hat sich nun ebenfalls im Kompost entwickelt:

Und ernten kann ich auch noch. Wo gibt es denn Ende November noch Himbeeren? 🙄

Gestern habe ich die Winterschuhe vom Boden geholt, aussortiert, umsortiert, die Sommerschuhe in den Winterschlaf geschickt.
Und nun geht es los – jetzt aber: Fenster putzen. Das Bad kommt als erstes dran, da habe ich nur ein Fenster mit Lamellenvorhang, muss also keine Gardinen abnehmen. Gleich die Schränke obenauf noch mit abwischen, dann ist der Herbstputz in Zimmer Nr. 1 vollbracht.
Ich bin dann mal weg 🙂
Wir waren heut kurz bei meiner Schwester zu Besuch. Da war ein Spaziergang im Park in Bischheim angebracht.

Das trockene Laub raschelte unter unseren Füßen und Johnny hatte viel zu schnuffeln.
Was für Farben im Sonnenschein!

Die Bänke harren in der Kälte aus und träumen schon von vielen Besuchern im nächsten Jahr:

Und die Rosen blühten noch, was für ein Anblick Ende November.

Johnny auf der Mauer – was er wohl im Blick hat?

Ich mag so alte Steinmauern, sie haben immer etwas Romantisches an sich.

Im Teich schwammen viele Enten und schnatterten vor sich hin. Ich muss immer lachen bei dem Geknatsche 🙂

Das Wasser erschien so blau im Sonnenlicht, Wahnsinn – schöner wie im Sommer:

Es war eine kleine, aber schöne Runde. Es war recht frisch, aber diese klare Luft tat gut. Wir sitzen noch lang genug im warmen Wohnzimmer und atmen die trockene Heizungsluft ein.

Nun mache ich es mir gemütlich und lasse das Wochenende ausklingen.
Schauen wir, was uns morgen die neue Woche bringt. Mir jedenfalls Arbeit – ich muss Fenster putzen, unbedingt. Habe heut auf der Abendrunde in ein Wohnzimmer schauen können. Hilfe, da stand ein Weihnachtsbaum und am Fenster leuchtete der Schwibbogen 😯 Also bis morgen hätte man wenigstens warten können.
Da wir am Mittwoch Feiertag hatten, war das eine kurze Arbeitswoche. So schnell könnte immer Freitag werden 
Die kommenden Nächte sollen kalt werden, daher habe ich heut die Winterbetten herzu geholt und alles frisch bezogen. Die Azaleen mussten noch ins Haus geholt werden, sie standen bis jetzt noch geschützt in einer Ecke.
Johnny wird wohl bald mit Fellwechsel beginnen, wenn es kälter ist. Hach je, geht das schon wieder los.

Stöckchen knabbern ist wieder mal verstärkt angesagt. Irgend ein Ast oder großer Zweig muss immer herhalten. Und ich stehe dann und warte und warte, bis Johnny genug hat und wir weitergehen können.

Ich wünsche allen Besuchern meines Blogs ein schönes und hoffentlich frostfreies Wochenende. Habt ihr schon alle die Winterräder montiert? Ich müsste noch mal Auto waschen und aussaugen, ich verschiebe das von einem Tag auf den anderen. Ist wie mit dem Fenster putzen, ich hab noch nicht angefangen 🙂
Nun ist es passiert, es ist soweit: der November zeigt sich von seiner hässlichen Seite. Das Thermometer zeigte einen Spitzenwert von 4,4 Grad an – den ganzen Tag. Dazu war es grau, in der Aue hingen Nebelschwaden über den Wiesen, es nieselte ganz fein.
Johnny hat sich den ganzen Tag in meine Sofakissen und meine Kuscheldecke eingerollt. Gern hätte ich mit ihm getauscht.
Wir hatten heut schon wieder einen Feiertag: Buß- und Bettag. Buße habe ich nicht getan. Beten kommt von Bitten und ich habe viele Bitten 🙂
Bitten wir nicht im Stillen jeden Tag um etwas? „Bitte lass heut schönes Wetter sein“ – wenn wir z.B. einen Ausflug geplant haben. „Bitte lass alles gut sein“ – wenn wir einen wichtigen Arzttermin haben. „Bitte lass es schmecken“ – wenn wir ein neues Rezept probieren und die Familie schon mit dem Besteck auf dem Tisch trommelt 🙂
Dabei sollten wir auch das Danken nicht vergessen. Und auch das tue ich immer. Wenn mir etwas gereicht wird, wenn mein Mann mir den Wäschekorb hinterher trägt in den Garten, wenn die Kinder den Müll weggebracht haben …
Beim Kramen in den Fotos habe ich heut eine Aufnahme gefunden, die zu mir passt. Da war ich 16 und experimentierte mit der Kamera meines Vaters, einer EXA I A.
Es war letzter Schultag in der 10. Klasse. Unsere Klasse zeltete dann abends, wir feierten ein letztes Mal alle zusammen. Dann trennten sich unsere Wege.
Ich habe eben Rote-Beete-Salat und Rettich-Salat zubereitet. Nun tauche ich ab in den heißen Fluten meiner Badewanne. Entspannung pur bedeutet das jedes Mal für mich. Und wie lasst ihr den kalten Tag ausklingen?
Am Sonnabend waren wir endlich mal wieder mit Freunden essen. Aber es war wie verhext. Schon Tage vorher wollte ich bei unserem Lieblings-Griechen in der Nähe bestellen. Alles voll. Dann eben zum Chinesen. Alles voll. Nun gut, probieren wir den zweiten Griechen. Auch voll. Hilfe, was war bloß los an dem Tag?
Da haben wir ein ukrainisch-deutsches Restaurant in Bernsdorf versucht.

Ich musste natürlich russisches Essen probieren. Und auch russisches Bier – Kwas – habe ich getrunken. Wodka durfte nicht fehlen.
Die Vorspeise war oberlecker. Soljanka und eine Art Krapfen, aber mit ganz viel Knoblauch zubereitet. Wow war das gut!

Als Hauptspeise habe ich russische Buletten versucht, aber sie schmeckten nicht anders als gewöhnliche. Fotos sind leider unscharf geworden, damit kann ich nicht dienen (ob es am Wodka lag 🙄 ).
Gestern hatte Sohnemann Nr. 1 Geburtstag. Leute, wie die Zeit vergeht. 27 Jahre ist der „Große“ nun schon. In dem Alter waren wir schon verheiratet und hatten Haus und zwei Kinder.
Heut war ich mit meiner Mam unterwegs, dann sind wir noch zu unserem Versicherungsvertreter gedüst, um die letzten Formalitäten wegen Autowechsel zu klären. Nun ist der Abend schon wieder ran, die Zeit rennt wieder mal davon. Ich schaffe heut keine Blogbesuche mehr, muss mich jetzt noch in der Küche betätigen.