Ich zeigte ihn schon mal. Der Kriegsgefangenen-Friedhof befindet sich zwischen Königsbrück und dem Nachbardorf Schmorkau. Gleich vom Parkplatz aus, von dem man zum Aussichtsturm wandern kann, gelangt man in diese Anlage.
Zur Zeit blühen die Rhododendren und geben allem einen bunten Farbklecks.


Am 27.10. 1914 umfasste das Gefangenenlager 14.535 Kriegsgefangene mit einem Bewachungskommando von 1800 Mann. 1916 waren ca. 15000 Mann untergebracht, ca. 3000 Serben im Serbenlager, ca. 4000 Franzosen im Franzosenlager, ca. 8000 Russen im Russenlager, später wurde auch ein Italienerlager eingerichtet.
Viele Kriegsgefangene wurden schwer verletzt nach Königsbrück gebracht und überlebten trotz Hilfe nicht, andere starben an den Unzulänglichkeiten der Haftbedingungen.
Insgesamt wurden 724 Kriegsgefangene auf dem Kriegsgefangenenfriedhof des Neues Lagers begraben.
Die Gräber waren in Abteilungen nach Nationalitäten getrennt angelegt, in den Abteilungen der Russen, Franzosen, Italiener und Serben wurden Denkmäler errichtet.
(Auszug aus „Lexikon der Wehrmacht„).

Die Grabstellen wurden später eingeebnet, nur die Gedenksteine blieben erhalten.


Ehrfurcht empfindet man, wenn man hier entlang schreitet. Wie viele Soldaten doch fern der Heimat begraben wurden, die Angehörigen können nicht an ihrem Grab stehen und trauern. Das ist ein trauriges Kapitel unserer Geschichte.
Ich werde jetzt mal eine kleine Pause einlegen. Es gibt derzeit so viel zu tun und ich schaffe kaum noch meine Blogrunden. Aber vielleicht dauert die Pause ja auch nicht lange 🙂
Die freien Tage waren gefüllt mit Unternehmungen. Am Freitag waren wir zum Geburtstag meines Schwagers. Gestern haben wir gegrillt. Heut ging es zum Aussichtsturm (richtig heißt er „Haselbergturm“) auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz der sowjetischen Armee.
Es waren viele Menschen unterwegs. Wir wanderten mit meiner Schwester und ihrem Mann.

Überall blüht der Ginster, das sieht so schön aus. Leider war es ziemlich bewölkt und frisch.

Am Turm wurde erst mal Rast gemacht. Es gab Bier und Süßigkeiten, für die Hunde Wasser und Leckerlie. Ob Johnny gern Schokolade genascht hätte?

156 Stufen ging es hinauf. Oben wehte kräftiger Wind und der Turm wackelte leicht.

Ganz schön hoch. Wer Höhenangst hat, schafft das natürlich nicht. Unten sieht man ganz klein die Sitzgruppen.

Nach einem kleinen Sonnenbad ging es weiter, denn es wurde merklich windiger.

Meine Schwester hat auch einen Jack-Russell-Terrier. Er heißt Charly, aber leider dürfen sich die beiden nicht zu nahe kommen. So teilten wir uns den Weg, links Johnny und rechts Charly, das klappte 🙂

Auf dem Rückweg haben wir noch am Kriegsgefangenen-Friedhof angehalten, aber die Aufnahmen zeige ich im nächsten Beitrag.
Wir waren heut also im „Neuen Lager“ und haben zum Männertag Kesselgulasch gegessen, Bier getrunken und russische Musik gehört.
Wer wollte, der konnte wieder Panzer oder Kettenfahrzeug fahren.

Ob aus diesen Töpfen echt gegessen wird?

Ganz so groß aufgeführt wurde das Treffen heut nicht, es fehlte leider die Live-Musik. Aber am 10.10.2015 gibt es wieder ein großes Militärfahrzeug-Treffen, da wird dann noch mehr geboten.
Fahrzeuge gab es jedenfalls wieder zu schauen:



Das Wetter spielte super mit, so dass auch Motorräder unterwegs waren:


Anschließend liefen wir noch ein wenig durchs Gelände. Abkühlung? Wer kommt mit ins Freibad? Leider war noch kein Wasser eingelassen 😆

Vielleicht gibt es im ehemaligen Casino was zu sehen? Nein, auch hier kein Ausschank mehr 🙂

Wenige Gebäude stehen noch, sie verfallen, aber sind immer noch ein Anziehungspunkt.
Johnny haben wir auch mitgenommen. Er war anschließend platt und schläft nun auf dem Sofa. So viele Gerüche, so viel Lärm, andere Hunde – er war voll beschäftigt.
Nun genießen wir wieder die Stille, lassen den Tag noch bei einem Bierchen und später Pizza und Wein ausklingen.
Ein schönes langes Wochenende steht uns bevor, denn nach dem Feiertag morgen ist am Freitag Brückentag in der Firma. Muss nur noch das Wetter mitspielen, dann können wir es genießen.
Ich habe ein Geschenk bekommen. Ganz überraschend, von einem Anwohner der Aue. Wir treffen uns immer wieder mal und er erzählte mir neulich von seinem Hobby, der Malerei. Schon wenige Tage später schenkte er mir dieses Bild:

Nun muss ich noch ein passendes Plätzchen finden.
Morgen also feiern nun die Herren der Schöpfung ihren besonderen Tag. Die meisten gehen auf Radtour, eure Männer auch? Wir wollen ins „Neue Lager“, da ist wieder Treff der historischen militärischen Fahrzeuge. Es gibt Essen aus der Gulaschkanone, Wodka, Musik. Und wer will, kann sicher wieder Panzer fahren.
Habt alle einen sonnigen Feiertag!
Irgendwie haben wir hier im Osten immer Glück mit dem Wetter. Leider fehlt der Regen, alles ist so trocken. 26 Grad, es ist schwül. Doch der Himmel verfärbt sich schon langsam eigenartig, es soll Gewitter kommen.
Die Mittagsrunden gehen in der Wärme nur in die Aue, ab ans Wasser.

Vor ein paar Tagen hat Johnny einen großen Frosch erwischt. Der hat das Zusammentreffen leider nicht überlebt 🙁
Und heut machte Johnny einen Satz ins Wasser, es platschte – Enten! Sofort hechtete er hinterher, aber sie flogen zum Glück auf und davon. Ich habe so gelacht, pitschnass stand er da und schaute, wo sie denn hingeflogen sind.
Dafür musste dann ein Stöckchen als Ersatz dienen, das wurde zerknabbert.

Weiter ging es, aber immer nur im Schatten. An der gleichen Stelle wie neulich hastete er wieder ans Ufer und suchte nach einem Frosch. Bitte nicht noch einmal!

Und wie sieht bei euch das Wetter aus?
Ich widme mich jetzt der Wäsche. Heut Mittag nach der Arbeit aufgehängt, nach einer Stunde trocken abgenommen. Die nächste Ladung flattert jetzt auf der Leine und wird trocken, bevor vielleicht der Regen kommt.
Meine Blogrunde schaffe ich wieder mal nur stückchenweise, die Zeit reicht einfach nicht. Aber ich komme noch zu jedem schauen!
Ich wünsche euch heut allen einen sonnigen Muttertag.
Ich habe Kuchen gebacken und werde heut Nachmittag zu meiner Mutti gehen. Die Sonne lacht schon am Morgen – es wird ganz sicher ein schöner Tag.

Eigentlich wollte ich gar keine kleine Pause machen, es hat sich so ergeben. Es gab die letzte Woche viel zu tun, da rückte der Blog in den Hintergrund.
Es gibt nichts Außergewöhnliches zu berichten, wir drehen unsere Runden immer nur in der Aue.

Mein Rücken bekam einen kleinen Rückschlag. Schuld daran war Johnny. Ein kräftiger Ruck an der Leine, ein Blitz fuhr durch meinen Rücken – und ich überlegte, ob ich nun stehen bleiben muss oder weiterlaufen kann. Unter Schmerzen ging es wieder nur von Bank zu Bank. Doch nun ist alles wieder gut, hatte mich wohl nur verzerrt.

Malerarbeiten standen an, Fenster mussten geputzt werden, Johnny verliert sein Winterfell (Dauereinsatz wieder für den Staubsauger), Arzttermin (Routine), heut eine betriebliche Veranstaltung mit anschließendem Grillen.

Nun steht schon wieder das Wochenende vor der Tür, die erste Mai-Woche ist geschafft. Regen ist bei uns ausgeblieben, die Erde ist trocken und ich muss jeden Abend gießen. In anderen Regionen gab es dagegen Unwetter und viel Regen. Ich hoffe, euch allen geht es gut und es hat keinen schlimm erwischt.
Ich habe mich durch die Blüten im Garten gekostet 🙂 Also beim Gundermann schmecken mir die Blüten, aber nicht die Blätter. Löwenzahnblätter schmecken mir auch nicht. Gänseblümchen dagegen wanderten schon als Dekoration in die Suppe, sie schmecken nach Petersilie. Kann man eigentlich auch die Blüten der Butterblume essen? Ich habe es einfach getan, muss ich aber auch nicht haben 🙂
Wer ist Gundermann? Nein, kein neuer Mann in meinem Leben 🙂 Auch kein neues Hündchen 🙂
Bei Gudrun konnte man neulich über die Pflanze Gundermann lesen. Und den glaubte ich hier entdeckt zu haben. Also gepflückt, mich gefreut und dann verglichen.
Leider war es der Kriechende Günsel:

Gestern beim Unkraut zupfen im Garten die Entdeckung. Warum in die Ferne schweifen, wenn er auch im eigenen Garten wächst? Also wieder gepflückt, mich gefreut und verglichen.
Doch, das müsste er sein:

Und eben auf der Mittagsrunde habe ich ihn an anderer Stelle in der Aue gefunden:

Nun schaue ich noch mal bei Gudrun, wozu man ihn so alles verwenden kann – und ich werde ihn kosten, denn er ist essbar.