Träumerle

Der Blog zur Aue

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Sonniger November-Start

Und schon ist das Wochenende wieder um, der Oktober vorbei. Halloween haben wir ohne Grusel überstanden 🙂 Meine Schale mit Süßigkeiten war fast leer, nur ein einzelner Schokoriegel war noch übrig.

Gestern Abend fing es noch an zu stürmen. Und auch heut tanzten die Blätter wie wild im Wind. Doch wir hatten das ganze Wochenende Sonnenschein.

Heut sind wir daher zum Aussichtsturm auf dem ehem. Truppenübungsplatz gelaufen.

Turm 01

Schon auf dem Parkplatz, Ausgangspunkt der kleinen Wanderung, standen die Autos dicht gedrängt. Alle wollten das schöne Wetter ausnutzen und hatten die gleiche Idee wie wir.

Turm 02
Der Turm hat ganz schön gewackelt, als wir oben waren. Ringsum strahlte die Natur in Gold und Gelb, was für ein schöner Ausblick:

Turm 03

Turm 05

Johnny macht die Bekanntschaft einer niedlichen Hundedame.

turm 04

Nach einem kleinen Snack und einem Bier ging es zurück. Das war ein schöner Ausflug, den wir gemeinsam mit Sohnemann Nr. 1 und seiner Freundin unternommen haben.

Meinem Rücken geht es auch wieder gut. Danke für die Nachfragen!

Der letzte Donnerstag im Oktober.

Der Oktober war irgendwie schnell vorüber. Nun steht schon gleich Halloween vor der Tür und ab Sonntag haben wir schon November.

Heut war es nicht mehr so schön sonnig, die Aufnahmen sind vom Dienstag.

 

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Nebel lag heut früh über den Wiesen. Ich war wieder eine Stunde vor Weckerklingeln munter und habe mich nur noch hin und her gekuschelt.

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Das tat wahrscheinlich meinem Rücken nicht gut. Heut hatte ich Schmerzen unter dem Rippenbogen. Um diese Jahreszeit erwischt es mich meist auch mit Rückenschmerzen.
Also habe ich mich gerade selbst mit Reiki behandelt.

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Bei mir selbst habe ich immer das Problem, dass ich nichts spüre. Und dann zweifle ich natürlich. Aber die Wirkung stellt sich dann doch ein und ich werde schauen, ob ich nun morgen Muskelkater von der Wirbelaufrichtung habe.

Jetzt werde ich es mir auf dem Sofa bequem machen, die Teelichter anzünden und den Tag ausklingen lassen.

Ein sonniger Oktobertag

Der Oktober zeigt sich derzeit von seiner schönen Seite. Tagsüber lachte die Sonne, 13 Grad hatten wir heut.

 

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Also schnell Mittag gegessen nach der Arbeit und ab in die Aue. Im Laub rascheln, die Sonne im Gesicht spüren. So fühle ich mich wohl.

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Viele Aufnahmen habe ich heut gemacht. Ich könnte jeden einzelnen Baum fotografieren, wenn sich sein Laub im Sonnenlicht golden verfärbt.

Leider wird es nun abends zeitig dunkel, daher drehen wir unsere Abendrunde schon eher. Morgens bin ich vor dem Weckerklingeln munter, es wird wohl noch ein Weilchen dauern mit der Zeitumstellung. Habt ihr auch Probleme damit oder macht euch die Stunde nichts aus?

Für immer und ewig.

Im Urlaub haben wir beim Ausflug nach Lübeck diese Schlösser an einer Brücke entdeckt. Vielerorts kann man sie heut entdecken. Die Stadtväter waren clever: Ketten sind an der Brücke angebracht und somit können sie entfernt werden, wenn sie zu voll und damit zu schwer werden.

Ob die Liebe deswegen ewig halten wird? 🙄

Schlösser

Unser Ausflug nach Prag

Als Entschädigung für unsere ausgefallene Reise nach Kroatien im Frühjahr erhielten meine Mutti und ich Gutscheine vom Reisebüro. Wir buchten einen Tagesausflug nach Prag und am 17.10. waren wir nun da.
Ich bin ehrlich. Viel gesehen haben wir nicht, ich hatte mir mehr erhofft. Aber wie das bei Busreisen so ist: schnell, schnell, Erklärungen zur Historie, Fotos schießen, weiter geht es.

Die erste Station war die Prager Burg. Sie bildet das größte geschlossene Areal der Welt.

 

Prag 01

Die tschechische Reisebegleitung erklärte viel zur Geschichte. Richtig hingehört hat glaub ich keiner. Paar Eckdaten reichten mir. Umschauen, fotografieren, es ging in den Veitsdom.

Menschenmassen. Wieder Erklärungen. Wir können uns noch umschauen, ein Durchdringen bis an die vordere Front war unmöglich. Wieder raus und weiter geht es in den nächsten Hof.

Prag 02

Wieder Bla-bla-bla. Wir müssen weiter, 11 Uhr ist Wachablösung.
Gedränge, Geschubse, das Wachpersonal drängt uns zurück.

Prag 03

Noch ein Blick über die Stadt, schöne Aussicht von hier. Dann geht es zurück zum Bus, das Schiff wartet.

Prag 04

So viel Schiffsverkehr wie hier habe ich noch nirgends gesehen. Dagegen ist in Dresden mit der Weißen Flotte tote Hose.
Das Schiff ist schön. Es gibt reichlich Mittagessen. Warme Speisen, Salate, Obst, Käseplatte, Brot, süßen Nachtisch. 2 Stunden soll die Fahrt auf der Moldau gehen. Die erste Stunde standen wir fast nur in Schleusen – Null Punkte. Dann endlich bekommen wir was von Prag zu sehen. Noch einmal der Blick zur Burg:

Prag 05

Es war trüb, ich war ständig nur am Experimentieren mit den Einstellungen.

Die Karlsbrücke:

Prag 06

Einmal unten durch und zurück.

Prag 07

Nun sollte die Führung durch die Altstadt folgen. Es ging durch Shoppingmeilen, an der Uni vorbei. Bla-bla-bla, Prager Frühling, Politik … Nein, das interessiert mich nicht wirklich.
Am Jüdischen Friedhof hielten wir an. Mauern, eine kleine Tür mit einem Guckloch. Mehr nicht. Ein Blick hinein. Viele alte Grabsteine und Steinkreuze. Fotografieren habe ich mich nicht getraut, jeder wollte mal schauen. Aber die Geschichte dazu ist sehr interessant. In 12 Schichten wurden die Menschen/Juden hier aufgrund des Platzmangels beerdigt.

Endstation Rathausplatz, der Altstädter Ring. Menschenmassen überall. Stände über Stände, es duftete nach allem möglichen Essen. Pferdekutschen, Oldtimer für Stadtrundfahrten.
Objekt der Begierde: die astronomische Uhr. 15 Uhr standen die Menschen dicht gedrängt davor. Es gab kein Vor und Zurück, man hätte nicht umfallen können.

 

Prag 08

15 Uhr. Der Tod beginnt mit der Glocke zu läuten.

Prag 09

Die kleinen berühmten Fensterchen öffneten sich, die 12 Apostel drehten ihre winzige Runde im Innenraum. Ich habe kaum etwas gesehen, nur ein Schnappschuss gelang mir.

Prag 10

Das war´s. Kurze Erklärung der Reiseführerin, wo unser Bus steht. Jetzt folgte Freizeit. Was übrig blieb, waren 50 Minuten. Wo jetzt schnell hin? Zum Wenzelsplatz? Den hätte ich gern gesehen. Zur Karlsbrücke? Zu weit. Also kurz im Kreis drehen, ein paar Aufnahmen machen und zurück schlendern.

Fazit: Man sollte solche Busreisen vielleicht nicht am Wochenende unternehmen. Gesehen habe ich nicht viel. Prag ist groß, Prag ist schön. Individuell reisen bringt natürlich mehr. Vielleicht fahren wir irgendwann mal in Ruhe da hin.
Was am Ende zählt, das sind die Stunden der Gemeinsamkeit mit meiner Mutti.

Meeres-Socken

Sie waren ein Geschenk und gingen auf Reisen zu Brigitte Blechi. Bei der Farbe Blau denkt man ja immer ans Meer und so heißen sie „Sehnsucht nach Meer“:

Sehnsucht nach Meer

Dieses Jahr habe ich aber keine Muscheln am Strand gesammelt. Nur einen Stein. Den zeige ich später mal, muss ihn erst noch gekonnt in Szene setzen.

Ein trüber Herbsttag

Was für ein Schmuddelwetter draußen. Ringsum schnieft es, hoffentlich werden wir nicht angesteckt.
Bei diesem nassen Einheitsgrau gibt es heut als Abschluss noch ein paar Aufnahmen von der Ostsee.

Sonne 01

Wie lange diese Steinmännlein wohl den Wellen trotzen konnten?

Sonne 02

Noch mal Möwengekreische am Morgen:

Sonne 03

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Das war es für meinen Urlaubsbericht. Ein paar Fotos werde ich sicher bei passenden Themen später noch mal mit einbauen.

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Nun haben wir so ziemlich von Ost nach West die Ostsee abgegrast. Wäre die Nordsee als nächstes dran 🙂

Schlaraffenland Nr. 2

Heut nun stelle ich das Schlaraffenland Nr. 2 des Urlaubes vor.
Es ist „Braasch´s Schinkenräucherei“ in Harmsdorf.

Schinken 01

Zuerst gab es eine Besichtigung der 350 Jahre alten Räucherkate, die immer noch in Betrieb ist.

Läuft einem da nicht das Wasser im Munde zusammen? Schinken und Speck, dass der Zahn tropfte 😆

Schinken 02

Die Menschen damals lebten in dieser Kate, in denen die Schinken geräuchert wurden. Unvorstellbar für mich. Alles ist schwarz verfärbt vom Ruß, es brennt fast in den Augen und im Hals. Ich habe ohne Blitz fotografiert, um die Stimmung zu erhalten (musste nur etwas aufhellen).

Schinken 03

Schinken 04

Anschließend ging es in den Verkaufsraum. Boah – jetzt bloß keinen Hunger haben!

Schinken 05

Eine Kostprobe mussten wir natürlich mitnehmen. Die Schinken werden mit wenig Salz gepökelt und mit Buchenspänen ein Vierteljahr in der Kate geräuchert.

Schinken 06

Na, schmackhaft gemacht? Wenn ich die Fotos betrachte, bekomme ich jedenfalls Hunger 🙂

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