Träumerle

Der Blog zur Aue

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Pechsträhne

Meine Pechsträhne reißt nicht ab. Letzte Woche sind meine Hausschuhe kaputt gegangen – Bio-Pantoletten. Okay, haben 1 Jahr gehalten, nun hab ich neue.
Doch heut war ich geschockt, als ich meine Uhr ablegen wollte. Och nö, wie ist das denn passiert, hab gar nichts bemerkt:

Uhr

Dieses Modell gibt es noch und da sie nicht ganz billig ist hoffe ich, dass ich beim Uhrmacher ein Ersatzglas bekomme. Müsste ich sie wegwerfen, das würde mich sehr ärgern. Habe sie zwar schon ca. 10 Jahre, aber ich habe sie so gern getragen.

Draußen ist es noch immer schwül, vorhin kam mal ein kurzer Schauer. Doch am Wochenende soll es schön werden. Machen wir was draus!

Des Rätsels Lösung

Ich selbst wäre auch niemals drauf gekommen. Und sicher hat dieses „Ding“ noch nicht jeder in der Hand gehabt.

Exotische Früchte probieren wir immer wieder mal. Letzte Woche wanderte sie in den Einkaufskorb:

eine Pitahaya:

Rätsel01

Innen schaut sie dann so aus:

Rätsel02

Sie ist Geschmackssache, für einen Obstsalat besser geeignet als zum blanken Verzehr. Diese Frucht war bereits überreif, fast schon zu weich. Aber bei einer Feierlichkeit auf der Tafel macht sie sich schon durch ihr Aussehen gut als Blickfang. Schmeckt weder süß noch sauer, erinnert ein wenig an Kiwi.

Danke fürs Mitraten. Beim nächsten Mal werde ich es leichter machen.

Hilfe fürs Rätsel

Ich glaub, das Rätsel ist zu schwer. Deshalb gibt es einen neuen Ausschnitt, vielleicht kommt nun jemand drauf.

Kleine Hilfe: es ist keine Blume, es ist kein Eis (und es ist nichts Ekliges).

Rätsel03

Rätsel

Heut gibt es wieder ein Rätsel. Ich wünsche viel Spaß!

Ich werde erst mal eine vollständige Blogrunde drehen, ehe es die Auflösung gibt. Ihr habt also ein Weilchen Zeit.

Was ist das?

Rätsel

Blöd aber auch!

Kennt ihr das Sprichwort „Dummheit muss bestraft werden“? Also als dumm will ich mich zwar nicht hinstellen, aber manchmal ist man eben doch dusselig, tolpatschig, gedankenlos.

Gestern ging es am Mittag auf zur Runde in die Aue. Alles schön grün wie immer, schön ruhig wie immer.

Aue im Juli 01

Johnny schnuffelt wie immer, ich fotografiere wie immer, alles ist wie immer.

Aue im Juli 02

Wir gehen den Weg wie immer, die Vögel zwitschern wie immer, ich schaue nach dem Biber wie immer. Rückzu will ich noch den umgestürzten Baum fotografieren. Der Himmel ist blau, das Gras grün, es ist warm – und trocken.

Aue im Juli 03

Warum den selben Weg zurück gehen? Also ab über die Wiese auf die andere Seite. Der Elektrozaun ist zwar schon bereit für die Kühe, aber da sind noch keine und somit noch kein Strom drauf. Also los.
Keine Angst – war wirklich kein Strom drauf. Aber mitten auf der Wiese (Breite ca. 50 m) knatscht es plötzlich unter meinen Füßen. Ich trage Sandalen ohne Strümpfe. Nasses Gras? Aber natürlich, das Wasser vom letzten ergiebigen Regen ist noch nicht restlos verschwunden. Also schnell durch. Doch es knatscht immer mehr, ich sehe das Unheil, doch es gibt kein Zurück. Bis über die Knöchel stehe ich im Wasser. Hätte ich Glogs getragen, es hätte sie mir ausgezogen.
Die Hose sog sich voll Wasser bis in die Wade, die Schuhe wurden immer schwerer – Hilfe, so was blödes aber auch :mrgreen:
Zum Glück bin ich niemandem begegnet. Daheim bin ich gleich in die Wanne gehüpft. Die Farbe der Sohlen hatte sich auf meine Füße übertragen, trotz Schrubben wurden meine Füße nicht sauber.
Ich hoffe, die Schuhe gehen nicht aus dem Leim.

Und die Moral von der Geschicht? Traue dem trockenen Wetter nicht – jedenfalls nicht in der Aue. Die ist schließlich ein feuchter Wiesengrund (kommt manchmal im Kreuzworträtsel vor) und dementsprechend auch oft feucht 🙂

Betriebsausflug in den Spreewald

Da bin ich wieder. Immer noch nicht vollständig genesen, der Husten will einfach nicht aufhören, aber ansonsten wieder fit.

Heut hat unsere Firma 20-jähriges Betriebsjubiläum. Aus diesem Grund waren wir am Wochenende zum Betriebsausflug (mit Partnern) im wunderschönen Spreewald.
Ein feucht-fröhliches Event vom Einstieg in den Betriebsbus bis zum Ausstieg gestern Nachmittag daheim. Aber man gönnt sich ja sonst nichts und wenn es auch noch umsonst ist, so kann man ruhig mal zulangen 😆

Ich denke, dass jeder was mit dem Spreewald anfangen kann, so will ich nicht viel erklären dazu.
Das Wetter spielte mit, alle Ausflüge waren gut organisiert, das Essen schmeckte, die Stimmung war prima.

Am Sonnabend ging es nach dem Einchecken im Hotel los mit Kaffee und Kuchen. Dann ab auf den Kahn zur 2-stündigen Tour übers Wasser.

Spreewald01

Verdursten musste keiner, es gab für jeden Geschmack etwas an Bord.

Spreewald02

Natur pur gab es zu schauen, am Rande tauchten auch mal lustige Figuren auf:

Spreewald03

Treiben lassen, quatschen, lachen, Spaß haben – es war richtig wohltuend und entspannend.

Spreewald04

Die Zeit war schnell um, der Durst noch immer da 😆 Weiter ging es zum Kegeln und Abendessen. Der angekündigte „Absacker“ dann im Hotel ging bis Mitternacht, dann war fürs Erste Ruhe.
Am Sonntag nach dem Frühstück war eine kleine Wanderung angesagt.

Im Hof des Hotels standen einige alte Landmaschinen:

Spreewald05

Spreewald06

Spreewald07

Unser Weg führte uns zur Slawenburg in Raddusch. Unterwegs musste ich diese Trafostation schnell noch im Bilde festhalten:

Spreewald08

Nach einem kurzen Zwischenstopp – die Flaschen waren so schwer im Rucksack 🙂 – sah man schon von Weitem die Slawenburg:

Slawenburg01

Allerdings war ich vom Inneren enttäuscht. Hatte mir alles anders vorgestellt, so richtig mit „Innenleben“. Aber es gab nur Ausstellungsräume zu durchforsten. Viel Interessantes, Fundstücke aus der Bronzezeit, Fund und Entstehung der „Himmelsscheibe von Nebra“ – okay, wenigstens was.

Slawenburg02

Slawenburg03

Nach dem Mittagessen und einem letzten „Verdauer“ ging es – ausgerüstet mit einem Schluck für den Heimweg (musste noch sein 🙂 ) – zurück.

21 Uhr war ich im Bett, total geschafft. Nun gibt es diese Woche aber Magerkost und keinen Tropfen Alkohol 😯

Verhextes Wochenende

Das Wochenende war verhext! Kann es Zeiten geben, in denen alles schief geht, einem alles aus der Hand fällt, alle möglichen Missgeschicke passieren? Passt wohl eher zu einem Freitag, den 13.

Los ging es am Sonnabend. Während mein Mann am Morgen Brötchen holte, saß ich am Küchentisch und bereitete das Frühstück vor. Da gab es einen lautstarken Knall aus Richtung Küchenschrank, auf dem die Getränkeflaschen stehen. Hä? 🙄 Da hatte es einer Bierflasche den Boden abgesprengt, das Bier lief schäumend den Schrank entlang. Also schnell Tücher geschnappt und die Sauerei aufgewischt. Roch es eben beim Frühstück wie in einer Brauerei :mrgreen:

Am Sonntag sollte es beim Mittag als Kompott Granatapfel geben. Reif und saftig war er. Ich band mir sicherheitshalber meine Küchenschürze um, weil es bestimmt spritzen würde. Und was machen die Kerne des Apfels? Springen durch die Gegend und in meinen Ausschnitt. Hatte ein T-Shirt mit weißem Einsatz an. Also sofort ausgezogen und in kaltem Wasser eingeweicht. Ringsum galt es alles sauber zu wischen.

Im Küchen-Hängeschrank suchte ich nach einer Fertigsoße für die Schnitzel. Normalerweise mache ich keine Soße dazu, aber es sollte mal eine sein. Da fiel mir der Salzstreuer entgegen, der Deckel sprang ab und all das Salz verteilte sich auf den Schränken und dem Fußboden.

Alles schön aufgefegt. Schranktür wieder aufgemacht, um den Streuer wieder wegzuräumen. Springt mir das Glas Paprikagewürz entgegen, knallt auf den Teller, der da stand und – Teller kaputt 😯 Dabei war das ein Teller aus Kindertagen. Er steht als unterster – als Ersatzteller – im Küchenschrank, falls grad mal alle Teller in Gebrauch oder im Geschirrspüler sind. Und das war grad der Fall.

Teller01

Und nun weiß ich auch, warum ich in der Nacht zu Sonntag so schlecht geschlafen habe, mir so warm war. Gestern ging es mir am Abend dann nicht gut. Mir war heiß, mir war kalt. Schweißausbrüche und Gänsehaut wechselten sich ab. Ich war 19 Uhr so müde, dass ich kaum noch die Augen aufhalten konnte. Ich hatte etwas erhöhte Temperatur mit 37,9. Also Tablette nehmen und ab ins Bett. Da war es 20 Uhr.
Ich war bereit für süße Träume. Wenn, ja wenn es da nicht die lieben Nachbarn gäbe.
Da war nämlich Geburtstagsfeier angesagt. Ein Gast-Kind (sehr klein) hatte sich offenbar weh getan und weinte. Der Gast-Hund (sehr groß) bellte und Johnny antwortete vom Stubenfenster aus. Die Gäste (sehr viele) lachten und unterhielten sich.
Wie bitteschön sollte ich da einschlafen können?
Doch nach 21 Uhr kehrte langsam Ruhe ein und ich sank in den Schlaf.

Heut ging es mir nicht viel besser, wieder heißer Kopf und Husten, das Kratzen im Hals fing wieder an. Ich hatte vor 5 Wochen eine Erkältung, habe sie mit Medikamenten gut weg bekommen und bin nicht zum Arzt.
Doch heut Nachmittag bin ich doch hin. Die Lunge ist frei, nur in den Atemwegen hängt der Schleim fest. Also habe ich Antibiotika bekommen.

Ich werde jetzt mal ein kleines Päuschen einlegen. Ich bin so müde, gehe wieder zeitig ins Bett. Die nächsten Tage stehen einige Termine an und am Wochenende unternimmt unsere Firma anlässlich des bevorstehenden 20. Jubiläums einen 2-tägigen Ausflug in den Spreewald – mit Partnern.

Nun kurier ich mich erst mal aus und sage Tschüss bis zum Wiederlesen.

Nachtwanderung

Wer von euch war als Kind auch im Sommer-Ferienlager? Ich war mehrmals und es war immer ein schönes Erlebnis – mal weg von den Eltern 🙂 Und die Eltern hatten mal Ruhe vor uns.
Und immer gab es in den 14 Tagen auch eine Nachtwanderung. Als Kind ist man noch ängstlicher, obwohl man weiß, dass die Erzieher die Streiche aushecken. Da raschelte es im Gebüsch, da liefen weiße Gespenster über den Weg, da machte es „Huhuuu“ usw. Aus heutiger Sicht muss ich über diese primitiven Späße lachen, aber es war immer ein Höhepunkt.

Letzte Nacht bin ich nun wieder mal gewandert. Allerdings nicht durch die Gegend.
Es war einfach so warm im Schlafzimmer. Ich habe mich eine Stunde lang hin und her gewälzt, habe mein Seitenschläfer-Kissen in alle möglichen Positionen geschoben, habe mein Kopfkissen durchgeknetet, habe Wasser getrunken – ich konnte einfach nicht mehr einschlafen. Da kam mir die zündende Idee:
Ab ins Wohnzimmer auf die kühle Ledercouch. Das Fenster weit aufgerissen, eine leichte Decke geschnappt – und schon war ich bereit für süße Träume.

Vollmond09

Wenn, ja wenn es da nicht so viele „Wenn´s“ gäbe.
Erst kam Sohnemann in der Nacht heim und schaute noch mal in der Küche nach Essbarem. Dann kam Johnny mehrmals aus der Schlafstube getigert und schaute mich verwundert an. Es wurde bereits hell draußen. Und dann saß eine Amsel im Birnbaum und zwitscherte ihr Morgenlied. Wie bitteschön sollte ich da einschlafen können?

Doch irgendwann zog es mir dann doch noch die Augen zu und ich bin erst 7.30 Uhr wieder aufgewacht.

Heut ist es angenehm frisch draußen. Aber die Räume sind aufgeheizt, das dauert eine Weile mit der Abkühlung.

Habt einen erholsamen Sonntag. Wie habt ihr letzte Nacht geschlafen?

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