Von Radebeul aus fuhren wir nach Moritzburg. Für mich immer wieder DAS Märchenschloß:
Schloß Moritzburg
Ohne Johnny würde mich eine Kutschfahrt reizen. In solch herrlichen Fahrgestellen muss man sich doch fühlen wie ein König selbst.
Pferdekutsche für Rundfahrten
Wir sind einmal rund ums Schloß gelaufen. Es wurde immer wärmer und der Himmel klarte auf.
Wer denkt dabei nicht immer wieder an das hier gedrehte Märchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“?
Natürliche Kulisse
Von hier aus kann man zum Fasanenschlößchen laufen und zum Leuchtturm. Moritzburg ist immer wieder einen Besuch wert.
Durchblick
Lecker zu Mittag haben wir gespeist in einer Gaststätte gleich um die Ecke. Wildgerichte und im Herbst frischer Karpfen stehen auf der Speisekarte.
Hier brütet es heut, so dass man nicht aus dem Haus gehen mag. Ich war beim Frisör – gibt ja nichts Schöneres, als sich auch noch vom heißen Fön anpusten zu lassen
Haltet durch, am Wochenende könnte es Abkühlung geben.
Der Spreewald in Brandenburg war nach vielen Jahren auch mal wieder ein Ausflugsziel von uns. Aber Kahn fahren haben wir uns mit Johnny nicht getraut. Den Tag vorher hat er mich wieder mächtig erschrocken. Hustete, taumelte, fiel auf die Seite, zuckte mit allen Beinen, die Augen zitterten – dann lag er still da. Mein Herz blieb fast stehen. Aber er kam wieder zu sich, stand auf und alles war wieder gut. Das sind immer die Schreckmomente, mit denen ich leider nicht klar komme.
Nun zu unserem Ausflug. Erstes Ziel war das Freilandmuseum Lehde. Hier kann man sich auf eine Reise ins 19. Jahrhundert begeben. Alte Häuser, Katen, Ställe, Höfe befinden sich auf dieser Anlage.
Freilandmuseum Lehde
Überall kann man hinein. Man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt. Die Menschen waren so arm, mit so Wenigem zufrieden. Es zählte nur das Dach über dem Kopf, die Arbeit, Essen für die Familie.
altes Bauernhaus
Alles wird beschrieben und ausführlich erklärt. Ich schaue so gern in die Stuben und Kammern.
Wohnen und schlafen in einem Raum
Man kann Holzpantinen probieren, Wasser aus dem Kanal schöpfen und die Obstbäume gießen, Sagen und Bräuchen zuhören.
Sorbische Trachten
Spaßfotos mussten natürlich wieder sein 🙂
In der Küche
Ich kann mich noch erinnern, wie meine Mutti früher für die Wäsche zwischendurch ein Waschbrett benutzte. Oh taten da die Finger und Knöchel nachher weh, von der Kernseife waren die Hände wund gescheuert.
Früher war das sicher nicht lustig
Ob es die Bäuerinnen im Stall einfacher hatten? Ich versuchte mich im Kuh melken.
Es hat geklappt 🙂
Auch wenn man eigentlich alles schon mal gesehen hat, so schaue ich mich immer wieder gern um und frische Erinnerungen auf.
Ein Hochzeitsbitter
Die Kähne sind heut mit Tischen ausgestattet, es gibt Decken und für den Regen eine Plane, es werden Getränke angeboten. Früher saßen wir nur dicht gedrängt reihenweise hintereinander.
Kahn
Köstlich gespeist haben wir zum Mittag. Hier gibt es verschiedene saure Gurken und viele Gerichte mit Meerrettich. Am bekanntesten ist wohl das Gericht Quark mit Pellkartoffeln/Kartoffeln und Leinöl.
Anschließend fuhren wir zum nächsten Erlebnisziel. Davon im nächsten Teil.
Wir haben eine kleine Weltreise unternommen. Ein Besuch in der Miniwelt Lichtenstein stand auf dem Programm.
Hier kann man viele Bauten der Welt im größtenteils Maßstab 1:25 entdecken.
Dom zu Speyer
Die meisten Gebäude kennt man, aber einiges war neu für uns. Die Burg Eltz besuchten wir vor vielen Jahren, für mich die schönste Burg Deutschlands.
Burg Eltz
Die kennt wohl jeder:
Frauenkirche Dresden
Hier war ich als Kind das letzte Mal. Wenn man keinen Größenvergleich (Hintergrund) hätte, könnte man echt meinen, dass ich da war 🙂
Sanssoucie
Und dieses Fotomotiv bleibt wohl ein Traum:
Taj Mahal
Ich wollte mal schnell telefonieren 🙂
Telefonzelle in London
Etas klein, aber gut gemacht:
Stonehenge
Den Eiffelturm haben wir auch schon live gesehen.
Eiffelturm in Paris
Prachtvoll anzuschauen:
Basilius-Kathedrale in Moskau
Dort kommen wir wohl auch nie hin:
Freiheitsstatue in New York
Auch so ein wundervoller Prachtbau:
Felsendom in Jerusalem
Die würde ich auch gern mal besuchen, ist schon immer ein Traum von mir gewesen:
Cheops-Pyramide
So haben wir in 1,5 Stunden die Welt gesehen.
Fazit: 12 Euro Eintritt, die nicht ganz gerechtfertigt sind. Viele Modelle sind schon veraltet, sie lassen sich nicht mehr bedienen (Man kann Knöpfe drücken und dann bewegt sich was oder es ertönen Geräusche). Wir haben es gesehen, müssen da aber nicht unbedingt noch einmal hin.
Willkommen bei den Dinosauriern. Nach 17 Jahren wollte ich gern mal wieder den Saurierpark in Kleinwelka (bei Bautzen) besuchen.
Die Eingangshalle in eine andere Welt.
Viel hat sich verändert, viele neue Plastiken sind entstanden, Spielplätze für Kinder, Gastronomie.
Vorsicht!
Sei auf der Hut!
Erzählt wird die Entstehung der Welt, die Entwicklung von Tier und Mensch. Kleine und große Saurier, Eiergelege, Wassertiere, Flugtiere – alles wird gezeigt und erklärt.
Kampf der Titanen
Eine Wackelbrücke galt es zu überqueren. Genau das Richtige für mich.
Wacklige Angelegenheit.
Für Essen und Trinken wird gesorgt, die Anlagen sind alle sauber und gepflegt.
Riesen im Wasser
Urmenschen kann man betrachten. Bei der Jagd, im Gruppenleben, auch beim Sex 🙂 (Das zeig ich jetzt hier mal nicht 🙂 )
Ein Mammut wird erlegt Bei der Jagd
Spaßbilder müssen für mich immer sein.
Ganz schön groß.
Und natürlich denkt man immer an die Jurassic-Filme. Es gibt einen Bereich, der an die Filmszenen erinnert.
Da musste ich mich natürlich hinein setzen 🙂
Kerstin auf Tour
Einen kleinen Bunker kann man betreten. Überall flackert das Licht und es gibt Geräusche. Da laufen offenbar Dinos durch den Wald. Der Boden vibriert, es kreischt und faucht.
Der rettende Bunker.
Mit Kindern kann man da sicher Stunden verbringen. Aber ob die Kleinen auch die Filme dazu kennen? „Mach ei mit dem Saurier“ meinte eine Mutti. Nee, wenn das Kind den Film kennen würde, dann würde es sicher nicht kuscheln 🙂
Fazit: 15 Euro Eintritt für Erwachsene, aber es lohnt sich. Dafür ist das Parken kostenlos. Es ist ein großes Areal. Alles wird sauber gehalten und die Kinder haben viele Möglichkeiten zum Entdecken und Austoben.
Und eines Tages vielleicht gehen wir mit unseren Enkelkindern da auf Entdeckungstour.
Hatten wir in den letzten Jahren so ein herrlich sonniges und warmes Osterfest, durchgehend an allen Tagen?
Wir haben draußen gesessen, gegrillt, gefeiert und uns gefreut.
Zur Geburtstagsfeier am Sonntag ging es an den See der Freundschaft.
Und dieses Mal liefen wir komplett herum, das habe ich noch nie getan. Neue Aussichten boten sich mir.
Allerdings kletterten wir mehr über umgestürzte Bäume als dass wir normal laufen konnten. Wiederholen werde ich diese Runde sicher nicht allein.
In der Biberhütte gab es Kaffee, Kuchen, Bier, Sekt, Leckereien.
Ich musste immer wieder die alten abgestorbenen Bäume anschauen. Wie Skelette ragen sie in den Himmel und bieten ein besonderes Motiv.
Johnny hatte ich nicht mit, denn es war viel zu warm für ihn. Und das war gut so, denn diese Runde wäre anstrengend für ihn gewesen.
Leider gibt es von Mauz noch keine besseren Nachrichten. Ich habe nun noch mal recherchiert und ihm andere Tropfen bestellt. Die kommen am Donnerstag und dann sehen wir weiter.
Der Fußbodenleger war da, nun sind wir bereit für die neuen Möbel. Ich werde am Donnerstag nachfragen, denn nächste Woche haben wir Urlaub und da sollten sie eigentlich kommen.
Ich hoffe, ihr findet die Aufnahmen vom See auch so schön wie ich. Die Auswahl fiel jetzt schwer, alle sind so zauberhaft.
Draußen vertrocknet die Erde, ich muss jeden Tag gießen. Es geht genauso los wie im letzten Jahr. Regen wird dringend benötigt und soll nun angeblich am Wochenende kommen.
Hihi, das reimt sich sogar noch. Heut Mittag schien die Sonne, es sah so herrlich aus nach all der langen Zeit des Regens. Also hab ich Johnny ins Auto gepackt und ab ging es ans andere Ende der Stadt zum See der Freundschaft. Doch kaum ausgestiegen fing es an zu stürmen und zu schneien. Na so was aber auch.
Also ab zum kleinen Aussichtsturm und untergestellt. Kapuze hoch, Schal bis zum Kinn gezogen und gewartet. Doch es wurde nicht besser.
Also sind wir zurück geflitzt. Johnny hat es gut gemeistert. Wenn kein Wasser in der Lunge ist, so muss er auch nicht husten. Noch mal schnell ein Foto gemacht und ab ging es nach Hause.
Nun schläft er auf dem Sofa und ich widme mich der Hausarbeit. Johnny ist immer noch im Fellwechsel 🙁