So richtig gut schreiben kann ich noch nicht, aber ich muss meinen Blog mal wieder beleben. Ihr seid so nett und schaut immer bei mir vorbei. Fragt, wie es mir geht. Vielen lieben Dank dafür. Es wird auch noch lange dauern, bis ich wieder richtig fit bin mit der Hand.
Als Kind habe ich sie gehasst, nun habe ich sie zum ersten Mal in meinem Leben gekocht. Für meinen Mann, denn er mag sie: Gräupchen.

Sie sind mir gelungen, aber meine Lieblingsspeise werden sie nicht. Dann lieber Linsen oder einen richtigen Eintopf.
Gibt es Gerichte, die ihr als Kind gar nicht mochtet und nun schmecken sie euch? Spinat zum Beispiel. Früher: bäh. Heut: lecker. Oder Grützewurst mit Kartoffeln und Sauerkraut. Früher: nee, tote Oma 🙂 Heut: lecker.
Der Herbst hat Einzug gehalten. Es ist kalt, es regnet immer wieder, es ist grau und trostlos. Aber diese Abkühlung tut erst mal gut, ich bin gar nicht böse über das Wetter.
Habt einen guten Wochenstart am Montag!
Bei Cane las ich gerade ein leckeres Rezept für Nussecken. Keine tausend Zutaten, einfach, schnell. Das war was für mich und so habe ich sie heute probiert.
Zutaten:
Teig
150 g Dinkelmehl (oder Weizenmehl)
1 gestrichenen TL Backpulver
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
65 g Butter oder Margarine
Belag
Aprikosenmarmelade
100 g Butter
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
200 g gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse)
Block- oder Glasurschokolade
gehackte Mandeln (ich habe knapp 100 g genommen)
Aus den Zutaten für den Teig den Teig kneten. Ich habe es genau wie Cane mit den Händen getan, ging am besten.
Eine Springform fetten (man kann auch Backpapier einlegen). Den Teig auf dem Boden der Form verteilen.
Über den Teig Aprikosenmarmelade streichen. Ich habe ein paar Teelöffel voll genommen.
Für den Belag die Butter schmelzen und die restlichen Zutaten unterrühren.
Auf den Belag dann noch je nach Geschmack gehackte Mandeln streuen.
Backtemperatur: Heißluft 170 Grad, unterste Schiene im Herd
Backzeit: 30 Minuten
Die Schokolade schmelzen und über dem Kuchen verteilen. Entweder gleich nach dem Backen, wenn der Kuchen noch warm ist. Oder nach dem Abkühlen Stücke schneiden und je nach Lust und Laune in die Schokolade tunken.

Ich war erst skeptisch, ob ich den Kuchen auch vom Blech bekomme oder er zerbröselt. Hat super geklappt!

Diese Nussecken werde ich sicher Weihnachten gleich noch einmal backen. Man könnte ja auch weihnachtliche Deko drauf streuen, z.B. aus Zuckerguss kleine Sterne oder mal schauen, was es da so gibt.
Ich habe das erste Stück soeben genascht. Köstlich, aber auch sehr süß. Gutes Gelingen denen, die sie nun auch nachbacken. Danke Cane für das Rezept!
Ich habe noch nie Kürbis verarbeitet. Nur süß-sauer angerichtet aus dem Glas kannte ich ihn bisher.
Letzte Woche haben sich unser Förster und seine Freundin Kürbis-Pommes zubereitet. Das war so was von oberlecker, das musste ich nachmachen.
Zutaten:
200 g Crème fraiche
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, Currypulver
1 Kürbis (z.B. Hokkaido)
1 Knoblauchzehe
1 TL abgeriebene Zitronenschale (ich habe Zitronensaft genommen)
1. Backofen auf 200 °C (Umluft: 180 °C) vorheizen. Olivenöl mit je 1 TL Salz, Pfeffer und 2-3 TL Curry mischen
2. Kürbis halbieren oder vierteln, Fasern und Kerne entfernen. In pommesdicke Stäbchen schneiden und mit dem Öl in einer Schüssel mischen. Alternativ in einen großen Plastik- bzw. Gefrierbeutel geben. Beutel fest verschließen und Kürbispommes durch Hin- und Herbewegen des Beutels gut mit dem Olivenöl mischen. Kürbispommes auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten backen (war mir etwas zu weich, ein paar Minuten weniger reichen sicher auch)
3. Inzwischen Knoblauch pressen oder fein würfeln. Mit Crème fraiche und Zitronensaft/Zitronenschale zum Dip verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kürbispommes mit dem Dip anrichten.
Dazu habe ich einen Salat bereitet.

Fertige Pommes:

Ich habe es mir mit einem Glas Rotwein am Abend schmecken lassen.

Das Schneiden des Kürbis ist sehr schwer. Die Pommes nicht zu dünn schneiden, sie können ruhig etwas dicker sein, werden ja weich.
Den Dip werde ich sicher auch mal beim Grillen dazu reichen oder einfach nur zum Salat dazu geben, der ist wirklich der Hammer!
Wer es nachmachen möchte: ich wünsche gutes Gelingen und guten Appetit!
Ich habe geerntet 🙂 Der Schnittlauch hat sich bereits zu großen Büscheln entwickelt und nun habe ich zum ersten Mal geerntet in diesem Jahr:

Die Sonne lacht vom Himmel, aber es ist frisch. Doch so lange noch etwas Wind dazu weht, ist das perfektes Wäschewetter.
Das wissen wir alle, doch es macht auch immer viel Arbeit und wenn man Hunger hat und es schnell gehen soll, nimmt man sich doch eher Brot mit Wurst oder Käse. Momentan esse ich viel Gemüse. Ich mag es gedünstet mit Schafskäse obenauf. Hier war grad Resteverwertung angesagt:

Dazu brauche ich nur eine Butterschnitte. Oder ich koche Wildreis dazu. Nach dem guten Essen an den Feiertagen müssen wir uns nun mal wieder bissel bremsen mit den Kalorien 🙂
Ich habe noch so viel Schokolade vom Geburtstag und Weihnachten. Da ich aber die angefutterten Pfunde wieder los werden möchte, werden die Reste wohl noch ewig reichen 🙂
So wollte ich am Abend lieber Nüsse knabbern. Die Schalen werden gleich gesammelt, um neue Nuss-Löffelchen zu basteln.

Die Walnüsse waren alle, also ging es an die Haselnüsse. Die eigene Ernte von den Schwiegereltern war recht winzig, so dass ich zum Basteln eine Tüte große Nüsse gekauft hatte.
Und was haben meine Augen entdeckt? Was ist das denn? Eine Nuss mit Beschriftung? Und einem Guckloch?

Habe im Internet gesucht und bin fündig geworden. KOKI ist eine französische Firma, welche die Qualität von Nüssen sicherstellt. Das „Guckloch“ ist sicher ein kleines Bohrloch für die Qualitätskontrolle.
Geknackt wird die Nuss erst mal nicht. Ich finde es zu witzig, sie bleibt erst mal ganz. Und wenn, dann werde ich versuchen, ein Löffelchen draus zu basteln.
Eine Zaubernuss wäre mir allerdings lieber gewesen. Wünsche habe ich genug 😆
Hattet ihr auch schon mal so eine Nuss in der Tüte?
Am Sonnabend waren wir endlich mal wieder mit Freunden essen. Aber es war wie verhext. Schon Tage vorher wollte ich bei unserem Lieblings-Griechen in der Nähe bestellen. Alles voll. Dann eben zum Chinesen. Alles voll. Nun gut, probieren wir den zweiten Griechen. Auch voll. Hilfe, was war bloß los an dem Tag?
Da haben wir ein ukrainisch-deutsches Restaurant in Bernsdorf versucht.

Ich musste natürlich russisches Essen probieren. Und auch russisches Bier – Kwas – habe ich getrunken. Wodka durfte nicht fehlen.
Die Vorspeise war oberlecker. Soljanka und eine Art Krapfen, aber mit ganz viel Knoblauch zubereitet. Wow war das gut!

Als Hauptspeise habe ich russische Buletten versucht, aber sie schmeckten nicht anders als gewöhnliche. Fotos sind leider unscharf geworden, damit kann ich nicht dienen (ob es am Wodka lag 🙄 ).
Gestern hatte Sohnemann Nr. 1 Geburtstag. Leute, wie die Zeit vergeht. 27 Jahre ist der „Große“ nun schon. In dem Alter waren wir schon verheiratet und hatten Haus und zwei Kinder.
Heut war ich mit meiner Mam unterwegs, dann sind wir noch zu unserem Versicherungsvertreter gedüst, um die letzten Formalitäten wegen Autowechsel zu klären. Nun ist der Abend schon wieder ran, die Zeit rennt wieder mal davon. Ich schaffe heut keine Blogbesuche mehr, muss mich jetzt noch in der Küche betätigen.
Wie sicher alle Mütter, habe auch ich Blümchen bekommen.

Und damit ich ja nicht zu viel abnehme gab es noch eine Riesenpackung Kekse dazu. Da kann ich aber naschen 🙂

Am Nachmittag waren wir dann noch mit Sohnemann und Freundin zum Eis essen. Schon lange habe ich nicht mehr so einen leckeren Becher geschlemmt. Meiner war der in der Mitte:

Aber nun ist wieder Schmalkost angesagt. Bereite jetzt Salat zum Abendessen, ich habe schon Hunger. Und wenn ich Hunger habe, dann werde ich grillig 👿