Wir waren schon wieder im Spreewald. Allerdings nicht zur Kahnfahrt. Mit meinem Besuch Jürgen und seiner Frau waren wir zuerst im Freilandmuseum Lehde.
Freilandmuseum Lehde
Herrliches Wetter, Sonnenschein – aber auch wieder viele Leute. Klar – Feiertag. Also hieß es Maske auf, Maske ab …
Überall konnte man hinein schauen. Wie arm doch die Menschen waren, zufrieden mit dem Wenigsten. Wobei die Mägde und Knechte wohl am ärmlichsten gehaust haben.
Versuch am Waschbrett
Und auch das musste ich probieren. Allerdings ohne Eimer.
Blick in so eine ärmliche Kammer. Die Mäuse werden sich da wohl am ehesten wohl gefühlt haben.
Noch mal ein Blick in eine Küche:
Und wer es mal probieren will, der kann sich hier Holzlatschen – Holzpantinen – ausleihen und durchs Gelände laufen.
Holzlatschen zum Probieren
Beim Mittagessen konnten wir die Kähne beobachten, es herrschte reger Besucherverkehr. Anschließend ging es weiter – dazu mehr im nächsten Beitrag.
Nach langer Zeit kamen mir letzte Woche beide Miezen hinterher getrabt in die Aue. So was ist leider selten geworden.
Flüsterallee
Im Sonnenschein haben wir alle drei die Wärme genossen. Die Eicheln fielen herab, es platschte ständig im Wasser.
Mauz und Theo
Was gibt es denn da zu schauen? Theo findet den Baum als Kratzbaum gut und Mauz schnuffelt was.
Mauz scharrte, schnüffelte, fraß etwas, wälzte sich im Gras. Igitt, sicher irgendwelche Ausscheidungen anderer Tiere.
Mauz
Das Fazit kam später. Mauz bekam Durchfall. Also ging es zur Tierärztin. Eine kleine Stelle seiner letzten Verwundung wollte auch nicht heilen und so wurde gleich alles behandelt. Es war noch Sekret in der Wunde. Heut waren wir das dritte und letzte Mal zur Kontrolle, eine letzte Dosis Antibiotika und gleich noch eine Wurmkur. Nun ist hoffentlich lange Ruhe.
Letzte Woche war ich mit meiner Mutti wieder mal am See der Freundschaft.
See der Freundschaft
Regen sollte ja kommen und das herrliche Wetter musste noch mal ausgenutzt werden.
Herrliche Stille, wärmende Sonne, sitzen auf der Bank und abschalten.
Libellen waren noch unterwegs, große und kleine. Aber sie sind so flink, da müsste man länger verweilen und auf eine Chance warten. Näher kam ich nicht heran.
Libellen
Nun ist der September gleich vorbei, ein letzter Tag heut. Ich habe Blogger-Besuch, derJürgen – Stellinger– aus Hamburg ist mit seiner Frau wieder bei uns. Sicher machen wir einen Abstecher zum See der Freundschaft. Ich werde berichten.
Letztes Wochenende waren wir mit Freunden im Spreewald. Seit Jahren waren wir nicht mehr da, es wurde höchste Zeit.
Kahn im Spreewald
Abseits der großen Häfen Lübben und Lübbenau gibt es in Neu-Zauche einen kleinen Hafen. Wir haben da einen privaten Fährmann, der die Tour ganz nach unseren Wünschen gestaltet.
Stundenlang durch die herrliche Natur staken lassen, plaudern, trinken, lachen. Wildschweine gibt es hier, wir hörten Hirsche röhren (und das am Tage), Enten, Nutrias, unzählige Biber. Die sind schon eine Plage, überall sah man ihre Rutschbahnen ins Wasser, die abgeknabberten Stöckchen, die angenagten Bäume.
Natur pur
Unser Mittagstisch in der Gaststätte Wotschofska – mitten im Hochwald – war reserviert, was sich als Pluspunkt erwies. Rappelvoll. Die ganze Anlegestelle voller Kanus. Auch das erzählte uns unser Fährmann, dass derzeit so viele Menschen unterwegs sind – genau wie gerade an der Ostsee erlebt.
Eiche übers Wasser
Der Spreewald ist immer wieder einen Besuch wert. Eine reichliche Autostunde von uns entfernt, das werden wir wiederholen.
Ein paar Meer-Impressionen sollen noch folgen. In Stralsund waren wir mehrmals unterwegs. Sind auch mal kurz nach Rügen rüber gefahren und haben einen Abstecher auf den Darß unternommen.
Vielleicht war da vorher eine Hochzeit, denn Rosen steckten hier noch zur Dekoration.
Auf dem Darß waren wir in Zingst und Prerow. Total überlaufen, Menschengewühle, Autos, Parkplatzsuche. Hilfe, nur mal an den Strand und dann wieder weg.
Die 394 Meter lange Seebrücke in Perow.Tauchgondel in Zingst
Abends ging es an den kleinen Yachthafen in Barhöft. Auf der Bank sitzen, ein Bier trinken, die letzten Sonnenstrahlen genießen und den Booten zuschauen, wenn sie in den Hafen einlaufen.
Hier gibt es auch einen Aussichtsturm.
Aussichtsturm Barhöft
Das war mein kleiner Ostsee-Bericht. Der nächste Aufenthalt da schwirrt schon durch unsere Köpfe 🙂
An der Ostsee sammeln sich im September und Oktober die Kraniche, bevor sie Richtung Süden fliegen. Hotels, Ferienwohnungen, Gaststätten – alle haben in ihrem Namen den Kranich enthalten. Also ging es los, wir grasten mit unseren Augen stets die Wiesen und Felder ab.
Naturschutzgebiet
Es gibt auch ein NABU-Informationszentrum und ein Kranorama. Da werden die Kraniche gefüttert und beobachtet.
Unsere erste Entdeckung. Leider kommt man nicht so nah an sie heran, das ist klar.
Kraniche
Beim Besuch im Kranorama waren 3 Kraniche anwesend, dazu Gänse und ein Fuchs. Aber immer wieder haben wir sie massenweise auf den Wiesen stehen sehen.
Die örtliche Badebucht war winzig und durch ablandigen Wind war wie an der Nordsee das Wasser weg. Enttäuschung.
Badebucht in Klausdorf
Aber auf der Abendrunde präsentierte sich dafür der Himmel so:
Wir sind wieder da, wir hatten ja nur eine knappe Woche Urlaub. Aber unser erstes Fazit war: wenn wieder, dann nur noch Inseln. Wir wohnten ca. 10 km über Stralsund, auf dem Festland. Nur noch 2 Dörfer, dann kam nichts mehr außer Meer. Die Strände sind auf dem Festland doch nicht so schön, es gibt keine schönen Seebrücken, lediglich die Häfen sind interessant.
Unser erster Ausflug führte uns nach Stralsund. Die Gorch Fock I – heute Museum – war sehr interessant.
Die Gorch Fock I
Für nur 5 Euro Eintritt gab es viel zu sehen, über wie auch unter Deck. Ans Steuer musste ich mich einfach mal stellen, nur bewegen durfte man es nicht.
Für Männer gab es Technik zu schauen, ich achte immer mehr auf die Einrichtungsgegenstände, Lampen, Vorhänge, Deko 🙂
Nur hier gruselte es mich: das Krankenzimmer.
Krankenzimmer
Man konnte Filme schauen, es gab viel Info-Material, Kajüten, Kabinen, sogar trauen lassen kann man sich hier.
alte russische Technik
Mit dem Wetter hatten wir Glück, nur mal ein Tag war etwas vernieselt.
Der Alltag hat uns ein. Am Samstag kamen wir zurück, am Sonntag hatten wir einen Geburtstag in der Familie. Und Montag wieder auf Arbeit.
So viele Aufnahmen wie sonst habe ich dieses Mal nicht gemacht. Aber paar Eindrücke folgen noch.