Träumerle

Der Blog zur Aue

Tag: Tierarzt

Sonniger Wochenstart und Tierarztbesuch

Was für ein Wochenstart mit Sonnenschein und blauem Himmel! Am Wochenende noch Bibberkälte und Regen und heut das totale Gegenteil.


Die Buschwindröschen blühen noch, aber langsam ist ihre Energie aufgebraucht und sie ziehen sich wieder zurück.


Mit Mauz war ich zum Wiederholungsimpfen bei der Tierärztin und berichtete ihr, dass er nun Bachblüten bekommt. Er schleckt sie gut und ist anschließend ruhig, schläft viel, leckt sich dann das Fell nicht aus.
Er hat nach wie vor keine Parasiten im Fell. Uns wurden Tests angeboten, um eine eventuelle Allergie festzustellen. Nein danke.
Ich muss nun warten, wie es ihm geht, wie sich alles entwickelt.


Eine schöne große Abendrunde habe ich mit Johnny anschließend gedreht.
Upps, über diesen Baumstamm müssen wir drüber. Aber mein Kleiner schafft es nicht mehr, plumpste zurück und ich musste ihn drüber heben.


Sumpfdotterblumen standen an einer Stelle. Doch weiter ran kam ich nicht. Johnny weigerte sich an dieser Stelle – warum auch immer – auch nur noch einen Schritt in Richtung Blümchen zu machen.


Im Garten habe ich heut neue Pflanzen in mein Beet gesetzt. Abends musste gegossen werden, denn alles ist schon wieder trocken.


Am Dienstag kommt nun der Maler und tapeziert das Wohnzimmer. Es wird! Der neue Fußbodenbelag wird dann gleich nach Ostern. Aber so kann ich dann hoffentlich schon mal Fenster putzen, die neuen Gardinenstangen anbringen lassen und die Vorhänge wieder aufhängen.

Besuch beim Tierarzt

Heut mussten wir doch noch zur Tierärztin fahren. Aber keine Bange, nichts Schlimmes.
Johnny knabbert sich seit zwei Wochen wieder wund, obwohl er Wurmkur und Zeckenschutzmittel bekommt. Ob es eine allergische Reaktion ist, weil er immer wieder Katzenfutter nascht?
Wir hatten das letztes Jahr schon mal. Aber bei der Untersuchung konnte nichts festgestellt werden und so vermutet die Ärztin, dass ihn doch was gebissen hatte und es immer noch juckt. Also gab es eine Spritze und Tabletten. Ich hoffe, das war es jetzt. Es macht einen ganz hibbelig, wenn er knabbert und kratzt und man nicht helfen kann.

Heute hatten wir noch mal einen sonnigen und warmen Tag. Gegen Abend aber zog sich der Himmel zu und nun soll Regen kommen.

Wäsche habe ich noch mal draußen trocknen können. Fragt mich aber bloß nicht, ob das meine Unterhosen sind :mrgreen: (Gesehen im Urlaub in der Sächsischen Schweiz).

Bald wandert die Wäsche wieder in den Trockner und ist zwar weich, aber duftet nicht mehr so schön nach frischer Luft.

Habt alle ein erholsames Wochenende, ich werde endlich mal wieder eine Blogrunde drehen. Bin die letzten Tage kaum dazu gekommen.

Sorgenkind Johnny

Er ist wieder daheim. Nun kann ich berichten, wie es ihm ergangen ist in den letzten Tagen. Mit wenigen Worten ist es nicht getan, aber ich versuche mich kurz zu fassen.

Am Montag ging es ihm früh so miserabel, dass ich zu unserer Tierärztin bin. Er hat eine Schmerzspritze bekommen, 13 Uhr bekamen wir einen Termin in einer anderen Tierarztpraxis in der Nähe, die über mehr Technik verfügt. Vorgesehen war nur Ultraschall, von dem ich mir Klärung erhoffte. Wir mussten Johnny leider da lassen.
In den nächsten 2 Tagen folgte das volle Programm: Röntgen, Ultraschall, Röntgen mit Kontrastmittel im Futter, große Blutuntersuchung, Urinuntersuchung, Untersuchungen der Beweglichkeit (Wirbelsäule, Gliedmaßen).
Ergebnis: nichts, nichts, nichts! Keine Auffälligkeiten beim Röntgen und Ultraschall, alle Blutwerte (wurden eingeschickt in ein Labor) bestens, keine Anzeichen für einen Fremdkörper, keine erkennbaren Entzündungen, keine Gase wie letztens, keine Auffälligkeiten am Magen, Prostata, Leber, Nieren, sonstwas.

Nach Abklingen des Schmerzmittels traten die typischen Symptome wieder auf: Runden laufen, hecheln, Schwanz nach unten, teilnahmsloser Blick. Wieder wurde geröntgt, Ultraschall vorgenommen, abgetastet. Bei der Untersuchung mussten sie ihm einen Maulkorb anlegen, da er sich wehrte. Er hatte Schmerzen im hinteren Beckenbereich. Dies könnte ein Defekt an den Wirbeln sein.
Die schlimmste Diagnose ist ein Hirntumor.
Uns wurde ein CT angeboten, das jedoch lehnten wir ab. Hat er einen Tumor, so können wir ihm nicht mehr helfen und müssen Prioritäten setzen. Ist es die Wirbelsäule, würde uns die OP mit CT zusammen ca. 1.000 Euro kosten.
Er wurde zum Beobachten eine Treppe rauf und runter geschickt. Da und auch nach den kleinen Runden im Gelände konnten wir erkennen, dass er langsamer wurde, die Treppe schlecht hoch kam, das rechte Hinterbein wollte nicht so richtig.

Die dritte Möglichkeit ist eine Futterunverträglichkeit. Wir haben wieder Spezialfutter bekommen und werden nun das Ausschlussverfahren versuchen.

Wir haben ihn nun also heut Mittag mit nach Hause genommen, sollen keine Schmerzmittel verabreichen und beobachten. Morgen sollen wir den Arzt über seinen Zustand informieren.
Er hat sich auf sein Futter gestürzt, wir sind wenige Meter vor dem Haus gelaufen, dann schlief er 2 Stunden. Stand auf, hat ein wenig gefressen, ist wieder Runden gelaufen mit Schwanz nach unten, hat sich wieder vorsichtig hingelegt.

Und nun heißt es wieder einfach warten und beobachten. Ich kann nicht sagen, wie es weiter geht. Ist es eine Allergie gegen bestimmtes Futter (oder beigemengte Zutaten), so wäre dies kein Problem für die Zukunft.
Verhält er sich weiter so, werden wir als nächstes – in Absprache mit unserer Tierärztin – Schmerzmittel gegen eine eventuelle Entzündung im Wirbelbereich verabreichen. Wir können auch damit umgehen, ihm für den Rest seines Lebens Schmerzmittel zu geben. Menschen mit chronischen Schmerzen, welcher Art auch immer, müssen auch Medikamente nehmen.
Hilft auch das nichts, müssen wir der Realität leider ins Auge sehen und vom Schlimmsten ausgehen. Wir werden ihn nicht leiden lassen, aber irgendwann wird eine Entscheidung fallen müssen.

Eine letzte Möglichkeit wäre noch immer ein Fremdkörper, der auf Röntgen- und Ultraschallaufnahmen nicht zu sehen ist.

Mehr kann ich momentan nicht berichten. Die nächsten Tage wird es hier still werden. Statt zu bloggen werde ich bei ihm sein, mich mit ihm beschäftigen. Da große Runden ausfallen, werde ich ihn öfter kurz vors Haus bringen, ein wenig hin und her laufen, bis er seine Geschäfte erledigt hat. Wir bleiben in Kontakt mit unserer Tierärztin. Gestern Abend hatten wir noch ein langes Gespräch mit ihr, bevor wir heut in die andere Praxis gefahren sind. Wir wollten ihre Meinung hören.

Also: ich werde zwischendurch berichten, wie es ihm geht. Vielen Dank für all eure guten Wünsche, vielleicht geschieht ja doch noch ein kleines Wunder.

Rätsel und Entscheidungen

Sind von der Tierärztin zurück. Johnny wurde wieder ruhig gestellt und geröntgt. Diesmal haben wir aber die Gegenspritze setzen lassen, damit er gleich wieder zu sich kommt und nicht erst in Stunden.
Nachdem er heut schlecht laufen wollte, aufs Sofa nicht mehr hoch kam, bestand der Verdacht auf Gelenk- oder Knochenprobleme.

Die Röntgenaufnahmen geben wieder Rätsel auf. Also, ein ca. 1,5 cm großer „Knubbel“ – rund – sitzt noch immer im Darm fest und ist nicht gewandert. Zudem hat er extrem viele Gase im Darm, die die Ursache für Darmkrämpfe sein können. Der Knubbel ist weich, lässt sich zusammen drücken, die Ärztin kann ihn gut ertasten. Was ist das? Entweder er hat was Weiches verschluckt oder es hat sich was eingekapselt. Kann Wolle sein oder Gras, das sich aufgerollt hat und nicht rutschen will.
Die Wirbelsäule ist in Ordnung, alle Gliedmaßen sind symetrisch, keine Abweichungen, keine Entzündungen, nichts Auffälliges. Da auch alle Blutwerte bestens sind, kann es kein Geschwür sein.

Zur Debatte stehen nun Ultraschall, aber davon geht der Knubbel auch nicht weg. Müsste also sowieso operiert werden. Oder wir lassen ihn operieren, der Darm wird untersucht, der Knubbel entfernt. Nach 10 Tagen dann Fäden ziehen. Für diese Variante werden wir uns entscheiden, zumal die OP hier durchgeführt wird und wir nicht extra in eine Tierklinik müssen.
Was wir aber vorher probieren werden: 3 Tage lang nur Brühe geben oder Reisschleim, Dünnes. Sollten die Blähungen dadurch verschwinden und er beschwerdefrei sein, so waren die Gase die Ursache. Den Knubbel können wir dann immer noch beobachten.
Sollten die Schmerzen bleiben, wird er nächste Woche operiert.

Nun muss ich den Kopf erst mal wieder frei bekommen. Für den Notfall haben wir noch eine Schmerzspritze, die wir ihm jederzeit geben können, um über die Nacht zu kommen.
Ich werde euch weiter informieren. Vielen Dank fürs Daumen drücken immer noch! Etwas beruhigt bin ich erst mal, dass es nichts Organisches ist.

Tierarzt

Nun musste ich heut früh doch die Tierärztin anrufen. Sie wohnt ja zum Glück gleich 2 Häuser weiter und wir konnten gleich in die Praxis kommen.
Johnny frisst nichts, säuft nichts, zittert, macht sich steif. Er hat leichtes Fieber und sich wahrscheinlich beim Rumschnuppern draußen einen Virus eingefangen. Kommt bei Hunden offenbar öfter vor wie bei Katzen, um auf Elkes Kommentar einzugehen. Aber wie soll man das verhindern? Er schnuffelt und schleckt nun mal überall.

Er hat Antibiotika bekommen und ein krampflösendes Mittel, denn sein Bauch ist total hart.
Aber soeben – nach 2 Stunden – hat er wenige Stücken Trockenfutter gefressen. Ein gutes Zeichen. Jetzt schläft er wieder.

Ich danke für die guten Wünsche und hoffe selbst, dass es ihm bald wieder richtig gut geht. Bald wollen wir in Urlaub und da soll er nämlich mit. Mehr dazu später.
Habt einen sonnigen Sonntag, hier scheint die Sonne.

Befunde

Danke fürs Daumen drücken. Puh – Aufatmen ist angesagt.
Neben dem Urin wurde auch eine Blutprobe untersucht. Leber in Ordnung, Nieren in Ordnung, kein Fieber, Prostata in Ordnung. Fazit: wahrscheinlich Blasengries. Nun gibt es für Johnny erst mal spezielles Diät-Futter und morgen kauf ich noch Blasentee. Spritzen hat er auch bekommen. Ende nächster Woche muss ich dann wieder Geschick walten lassen und abermals eine Urinprobe auffangen.
Es geht ihm gut und er ist schon wieder voll damit beschäftigt, der Hunde-Damenwelt kund zu tun, dass er sie liebt – „Huhuuu“ 😆

Johnny

Der kleine Kerl macht mir Sorgen. Schon vor Wochen waren wir bei der Tierärztin, weil er sich so kratzte und knabberte. Sie konnte keine Ursache finden und tippte auf eine Allergie, doch wir haben ja nichts Neues.
Nun ließ zwar das Kratzen langsam nach, doch er knabbert sich an einer Stelle den Schwanz blutig.
Durch Tipps von Ute, Recherchen im Internet und Gespräche mit anderen Hundebesitzern stellte sich heraus, dass dieses Problem ziemlich oft vorkommt bei Hunden und mögliche Ursache entweder psychisch ist oder aber am Trockenfutter liegt. Nun bekommt Johnny zwar seit Jahren Trockenfutter (aus dem Discounter), ich wechsel immer mal, aber es war für mich die einzige Erklärung.

Gestern nun besorgten wir besseres Futter (aber auch trockenes) hier im Zooladen. Und heut hab ich Hühnchen gekauft zum Kochen. Jetzt bin ich mal gespannt, wie er sich weiter verhält.

Nun frag ich alle Tierbesitzer unter euch: was füttert ihr und hatte euer Tier auch schon mal dieses Problem?
Ich teste jedenfalls die Futterumstellung, bevor ich der Tierärztin wieder einige Zehner über den Tisch reiche für ein Frage-Antwort-Spiel.
Meine Schwester hatte das gleiche Problem mit ihrer Katze. Sie knabberte sich das Fell ab und der Allergietest (teuer bezahlt) brachte nichts außer der Vermutung, es könne am Futter liegen. Nun bekommt die Miez Hausmannskost und sie hat sich prächtig erholt.

Habt ein schönes sonniges Wochenende!

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