Gestern waren wir wieder mal da, im hohen Schnee wollte ich nicht bis an den See stapfen.
Die Wildschweine müssen mächtig Hunger haben, so wie das da aussieht!

Und die Biber erst! Johnny wusste gar nicht, wo er zuerst schnüffeln sollte.


Auf der einen Seite aus dem Sumpf heraus, auf der anderen ins Wasser hinein.


Wessen Spuren mögen das sein?




Und – könnt ihr an diesem Baum was Besonderes entdecken? Schandtaten sozusagen?

Dann habt ihr hier die Vergrößerung:

Der Himmel war blau wie im Sommer.

Mit Gegenlicht dann allerdings wie spät am Abend, dennoch so idyllisch.

Und Johnny ging ausgiebig seiner Lieblingsbeschäftigung – neben dem Schnüffeln – nach:

Und der Gipfel kam zum Schluss, leider ohne Foto. Mir kam ein großes Fahrzeug mit Anhänger entgegen – Jäger. Und was lag auf dem Hänger? Ein Hirsch mit großem Geweih. Die kamen direkt von der Jagd.
Was ich dann noch Lustiges entdeckt hab auf dem Rückweg, das gibt es morgen als Donnerstags-Foto zu sehen.
führte uns an den Grünmetzsee, den ich schon mehrmals zeigte. Angler waren da, aber die Fische haben wohl nicht gebissen. Dafür gab es in der Früh Biberspuren – ganz frische, so erzählte man mir. Ich habe dann auch entdeckt, wo sie am Werk waren.






Dieser Hochstand war total mit Hopfen zugewildert. Da war wohl schon lange niemand mehr oben, oder alles nur zur Tarnung?

Am Sonnabend war ich mit Johnny endlich wieder unterwegs, wir sind von der Mühle aus wieder bis zum Wehr gelaufen (ist ja nicht so weit). Da hab ich letztes Jahr schon eine Baumgruppe entdeckt, an der sich Biber zu schaffen gemacht haben. Kann nur nicht ganz deuten, ob sie noch aktiv sind – ich würde eher sagen, sie sind weiter gezogen.

Übers Wehr gings dann rauf auf den Berg und parallel zum Mühlgraben und der Pulsnitz zurück.

Links gehts bergab und rechts hoch hinauf, da kann man nur gerade auf dem Trampelpfad bleiben. Manchmal wird es eng, wenn ein Baum umgefallen ist und die Erde ringsum mitgerissen hat. Im Laufe der Jahre wird es immer schlechter. Am Dinosaurier-Baum gab es wieder was Interessantes zu schnüffeln.

An einer Stelle ist erst vor Wochen ein Baum über den Weg gefallen. Drüberklettern ist angesagt – nicht einfach, man muss sich wirklich festhalten. Erst ein Bein in Grätsche drüber, absetzen, umfassen, wieder hoch und das zweite Bein elegant drüberschwingen. Bloß gut, dass ich davon kein Foto bieten kann. 🙂

Vielleicht nehm ich meine Mam mal mit, dann muss sie mich knipsen – den Spaß gönn ich mir und euch.
Habt einen schönen Tag, es soll wieder warm werden.
Gestern war es endlich so weit, ich war dieses Jahr das erste Mal am Grünmetzsee. Das ist eigentlich das Revier von Mari und ihrer Amie, aber ab und zu dürfen wir da auch schnuppern gehen. Früher war gleich neben dem See – am Wehr – sogar Gondelbetrieb, dann war die russiche Armee da und die ganze Gegend ringsrum war militärisches Gebiet. Nun kann sich die Natur wieder entfalten, es ist alles Naturschutzgebiet. Am See entlang führt der Biberpfad, überall kann man seinen Fleiß und die Spuren seiner Zähne sehen.
Der Weg führt uns vorbei am Solarpark, man kann einige alte Gebäude des Militär entdecken, an den drei großen Steinen befindet sich ein Versteck vom Geocaching. Ich hab es ohne Daten einfach so gefunden – war aber auch gar zu einfach und offensichtlich.

Am See war vielleicht Betrieb: Angler, Angler und nochmals Angler. Ich konnte mich nicht mal auf eine Bank setzen, alles besetzt. Also sind wir ein Stück auf dem Biberpfad gelaufen und dann wieder zurück. Es war so herrlich ruhig und nur die Vögel haben gezwitschert. Ich hab mich nicht mal getraut, mit Johnny zu reden. Hätten ja die Fische erschrecken können und dann hätte ich von den Anglern böse Blicke geerntet.

Ringsrum ist Natur pur und wo ein Baum fällt, da bleibt er auch liegen. Na ja, manchmal ist er zwar kahl, aber er steht noch.

Auf dem Rückweg hab ich dann noch Huflattich entdeckt. Zu Hause gab es für Johnny ein Leckerli und für mich Eis.

Das war mein erster Einblick in das Naturschutzgebiet. Es werden noch mehr folgen mit noch schöneren Bildern.