Wir sind wieder da. Und wohin sind wir nun geflüchtet? In den Schwarzwald. Dahin, wo es eigentlich immer besser ist, wenn ganz Deutschland schlechtes Wetter hat. Wir erlebten eine Reise durch alle 4 Jahreszeiten. Sonnenschein und 18 Grad, Gewitter mit Regen, Frost, Schnee. Aber wir haben uns erholt und das zählt.

Ich brauche noch ein wenig Zeit mit meinen Bildern und Berichten. Zudem gibt es Probleme im familiären Umfeld, wir müssen uns kümmern und organisieren. Vielleicht bleibt es noch ein Weilchen ruhig hier. Aber keine Bange, es geht uns und unseren Kindern gut.
Herzlichen Dank auch für die vielen lieben Grüße, ich habe im Urlaub jeden Kommentar gelesen.
Also – bis bald!
Es gibt von Laußnitz aus mehrere Wander- und Radwege, alle bis in die nächsten Ortschaften und weiter.

Uns genügt die „Standardrunde“, da laufen wir ca. 1,5 Stunden. Nach der Hälfte gibt es was zum Sitzen.
Überall wurden Nistkästen angebracht. Jeder hat sogar seine eigene Hausnummer direkt unter dem Kasten 🙂

Waldsauerklee blüht gerade, der sieht von Weitem fast aus wie Buschwindröschen:

Schautafeln dienen der Information über den Wald, die Beforstung und Jagd:

Schön war es wieder und wird von mir ganz sicher wiederholt.

Heut war nun erst mal der letzte Sonnentag. Bei uns trübt es sich ein und Wind kommt auf. Ich habe noch mal Wäsche draußen getrocknet, solch ein Flatterwetter muss Frau doch ausnutzen 🙂
Heut waren wir seit Monaten mal wieder im Nachbarort Laußnitz und haben da eine große Runde gedreht. Dieses Mal kam mein Mann mit, es war für mich etwas entspannter, weil er Johnny an der Leine hatte und ich die Hände frei zum Fotografieren.

Die Vögel zwitscherten ringsum. Alles Grüne am Boden sind Heidelbeeren (Blaubeeren).

Den kleinen Tümpel zeigte ich auch schon oft.

Nach der Hälfte der Strecke gab es eine Pause. Johnny bekam Futter und Wasser und wir gönnten uns ein Bierchen.

Weitere Bilder folgen noch, dies ist erst mal ein kleiner Eindruck unserer sonnigen Runde.
Habt alle einen guten Start am Montag in eine kurze Arbeitswoche.
Heute waren wir zum ersten Mal auf dem Weihnachtsmarkt in Radebeul. Oh war der schön! So romantisch, so viele Lichter, überall Musik (live gespielt).

Es duftete nach Bratwurst, Glühwein, gebrannten Mandeln, Crêpes, Waffeln …
Und es gab so schöne Dinge zu bestaunen und zu kaufen, so viel Handarbeitskunst.

Gefilztes, Gestricktes, Genähtes, Gebasteltes, Leder, Wolle, Töpferwaren. An der Schauschmiede konnten Kinder selbst schmieden. Für die Kleinen gab es nostalgische Karussells.


Wir haben uns mit einem Glühwein aufgewärmt und für den Magen gab es eine Bratwurst.

Da fahren wir nächstes Jahr ganz sicher wieder hin, mit etwas mehr Zeit. Johnny war allein daheim, da muss man doch auf die Uhr schauen und zurück.
Heut haben wir Aprilwetter. Mal kommt die Sonne hervor und der Himmel reißt auf, mal regnet es und wird total dunkel. Aber nach dem Mittag habe ich es riskiert und wir sind nach langer Zeit mal wieder an den See der Freundschaft (Grünmetzsee) gefahren.

Und prompt fielen wieder Tropfen, obwohl am anderen Ende die Sonne schien. Wir sind trotzdem weiter gelaufen.

Ich musste die Aufnahmen etwas aufhellen, es war gar zu duster. Aber über den Holzsteg hin und zurück laufen ist für mich ein Muss.

Der Himmel riss auf und das Blau erstrahlte so künstlich, es war fast unheimlich. Unheimlich schön.

Könnt ihr auf dem nachfolgenden Foto was Besonderes erkennen?

Es fiel mir gar nicht gleich auf. Aber da hat jemand ein Besteckmesser ins Holz gerammt. Es gab hier vielleicht Picknick 🙂

Nun aber schnell zurück, es wurde wieder dunkel. Nass sind wir zwar geworden, aber es war dennoch schön. Ich habe mir Kaffee gekocht und Johnny schläft nun erst mal unter seiner Decke.
Dieses Gebäude will ich euch noch zeigen. Im Rhein bei Kaub befindet sich mitten im Wasser auf einer winzigen Insel die Burg Pfalzgrafenstein.

Hier setzten wir mit der Fähre über und konnten sie ganz nah sehen.

Ich frage mich allerdings, wie es bei Hochwasser ausschaut. Nur minimaler Wasseranstieg lässt doch die Anlage versinken.
Wandern waren wir auch, bei über 30 Grad 🙂 Gleich in der Nähe unserer Unterkunft gibt es den Schönecker Stahlbrunnen, eine schöne Raststelle mitten im Wald.

Ich habe das gesunde Wasser gekostet, aber es hat mir nicht geschmeckt. Nach Eisen und Rost.

Ein heißes Wochenende haben wir nun gleich geschafft. Am Montag sollen angeblich Gewitter kommen. Wir sitzen jeden Abend lange draußen und grillen.
Wie habt ihr die Hitze überstanden?
So richtig fehlt mir die Lust, aber ich muss mich beschäftigen.
Ein Ausflug führte uns nach Koblenz. Hier gibt es einen schönen großen Brunnen, der die Geschichte der Stadt darstellt:

Es war heiß und totaler Dunst lag über der Stadt. Wir spazierten am „Deutschen Eck“ entlang. Hoch oben von der Burg Ehrenbreitstein hatten wir dann einen tollen Überblick:

In Traben-Trarbach trafen wir uns mit meiner Schwester und bummelten durch die schönen Gassen mit den vielen Fachwerkhäusern.
Das Stadttor:

Ein Glockenturm:

Schmerzen im Arm habe ich keine, aber die Finger sind immer noch leicht geschwollen mit Wasser in den Knöcheln. Mir ist langweilig, ich lese viel und löse Kreuzworträtsel.
Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende, es soll endlich wieder etwas wärmer werden.
Unser Wohnort lag südlich von Koblenz zwischen Rhein und Mosel. Der erste Ausflug ging nach Boppard, von oben hat man einen herrlichen Blick auf die Rhein-Schleife.

Burgen und Ruinen gibt es hier jenseits des Flusses in Mengen. Doch mit Johnny war vieles nicht machbar.
Blick von der Burg Sterrenberg:

Es war sehr heiß die ersten Tage und dunstig. Daher gab es oft keine klaren Aufnahmen.
Direkt gegenüber des berühmten Loreley-Felsens saßen wir und haben Wein getrunken:


Heut schüttet es bei uns aus vollen Kannen. Die dümmste Situation für mich. Meine derben Schuhe sind alle zum Schnüren, Regenschirm kann ich nicht halten und Regenjacke habe ich keine. Also muss Johnny seine Geschäfte ganz schnell erledigen 🙂