Einige Regionen Deutschlands leiden derzeit unter der Hitze, so auch wir. Am Mittag 33,5 Grad, die Luft stand. Dennoch bin ich nach dem Mittagessen kurz ein Stück in die Aue gelaufen mit Johnny.
Immer schön im Schatten am Wasser entlang.

Es raschelte im Gebüsch. Und wen entdecke ich da wieder? Den Biber.

So schön versteckt kann ihn keiner sehen, das ist gut so.
Wie habt ihr den heißen Tag überstanden? Ich habe heute überhaupt nichts getan nach der Arbeit. Ich hoffe auf Regen, eigentlich sollte Gewitter kommen.
Nein, nicht ich mache Pause, sondern der Sommer. Es regnet und ist recht frisch geworden. Aber noch stört es mich nicht, diese Pause tut mir gut.
Auch die beiden Kater nutzen jeden kleinen Stopp, um sich auszuruhen:

Ich habe sie nicht animiert, auf den Baumstumpf zu springen. Beide hatten den gleichen Gedanken und ich war schnell genug mit der Kamera:

Frösche gibt es jetzt reichlich. Irgendwo springt immer einer durchs Gras oder fluchtartig ins Wasser.
Theo ist immer am Beobachten und ich hoffe stets, dass er nicht mal einen Sprung in den Bach wagt 🙂

Heut auf der Mittagsrunde kletterten beide auf umgekippte Bäume, die noch nicht entsorgt wurden. Hoch hinauf. Dann wollte Mauz zurück, aber Theo stand hinter ihm und immer, wenn Mauz vorbei wollte, holte Theo aus und langte ihm eine. Da habe ich aber geschimpft! So ein Frechdachs. Dann muss ich immer rufen und rufen, bis sie auf mich hören und wieder zu mir kommen.
Fast jeden Morgen steht ein Storch auf der Wiese in der Aue. Aber ich habe immer nur die kleine Kamera mit, daher gibt es keine näheren Aufnahmen (habe den Ausschnitt schon vergrößert).

Und wie im letzten Jahr Theo, so steht nun der kleine Mauz gebannt da und schaut, was das wohl ist. Und dann schleicht er sich an 🙂 Tief geduckt den ganzen Weg durchs Gras, fast bis ran.

Aber er stellt fest, dass dieser Vogel wohl doch etwas groß ist zum Jagen und kommt ganz flink zu mir zurück gerannt 
Den Storch hat es nicht gestört, er blieb stehen.
Heiß ist es die letzten Tage. Über 30 Grad heut. Mir fehlt jeglicher Ansporn für irgend eine Arbeit, ich habe zu nichts Lust. Nun soll es heut angeblich noch stürmen und hageln. Es trübt sich schon ein draußen und ich hoffe, dass es nicht so schlimm wird.
Jeden Tag aufs Neue habe ich Spaß mit den Miezen. Auch wenn es manchmal stressig wird, vor allem wenn es ums Futter geht. Alle haben Hunger, jeder stürzt sich auf den Napf des anderen und schaut, ob der vielleicht was Besseres bekommt 
Theo ist schon satt und faulenzt, Mauz ist nur am Futtern 🙂

Wenn es zu heiß ist mittags, dann schaffen es alle gerade noch bis in den kühlen Hausflur. Fallen lassen und verschnaufen:

Manchmal bewachen beide den Vordereingang. Hier will Theo gerade ausholen und Mauz geht schon in Deckung, hat die Augen zugekniffen 🙂

Doch es sind nur Spielereien, ernsthaft haben sie sich noch nicht bekämpft. Und gepennt wird dann auch gemeinsam:

Habt alle ein erholsames Wochenende und habt eure Mitmenschen und Tiere lieb!
Da muss ich nicht viel schreiben, kann nur schmunzeln:
Prinz Mauz auf der Erbse 🙂
Ich komme derzeit kaum zum Bloggen. Aber wenn alles erledigt ist, dann bin ich wieder regelmäßiger da.
Ohne viele Worte. Einfach nur zum Schauen und Herz erfreuen. Johnny und Mauz:

Das heftige Gewitter ist an uns heut vorbei gezogen. Aber da, wo es grollte – oh weh, es hat ewig ohne Unterlass gedonnert.
Ich will euch nicht länger warten lassen mit meiner neuen tierischen Geschichte. Sie ist so schön, weil sie schnell gut ausging.
Am Samstag stand plötzlich ein großer Hund vor unserer Tür, total erschöpft. Er stürzte sich auf das Katzenfutter unter der Bank, hechelte, war aber ganz zutraulich. „Wer bist du denn, wo kommst du denn her“? war meine erste Reaktion. Sofort bekam er Wasser und Hundefutter. Ratzfatz waren zwei Tagesrationen von Johnny weg.
Glücklicher Umstand: er trug ein Halsband mit seinem Namen und einer Handynummer. Also erst mal ab in den Garten gesperrt und telefoniert. Leider ging erst mal niemand ran.
Es war ein Wachtelhund.

Da es ein Jagdhund war, rief mein Mann inzwischen unseren kleinen Förster an. Förster und Jäger – auch wenn sie weiter auseinander wohnen und arbeiten – kennen untereinander ihre Hunde. Hätte ja sein können … Er wiederum informierte seinen befreundeten Revierleiter hier in Königsbrück. Lustiges Fazit: der zugelaufene Hund ist der Bruder des Hundes vom Revierleiter hier, man kennt sich. Die Welt ist doch ein Dorf 🙂

Inzwischen meldete sich der Besitzer und holte seinen Liebling sofort ab. Wie vermutet war es ein Förster und Jäger, er war zu einem Arbeitseinsatz im Nachbardorf. Dort hatte der Sturm auch so viele Bäume umgelegt.
Der arme Hund war total knülle und wurde sogar zum Auto getragen. Wir mussten lachen. Aber er war schon alt und war ausgebüxt.
So ging alles gut aus.
Und nun bin ich mal gespannt, wer oder was als nächstes bei uns um Hilfe bittet 🙂
Am Freitag hat es hier gestürmt und so was von geschüttet von oben! Mittags hat es uns voll erwischt, wir konnten uns aber in einer Unterführung unterstellen und warten.
Am Samstag dann wechselhaft und heut am Sonntag Sommer pur mit 30 Grad.
Auf den Hunderunden (müsste ja jetzt Hund-und-Katzen-Runden heißen 🙂 ) geht es nur noch im Schatten die Wege entlang.

Was gibt es denn da im Wasser zu schauen?

Überall schwirren blaue Prachtlibellen und winzige Fröschlein hüpfen durchs Gras. Bloß keinen fangen und fressen!
Kleine Verschnaufpause fürs Mauzl:

Und dann hüpft mir ein Frosch auch noch vor die Füße. Alle drei schnuffeln und suchen, aber der kleine Kerl ist gut getarnt:

Ich bin ständig am Rufen, denn eine Miez ist immer irgendwo im Gebüsch. So kommt es schon mal vor, dass ich vor und zurück renne. Gibt ja nichts Schöneres bei der Hitze 🙂
Los, nun aber zurück. Ich würde gern mal alle drei von vorn fotografieren, aber es will nicht klappen. Einer tanzt immer aus der Reihe.

Habt alle einen angenehmen Start in die neue Woche. Es soll heiß bleiben.