Ich möchte mich zuerst bei all euren lieben Kommentaren bedanken, bei euren Wünschen. Wir machen nun mal eine schwierige Phase durch und sie nimmt auch noch kein Ende.
Dennoch soll es hier endlich weitergehen, die trüben Gedanken blasen wir fort und schauen nach vorn.
Im Schwarzwald gibt es in Triberg die höchsten Wasserfälle Deutschlands. Über 160 Meter stürzt das Wasser der Gutach ins Tal. Gestaffelt durch sieben Kaskaden – ein wundervolles Naturschauspiel.

Ich hatte zuvor noch nichts davon gehört und war überwältigt.

Es war ein lautes Getöse, so stelle ich mir Wasserfälle im Urwald vor 🙂 .

Es gibt drei verschiedene Besichtigungstouren, je nachdem wie lange man laufen möchte.

Das Stativ lag im Auto, ich hätte es auch nicht die ganze Zeit tragen wollen. Aber hier hätte ich das „Einfrieren“ des Wassers probieren können.

Und Eichhörnchen kann man hier beobachten. Am Eingang kann man sogar Nüsse kaufen. Liebe Elke, ich musste dabei an dich denken, auch wenn es nur dunkle Eichhörnchen waren und keine roten.

Wer jemals da Urlaub macht: unbedingt hingehen. So was Schönes findet man doch nicht gleich wieder bei uns in Deutschland.
Im Moment habe ich keine rechte Lust zum Bloggen, obwohl ich so viel zeigen möchte. Doch die familiäre Situation ist belastend, es gibt kaum ein anderes Gesprächsthema. Wenn Menschen alt werden und Hilfe/Pflege brauchen, so stellt das wohl jeden von uns vor Probleme. Und wenn es dann rapide passiert, steht unsere heile Welt Kopf.
Aber Johnny geht es gut, hier ein kleiner Schnappschuss noch aus dem Urlaub:

Unser kleines Findelkätzchen brachte heut ein winziges Mäuslein an, zeigte es mir ganz stolz und verspeiste es genüsslich vor meinen Augen 😯 Boah, ich musste wegschauen. Auch im Sport am Dienstag habe ich alle befragt, ob jemand eine Katze sucht. Die Stadt hat einen Aushang veröffentlich, morgen frage ich noch unsere Tierärztin und dann sind meine Möglichkeiten erschöpft.
Alle drei verstehen sich gut und Nachbarinnen lachten heut am Zaun, als alle drei schwarz-weißen Tiere im Garten beieinander saßen. Tierliebe!
Da freut man sich nun auf ein langes Wochenende, doch was haben wir Frauen davon? Wir stehen am Herd – backen, kochen, braten.

Die Familie fragt „Was gibt es zu essen“? Kommt und setzt sich nur an den gedeckten Tisch.

Dann kommen Freunde zu Besuch oder die liebe Verwandtschaft. Man muss sich Zeit nehmen, tratschen und um alle kümmern.

Dabei bleibt andere Arbeit liegen. Die Nähmaschine wartet auf ihren Einsatz.

Und wenn ich stricken will, so müsste ich vorher spinnen:

Manchmal hat man vom Leben echt die Nase Hose voll. Nee, lieber nicht, die müssen wir dann waschen 🙂

Nach getaner Arbeit herrscht Ruhe. Dann endlich können wir uns vor dem Haus auf die Bank setzen und ausruhen.

Wir lauschen dem Plätschern des Wasserrades und träumen uns in alte Zeiten zurück.

Unsere Ängste und Sorgen sammeln wir auf, zermahlen sie und dann kommen sie da heraus:

Wer es selbst nacherleben will, der kann das hier tun: Ölmühle Simonswald
Seit Wochen schleicht eine Katze in unserer Nachbarschaft herum. Sie scheint niemandem zu gehören. Nun sitzt sie ständig vor unserem Haus und miaut sich die Seele aus dem Leib. Wir füttern sie, ich habe ihr Zecken entfernt, sie bekommt Schmuse- und Streicheleinheiten. Ganz lieb ist sie und so dankbar für das Futter.
Theo hat sie akzeptiert und auch mit Johnny war sie schon auf Tuchfühlung. Sie verstehen sich alle drei. Witzig ist, dass sie fast aussieht wie Kater Theo, nur fehlt die weiße Schwanzspitze.
Es könnte ein Kater sein, kastriert. Denn Männlichkeit ist nicht groß zu erkennen. Und wenn er kastriert ist, so wurde er sicher nicht ausgesetzt.
Wenn wir ihn in die Transportbox von Theo bekommen könnten, könnte uns vielleicht die Tierärztin helfen (Chip).
Hier mal paar Aufnahmen, wenn auch nicht alle ganz scharf.




Ich habe schon in der Nachbarschaft gefragt, aber keiner weiß was. Wir werden sie weiter füttern und hoffen, dass sich vielleicht ein Besitzer findet.
Eine Anzeige in der Zeitung wäre auch noch eine Idee. Schon allein der Gedanke, dass sie jemand sucht, ist so schmerzlich. Ich fühle da viel zu sehr mit.
Wo soll man anfangen, wenn man so viel zu zeigen hat? Ganz vorn.
Wir wohnten in Simonswald, nördlich von Freiburg. Unser Haus lag direkt am Hang, im Erdgeschoss befand sich die Ferienwohnung und oben wohnten nette junge Leute. Wenn ich morgens mit Johnny die erste Runde drehen wollte, so gab es nur zwei Wege: hinauf und wieder runter oder runter und wieder hinauf 🙂

Hinter dem Haus befand sich ein Gehege mit Damwild, das konnten wir ständig beobachten.

Morgenstimmung:

Nach der ersten Frostnacht gab es Schnee oben in den höheren Lagen:

Und unten im Tal herrlichstes Bilderbuch-Frühlingswetter:

Am letzten Tag sind wir hinauf zum „Kandel“ gefahren. 1.242 Meter hoch. Frischer Schnee, strahlend blauer Himmel. Ein Traum von Winter:

So schön, auch wenn ich keinen Winter mit Schnee mehr haben wollte um diese Zeit.

Die Sonne brannte ins Gesicht.

Dann ging es wieder hinab in den Frühling. Aber ich möchte da nicht Auto fahren müssen. Schmale Straßen, Ausweichbuchten, steile Abhänge. Nein, ich habe das Lenkrad nur meinem Mann überlassen 🙂
Wir sind wieder da. Und wohin sind wir nun geflüchtet? In den Schwarzwald. Dahin, wo es eigentlich immer besser ist, wenn ganz Deutschland schlechtes Wetter hat. Wir erlebten eine Reise durch alle 4 Jahreszeiten. Sonnenschein und 18 Grad, Gewitter mit Regen, Frost, Schnee. Aber wir haben uns erholt und das zählt.

Ich brauche noch ein wenig Zeit mit meinen Bildern und Berichten. Zudem gibt es Probleme im familiären Umfeld, wir müssen uns kümmern und organisieren. Vielleicht bleibt es noch ein Weilchen ruhig hier. Aber keine Bange, es geht uns und unseren Kindern gut.
Herzlichen Dank auch für die vielen lieben Grüße, ich habe im Urlaub jeden Kommentar gelesen.
Also – bis bald!
Ostern wird wohl dieses Jahr so schreckliches Wetter, dass man nur Reißaus nehmen kann. Und das tun wir auch.
Am Donnerstag noch mal arbeiten, dann Koffer packen und am Freitag geht es für eine Woche weg. Johnny merkt, dass hier Unruhe herrscht. Ich suche schon mal seine Sachen zusammen, denn Hund braucht fast mehr wie ein Kleinkind 🙂
Ich wünsche allen meinen lieben Lesern ein dennoch schönes Osterfest mit süßen Naschereien und hoffentlich ein wenig Sonnenschein.

Es gibt von Laußnitz aus mehrere Wander- und Radwege, alle bis in die nächsten Ortschaften und weiter.

Uns genügt die „Standardrunde“, da laufen wir ca. 1,5 Stunden. Nach der Hälfte gibt es was zum Sitzen.
Überall wurden Nistkästen angebracht. Jeder hat sogar seine eigene Hausnummer direkt unter dem Kasten 🙂

Waldsauerklee blüht gerade, der sieht von Weitem fast aus wie Buschwindröschen:

Schautafeln dienen der Information über den Wald, die Beforstung und Jagd:

Schön war es wieder und wird von mir ganz sicher wiederholt.

Heut war nun erst mal der letzte Sonnentag. Bei uns trübt es sich ein und Wind kommt auf. Ich habe noch mal Wäsche draußen getrocknet, solch ein Flatterwetter muss Frau doch ausnutzen 🙂