Unsere freie Woche ist um und die Sonne schenkt uns einen letzten schönen und warmen Tag. Endlich wieder ein kleiner Vorgeschmack auf den ersehnten Frühling.
Nach 9 Monaten – was für eine lange Zeit – können wir endlich wieder einen unserer Lieblingswege in der Aue laufen. Bäume wurden zersägt und der Weg begehbar gemacht. Man muss zwar noch aufpassen, dass man nicht auf den vielen Stöckchen und kleinen Geäst ausrutscht, welche noch umher liegen, aber es macht wieder Spaß.

Ich kann Johnny ableinen und er kann flitzen und schnuffeln oder ins Wasser steigen zum Saufen.

Die Stadt hat endlich angefangen die Flüsterallee aufzuräumen und der Rest wird hoffentlich auch bald erledigt. Dann können wir auch den zweiten Lieblingsweg – parallel zu diesem – laufen. Bald werden die Buschwindröschen wieder ihre weißen Köpfe in die Sonne strecken und das will ich sehen.
Die geraubte Stunde Schlaf macht sich heut bemerkbar, denn wir haben nicht länger geschlafen. Mal sehen, wie es dann morgen früh sein wird.
Kommt alle gut in eine kurze Arbeitswoche!
Es wird wohl in den nächsten Tagen etwas ruhig hier bleiben. Ich habe grad wenig Zeit zum Bloggen. Nächstes Wochenende haben wir eine etwas größere Familienfeier und da gibt es vorzubereiten. Dazu kommt ein Geburtstagsbesuch bei einer Nachbarin, Dienstag ist Sport, ich muss zum Wochenende hin backen und Salate bereiten. Heut habe ich schon mal Deko gebastelt.
Entspannung finde ich jeden Tag in der Aue. Vor mich hin reden, tief einatmen, die Stille genießen.

Hier habe ich mal die Kameraeinstellung „Tunnelblick“ probiert. Ich hatte den einen Baum fest im Blick.

An ihm wächst ein Baumpilz.

Weiter ran kam ich nicht. Irgendwie erinnern mich diese „Scheiben“ an Baumkuchen. Ich denke selbst hier immer nur ans Essen 

Habt alle eine gute neue Novemberwoche. Ich werde nachher von unserer Feier berichten.
Wieder ist ein Paar fertig geworden, es wird ein Geschenk.
„Villa Kunterbunt“ fiel mir bei den Farben ein.

Warm ist es draußen, 20 Grad. Da kann die Wäsche noch mal auf der Leine flattern.
Unsere Lieblingsrunden im Wald sind nach dem schlimmen Unwetter im Juni immer noch gesperrt. Es stand wieder ein Bericht in der Zeitung, dass die Stadt es nicht schafft, es bisher keine Unterstützung gab vom Freistaat. Noch immer sind Firmen und Geräte im Einsatz. Doch mancherorts – wie im Stadtpark – kann große Technik nicht zum Einsatz kommen. Für mich unverständlich. Wird doch von jedem privaten Waldbesitzer das Räumen gefordert, denn es besteht die Gefahr des Befalls durch z.B. den Borkenkäfer. Aber wo kein Geld da ist mahlen die Mühlen langsam.

So wird es wohl dieses Jahr keine so schönen Aue-Aufnahmen im Herbst geben:

Macht euch einen schönen Nachmittag in der Sonne.
Puh, war es wieder heiß am Wochenende. Was für ein Kontrast zum Regen von vor einer Woche. Kaum auszuhalten war es heut.
Die Morgenrunde führte uns schon um 7 Uhr in die Aue.

Theo entdeckte auf dem Weg einen Käfer und beobachtete ihn. Vielleicht könnt ihr ihn sehen?

Leider sind die Bilder unscharf geworden, ich hatte keine Ruhe zum Fotografieren.
Es könnte ein Holzbock sein. Er hatte lange Fühler, bei einem Geweih wäre es ein Hirschkäfer. Ziemlich groß war er jedenfalls.

Draußen ziehen langsam Wolken auf, aber Regen soll erst später kommen. Für die nächsten Tage sind erst mal 30 – 35 Grad angesagt. Und dann knallt es wieder. Kein normaler Sommer dieses Jahr.
Vom Unwetter blieben wir dieses Mal verschont und das Gewitter am Samstag war ganz normal. Nun endlich ist es etwas kühler geworden, ich habe nichts gegen ein paar Tage Auszeit vom Sommer.
Morgenstimmung in der Aue, ich liebe diese Momente:

Es raschelt, es schmatzt. Die Kühe waren wieder mal da. Bloß gut, dass Mauz hier nicht auch versucht hat zu jagen 🙂

Ganz lieb trabt Mauz neben Johnny her. Wir konnten mal ohne Theo laufen.

So rührend herzlich finde ich diese Aufnahme. Als ob Johnny dem Kleinen seine Welt erklärt und der ganz aufmerksam zuhört:

Am Samstag wollte ich nach dem Gewitter noch mal zum Friedhof, es sind ca. 300 Meter von uns aus. Mauz wollte unbedingt mit, was sollte ich machen? Abends ist kaum Verkehr auf der Straße und Spaziergänger sind auch keine mehr unterwegs. Also volles Risiko den Fußweg an der Straße entlang. Brav wie ein Hund bei Fuß lief Mauz neben mir und Johnny durch die Grabreihen, dann zum Container für die Blumenabfälle, dann zurück durch die Grabreihen und wieder hinaus, ab nach Hause. Kein Mensch war auf dem Friedhof. Ich habe am Grab meines Vaters gestanden und gesagt „Siehst du, das ist unsere neue Mieze“. Geht es schöner?
Heut herrscht wieder mal das Wetter, wo man sprichwörtlich keinen Hund vor die Tür treibt. Aber wir müssen ja leider raus und so sind Regenschirm, matschige Schuhe und anschließendes Sauberrubbeln bei Johnny angesagt. Kater Theo lief zwar heut mit, hat aber die ganze Zeit miaut und war offenbar glücklich, als wir den Rückweg antraten.
Hoffen wir, dass sich das Wetter wie angekündigt am Wochenende bessert.

Wir haben mal nichts vor und so warten wir einfach, was es bringt.

Die Steuererklärung wäre zu erledigen, habt ihr sie schon fertig? Ich hasse sie jedes Jahr, aber ich muss mich nun mal ans Werk machen.
Sonniger konnte der April gar nicht starten. Am Freitag haben wir abends angegrillt, es war einfach zu schön und der erste laue Abend musste ausgenutzt werden.
Am Samstag hatte Sohnemanns Freundin Geburtstag. Auch da haben wir erst draußen gesessen, bevor es dann zum Essen hinein ging.
Spät ins Bett, aber Johnny stand 6 Uhr schon vor mir und wollte hinaus. Bis 7 Uhr konnte ich noch liegen, aber dann ging es in die Aue.
Was für ein Morgen!

Die Vögel stimmten ihr Morgenkonzert an, ein Buntspecht klopfte sich schon das Frühstück zusammen.

Ein Wandersmann kam mir entgegen, er vertilgte gerade sein Frühstücksbrot. Wir wünschten uns einen schönen Tag. So nett können Fremde sein 🙂

Es sind nur wenige Minuten, die die Sonne alles in ihr rotes Licht taucht. Schon lange hatten wir nicht mehr so eine mystische Stimmung. Dann ist alles wieder vorbei.

Leider hält der Tag nun nicht, was der Morgen so schön versprochen hatte. Es trübt sich ein und soll auch regnen.
Nun waren wir heut also in Berlin. Aber ich habe die Kamera nicht mal ausgepackt, es gab nichts zum Fotografieren. Wir sind ja nur schnurstracks in eine Einfamilienhaussiedlung gefahren, haben da was abgeholt, sind wieder heim gefahren. Zwischendurch haben wir zu Mittag gegessen und Johnny durfte immer wieder raus zum Schnuffeln und was Hund sonst noch so machen muss 🙂
Herrlicher Sonnenschein verwöhnte uns heut. Und so gibt es eben ein paar Aue-Bilder.

Die Buschwindröschen leuchten nun schon von Weitem.

Diesen abgestorbenen Baum beobachte ich schon seit Jahren. Manchmal sitzt oben ein Greifvogel und beobachtet die Wiesen.

Johnny ist platt, er musste schließlich unterwegs unser Auto verteidigen und ging seiner Lieblingsbeschäftigung nach: Motorräder ankläffen. Er schläft erst einmal eine Runde, bevor wir am Abend noch mal in der Aue nach Neuigkeiten schauen – und schnüffeln – gehen 🙂