Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Unterwegs

Besuch in der Samendarre Laußnitz

Am Sonntag war so schönes Wetter, wir sind zu einem Spaziergang aufgebrochen in den Wald nach Laußnitz.

Laußnitzer Heide 01

Und natürlich musste ich da wieder bei meinem „Märchenbaum“ vorbeischauen. Den, der so riesig groß ist, ich zeigte ihn vor einiger Zeit schon einmal.

Laußnitzer Heide 02

Anschließend besuchten wir die Samendarre in Laußnitz. Sie ist die älteste erhaltene Anlage Sachsens, in der Saatgut von Nadelhölzern gewonnen wurde (erbaut 1822).

Samendarre 01

Samendarre 02

Und da gab es richtig viel zu entdecken, zu lesen, zu bestaunen. Unser kleiner Förster konnte uns vieles erklären.

Samendarre 03

Ich mag so alte Bauwerke, sie sind ein Stück Geschichte und versetzen mich immer in eine andere Welt.
Alle sächsischen Forstämter lieferten damals die geernteten Zapfen hier ab und erhielten das gewonnene Saatgut zurück. Dies war der Beginn der verantwortungsvollen Aufforstung, Planung und Bewirtschaftung der Wälder, nachdem diese sich als Folge einer ungeregelten mittelalterlichen Nutzung in einem sehr schlechten Zustand befanden. Laubhölzer waren in der Laußnitzer Heide schon nicht mehr vorhanden.

Samendarre 04
 

Samendarre 05

Im Obergeschoss befindet sich eine Sammlung alter Werkzeuge, zahlreiche alte Fotos zeugen von der schweren Forstarbeit.

Samendarre 06

 

Samendarre 07

 

Samendarre 08

 

Samendarre 09

 

Samendarre 10

Um alles an Informationen lesen zu können braucht man viel Zeit. Aber interessant ist es auf jeden Fall, ich kann einen Besuch da nur empfehlen.

Kleine Ostsee-Nachlese

Nun aber schnell noch die letzten Ostsee-Impressionen gezeigt, bevor die Erinnerungen verblassen.

Ein Piratenschiffe habe ich nirgends entdecken können, aber ein Pirat selbst bot sich zum Fotografieren an 🙂

Nachtrag 18

Gleich gegenüber am Schiff eine Lady, die wohl eher in eine Hafenkneipe passen würde:

Nachtrag 19

Wenn man abends in Kappeln am Hafen entlang läuft, darf man nicht erschrecken 🙂

Nachtrag 17

Gleich am Ortseingang wird man durch diese Skulptur begrüßt:

Nachtrag 10

Wahnsinn, wie viele Muscheln sich an einem Schiffsrumpf ablagern können. Bei Niedrigwasser konnte ich Unmengen an den Pfählen im Hafen erkennen:

Nachtrag 12

Nachtrag 13

Zum Schluss noch einmal Meer:

Nachtrag 09

Wann werden wir uns wohl wiedersehen?

Nachtrag 11

Es war ganz sicher nicht der letzte Besuch mit Johnny am Meer. Ich habe nette Menschen kennen gelernt und bin sehr dankbar dafür.
Geschenke haben wir bekommen, über die ich mich sehr gefreut habe:

Geschenke

Nun drehe ich wieder Stück für Stück meine Blogrunde und lese überall nach, was ich verpasst habe.
Der Garten und die Blumenecken sind vom Unkraut befreit, der Rasenmäher kam zum ersten Mal dieses Jahr zum Einsatz, der Birnenbaum steht in voller Blüte – wir sind bereit für den Sommer 🙂

Kleine Hamburg-Nachlese

Ein paar Urlaubseindrücke gibt es noch, Motive lassen sich ja immer und überall finden.
Dies war in Hamburg das Schiffsmuseum Rickmer Rickmers, welches wir leider mit Johnny nicht besuchen konnten:

Nachtrag 01

Das Hamburger Rathaus war überwältigend. Groß und prunkvoll – von innen wie außen:

Nachtrag 02

Die Hamburger müssen reich sein, können sich sogar goldene Briefkästen leisten:

Nachtrag 03

Ich kam mir vor wie in einem Schloß. Goldene Geländer, Leuchter, Handläufe. Es war ein einziges Strahlen:

Nachtrag 04

Nachtrag 05

Johnny war nach den Tagesmärschen immer fix und fertig. So saß er bei Stellinger´s im Garten und ruhte sich aus:

Nachtrag 06

In den Blumenbeeten fand ich diesen netten Zwerg, der sich offenbar ebenfalls ausruhte 🙂

Nachtrag 07

Lachen musste ich über das Fahrzeug, was wohl noch auf Winter eingestellt war:

Nachtrag 08

Das war es nun für Hamburg, eine kleine Ostsee-Nachlese folgt noch.

Letzte Eindrücke vom Meer

Wie soll man aus der Unmenge von Fotos die schönsten auswählen? Also nur noch ein paar letzte Eindrücke von der Ostsee.

Ein Ausflug führte uns nach Flensburg. Alte Gassen, alte Gebäude, der Hafen – und etwas Lustiges bot sich uns:

Flensburg 01

Habe mal im Internet recherchiert. Diese hängenden Schuhe sind ein Trend.

Flensburg 02

Wir besuchten in Husum die Nordsee, da stürmte und regnete es, die Fotos sind nicht zu gebrauchen 🙁

Und noch eine Bloggerin habe ich nun endlich persönlich kennen gelernt. Das Katerchen. Ich durfte den lieben Paulimann streicheln – man, ist der dick :mrgreen: Aber alles nur Fell wurde mir versichert 😆 Leider habe ich vor lauter Freude vergessen, ein Foto von Paulimann zu machen. Aber bei Katerchen ist er regelmäßig zu sehen und viele kennen ihn ja eh schon.
Liebes Katerchen, vielen Dank für den netten und leckeren Empfang!

Weiter ging es nach dem Kaffeetrinken an den Nord-Ostsee-Kanal. Und prompt hatten wir Glück, es kam ein Schiff.

Kanal

Am letzten Tag hatten wir noch mal Glück mit dem Wetter, daher gibt es die letzten Meer-Bilder.

See 01

Die Sonne verwöhnte uns noch einmal als Entschädigung für die trüben Tage.

See 02

Ein großer Stein. Und wir – Gitte und ich – entdeckten da drin sogar ein Gesicht 🙂 Man muss nur Fantasie haben, wir hatten unseren Spaß.

See 03

See 04

Eine letzte großartige Wolkenformation:

See 05

War das jetzt genug Meer? 🙂 Paar Kleinigkeiten werden später noch folgen. Möwen muss ich immer fotografieren, auch Deko oder Blumenschmuck, Haustüren, Fahrzeuge …
Und Geschenke haben wir bekommen. Mehr, als wir mitbrachten. Muss ich aber noch fotografieren.

Weiter geht es mit der Ostsee

Im Norden gibt es viele Windmühlen, so auch eine in Kappeln:

Kappeln 11

Beim Bummel durch die Stadt hab ich irgendwo gelesen, dass dieses Hotel in der Serie „Der Landarzt“ vorkommt. Ich fand es jedenfalls nett:

Kappeln 12

Was mir auch gut gefiel, das waren die unzähligen Krokusse auf den Grünstreifen. Überall leuchtete es in Lila, Gelb und Weiß:

Kappeln 13

Gleich in der Nähe von Kappeln gibt es das Naturschutzgebiet „Geltinger Birk„. Wir wurden eingeladen zu einer Wanderung.

NSG 01

Was für ein schönes Areal! Ich kam mir stellenweise vor wie in einer Steppe, das trockene Gras erinnerte mich an Spätsommer.

NSG 02

Und auch hier stößt man gleich am Beginn des Weges auf eine Windmühle:

NSG 03

Der Rundweg erstreckt sich über viele Kilometer und ständig bot sich dem Auge faszinierende Natur:

NSG 04

Die NABU betreibt hier eine kleine Station. Vögel zählen ist angesagt:

NSG 05

Leider haben wir keines der hier lebenden Wildpferde gesehen, wollten wohl alle nicht ins Internet 🙂 Aber Rinder dösten vor sich hin.

NSG 06

NSG 07

Wind kam langsam auf und wurde ungemütlich, auch wenn die Sonne schien. Der ganze Rundweg wäre uns zu lang geworden, daher drehten wir um. Nun boten sich mir schöne Gegenlichtmotive:

NSG 08

NSG 09

Anschließend ging es weiter nach Maasholm. Da steht doch glattweg ein Baum im Wasser:

NSG 10

Alles nur optische Täuschung. Könnt ihr die schmale Landzunge noch erkennen? Ein Wahnsinnsanblick.
Ein kurzer Abstecher zum Hafen folgte. Und da es immer trüber wurde, musste ich die Fotos mächtig aufhellen.

NSG 11

NSG 12

Es wurde immer kälter und somit ungemütlicher. Nichts wie ins Cafe´ auf einen Pott Kaffee und leckeren Kuchen.

Schnell noch hübsche Häuser-Deko fotografiert:

NSG 13

Abends war Johnny stets so knülle, dass er sofort in seine Hütte kroch und schlief. Und auch ich war manche Tage schon um 21 Uhr im Bett 🙂

Fortsetzung folgt.

Erholung an der Ostsee

Von Hamburg aus ging es an die Ostsee, nach Kappeln. Kappeln war Drehort für den „Landarzt“, habe ich jedoch nie gesehen 🙁
Empfangen wurden wir ganz herzlich von Gitte (ohne Blog) und ihrem Mann. Viele wissen, dass es Johnny vor langer Zeit sehr schlecht ging und wir Hilfe aus der Ferne erhielten. Nun war ein Kennenlernen geplant und ich habe vor Freude gegrinst wie ein Honigkuchen, als wir uns endlich umarmen konnten.

Gewohnt haben wir auf einem Bauernhof. Sehr nette Leute, schöne Wohnungen, leckeres Frühstück.

Am ersten Morgen ging es ab an die Schlei, die Sonne strahlte den Hafen an:

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Am Abend bot sich uns dieser Anblick der Brücke:

Kappeln 09

Der erste Tag wurde natürlich am Strand verbracht. Die Sonne lachte vom Himmel, der weiße Sand strahlte, die See war ruhig.

Kappeln 01

Das Wasser war so klar, man konnte die Steine so deutlich erkennen und weit ins Wasser schauen.

Kappeln 02

Mit auf die Reise ging wieder der kleine Teddy Floh:

Kappeln 03

Gekreische war am Himmel zu hören – und zu sehen. Wow – so viele!

Kappeln 04

Und ich habe einen einzelnen Baum entdeckt, genau wie hier in der Aue mein „Feldbaum“:

Kappeln 05

Auch der zweite Tag gehörte der See. Einfach auf einer Bank sitzen, die Sonne ins Gesicht scheinen lassen, den Möwen lauschen. Das ist Erholung!

Was gibt es denn da zu sehen?

Kappeln 06

Johnny wollte es ganz genau wissen. Er lief plötzlich los ins Wasser – und schwamm wenige Augenblicke. Ich habe gelacht. Der Einzige, der baden geht bei der Wassertemperatur 😆

Kappeln 07

Am letzten Tag ging es mit Gitte und ihrem Mann noch mal an den Strand.

Kappeln 10

Was wir zwischendurch erlebt haben? Fortsetzung folgt, sonst wird es zuviel.

Hamburg – Teil 2

Am nächsten Tag sind wir dann alleine losgezogen. Also wieder rein in die U-Bahn und los ging die Tour. Wo es ging, haben wir statt der Treppen und Rolltreppen den Lift genutzt wegen Johnny.

Dieses Spiegelbild mit dem blauen Himmel sah total gut aus:

Hamburg 10

Diese Treppe führte zum Wasser. Soll man da nun springen oder wieso hört sie auf? 🙄

Hamburg 16

Wir schlenderten durch die Speicherstadt und sahen dem geschäftigen Treiben zu.

Hamburg 17

Punkt 12 Uhr standen wir vor der Hauptkirche Sankt Michaelis, „Michel“ genannt, und lauschten dem Glockengeläut:

Hamburg 11

Na und was wäre Hamburg ohne die Reeperbahn? In der Mittagswärme war nicht viel los, nur Obdachlose schlummerten noch in ihren Schlafsäcken.

Und hier musste natürlich geschaut und schnell fotografiert werden: die berühmte Herbertstraße:

Hamburg 12

Hamburg 13

Wir gönnten uns einen Dönerteller in einer Nebenstraße. Und ich muss sagen, das war der leckerste, den ich je gegessen habe. Super nettes Personal, große Portionen, leckerer Salat, zartes Fleisch, knusprige dicke Pommes. Wir waren pappsatt und zufrieden.

Weiter ging es. Aber auf der Reeperbahn habe ich mich nicht groß getraut zu fotografieren. Dieser Schnappschuss allerdings musste sein, da putzt doch ein „Sexy Angel“ die Schaufenster:

Hamburg 15

Hamburg 14

Am Abend wurden wir von den lieben Stellingers zum Essen eingeladen. Es ging zu ihrem Lieblings-Griechen. Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen, die Fahrt ging weiter Richtung Ostsee.

Lieber Jürgen, vielen Dank nochmals an dieser Stelle für eure Gastfreundschaft!

Hansestadt Hamburg

Unser erstes Ziel war Hamburg. Wir wurden herzlich empfangen vom Jürgen Stellinger und seiner Frau. Wir hätten gern alle gewusst, ob Johnny sie erkannte nach 3 Jahren. Die Freude war jedenfalls groß und wie man sieht, hatte Frau Stellinger ihren Spaß mit Johnny.

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Wir hatten uns eine Ferienwohnung in der Nähe gesucht. Schon am ersten Morgen empfing mich der Sonnenaufgang.

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Das Niendorfer Gehege lud zum Spazieren ein. Johnny konnte viele Hundedüfte aufnehmen. Es gibt ein Gehege für Damwild, das fand ich sehr schön.

Diese Allee muss im Sommer prächtig ausschauen. Das Morgenlicht färbte alles grünlich:

Hamburg 03

Am ersten Tag führten uns Jürgen und seine Frau durch die Stadt. Johnny fuhr überall mit: Bus, U-Bahn, Schiff. Hat super geklappt.
Wir unternahmen  zuerst eine Hafenrundfahrt. Das musste einfach sein und war sehr informativ.

Hamburg 04

Altes und neues Theater am Hafen:

Hamburg 05

Einfach nur noch ein paar Eindrücke:

Hamburg 06

Hamburg 07

Hamburg 08

Dann ging es durch die Stadt. Ein Gruppenfoto vor dem Rathaus – leider musste ich das Foto mächtig aufhellen, denn wir standen im Schatten:

Hamburg 09

Zu lang möchte ich die Beiträge nicht gestalten, das war es für den ersten Teil.

Hier lacht die Sonne seit gestern vom Himmel, alle Wäsche ist erledigt. Nach der Hausarbeit muss ich mich dann endlich dem Garten widmen. Überall blüht es – leider sprießt auch das Unkraut.
Kommt in ein schönes Wochenende!

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