Am Samstag habe ich am späten Nachmittag doch noch eine kleine Runde gedreht, bei dem wechselhaften Wetter macht das nicht immer Spaß.
Sie blühen wieder: Buschwindröschen.
Buschwindröschen
Der ganze lange Weg in der Aue ein einziger Teppich aus Blüten. Jedes Jahr freue ich mich, wenn sie erblühen.
Diese Wurzel sieht für mich aus wie ein Kraken, der sich aufrichtet. Näher ran kam ich leider nicht.
Ein Wurzel-Kraken?
Und auch diesen toten Baum bzw. den restlichen Stamm beobachte ich seit Jahren. Eines Tages wird er wohl in sich zusammenfallen. Hochhaus für viel Krabbelgetier:
Der Montag begann mit Nebel, der sich aber im Laufe des Vormittages verzog und der Sonne Platz machte. Doch heute gesellt sich zum Nebel nun noch Nieselregen. Wird wohl wieder ein trostloser Tag.
Die Glückssocken haben wettertechnisch gesehen noch kein Glück gebracht. Nun gibt es gleich noch Nachschub. Heute schneit es und passend zum derzeitigen Winterwetter heißen sie „Schneeflöckchen-Socken“ 🙂
Socken „Schneeflöckchen“
Ein einfaches links-/rechts-Muster, es sind Männersocken.
Aufs Wochenende kann man sich gar nicht freuen. Draußen kann man nichts tun und drinnen wird es langweilig. Werde wohl gleich wieder neue Socken anfangen, Nachschub an Wolle ist eingetroffen 🙂
Nach dem Mittag habe ich wieder einen Terminn im Testzentrum gleich um die Ecke. Geht schnell und kostet meinen Arbeitgeber kein Geld. Für den nächsten Frisörtermin habe ich mir auch gleich den Termin gesichert.
Kommt gut ins Wochenende, macht irgendwie was draus.
Das 100. Paar gestrickter Socken muss ich später irgendwann zeigen, weil es ein Geschenk ist und die Empfängerin hier liest und kommentiert 🙂
Also gibt es Paar Nr. 101. Grün bringt Glück, daher heißen sie „Glückssocken“.
Glückssocken
Ich habe ein feines Lochmuster probiert, sieht aus wie ein kleines Zopfmuster. Und zum ersten Mal habe ich das Muster bis in den Fuß fortgesetzt. Schön luftig sind sie, könnte man auch als kurze Socke stricken für den Übergang. Und dieses Paar ist mal für mich 🙂
Lochmuster
Die Woche begann kalt mit Schnee und Wind. Dabei hatten wir am Sonntag noch Sommer mit 20 Grad. Hilft nichts, da müssen wir wieder durch. Aber dann muss doch endlich Frühling werden!
Und schon wieder waren wir da. Letzte Woche Donnerstag war dies unser letztes Ausflugsziel. Erster Anlaufpunkt war das Fasanenschlößchen. Das Wetter war noch nicht so schön, aber es sollte warm werden.
Fasanenschlößchen Moritzburg
Gleich daneben befindet sich der Leuchtturm.
Leuchtturm
Von hier aus ging es dann zum Schloß.
Schloß Moritzburg
Das Wetter wurde besser, die Sonne kam hervor. Wie schön. Diesen Baum muss ich auch jedes Mal fotografieren:
Ringsum gibt es viele Sitzgelegenheiten. Also setzten wir uns um die Mittagszeit in der Sonne auf die Bank und speisten köstlich 🙂
Picknick
Wir waren nicht die Einzigen, die hier Ruhe suchten. Der gleiche Schmetterling wie in der Laußnitzer Heide sonnte sich, er bliebe eine ganze Zeit lang sitzen und störte sich nicht an uns. Der „Trauermantel“:
ein „Trauermantel“
Auch diesen kuriosen Baum konnten wir entdecken. Da hatte wohl jemand im Winter Zapfen zur Deko aufgehängt 🙂
Letzte Woche Mittwoch mussten wir Pause einlegen nach der Wanderung am Vortag. Vormittags wurde der Oster-Einkauf erledigt und dann fuhren wir an den See der Freundschaft, wo ich immer wieder mal bin.
See der Freundschaft
Und hui – es ist Fröschezeit 🙂 Gleich am Anfang suchte ein großer den Weg zum Wasser (oder ist es eine Kröte?).
Frosch auf dem Weg zum Wasser
Fische konnte man entdecken und überall quakte und wuselte es im Wasser.
Manchmal schwimmen sie bewegungslos, mal sind sie so schnell, dass man kein Foto machen kann.
Und huckepack ging es auch, manchmal 3 übereinander:
Doppelpack
Wieder setzten wir uns in die Sonne, es gab Picknick und Getränke. Angler saßen am Ufer, manche sitzen garantiert den ganzen Tag.
Letzten Dienstag dann haben wir uns ein Ziel fast vor der Haustüre ausgesucht. Von Ottendorf-Okrilla aus ging es hinein in die Laußnitzer Heide.
Laußnitzer Heide
Es war warm, es war trocken, es war still. Zu warm, wir haben geschwitzt wie verrückt und ich habe mir sogar Sonnenbrand geholt.
Am Wegesrand entdeckte ich diesen Baum. Hier führt der Pilgerpfad entlang.
Und von diesen kleinen Zettelchen konnte man sich den entnehmen, den man brauchte oder sich wünschte. Eine schöne Idee:
Wunschzettelchen
Dann kamen wir an, die Wanderhütte bot uns Platz für ein Picknick und eine Ruhestunde.
Hier befindet sich auch die „Grüne Säule“. Dieser Obelisk markierte ab 1832/33 die damaligen Grenzen der Forstreviere Laußnitz, Ottendorf-Okrilla und Würschnitz. In ihr eingraviert sind die Namen zahlreicher Forstrevierleiter.
Grüne Säule
Während wir unser Picknick in der Mittagssonne genossen schickte ich unserem Förster Bilder aufs Handy, wo wir uns gerade befanden. Und wie das Schicksal es manchmal gut meint, so befand er sich gerade dienstlich in der Nähe und kam zu uns. Was für eine Überraschung!
Irgendwann mussten wir ja aber noch den Rückweg antreten, am Ende war ich echt platt und war froh, als wir wieder am Auto ankamen.
Diesen kleinen Flattermann konnte ich noch beobachten. Meine Recherche ergab, dass es ein Trauermantel sein müsste, ein Edelfalter.
Letzte Woche Montag fuhren wir nach ungefähr 20 Jahren mal wieder nach Görlitz. Doch nicht die Stadt selbst war unser Ziel, sondern die „Landeskrone„, der „Hausberg“ von Görlitz mit einer Höhe von 420 m über Null. Da hinauf ging der Aufstieg.
Aufstieg zur Landeskrone
Ein sehr schönes Stück Natur, viele Sitzgelegenheiten. Oben dann befindet sich die Bismarcksäule.
Bismarcksäule
Hier haben wir uns in die Sonne gesetzt, den Blick über die Landschaft schweifen lassen und Picknick gemacht. Das Hotel war leider geschlossen, so haben wir uns eben Brötchen, Knacker, Käse und Tomaten schmecken lassen nebst einem Bierchen.
Beim Abstieg musste ich natürlich ein „Spaßfoto“ machen 🙂
Es war zwar keine große Wanderung, aber steil und es war gut, dass ich die Stöcke genommen hatte.
Nun haben wir in den letzten Tagen einige Ausflüge in die nähere Umgebung unternommen. Wir hatten Glück mit dem Wetter, welches nun leider wieder umschlägt und uns Kälte bringt. Berichten werde ich später noch.
Ich wünsche euch allen ein buntes Osterfest, auch wenn es wieder im ganz kleinen Rahmen stattfinden muss. Versucht glückliche Momente zu finden und freut euch auch über Kleinigkeiten in dieser schweren Zeit.
Im Garten wird es langsam bunt. Meine Christrose steht in voller Blüte, ein so schöner Anblick.
Gestern waren wir bei den Schwiegereltern. Heut fahren wir zu meiner Schwester und am Sonntag zu meiner Mutti. Am Montag kommt unser Förster und dann sind die freien Tage schon wieder vorbei.
Macht es euch gemütlich und habt entspannte Feiertage!