Ist man erst mal raus, dann fällt das Weiterschreiben irgendwie schwer. Ich verschiebe es von einem Tag auf den anderen, kann mich nicht aufraffen zum Weitermachen. Was soll ich schreiben, was zeigen? Ich komme kaum raus, kann noch nicht weit laufen, nicht lange auf der Stelle stehen.
Also fange ich mit dem an, was ich am meisten getan habe: häkeln und stricken.
Die Püppchen unserer Enkelin brauchten Socken, denn sie haben keine Schuhe. Bitteschön:
Puppensocken
Dann könnten sie noch Schals gebrauchen, damit der Hals nicht so nackig ist. Geht ja schnell.
Puppenschals
Und weil Winter ist, da brauchen sie doch auch was auf den Kopf, denn sie haben keine Haare 🙂
Puppenmützen
Die Mützen habe ich gehäkelt. Genau wie ein neues Projekt, um was ich von Kollegen gebeten wurde. Fürs Baufahrzeug, zum Schmunzeln 🙂
Klopapierhut
Und das erste Paar Socken in diesem Jahr ist fertig. Weil das Wetter so grau und trüb war, so bekamen sie den Namen „Trübe-Tage“-Socken.
Trübe-Tage-Socken
Trübe Gedanken werden jetzt zur Seite geschoben, ich hoffe schon so sehr auf Frühling. Ich will wieder in der Aue laufen, nach Motiven Ausschau halten, Lebensfreude gewinnen. Auf gehts!
Es sind die letzten Paare für dieses Jahr und waren eine Überraschung für die Beschenkten. Versprochen für nächstes Jahr, habe ich sie in Windeseile doch schon jetzt gestrickt.
„Weihnachtssocken“ für meine Nichte:
Weihnachtssocken
Und bei dieser Farbe für meinen Bruder musste ich immer an Räucherkerzen denken, die standen ja auch ständig vor mir 🙂 „Schwarze Räucherkerzen“-Socken:
Schwarze-Räucherkerzen-Socken
Nun steuern wir schon das Jahresende an. Für uns war es das schlechteste Weihnachtsfest, was wir je erlebt haben. Fast alle krank. Wir zum Glück nicht. Jeder saß Heiligabend und an den Feiertagen allein daheim. Wir sind von A nach B nach C gefahren, um die Geschenke zu verteilen und Essen zu bringen. Medikamente/Antibiotika schlagen nicht an, die schlimmen Erkältungen müssen so durchstanden werden. Schrecklich.
Dennoch schauen wir nun optimistisch auf das bevorstehende Wochenende. Hoffen wir, dass sich alle erholen und wir wenigstens an Silvester zusammen sein können.
Socken sind wieder einige fertig geworden. Kurz vor dem Urlaub gab es noch „Urlaubssocken“, da waren die Koffer schon gepackt 🙂 Dieses Paar ist mal für mich.
Urlaubssocken
Die neue Lieblingsfarbe unserer Enkelin ist lila, daher gibt es „Lila Mädchentraum“ für sie zu Weihnachten.
Lila Mädchentraum
Bei Farben muss ich oft an Essen denken. Dieses Paar heißt „Himbeeren und Heidelbeeren mit Schokosoße“ 🙂
Himbeeren und Heidelbeeren mit Schokosoße
Unser Laptop ist noch nicht zurück. Aber ich komme zur Zeit auch nicht so viel an den Rechner. Über das lange Wochenende (bei uns war am 31.10. Feiertag) haben wir das sonnige Wetter für einen Grillabend mit meinen Geschwistern und meiner Mutti sowie einen Ausflug genutzt. Heute geht es zum Frisör, Besuche sind geplant, Geburtstagsfeier steht bald eine an, es gibt immer zu tun.
Danke für eure lieben Worte im letzten Beitrag. Das Leben geht weiter, vor allem für die nächsten Angehörigen. Es war eine würdevolle Feier. Aber das lange Stehen vor dem Einlass, dann sitzen, dann wieder lange am Grab stehen und anschließend beim Essen wieder nur sitzen haben meinem Rücken nicht gut getan. Ich nehme Tabletten, muss das schnell wieder in den Griff bekommen. Es ist jedenfalls nicht ganz so schlimm wie sonst.
Herbst-Söckchen sind fertig geworden. Und dieses Mal sind sie für mich 🙂 Sie heißen „Buntes Herbstlaub“:
So, das erste Paar kleine Enkelin-Söckchen sind fertig. Sie wird sie im September zum Geburtstag bekommen. Passend zur Jahreszeit: „Sommerfrüchte“:
Herrlich kühl sind die Nächte, fast habe ich kalte Füße. Aber noch möchten wir nicht ans Heizen denken, da wird einem nur übel. Die Gedanken drehen sich im Kreis. Was könnte man tun? Wir haben zwei Schornsteine. Der eine ist still gelegt und könnte mit ein wenig Aufwand wieder in Betrieb genomme werden. Einen Ofen als Notlösung aufstellen? Holz besorgen? Die Heizung wieder von Gas auf Öl umrüsten? Alles mit Aufwand und Kosten verbunden und dann bekommt man so schnell keine Baufirmen mehr bis zum Herbst. Alles blöd 🙁
Was habt ihr für Heizungen? Wer hat noch einen Ofen als Reserve im Haus? Wir hatten, als wir einzogen, zwei große Kachelöfen. Die Kacheln waren verziert, obenauf ein verschnörkelter Kranz. Doch nach der Wende wollte keiner mehr Kohlen schaufeln, anfeuern, Asche entsorgen. Also haben wir beide verkauft. Heute denkt man, man hätte ja einen stehen lassen können. Doch Platz brauchte man auch.
Unsere beiden Förster sollen sie bekommen. Daher die Namen: „Jägermeister“ und „Försterliesel“ 🙂
Nun sind Geburtstage, Nikolaus und Weihnachten abgearbeitet! Jetzt geht es an Socken für die Enkelin. Immer erst kurz davor wegen der kleinen Füße, die doch ständig wachsen.
Mit Mauz war ich heute wieder zur Kontrolle. Seine Wunde über dem Auge hatte sehr genässt, ist getrocknet und nun hat die Ärztin wieder alles sauber gemacht. Die Naht hingegen sieht gut aus und am Samstag werden vielleicht schon die ersten Fäden gezogen. Bis dahin muss er leider noch die Halskrause tragen. Er ist so tapfer und versucht auch nicht, sie abzustreifen. Für mich jedoch ein trauriger Anblick, den ich noch aushalten muss.
Etliche Socken sind in den letzten Monaten fertig geworden. Die zeige ich gleich mal alle am Stück, dann hab ich das Thema weg 🙂
Schon lange vorbei – „Ostersocken“:
Ostersocken
Und „Kunterbunte Ostersocken“:
Kunterbunte Ostersocken
„Bunte Reste-Socken“:
Bunte Reste-Socken
Dann gab es noch die „Villa Kunterbunt“. Auch aus lauter Resten, so war es gewünscht:
Villa Kunterbunt
„Sommerwiese“:
Ein Paar ist noch fertig, das muss ich aber erst fotografieren. Und ein zweites Paar ist angefangen.
Geburtstage, Nikolaus, Weihnachten – da muss ich hintereinander arbeiten, damit ich alles schaffe 🙂
Nebenbei gibt es genug andere Aufgaben. Letzten Freitag hatten wir Grillfest in der Firma. Dazu ist unser Familienauto kaputt und wird nicht mehr repariert. Wir sind gerade auf der Suche nach Ersatz, das ist alles zeitaufwendig. Suchen, vergleichen, Probefahrten, ja oder nein … Ein Familienfest wird langsam vorbereitet, weitere Veränderunge stehen an – aber alles werde ich zu seiner Zeit berichten. Gibt immer was zu tun.
Und wieder ist ein Paar fertig geworden. Man könnte sie jetzt bei der Kälte super gebrauchen. Da wir aber Frühling haben, so bekamen sie den Namen „Hyazinthen“-Socken.
Hyazinthen-Socken
Ich mache jetzt erst mal eine kleine Pause. Am Samstag geht es in den Urlaub. Ans Meer. Die Insel Usedom werden wir nun schon zum vierten Mal besuchen. Und das bei dem Wetter 🙂 Als wir im Februar 2012 das erste Mal da waren präsentierte sich uns das Meer so:
Eisschollen auf Usedom 2012
So schlimm wird es jetzt hoffentlich nicht werden Die dicke Winterjacke jedenfalls muss noch mal mit.
Habt bis zum Wiederlesen eine gute Zeit und Vorfreue auf das Osterfest.