Träumerle

Der Blog zur Aue

Tag: Wandern

Urlaub am Rhein – Teil 3

Einen Tag haben wir das Auto stehen lassen und sind gewandert. Vormittags in die eine Richtung und nachmittags in die andere.

Der Schönecker Stahlbrunnen war unser erstes Ziel. Nur gut eine halbe Stunde Fußmarsch. Dann haben wir Rast gemacht.

Das Wasser ist sehr eisenhaltig und schmeckt nur nach Rost, nicht gerade lecker 🙂

Einfach die freie Zeit genießen, plaudern, Sonne tanken.

Am Nachmittag dann ging es weiter. Hohe Schieferfelsen überall im Wald:

Es ging schmale Pfade entlang und über kleine Stege.

Umgestürzte Bäume blockierten den Weg. Also wer sportlich ist kann drüber klettern, wir krochen unten durch.

Abends habe ich mit meiner Mutti immer Romme´ gespielt – wie in Kindertagen. Die Punkte haben wir mitgeschrieben und haben tatsächlich eines Tages Gleichstand erreicht 🙂

Auf Wanderschaft

Es nutzte nichts, ich musste auf Wanderschaft gehen. Die Lust – auch zum Bloggen – kam einfach nicht wieder. Irgendwo musste sie mir entwichen sein und ich wollte sie wieder haben.
Also schnürte ich meinen Rucksack und los ging die Suche.

Neulich stand bei unseren Nachbarn ein super cooles Auto. Also da würde ich gern mal mitfahren. Hat die Lust vielleicht auch so gedacht und sich heimlich ins Wageninnere geschlichen, ist einfach mit davon gebraust?

Zunächst lief ich in die Aue. Oh wei, von fern sah ich schon das Elend. Die Lust wurde – vielleicht vom Wolf? – gerupft. Und nun? Puh, aufatmen – es waren nur Vogelfedern.

Ich lief weiter. Ah – Hinweisschilder. Sie musste den Wanderweg genommen haben. Aber welchen?

Es kamen weitere Hinweise. Lustig, ich kam mir langsam vor wie bei einer Schnipseljagd.

Mein Weg führte mich in den Stadtpark. Herrliche Ruhe! Nur aus dem Bad drang Kindergeschrei herüber. Na hoffentlich hatte sich die Lust nicht ins Wasser gestürzt. Ich konnte sie doch nicht ohne Badeanzug da wieder rausangeln 🙂
Die Pulsnitz spiegelte das Grün der Bäume wieder. Eine kleine Verschnaufpause für mich.

Ich traf schon wieder so ein tolles altes Gefährt.

Völlig knülle und ohne Erfolg trabte ich heim. Hunger, Durst, schlechte Laune. Wie sollte ich nur jemals die Lust wiederfinden?
Also erst mal einen Espresso gemacht. Das Kännchen haben wir mal aus der Toscana mitgebracht – ist eine bleibende Erinnerung.

Und – was könnt ihr erkennen? Gibt es doch nicht! Die Lust war die ganze Zeit daheim, bei Essen und Trinken fand ich sie wieder 😆

Also ich bin vielleicht beruhigt! Nun schaue ich voll Lust der neuen Woche entgegen. Danke für all eure netten Kommentare!
Habt noch einen sonnigen Sonntag, ich mach mich bald auf die Blogwanderung.

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