Jippieh – ich habe die ersten Socken in meinem Leben gestrickt 🙂 Mein Mann trägt so gern Schafwollsocken. Da habe ich ihm zu Weihnachten Wolle, Stricknadeln und das Versprechen geschenkt, es damit zu versuchen. Und nun sind sie fertig.

Schneller als gedacht und zudem gar nicht sooo schwer zu stricken wie ich dachte. Beim nächsten Paar kann ich den Schaft viel länger stricken, aber beim ersten Anlauf muss ich ja erst mal sehen, wie weit ich komme. Habe alles schön mitgeschrieben und gewogen. Die nächste Wolle wird nun ausgesucht und dann geht es weiter.
Das Witzige daran ist, dass die Socken nicht gleich aussehen. Aber das macht sie auch zum Unikat.
Habe gerade noch lustige Fotos gefunden von Johnny, die sind auch kürzlich entstanden.
Er liebt Socken über alles. Wehe, da liegen welche irgendwo auf dem Boden – bevorzugt im Kinderzimmer. Die sind weg wie nichts 😆
Ich lass ihn mal selbst erzählen:
Hallo ihr Lieben. Also was sagt Frauchen da? Kann ich doch nichts dafür, dass die Socken so gut riechen. Und sie sind so dehnbar und weich. Mit einer schmutzigen Socke zu spielen ist ja sooo schön.

Noch schöner ist natürlich ein Doppelpack. Manchmal erwisch ich gleich mehrere, da ist meine Schnauze ganz schön voll. Geht natürlich nur im losen Zustand. Sind sie zusammen gelegt, bekomm ich nicht so viele fort 🙂

Die trag ich dann ganz stolz durch die Wohnung, „schaut mal, was ich habe“!

Aber leider versteht keiner den Spaß. Sie rennen dann alle wie wild hinter mir her und wollen die Socken wieder haben. Drunter verstecken geht leider nicht, hab ich schon ausprobiert.

Am Wochenende kommt Student Robert wieder heim. Wenn er seinen Wäschebeutel auskippt, muss ich mich sputen, da gibt es bestimmt wieder welche zu holen 😀
Und jetzt geh ich suchen. Frauchen hat grad Wäsche aus dem Trockner geholt. Mal sehen, ob ihr eine runter gefallen ist. Machts gut!
Was die Leute nicht so alles in der Aue verlieren – oder verlieren wollen!

Neulich hab ich glattweg eine Socke am Baum gefunden. Lustig – dachte ich – und habs im Bild festgehalten. Kann ich vielleicht mal gebrauchen. 10 Meter weiter leuchtet mir die zweite entgegen – schon komisch, was? So warm war es doch gar nicht, dass die jemand unbedingt ausziehen musste.

Und das fand ich besonders lustig: Nebenan im Gartengrundstück gibt es Schafe. Die müssen so großen Hunger haben, die fressen ALLES – sind fast schlimmer wie Biber!

Der Besitzer hat aber reichlich vorgesorgt – sie müssen nicht hungern.

Und als Entschädigung für den Schnee von gestern gibt es heut eine strahlende Sonne.

Kommt gut ins Wochenende. Hoffen wir, dass das Wetter endlich wieder besser wird – das ist ja kein Wetter, das ist eine Katastrophe derzeit!