Träumerle

Der Blog zur Aue

Tag: Frosch

Tierische Begegnungen

Heut ist wieder Aprilwetter angesagt. Sonnenschein und Regengüsse wechseln sich ab. Wir sind dennoch ohne Schirm und Kapuze zur Mittagsrunde in die Aue.
Der Himmel wurde schon wieder dunkel:

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Da leuchteten mich plötzlich aus einem Baumloch heraus Augen an. Ach nein – Waschbärenjunge! Genau in diesem Loch habe ich vor Jahren das erste Mal Jungtiere entdeckt.

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Ich hatte leider nur die kleine Kamera mit. Werde noch mal mit der größeren los ziehen.
Johnny – zum Glück an der Leine – sprang durchs Wasser auf die andere Seite und wollte zum Baum hin. Die Jungen fiepten wie junge Vögelchen und riefen sicher nach der Mama.
Also Rückweg angetreten. Auch wenn diese Tiere total unerwünscht sind, ich freue mich, sie entdeckt zu haben.

Vor wenigen Tagen hat Johnny einen Frosch am Ufer erwischt. Leider hat dieser die Begegnung nicht überlebt 🙁
Und schon auf der nächsten Runde stöberte Johnny wieder einen auf.

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Und obwohl der Frosch dann nach einem Sprung ins Wasser genau vor ihm saß, hat er ihn nicht entdeckt – zum Glück.
Das Foto ist unscharf. Aber da könnt ihr sehen, wie dicht sie beieinander waren:

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Nun scheint wieder die Sonne, nachdem doch noch ein kräftiger Schauer kam. Ich koche jetzt Kaffee und werde bissel Steuerkram weiter machen.

Chaosbewältigung

Ich komm einfach nicht zum Bloggen. Es gibt zuviel zu tun.
Gestern habe ich endlich den Berg Rindenmulch im Garten verteilt, der schon seit Wochen im Autoanhänger liegt und auf seine Bestimmung wartete. Aber bei dem Wetter in letzter Zeit kam man ja kaum zu Gartenarbeiten.

Und Chaos musste ich beseitigen. Ich konnte es nicht mehr ersehen, nehme schon ewig Anlauf. Doch entweder fehlte Zeit oder Lust. Aber nun – Deckel auf und los. Stichwort: Nähkasten.
So sah es erst mal auf meinem Tisch aus, allerdings hatte ich da schon vorsortiert:

Nähkasten01

Für Knöpfe, Sicherheitsnadeln und Krimskrams hatte ich mir kleine Dosen besorgt. Alles lag lose in den Fächern, Neues kam hinzu, alles flog durcheinander. Oh nein, da durfte zum Schluss gar keiner mehr reinschauen.

Dabei fand ich in den Tiefen des Durcheinanders ein klitzekleines Nadelpüppchen, was einer von den Jungs mal in der Schule gebastelt hatte. Oder ist es ein Frosch? 🙄

Nähkasten02

Nun ist alles schön sortiert. Garn zum Stopfen und Flicken habe ich so viel, da muss ich nie mehr neues kaufen. Es ist ein gutes Gefühl, endlich Ordnung geschaffen zu haben.

Nähkasten03

Und noch was wollte ich schon lange mal zeigen. Dies ist mein allererstes Nähkörbchen gewesen. In der Grundschule hatten wir früher Handarbeiten, meine Schwester hatte es aufbewahrt und mir zurück gegeben. Ich hab mich gefreut, wusste gar nicht, dass es noch existiert:

Nähkasten04

Draußen lacht die Sonne, Wäsche flattert schon auf der Leine. Ich gehe paar Tage erst mittags auf Arbeit, weil der Chef Urlaub hat und sonst nachmittags das Büro unbesetzt wäre (vormittags ein Kollege, nachmittags ich).

Gartengruß

Endlich sind im Garten die Tulpen erblüht. In der prallen Sonne werden sie jedoch nicht lange halten. Und da ich auch neue Gartendeko habe, zeig ich sie gleich.
Heut hab ich die letzten Pflanztöpfe bepflanzt, nun kann ich den Sommer in bunter Pracht genießen.

Sonnenschein pur haben wir wieder, schon fast zu warm. Selbst Johnny sucht im Garten Schattenflecke. Und am Wochenende soll schon fast Hochsommer werden, ich freu mich drauf.

Klatsch und Tratsch bei Familie Frosch

                        

„Mensch Elfriede stell Dir vor was gestern passiert ist.“
„Was denn Quacki?“
„Kommt so eine Menschenfrau mit einem kleinen Hund am Bach entlang. Alle gehen in Deckung. Doch Paul war nicht schnell genug, der Hund hat ihn erwischt.“
„Um Himmels Willen, und?“
„Paul hat sich tot gestellt, hat sich ein Stück treiben lassen und ist dann fix in der Böschung verschwunden. Der Hund hat vielleicht gesucht und gesucht!“ 😆
„Na bloß gut. Noch mal Frosch Schwein gehabt. Wir wollen doch am Wochenende alle zum Froschkonzert“ 🙂

                        

Nachtrag: Klickt mal den Frosch an, dann wird das Foto groß. Kann es sein, dass sein linkes Auge einen Treffer abbekommen hat? Sieht irgendwie komisch aus.

Der Froschkönig

Es war einmal ein kleines blondes Träumerle. Das führte täglich den kleinen Hund Johnny durch die Aue und beobachtete die Tier- und Pflanzenwelt. Es träumte so vor sich hin von einer kleinen Fee, die ihr vielleicht bei der Hausarbeit hilft, von einem kleinen Zwerg, der ihr das Unkraut zupfen abnimmt, von vielen fleißigen Wichteln und Heinzelmännchen. Und weil sie immer so brav und nett war, schickte ihr die Zauberfee einen … ❓

Froschkönig!

                        

Der kleine Johnny zog und zerrte an der Leine und wollte ihn küssen, wünscht er sich doch so sehr eine kleine Hundekönigin. Aber das Träumerle bändigte ihn und – nein, sie küsste den Frosch natürlich nicht. Was sollte sie denn mit einem König? Sie hat doch einen fleißigen Mann an ihrer Seite und wohlerzogene Söhne. Und Könige haben bekanntlich viel Geld, was sollte sie denn damit? Dann bräuchte sie nicht mehr arbeiten und würde vor Langeweile ganz traurig werden.
Also blieb der kleine grüne Frosch unterm Baum sitzen und wartete weiter.
Das kleine Träumerle ging nach Hause und widmete sich wieder ihrer Arbeit.
Hach, kann das Leben märchenhaft sein 🙂

Träumerle läuft unter Wordpress 6.2.8
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