Träumerle

Der Blog zur Aue

Archiv: Dienstag, 24. Februar 2015

Für und Wider

Unser kleines Städtchen ist umgeben von Wiesen, Feldern, Wäldern. Alles wird bewirtschaftet und gepflegt. Die Felder werden von Bauern bestellt, die Wiesen geben Futter für das Vieh und auch die Wälder müssen durchforstet und gepflegt werden.
Nun spaltet etwas die Gemüter hier. Gleich in meiner Sichtweite – am „Hausberg“, dem „Scheibischen Berg“ – wurde ein großes Areal Wald an einen Privatmann verkauft. Über 100 Jahre war das Territorium sich selbst überlassen, nun musste Ordnung geschaffen werden. Und was macht man als Erstes? Durchforsten, Fällen. Logisch.
Doch die Vorgehensweise verärgert die Anwohner. Wege sind nicht mehr begehbar, überall sieht es wüst aus, riesige Mengen Holz stehen zur Abholung bereit.

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Ich mag den Geruch von frisch geschlagenem Holz. Ich musste einfach meine Nase dran halten 🙂 Und Johnny hätte am liebsten geknabbert 🙂

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Es gibt nur einen kleinen Zufahrtsweg, für schwere Transportfahrzeuge nicht geeignet. Überall sind die Wege zerfahren, matschig, ich bin heut selbst mit meinen derben Schuhe da nicht mehr lang gelaufen. Stellenweise sieht es wirklich aus wie „Sack und Sau“, wie ein altes Sprichwort heißt.

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Nun bleibt abzuwarten, wie es weiter geht. Einerseits muss schon erst mal durchforstet werden, aber es bietet sich einem ein wüstes Bild, ein Chaos. Da es Privatbesitz ist, können offenbar auch die Stadtherren keinen Einfluss nehmen.

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Ich werde weiter beobachten.

Die Aue im Februar

Ich habe mittags schon Feierabend und so können wir oft die Mittagssonne für unsere Hunderunde nutzen.

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Johnny ist wieder extrem beschäftigt mit Stöckchen zerknabbern. Auf jeder Runde muss was mit nach Hause geschleppt werden. Oder er buddelt wie ein Weltmeister 😆

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Dann kann ich mir die Beine in den Bauch stehen, ich kann reden wie ein Wasserfall, ich kann so tun als würde ich weitergehen – nichts hilft 😆 Er muss erst mal schauen, was es da zu holen gibt im Erdreich. Ganze Batzen beißt er aus der Erde, schleudert alles um sich. Und hat nachher natürlich Durst. Bloß gut, dass wir hier überall Wasser haben, der Gang in die Bach ist wieder möglich bei den Temperaturen.

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Und im Garten wächst der Stöckchen-Haufen. Die Feuerschale ist schon wieder gut befüllt. Wer weiß, wie groß der Haufen wohl wird bis zum Hexenfeuer 🙂

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