Träumerle

Der Blog zur Aue

Archiv: Mittwoch, 12. Oktober 2016

Wirbelwind Theo

Wir sind ein eingespieltes Team geworden. Morgens, mittags, abends gehen wir gemeinsam in die Aue.

Theo kommt immer mit, auch wenn es regnet oder früh noch duster ist. Mittags macht es dann schon mehr Spaß, wenn wir Zeit haben.

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Er rennt vor und zurück, miaut, springt an den Bäumen hoch, tapst vorsichtig mit der Pfote in die Bach, schnuppert am Gebüsch wie Johnny.

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Ständig muss ich schauen, wo er wieder steckt.
Johnny lässt sich das saftige Gras am Wasser schmecken.

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Theo will auch kosten und klettert über den umgestürzten Baum. Da steht er nun auf der anderen Seite und ich kann rufen wie ich will, er kommt nicht zurück. Er muss erst ausgiebig schnuppern und kosten.

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Neulich kletterte er auf ein kleines Bäumchen, welches seine Äste über dem Wasser hängen lässt. Da saß er und wusste nicht zurück. Mir zitterten die Knie und ich redete auf ihn ein. Hilfe, wenn er ins Wasser geplumpst wäre 😯

Fast jeder Baum muss erkundet werden.

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Wenn Spaziergänger kommen, dann versteckt er sich im Gebüsch und kommt erst wieder hervor, wenn sie weg sind. Aber dann Vollgas zu mir 🙂

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Auch in der Wohnung muss man ständig nach ihm schauen. Der Kühlschrank geht auf – Theo schaut hinein. Ich mache eine Schranktüre auf – Theo schaut hinein. Er sitzt im Korb mit Johnnys schmutzigen Decken, die ich gerade eingesammelt habe. Er klettert über den Drucker hinter den Schreibtisch. Er hangelt sich unter die Betten und gibt keinen Mucks von sich 🙂 Er sitzt auf dem Schuhschrank und spielt mit dem Zugpendel der Wandlampe. Licht an – Licht aus – Licht an – Licht aus :mrgreen: Er schnappt sich mein Strickzeug. Er klettert in Körbe und Einkaufstüten.
Doch der Hit war neulich morgens, als ich ein dumpfes Miauen hörte – irgendwo in der Wohnung. Ich suchte und suchte, er war doch gerade noch da! Alle Zimmertüren auf, kein Theo. Doch irgendwo hörte ich ihn. Wo war er nur hingekrochen? Ich bekam Panik, musste auf Arbeit. Schranktüre im Schlafzimmer auf, denn ich hatte mir mein Shirt genommen. Kein Theo. Bettdecken aufgeschlagen, kein Theo. Alle Schranktüren nacheinander aufgerissen. Und wo schaut er mich an? Sitzt im Wäscheschrank im untersten Fach und fühlt sich wohl auf den Schlafanzügen meines Mannes. Na nun aber raus! Ich  hatte mir noch ein Unterhemd genommen, denn es war bitterkalt mit nur 3 Grad am Morgen. Da in diesem Moment muss er in den Schrank geschlüpft sein.

Wer weiß, was wir noch alles erleben werden mit ihm 🙂

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