Träumerle

Der Blog zur Aue

Tag: Gräfin Cosel

Weihnachtsland und Stolpen

Am Montag fuhren wir erst nach Langenwolmsdorf.
Das Kunsthandwerkerhaus wurde besucht, für mich ein kleiner Weihnachtsbummel.
Erzgebirgische Artikel, Glas, Kerzen, Keramik, sonstige Deko.

Dann ging es wenige Kilometer weiter nach Stolpen.

Burg Stolpen

Wenn wir schon in der Nähe sind, dann wollten wir auch um die Burg laufen.

Turm der Burg

Auf Basalt errichtet, überall kann man diese Steinformationen sehen.

Basaltgestein

Es blieb uns nur ein Weg außen herum, leider kann man ja nirgends über die Mauer schauen wegen der Höhe 🙂

Aber ein Pfad führt direkt bis an die Gemäuer. Nur wenn man davor steht, dann kann man kaum fotografieren, alles so gewaltig.

Außenmauern und Turm

Sicher werden wir auch hier eines Tages wieder da sein und uns innen umschauen. Kerker, Türme, Zimmer, all diese Historie.
Hier lebte 49 Jahre lang die Gräfin Cosel – Geliebte August des Starken – in Verbannung. Den Cosel-Turm kann man besichtigen, ihre Räume, ihre Handarbeiten bewundern. Auch ihr Grab befindet sich hier, ich zeigte das alles schon einmal.

Auf dem Rückweg wurde natürlich wieder Rast eingelegt. Am Feldrand anhalten, Klappstühle auspacken, Gesicht zur Sonne, essen und trinken.

Burg Stolpen

Nun endlich mein dritter Ausflug: die Burg Stolpen.
Schon als Kind war ich da und später mit unseren Kindern. Diese Burg übt auf mich einen besonderen Reiz aus. Vielleicht liegt es daran, dass wir hier in der Nähe von Dresden so tief verwurzelt sind mit der Historie vom Sachsenkönig August dem Starken.
Auf Burg Stolpen war über Jahrzehnte die Gräfin Cosel (Mätresse August des Starken) in Gefangenschaft. Als Kind habe ich ihre Geschichte gelesen und Burg Stolpen wird unweigerlich mit ihr in Verbindung gebracht.

Man findet auf dieser Anlage mehrere Türme, eine Folterkammer, das Verlies, Keller – sogar einen kleinen Burggeist 🙂

In den Räumen findet man Ausstellungsstücke, Mobiliar, Kleidung, Schriftstücke. Im Gelände stehen Kanonen – und ich 🙂


Der Johannisturm wird auch „Coselturm“ genannt, weil die Gräfin Cosel hier ihre Räumlichkeiten  hatte.

Ihr Zimmer, ihr Plumpsklo 😆 :

Ich muss mir noch mal das Buch über ihre Geschichte besorgen, das möchte ich wieder lesen.
Hier unter der ehemaligen Kapelle liegt sie auch begraben. Das Licht war grad nicht so gut und warf Schatten.

Von den Türmen hat man einen schönen Ausblick auf die Umgebung.

Habt morgen einen sonnigen Feiertag. Wir haben nichts vor. Vielleicht bissel im Garten Ordnung schaffen, wenn es das Wetter zulässt.

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