Träumerle

Der Blog zur Aue

In den Weinbergen

In Radebeul bei Dresden besuchten wir die Weinberge.

Weinhänge in Radebeul

Es war frisch an dem Tag und der Himmel wolkenverhangen.
Diese Treppe führte hinab, Johnny mussten wir tragen.

bergab durch die Weinhänge

Wir waren clever und sind die Route rückwärts – bergab – gelaufen. Leute, die uns von unten entgegen kamen, haben ganz schön geschnauft 🙂

Weinterrassen

Zum heimlichen Naschen waren die Trauben noch nicht reif genug.

Weintrauben

Weiter ging es von hier aus ins nahe Moritzburg. Dazu dann mehr im nächsten Beitrag.

Mühlenbesuch

Nach dem Besuch von Lehde fuhren wir weiter nach Straupitz zur Holländerwindmühle.

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Holländermühle in Straupitz

Dies ist eine 3-fach-Mühle.
Zuerst gelangt man in die Kornmühle.

Kornmühle

Und wieder erfährt man alles über die Arbeit der Menschen hier, ihre Lebensweise.

Der Fahrstuhl, aber natürlich nicht mehr in Gebrauch:

Fahrstuhl aus Holz

Dann gelangt man zur Ölmühle.
Hier wird Leinöl gewonnen.

Ölmühle

Es duftet da so gut nach Leinöl und man bekommt es auch zum Kosten. Im Müllerhaus nebenan wurde dann auch welches gekauft.

Dann geht es zum dritten Teil, der Sägemühle.

Sägemühle

Da wurde gerade ein großer Stamm gesägt, wir konnten die Anlage also mal live erleben.

Ein großer Eisbecher in einem Kaffee beendete unseren Ausflug. Und nächstes Mal kommen wir wieder zum Kahnfahren oder Paddeln hierher.

Willkommen im 19. Jahrhundert

Der Spreewald in Brandenburg war nach vielen Jahren auch mal wieder ein Ausflugsziel von uns.
Aber Kahn fahren haben wir uns mit Johnny nicht getraut. Den Tag vorher hat er mich wieder mächtig erschrocken. Hustete, taumelte, fiel auf die Seite, zuckte mit allen Beinen, die Augen zitterten – dann lag er still da. Mein Herz blieb fast stehen. Aber er kam wieder zu sich, stand auf und alles war wieder gut. Das sind immer die Schreckmomente, mit denen ich leider nicht klar komme.

Nun zu unserem Ausflug.
Erstes Ziel war das Freilandmuseum Lehde.
Hier kann man sich auf eine Reise ins 19. Jahrhundert begeben. Alte Häuser, Katen, Ställe, Höfe befinden sich auf dieser Anlage.

Freilandmuseum Lehde

Überall kann man hinein. Man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt. Die Menschen waren so arm, mit so Wenigem zufrieden. Es zählte nur das Dach über dem Kopf, die Arbeit, Essen für die Familie.

altes Bauernhaus

Alles wird beschrieben und ausführlich erklärt.
Ich schaue so gern in die Stuben und Kammern.

Wohnen und schlafen in einem Raum

Man kann Holzpantinen probieren, Wasser aus dem Kanal schöpfen und die Obstbäume gießen, Sagen und Bräuchen zuhören.

Sorbische Trachten

Spaßfotos mussten natürlich wieder sein 🙂

In der Küche

Ich kann mich noch erinnern, wie meine Mutti früher für die Wäsche zwischendurch ein Waschbrett benutzte.
Oh taten da die Finger und Knöchel nachher weh, von der Kernseife waren die Hände wund gescheuert.

Früher war das sicher nicht lustig

Ob es die Bäuerinnen im Stall einfacher hatten?
Ich versuchte mich im Kuh melken.

Es hat geklappt 🙂

Auch wenn man eigentlich alles schon mal gesehen hat, so schaue ich mich immer wieder gern um und frische Erinnerungen auf.

Ein Hochzeitsbitter

Die Kähne sind heut mit Tischen ausgestattet, es gibt Decken und für den Regen eine Plane, es werden Getränke angeboten.
Früher saßen wir nur dicht gedrängt reihenweise hintereinander.

Kahn

Köstlich gespeist haben wir zum Mittag. Hier gibt es verschiedene saure Gurken und viele Gerichte mit Meerrettich. Am bekanntesten ist wohl das Gericht Quark mit Pellkartoffeln/Kartoffeln und Leinöl.

Anschließend fuhren wir zum nächsten Erlebnisziel. Davon im nächsten Teil.

Heuschober

Weltreise

Wir haben eine kleine Weltreise unternommen.
Ein Besuch in der Miniwelt Lichtenstein stand auf dem Programm.

Hier kann man viele Bauten der Welt im größtenteils Maßstab 1:25 entdecken.

Dom zu Speyer

Die meisten Gebäude kennt man, aber einiges war neu für uns.
Die Burg Eltz besuchten wir vor vielen Jahren, für mich die schönste Burg Deutschlands.

Burg Eltz

Die kennt wohl jeder:

Frauenkirche Dresden

Hier war ich als Kind das letzte Mal. Wenn man keinen Größenvergleich (Hintergrund) hätte, könnte man echt meinen, dass ich da war 🙂

Sanssoucie

Und dieses Fotomotiv bleibt wohl ein Traum:

Taj Mahal

Ich wollte mal schnell telefonieren 🙂

Telefonzelle in London

Etas klein, aber gut gemacht:

Stonehenge

Den Eiffelturm haben wir auch schon live gesehen.

Eiffelturm in Paris

Prachtvoll anzuschauen:

Basilius-Kathedrale in Moskau

Dort kommen wir wohl auch nie hin:

Freiheitsstatue in New York

Auch so ein wundervoller Prachtbau:

Felsendom in Jerusalem

Die würde ich auch gern mal besuchen, ist schon immer ein Traum von mir gewesen:

Cheops-Pyramide

So haben wir in 1,5 Stunden die Welt gesehen.

Fazit: 12 Euro Eintritt, die nicht ganz gerechtfertigt sind. Viele Modelle sind schon veraltet, sie lassen sich nicht mehr bedienen (Man kann Knöpfe drücken und dann bewegt sich was oder es ertönen Geräusche).
Wir haben es gesehen, müssen da aber nicht unbedingt noch einmal hin.

Jurassic World

Willkommen bei den Dinosauriern. Nach 17 Jahren wollte ich gern mal wieder den Saurierpark in Kleinwelka (bei Bautzen) besuchen.

Die Eingangshalle in eine andere Welt.

Viel hat sich verändert, viele neue Plastiken sind entstanden, Spielplätze für Kinder, Gastronomie.

Vorsicht!

Sei auf der Hut!

Erzählt wird die Entstehung der Welt, die Entwicklung von Tier und Mensch. Kleine und große Saurier, Eiergelege, Wassertiere, Flugtiere – alles wird gezeigt und erklärt.

Kampf der Titanen

Eine Wackelbrücke galt es zu überqueren. Genau das Richtige für mich.

Wacklige Angelegenheit.

Für Essen und Trinken wird gesorgt, die Anlagen sind alle sauber und gepflegt.

Riesen im Wasser

Urmenschen kann man betrachten. Bei der Jagd, im Gruppenleben, auch beim Sex 🙂 (Das zeig ich jetzt hier mal nicht 🙂 )

Ein Mammut wird erlegt
Bei der Jagd

Spaßbilder müssen für mich immer sein.

Ganz schön groß.

Und natürlich denkt man immer an die Jurassic-Filme.
Es gibt einen Bereich, der an die Filmszenen erinnert.

Da musste ich mich natürlich hinein setzen 🙂

Kerstin auf Tour

Einen kleinen Bunker kann man betreten. Überall flackert das Licht und es gibt Geräusche. Da laufen offenbar Dinos durch den Wald. Der Boden vibriert, es kreischt und faucht.

Der rettende Bunker.

Mit Kindern kann man da sicher Stunden verbringen. Aber ob die Kleinen auch die Filme dazu kennen?
„Mach ei mit dem Saurier“ meinte eine Mutti. Nee, wenn das Kind den Film kennen würde, dann würde es sicher nicht kuscheln 🙂

Fazit: 15 Euro Eintritt für Erwachsene, aber es lohnt sich. Dafür ist das Parken kostenlos. Es ist ein großes Areal. Alles wird sauber gehalten und die Kinder haben viele Möglichkeiten zum Entdecken und Austoben.

Und eines Tages vielleicht gehen wir mit unseren Enkelkindern da auf Entdeckungstour.

Freie Zeit

Nun ist sie da, unsere freie Zeit. Urlaub. Aber wir bleiben jetzt im Sommer zu Hause, wollen viele Ausflüge unternehmen. Je nach Wetterlage und Johnnys Befinden wollen wir Orte und Sehenswürdigkeiten besuchen, die wir an normalen Wochenenden einfach nicht schaffen.

Jeden Tag steht der Storch auf der Wiese.

Storch in der Aue

Es ist nicht mehr so heiß wie in letzter Zeit, die Miezen haben wieder Lust auf die gemeinsamen Runden.

3 Fellnasen drehen ihre Runde

Eine Bank auf der Flüsterallee wurde zerstört, ich hatte es der Stadt gemeldet. Da hat sich jemand Gedanken gemacht und für eine neue Sitzauflage gesorgt 🙂

Neue Sitzgelegenheit

Die Flasche ist natürlich nicht von mir 🙂
Weiter geht es.

Der Mühlgraben an der Flüsterallee

Mauz macht immer wieder Pause.

Verschnaufpause

Theo dagegen klettert über die Baumstämme, die seit dem großen Sturm vor über zwei Jahren immer noch da liegen.

Klettermaxe

Daheim dann muss man seinen Durst stillen. Die Vogeltränke wird gut angenommen.
Das Gras ist vertrocknet, es sieht schlimm aus. Nur Unkraut überlebt 🙁

Katze, Frosch und Vögelchen 🙂

Habt alle eine schöne erholsame Ferienzeit. Wer verreist dem wünsche ich gute Fahrt, Erholung, schöne Erlebnisse.
Und wer daheim bleibt, der muss Ideen haben und sich die Zeit selbst gestalten. Möge euch alles gelingen!

Endlich Abkühlung

War das frisch heut früh, nur 12 Grad. Da habe ich doch glattweg meine lange Hose angezogen. Herrlich war die Abkühlung auf der Haut und die Wohnung kann endlich abkühlen.

Mittags ging es mit Johnny und Mauz ein Stück in die Aue. Johnny kann wieder gut laufen, bekommt aber für paar Tage noch Medikamente und wir müssen die Pfote mit spezieller Seife waschen.

Johnny war im Bach saufen

Eine Katze saß am Bach und hat sich von uns nicht stören lassen, sie hatte Durst. Und die hellblauen Flecke in der Mitte und unten rechts sind Libellen, die zur Zeit in großer Stückzahl da flattern und immer mit ins Bild huschen.

Durstige Katze

Gestern schon entdeckt und heut fotografiert. Was ist das?

Pflanzen

Eigentlich sieht es aus wie Knoblauch. Die Stiele sind aber so dünn wie beim Schnittlauch. Wenn der blüht, werden die Stängel hart.

Knoblauch?

Ich werde die Stelle beobachten. Und sehen, wenn sich die Blüten öffnen. Vielleicht kann ich eines Tages ernten? :mrgreen:

Wasser marsch

Die Erde ist ausgetrocknet, das Gras ist nur noch Heu, die Bäume bekommen gelbe Blätter und werfen sie ab. Meine Güte, der Sommer wird genau wie der letzte. Das wollten wir eigentlich nicht gleich wieder haben.

Also gab es heut eine Abkühlung.
Herrlich, dieses frische klare Wasser spült allen Staub ab.

Erst gab es Wasser.

Doch nur Wasser reicht oft nicht. Also gab es duftenden Schaum dazu.

Dann folgte Schaum.

Das tat so gut. Erholung, Erfrischung, Wohlgefühl.

Hihi – und wer jetzt denkt, ich hätte die Kamera mit ins örtliche Stadtbad genommen: Fehlanzeige.

Ich war mit meinem Auto in der Waschanlage 🙂

Autowäsche

Es war so eingestaubt, nachdem ich am Freitag zum See der Freundschaft den Waldweg gefahren bin. Eine einzige Staubwolke zog man da hinter sich her. Auf dem Heimweg haben wir überlegt, in welcher Reihenfolge wir fahren. Ich war die letzte, weil ich das sowieso schon staubigste Auto hatte :mrgreen:

Nun strahlt es wieder.

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