Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Tierisches

Ralswiek

In Ralswiek befindet sich die Freilichtbühne für die Störtebeker-Festspiele, die jedes Jahr stattfinden.

Eingang zum Gelände

Ein Spaßfoto musste natürlich wieder sein 🙂

Spaßfoto

Da sich alles noch im Aufbau befand, so lugte ich nur mal übern Zaun.

Kulisse der Festspiele

Eine kleine Runde drehten wir im herrlichsten Sonnenschein durch den angrenzenden Park mit Schloß.
Hier blühten noch die Buschwindröschen.

Schloßpark

Hitze macht durstig und so gab es ein passendes Störtebeker-Bier am kleinen Hafen.

Durstlöscher

Auf dem Weg entdeckte ich einen großen schwarzen Käfer, ca. 4 – 5 cm lang. Wow. Sofort ein Foto an unser Försterliesel geschickt und Antwort erhalten. Ein Ölkäfer. Tolle Entdeckung, gefährdet, aber auch giftig.

Ölkäfer

Und dann stand wenige Tage später in unserer Tageszeitung ein Artikel über ihn. Dem angegebenen Link zur Fundmeldung bin ich gefolgt und habe das Foto mit den gewünschten Angaben zugesandt. Nach Prüfung wird der Fund registriert. Da hab ich wieder mal Glück gehabt mit den Tieren 🙂

Die Natur explodiert.

Kaum scheint die Sonne, schon explodiert die Natur. Von heut auf morgen haben sich die Blüten der Bäume ringsum geöffnet und die Bienchen schwirren aus, um sich zu laben.

Blick aus dem Wohnzimmer, heut ist es allerdings etwas trüb.

Birnbaum

Aber es soll noch mal kurz kalt werden mit Regen. Das schaffen wir nun auch noch.

Die letzte Aprilwoche ist nun angebrochen. Bald haben wir den schönen Monat Mai und der wird hoffentlich Wärme bringen.
Die Katzen zumindest haben die Sonne am Wochenende genutzt. Die Faulpelze waren endlich mal wieder länger draußen 🙂

Spielkameraden

Es geht weiter.

Ich muss nun mal wieder beginnen, auch wenn ich noch Zeit brauche.
Danke, dass ihr an mich denkt, für die lieben Grüße hier im Blog oder privat.

Ich bin noch nicht fit, es zieht sich alles so hin.
3 Wochen hab ich gewartet auf den MRT-Termin.
Das Ergebnis: Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule, eine Einengung vom Nervenkanal an einer Stelle, Steilstellung der Halswirbel, wie auch immer das entstanden ist.
Nach Auswertung beim Doc dann 3 Wochen Wartezeit auf einen Termin beim Neurochirurgen.
Anschließend war ich noch mal bei meinem Arzt zur Beratung, weil ich vollkommen ratlos war und nicht wusste, für was ich mich entscheiden soll. Spritzen oder OP?
Nun habe ich eine Überweisung zum Facharzt für Schmerztherapie.
Wenn ich den Termin habe (über Ostern hatten viele Praxen Urlaub und nun versuche ich es im 5-Minuten-Takt), dann bekomme ich da eine Überweisung zum Radiologen. Und dann erst bekomme ich Termine fürs Spritzen.
Da vergehen die Wochen und ich kann nichts tun außer warten, mich schonen, Tabletten nehmen.

Und nun grübel ich wieder, ob vielleicht doch eine OP besser wäre. Ich habe inzwischen von so vielen Fällen gehört im Bekanntenkreis, die sich haben operieren lassen, weil die Spritzen nichts brachten.
Nur ein einziger Fall, bei dem es half.
Ich frage jetzt mal hier in die Runde, ob jemand jemanden kennt.
Bei der OP wird die gequetschte Bandscheibe entfernt und ein Abstandshalter eingesetzt.
4 Wochen Wartezeit, 3 Tage Klinik, 4 Wochen schonen.
Nicht verwechseln mit dem Versteifen von Wirbeln, bei dem Platten eingesetzt werden.
Bei den Spritzen wird unter Betäubung direkt in die Nervenwurzeln gespritzt.

Ich warte irgendwie auf eine Eingebung, eine entscheidende Meinung, die mich überzeugt von der einen oder anderen Variante.

Und damit es hier noch was zu schauen gibt, so folgen ein paar Katzenbilder. Mehr hab ich grad nicht 🙂

Kaum steht ein Karton da, schon gibt es Streit drum:

Streit um den Karton

Theo möchte gebadet werden 🙂

Theo

Oder er klettert aufs Regal:

Theo

Mauz macht es ihm nach, aber nur bis auf die Schrankwand:

Mauz

Theo beobachtet Vögel. Gut, dass die Scheibe dazwischen ist 🙂

Theo

Und wenn sie knülle sind vom Rumtoben, dann wird geschlafen:

Schlummerstunde

Verstecken

Die Miezen halten mich manche Tage ganz schön auf Trab. Stundenlang können sie schlafen und sich nicht rühren. Aber dann ist es ein ständiges Hin und Her, rein und raus.
Nanu, was hängt denn da?

Was ist das?

Die weiße Schwanzspitze verrät ihn: Theo! Was findet er da so bequem?

Theo

Letzte Nacht wollte Mauz nur ein Mal raus und wieder rein. Theo hat durchgeschlafen wie ein kleines Baby. Herrlich 🙂

Tierischer Besuch

Am Sonntag waren unsere beiden Förster zu Besuch. Mit ihrem kleinen neuen Hündchen.
Darf ich vorstellen: Darek, ein Kleiner Münsterländer.

Darek

Knuffig ist der Kleine. So weiches Fell, so neugierige Augen, ganz lieb. Von der Zeichnung her sieht er fast aus wie Johnny damals.

Kleiner Münsterländer

Er fährt schon jeden Tag mit ins Büro, hat Kontakt zu anderen Hunden und wird nun zum richtigen Jagdhund erzogen.

Verbettelt :.)

Da geht mein Herz auf. Vielleicht können wir eines Tages gemeinsam Runden drehen. Noch schaffe ich es nicht und er muss sich noch an alles gewöhnen. Nach 15 Minuten durch den Garten tollen und rundum Ausschau halten war er total geschafft 🙂

Kommt gut durch die neue Woche!

Abschied von Twinky

Es ist so herzzerreißend, so traurig. Twinky ist nicht mehr da.
Es ging so schnell, damit hatte keiner gerechnet. Sie sollte doch noch Monate Zeit haben.
Doch der Krebs hatte im ganzen Körper gestreut, das war bei einer weiteren Untersuchung (Notarzt) zu sehen.
Es war Eile geboten und so konnten unsere beiden Förster nur noch ein paar Stunden mit ihr verbringen.
Sie schläft nun in unserem Garten, neben Johnny.

Es bleibt hier noch ein Weilchen ruhig, ich kann nicht einfach so weitermachen.

Tierische Freude

Am Sonntag waren die jungen Leute da. Und nun habe ich gefragt, ob Theo nicht bei uns bleiben könnte.
Es gibt ein Für und Wider, die Entscheidung will überlegt sein.
Was ist gut für Theo? Was gut für Mauz? Was gut für die jungen Leute und was für uns?

Die Entscheidung ist gefallen. Theo bleibt bei uns 🙂
Er hat sich nun dran gewöhnt, dass im Erdgeschoss niemand mehr für ihn da ist. Dass seine Futternäpfe bei uns stehen, dass er bei uns kuscheln und schlafen kann.

Letzten Freitag, als es so stark regnete:
„Was machen wir bloß bei dem Wetter“?

Langeweile

Statt leerer wird es nun noch voller bei uns. Zwei Körbchen von Theo haben wir noch aufgestellt, die wurden sofort in Beschlag genommen. Er wird gedacht haben „Endlich hab ich mein Bett wieder“ 🙂

Abends kuscheln wir alle auf dem Sofa. Es wird eng 🙂

Kuschelstunde am Abend

Nun schauen wir, wie jeder damit klar kommt. Unsere Enkelin versteht es sicher noch nicht ganz. Vielleicht wird es auch gar nicht so schlimm für sie. Sie wohnen nicht weit weg und sind schnell mal da.

Nun muss ich mir nicht mehr den Kopf zerbrechen, alles wird gut. Wir geben uns Mühe.

Es wird kein gutes Jahr mehr.

Auch wenn wir noch ein paar Wochen vor uns haben, es wird kein gutes Jahr mehr.
Wir haben nun den vierten Todesfall in der Verwandtschaft. Meine Tante, die letzte Verwandte väterlicherseits, dann ist niemand mehr da.
Dieses Mal können wir aber nicht zur Beisetzung, nur meine Schwester fährt mit ihrem Mann. Es ist zu weit und wir haben keine freien Tage mehr übrig. Zudem hat unser großer Sohn am nächsten Tag Geburtstag, das klappt alles nicht.

Und noch eine traurige Nachricht hat uns erreicht. Die Hündin unserer beiden Förster ist krank, sehr krank. Todkrank.
Sie wurde gestern operiert, 3 Zähne mussten ihr entfernt werden und eine Geschwulst an einer Zitze. Das hatte sie schon mal und es war bösartig.
Nun hat der Krebs gestreut. Beim Röntgen wurde Lungenkrebs entdeckt. Da ist nichts mehr zu machen.
Sie hat noch ein paar Monate, vielleicht ein halbes Jahr, vielleicht ein ganzes.
Sie haben Twinky erst seit 3 Jahren, aus dem Tierheim geholt.
Das ist alles so traurig.

Twinky

Auch hier im Hause hat es Veränderungen gegeben. Wir sind allein.
Die jungen Leute hatten sich letztes Jahr ein Haus gekauft, 10 km weg von uns.
Nach Umbau und Renovierung sind sie nun nach unserem Urlaub ausgezogen.
Nur Theo ist noch da für eine Weile. Neue Zimmertüren müssen erst noch eingebaut werden, dann wird er geholt.
Die letzte gemeinsame Zeit für Mauz und Theo.

Langeweile

Kein gemeinsames Jagen mehr, kein gemeinsames Spielen, kein gemeinsames Kuscheln.

Kuschelstunde am Abend

Nun müssen wir die Wohnung renovieren, umbauen, einrichten. Und dann als weitere Ferienwohnung vermieten. Aber das kann dauern.

Mir fehlt die Lust am Bloggen. Ich habe keine Motivation. Alles ist grad trostlos.
Unser Laptop ist repariert zurück gekommen, nun muss alles wieder neu eingerichtet werden. Aber das macht mein Mann, ich bin da raus.

Ich werde meine Blogrunde aufnehmen und zu euch schauen kommen. Aber hier wird es wohl erst mal ruhig bleiben.

Doch, eine Freude gibt es noch. Unser Förster hat eine neue Stelle bekommen als Revierförster. Gleich hier, in Laußnitz, wo ich manchmal meine Runde im Wald drehe. Das war sein Traum, darauf hat er hin gearbeitet. Ich habe mich so gefreut. Noch müssen beide von Dresden aus auf Arbeit pendeln, aber vielleicht – man weiß nie – ziehen sie eines Tages mehr in unsere Richtung.
Und wenn er im Wald ist, dann fahre ich bestimmt mal hin. Die gemeinsamen Waldrunden von früher fehlen mir, es war immer so interessant mit ihm. Wenigstens das ist ein kleiner Lichtblick.

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