Träumerle

Der Blog zur Aue

Chaos, Krempel, alte Schätze – Nr. 23

  Für Brigitte Blechi heut etwas, was sie an die alten Zeiten erinnern wird:

Ich habe ein „Erinnerungs“-Tuch anlässlich des Fluges ins All von Sigmund Jähn 1978. Ich habe einige Abzeichen aufgehoben, die ich zu DDR-Zeit in der Schule erhalten habe. Fragt mich bloß nicht, für was die alle waren!

                        

                               

Irgendwo hab ich auch noch meinen Pionier-Ausweis, Abzeichen aus den ersten Arbeitsjahren und meinen Ausweis für Deutsch-Sowjetische Freundschaft. Muss ich mal hervor kramen.

34 Kommentare

  1. Fred:

    Schmunzeln muss ich am Dienstag wenn ich zu dir komme, ach ja denke ich schon vorher, heute ist „Blechi“ dran, echt lustig wie sich der Gedanke eingeprägt hat 😉
    So viele Abzeichen, also Mühe gegeben haben sie sich die jungen Menschen zu fördern, also dann hätte ich auch ordentlich rangeklotzt, nun ist zu Spät. Ich sitze auf dem Bus und bekomme von den Fahrgästen immer Geld, leider darf ich es nicht behalten, doch manchmal darf ich es, wenn sie mir n´Euro geben damit ich sie eher heraus lasse, IMMERHIN nicht wahr.
    Liebe Grüße, Fred.

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 15th, 2011 12:41:

    Lieber Fred,
    solch Abzeichen gab es anfangs jährlich. Unsere Klassenleiterin hat in der Grundschule auch am Jahresende an besonders fleißige Schüler Bücher verschenkt, habe auch mal eins bekommen und hab es heut noch – über den Arbeiterführer Ernst Thälmann, der war doch auch aus Hamburg, witzig was?
    Ist ja nett, dass sich die Gäste bei Dir auch mal bedanken – also immer schön lächeln 😉
    Liebe Grüße von Kerstin.

    [Antwort]

  2. katerchen:

    das gehörte zu DEINER Zeit ..in dieser Zeit..

    LG vom katerchen

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 15th, 2011 12:41:

    Lang lang ist es her!

    [Antwort]

  3. Marianne:

    Solche Erinnerungen sollte man sich aufbewahren, das ist Vergangenheit und auch die muß manchmal erlebt werden.

    Herzlichst ♥ Marianne

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 15th, 2011 12:42:

    Ich staune, dass ich die überhaupt aufgehoben habe. War zu DDR-Zeiten ja nichts so Besonderes. Nun bleiben sie natürlich.

    [Antwort]

  4. Britta:

    Huhuuu Kerstin,

    ja, Erinnerungsstücke sind sehr wertvoll! Sie belegen einen Teil unseres Lebens und gehören einfach zu uns!

    Liebe Grüße

    Britta

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 15th, 2011 12:43:

    Kann ich ja später meinen Enkelkindern mal ganz stolz zeigen 🙂

    [Antwort]

  5. Ocean:

    🙂 liebe Kerstin, das sind wirklich wertvolle Erinnerungsstücke – jedes symbolisiert einen bestimmten Zeitabschnitt für dich, und bestimmt könntest du viele Geschichten zu den einzelnen Zeiten bzw. Jahren erzählen. Das Erinnerungstuch find ich echt klasse!

    au ja, such den Ausweis doch mal raus 😉 ich find sowas total spannend – zumal es mir ja völlig unbekannt ist.

    Liebe Grüsse schickt dir
    Ocean

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 15th, 2011 12:44:

    Liebe Ocean,
    ich werde mal kramen, irgendwo in den vielen Urkunden und Zeugnissen hab ich den noch – denke ich zumindest. Und die anderen Abzeichen – doch, das such ich dann gleich mal alles.
    Liebe Grüße zu Dir!

    [Antwort]

  6. Follygirl:

    Jetzt sehe ich mal, wie „anders“ es bei Euch zuging. Kann ich mir irgendwie gar nicht so recht vorstellen… wenn ich da an meine „Rebellenzeit“ denke…
    Liebe Grüße, Petra

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 15th, 2011 12:46:

    Ich war immer brav und freundlich! Ich muss auch mal paar alte Fotos rauskramen. Aber ich glaub, in Pionierkleidung gibt es keines von mir, schade eigentlich.

    [Antwort]

  7. stellinger:

    Liebe Kerstin,

    das sind doch schöne Erinnerungen und Du solltest sie alle aufbewahren und in Ehren halten.
    Wie singen „Die Prinzen“ in einem neuen Schlager? ES WAR NICHT ALLES SCHLECHT!

    Herzliche Grüße
    Jürgen

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 15th, 2011 12:49:

    Genau lieber Jürgen, es gab auch viel Gutes. Verglichen mit heut würde ich lieber zu DDR-Zeiten zur Schule gehen als jetzt. Da war der Zusammenhalt größer, die Klassen waren von der 1. bis 10. Klasse zusammen. Auf dem Dorf war es sowieso noch anders als in der Großstadt. Doch, ich hatte eine schöne Kindheit, ich kann mich zumindest an nichts schlechtes erinnern. Vielleicht plauder ich ab und zu mal drüber.
    So, jetzt geht es zur Mittags-Runde in die Sonne.
    Liebe Grüße von Kerstin.

    [Antwort]

  8. Brigitte:

    Ha, klasse, der Goldene Schlitten fehlt noch, hihi.
    Tschüssi Brigitte

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 15th, 2011 14:59:

    Goldener Schlitten? Hm – müsste ich den kennen? Ich weiß nicht mal, für was die Skier waren. Muss mal meine Schwester fragen.

    [Antwort]

  9. Marianne:

    Huhu liebe Kerstin…..ich finde die Auszeichnungen schön………sie sind etwas Besonderes wie Du auch etwas Besonderes bist 😉

    Ich würde sie auch auf heben….sie gehören zu Dir!

    fröhliche Grüße bei 10 Grad…….die Sonne könnte etwas mehr scheinen *räusper*

    Marianne;-)

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 15th, 2011 15:00:

    10 Grad? Hier scheint zwar die Sonne, aber es sind gerade mal 3 (!) Grad. War trotzdem gerade eine schöne Runde mit Johnny und habe mein Auto gesaugt.
    Liebe Grüße – schick mal paar Gräderchen zu mir bitte!

    [Antwort]

    Marianne Antwort vom Februar 15th, 2011 15:17:

    Kerstin was macht der ‚güldene Strauch’…….also den aus dem Blumengesteck……kommt noch grün?……hat er Wurzeln?

    Neugiersgrüße laaaaaach……….Marianne

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    Kerstin Antwort vom Februar 15th, 2011 15:24:

    Schaut leider nicht gut aus. Zweig Nr. 1 ist eingegangen, der zweite hält sich noch tapfer, aber ich habe wenig Hoffnung. War aber einen Versuch wert. Wurzeln leider keine in Sicht, war wohl doch zuviel Gold 🙁
    Danke für die Wärmflasche 😉

  10. Elke:

    Du meine Güte, wofür gab es denn in der DDR alles Abzeichen? Ich kann mich nicht erinnern, dass ich etwas anderes hätte als meine Frei- bzw. Fahrtenschwimmer- und irgend ein Sportabzeichen.
    Lieben Gruß
    Elke

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 15th, 2011 19:07:

    Ich weiß es selbst nicht mehr liebe Elke. Für gute Noten, für fleißiges Lernen, irgendwas bekam man immer – in Bronze, Silber, Gold. War aber auch immer mit Stolz verbunden.
    Liebe Grüße von Kerstin.

    [Antwort]

  11. Jouir la vie:

    Einiges von solcher Art Ehrungen sollten wir übernehmen, es gibt ja Anreize, vor allem für „normale“ Menschen…

    Sei lieb gegrüßt
    Kvelli

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 15th, 2011 19:07:

    Genau – ab und zu mal eine kleine Anerkennung steigert das Selbstbewusstsein.

    [Antwort]

  12. Brigitte:

    liebe Kerstin, herzliche Grüße.
    Das ist ja eine ordentliche Sammlung.
    Das goldene Sportabzeichen bekam ich auch in der 7. Klasse. Nahm am „BZ am Abend“- Lauf teil, ein Staffellauf der Berliner Schulen und an den Schul-Leichtathletik-Wettkämpfen.
    Fürs gute Lernen gabs für mich keine Auszeichnung. Nur in der 2.Klasse ein Lob für 3 mal hintereinander geschriebene fehlerlose Diktate.
    Ich hätte einen Orden in Mathe verdient, da war ich die Beste von hinten. Mathe zu verstehen viel mir in der 7.-10. Kl. schwer.
    Das Abzeichen „Goldene Eins“ gabs für gutes Lernen, denke ich, aber noch nicht bei uns von 1952-1962 Schulzeit.
    Bei uns ist heute -1 Grad und eisiger Wind.
    Einen schönen, gemütlichen Abend in der warmen Stube wünscht Dir Brigitte

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 15th, 2011 19:09:

    Hallo Brigitte, ich weiß nicht mehr, für was es was gab. Aber es wäre schön, wenn es so was heut noch gäbe – als Anreiz für die Kinder.
    Ich hab eine warme Stube und neben mir steht ein Glas Tee, das brauch ich heut bei der Kälte.
    Liebe Grüße!

    [Antwort]

  13. minibar:

    Hey, das sind wertvolle Erinnerungen.
    Große Klasse.
    Euer Jähn wurde später unser Merbold 😉

    Junger Tourist lese ich da, mit einem Zelt drauf. Dafür gab es sogar eine Plakette, sagenhaft.

    Es wird wärmer werden, ganz bestimmt, immerhin haben wir schon den 15. Februar!
    Hört ihr da oben???!!!

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 15th, 2011 19:10:

    Ich weiß überhaupt nicht, wofür der „Junge Tourist“ war, nicht ansatzweise. Muss mal meine Schwester fragen, da haben wir sicher was zu lachen bei den alten Erinnerungen.

    [Antwort]

  14. Brigitte:

    Das Tuch find ich super, sowas hätte ich vermutlich auch aufbewahrt – aber ansonsten bin ich eher der Wegschmeisstyp. Kommt häufiger vor, dass ich feststelle dass etwas nicht mehr da ist, was ich noch brauchen könnte 😉

    Liebe Grüsse
    Brigitte

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 16th, 2011 07:40:

    So geht es mir auch manchmal. Aufgehobenes wird nicht gebraucht, Weggeworfenes vermisst. Wie man es macht, macht man es falsch.
    Liebe Grüße zu Dir.

    [Antwort]

  15. Anna-Lena:

    Eine stattliche Sammlung hast du, deine Enkel und Urenkel werden sich freuen.

    Da fällt mir eine Geschichte ein, die ein paar Jahre her ist:
    Kollegin fragt mich:
    „Sag mal, hast du noch einen alten DDR-Kittel?“
    „Nein, ich habe nie einen gehabt!“
    „Musst du doch. Wir sind doch in etwa gleich alt und wir hatten alle einen.“
    „Ich nicht, ich bin ein ‚Wessi‘.“
    „Nein, das glaube ich nicht. Und ich dachte immer, du seist ein altes Urgestein'“

    🙂 🙂 🙂

    LG Anna-Lena

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 16th, 2011 07:41:

    Hihi – nun hab ich wieder was über Dich gelernt.

    [Antwort]

  16. Karl-Heinz:

    Naja, vor 1945 bekam man unter der damaligen Regierung auch immer Abzeichen als Ansporn. Aber die hatten meist ein Hakenkreuz drauf und da haben wir sie bei Kriegende vorsichtshalber alle weggeschmissen.
    Mich hatten sie paar Tage vor meinem 11. Geburtstag ende 1944 zum Volksturm eingezogen, um uns an der Panzerfaust auszubilden, als die Russen schon an der damaligen deutschen Grenze standen, vielleicht hatten sie die sogar schon überschritten. Jedenfalls wurde uns da ein 13jähriger vorgestellt, der stolz das EK2 an seiner Uniform trug und uns berichtete, wie er einen russischen Panzer mit der Panzerfaust abgeschossen hat und wie man das am Besten anstellt. Er wurde als Held gefeiert.
    Allerdings hat mir meine Kriegerfahrung nicht geholfen, als ich zum amerikanischen Militär kam und ’ne Auszeichnung habe ich da auch nicht bekommen. 🙂

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 16th, 2011 07:44:

    Lieber Karl-Heinz, dann war Deine Kindheit mit 11 Jahren vorbei, schrecklich. Da spielen doch kleine Jungs noch mit Autos – Spielzeugautos, keinen echten.
    Aber das ist auch Geschichte und wir sind glücklich, dass wir nun in Frieden leben.
    Liebe Grüße!

    [Antwort]

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