Träumerle

Der Blog zur Aue

Geschichts-Wanderung

Am Sonnabend bin ich mit Sohnemann Robert auf dem Areal des ehemaligen Truppenübungsplatzes gewandert. Einige Wege wurden im Laufe der letzten Jahre frei gegeben, auch einen offiziellen Radwanderweg gibt es entlang des Geländes.
Zwischen den Nachbarorten Schmorkau und Schwepnitz wurden ein Parkplatz und eine schöne Holzhütte geschaffen, Infotafeln geben Auskunft zur Geschichte.

                        

                        

Diese Piste führt kilometerlang schnurgeradeaus – bis hin zum Aussichtsturm. Allerdings endet nach ungefähr 1/3 die frei gegebene Strecke, weiter darf man nicht mehr (so ein Blödsinn).

                           

                            

Der Weg führt weiter durch den Wald. Die Sonne schien, aber im Schatten war es mit 1,5 Grad doch recht frisch.

                            

                        

                          

Überall trifft man auf Mulden die angelegt wurden, um bei Übungen die Fahrzeuge (LKW oder Panzer) zu verstecken und zu tarnen. Ein einziges umgeackertes Areal.
Manche sind riesengroß, manche nur so klein, dass man sich gerade mal reinhocken kann.

                        

                        

Und natürlich finde ich auch hier wieder mal einen Schuh – oder was vom Stiefel übrig blieb.

                        

Und dann steht man plötzlich davor: ein Bunker, unvollendet, die Teile zum Bau liegen noch im Wald verstreut. Zwei sind im Erdreich noch vorhanden und nicht zugänglich, dieser  dritte – mit ihnen verbunden – ist offen bzw. wurde einfach wieder aufgebrochen. Irgendwie unheimlich, allein würde ich mir das nicht anschauen.

                        

                        

                        

                        

                          

                        

                          

Und was sich hinter dieser Tür wohl verbirgt?

                        

                          

Interessanter Schließmechanismus. Hab keine Ahnung, wie das funktionierte. Die kleinen Löcher sind Einschusslöcher, warum da drauf geschossen wurde?

                        

                           

Das alles befindet sich nur ca. 200 Meter von der Bundesstraße entfernt. Da sieht man erst, wie nah doch alles an uns dran war.
Zurück ging es zum Auto. Johnny war nachher mächtig knülle.

Tupfenwolken gab es zum Schluss zu sehen.

                        

Nur gut, dass wir gestern diese Runde gedreht haben. Heut schneit es. Zwar nicht dick, aber immerhin wird alles wieder weiß 🙁
Habt noch einen schönen Sonntag!

42 Kommentare

  1. stellinger:

    Liebe Kerstin,

    Was für eine ungeheure Sauerei die sowjetische Armee doch hinterlassen hat und niemand räumt das Zeug weg. Vielleicht, damit Motiv suchende Träumerles noch ein paar interessante Fotos machen können. Das ist Dir wahrlich gelungen.
    Im Laufe der Zeit wird sich die Natur ihr Reich zurück erobern und im Wahrsten Sinne des Wortes Gras über eine unrühmliche Zeit wachsen lassen.

    Liebe Sonntagsgrüße aus dem verschneiten HH von
    Jürgen

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 13th, 2011 11:31:

    Lieber Jürgen, das ist ja nur ein Bruchteil an Sauerei. Wieviele Bunker noch weit verstreut sind, wissen wir ja nicht und da kommen wir auch nicht ran, will ich auch gar nicht. Die Natur wuchert alles zu, in vielen Jahren oder Jahrzehnten ist alles verschwunden. Vielleicht schauen sich eines Tages meine (hoffentlich) Enkel und Urenkel meine alten Aufnahmen an und stauen, was es hier alles gab – es ist Geschichte.
    Habt einen gemütlichen Sonntag, liebe Grüße zu euch nach HH!

    [Antwort]

    stellinger Antwort vom Februar 13th, 2011 12:08:

    Liebe Kerstin,

    ein paar Generationen später wird man das vielleicht alles wieder ausgraben. So, wie es jetzt mit den Ruinen der von Mayas erbauten Städte geschieht:
    http://www.cancun-reisen.de/tag/ruinen/

    Nun leg‘ die Füße hoch und genieße den Sonntag!

    Tschüss
    Jürgen

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 13th, 2011 14:09:

    Na Du noch mal, das freut mich. Bin gerade von der Mittags-Runde rein. Ist einfach zu kalt, um größere Runden zu drehen. Kleinigkeiten an Fotoausbeute hab ich nur mitgebracht.
    Oh ja – die Maya-Kultur interessiert mich auch und ich bin fasziniert, was alles in der Vergangenheit entdeckt wurde. Ich glaub, ich hätte – mit besseren Noten natürlich – Archäologin werden müssen. Schätze, Ruinen, Vergangenheit haben mich schon immer interessiert. Ob Ägypten, Mexiko, Italien – überall gibt es so viel Geschichte zu entdecken.
    So, nun hol ich mir mein Stickbild und halt die Füße eine Weile still 🙂
    Sei herzlich gegrüßt und Danke für den Link.

  2. Marianne:

    Hallo liebe Kerstin

    Es war hoch interessant hier heute zu lesen und ich gebe offen zu………alleine wäre es mir auch unheimlich gewesen dort rum zu stromern.

    Eine Tür die sich öffnen ließ und man nicht hindurch gehen kann weil sie zugemauert ist……..da ist man doch erschrocken oder?

    Hebe die Fotos gut auf…….vielleicht schütten sie doch noch alles zu und lassen der Natur ihren Lauf.

    Den Link von Herrn Stellinger bin ich gefolgt….und das Weltwunder Chichen Itza…. da darf man die Stufen heute nicht mehr betreten……
    und ich hatte vor einiger Zeit bei Minibar gelesen das Maya – Stätte planiert werden

    Eine 2.300 Jahre alte Maya-Stätte in Mexiko wurde dem Erdboden gleichgemacht, weil der Besitzer des Landes dort eine Pferdekoppel errichten wollte.
    Die Zeitung „Reforma“ berichtete da………dass mehrere historische Bauten zerstört worden seien.

    Ein Landbesitzer Ricardo Ascencio Maldonado hatte das Territorium in der Nähe der Ortschaft Chicxolub usw……….

    Das ist geschichte und sie wird zerstört…nur weil einer Geld und Einfluss hat.

    Wir haben Sonnenschein……gestern war ein Regentag……heute sieht alles so freundlich und schön aus.

    ganz liebe Grüße an Dich liebe Kerstin

    Marianne

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 13th, 2011 14:13:

    Liebe Marianne,
    das hab ich auch gelesen und hab gedacht, das kann doch nicht sein. Aber wahrscheinlich kann er auf seinem eigenen Land machen was er will. Angeblich hat er nicht gewusst, worum es sich handelte.
    Bei uns ist es kalt, 0 Grad. Bin ohne Handschuhe zur Hunder-Runde, nun hab ich klamme Hände vor Kälte.
    Den Bunker hatte mein Sohn schon eher mal inspiziert. Er wusste, dass die Tür zugemauert ist und hat mich raten lassen 🙂 Von innen konnte man die Tür sehen.
    Hab noch einen schönen Sonntag, liebe Grüße von mir zu Dir.

    [Antwort]

  3. Anna-Lena:

    Gruselig, was du uns da zeigst, liebe Kerstin.
    In meiner „Schul“stadt werden immer wieder Bomben aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. So manches Mal hatten wir deshalb schon einen freien Tag, wenn die Schule mitten im Sperrbezirk lag. Aber der Gedanke über solche Relikte zu fahren, macht mir so manches mal ein unheimliches Gefühl.

    LG Anna-Lena

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 13th, 2011 17:29:

    Liebe Anna-Lena,
    dies ist ein Bunker, in dem sich Leute aufgehalten haben. Er ist absolut leer, da besteht keine Gefahr, auf Munition zu treten. Aber schon mulmig zu wissen, dass überall in der Erde Deutschlands noch gefährliche Hinterlassenschaften liegen. Oft genug wird bei Tiefbauarbeiten noch was gefunden. Letzte Woche stand in unserer Tageszeitung ein Bericht, dass man im letzten Jahr in Dresden bei Tiefbauarbeiten Skelette gefunden hat – Opfer des Bombenangriffs auf Dresden. Anhand des Eheringes einer Frau konnte man zwei Personen sogar noch identifizieren und die Angehörigen informieren. Da wird noch so manches gefunden werden!
    Hab noch einen gemütlichen Abend, liebe Grüße von Kerstin.

    [Antwort]

  4. Brigitte:

    Liebe Kerstin, herzliche Grüße.
    Es gibt in Berlin und Brandenburg Bunker, in denen Führungen stattfinden.
    Solche Bunker, die verlassen und nicht öffentl. zugänglich gemacht wurden, die würde ich auch nicht betreten. Da hätte ich Angst vor Einsturzgefahr, oder ich käme wegen des Gänge-Labyrints nicht mehr ans Tageslicht.
    Man kann sich sogar in der City-Berlin in Bunker für eine Nacht oder 24 Std hineinbegeben, natürlich unter Kontrolle. Das wurde auch schon im Fernsehen gezeigt.
    Deine Waldwanderungen sind nie eintönig.
    Heute haben wir bei o bis plus 1 Grad einen eisigen Wind und die Sonne ließ sich nicht lange blicken.
    Ich wünsche Dir noch einen gemütlichen Sonntagabend, alles Gute, tschüssi sagt Brigitte

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 13th, 2011 17:32:

    Guten Abend Brigitte,
    das ist nur ein kleiner Bunker, da kann man sich nicht verlaufen. Und in einsturzgefährdete Sachen würde ich niemals kriechen, das ist es nicht wert. Aber so von außen oder mal ins Innere gezoomt, wenn was zu erkennen ist, das ist schon interessant. Aber einschließen lassen oder übernachten möchte ich da nicht, sind in Berlin aber sicher ganz andere Ausführungen von Bunkern und viel interessanter.
    Bei leichtem Schneefall ist es auch bei uns heut kalt gewesen, habe die Abendrunde heut etwas vorgezogen und bin gerade rein. Nun lass ich das Wochenende ruhig ausklingen.
    Liebe Grüße von Kerstin.

    [Antwort]

  5. Treibgut:

    Mir gefallen so alte versteckte Ruinen auch immer wieder.

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 13th, 2011 19:34:

    Gibt es hier jede Menge! Immer einen Besuch wert und man entdeckt auch immer wieder Neues.

    [Antwort]

  6. Ocean:

    Guten Abend, liebe Kerstin 🙂

    faszinierende Bilder ..oh, da wär ich gern mit dir mitgekommen, und wär aus dem Knipsen wohl nicht mehr rausgekommen 😉 doll … ich finde solche Gelände ja sehr interessant, und du hast das super eingefangen auf deinen Fotos.

    Oh je, Schnee schon wieder .. ich drück die Daumen, daß er schnell wieder verschwindet!

    Ganz liebe Grüße an dich 🙂
    Ocean

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 13th, 2011 19:37:

    Hallo liebe Ocean,
    zum Fotografieren gibt es da viele Motive, kann ja aber nicht alles zeigen, das sprengt den Rahmen. Muss mich so schon zügeln, die Auswahl fällt schwer.
    Der Schnee ist zum Glück nicht gerade in Massen gekommen, aber die Kälte hab ich schon wieder satt. Ich hätte es so gern etwas wärmer, mag keine dicke Kleidung mehr.
    Jetzt hab ich Feierabend und leg die Füße hoch. Allerdings werde ich schon wieder beobachtet und ich kann drauf warten, dass sofort Spielzeug vor meine Füße fliegt, wenn ich mich setze 🙂
    Liebe Grüße von Kerstin.

    [Antwort]

  7. Jouir la vie:

    Solches schaue ich mir auch immer gerne an. Danke für diese sehr anschauliche Führung…

    Gemütlichen Gruß
    Kvelli

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 14th, 2011 08:12:

    Bitteschön! Demnächst werden ja wieder Frühjahrsblümchen dominieren 🙂

    [Antwort]

  8. minibar:

    Boah, da hätte ich mich auch nicht allein reingetraut.
    Wer weiß, wieviele dieser schauerhaften Unterkünfte es noch gibt bei euch in der Umgebung.
    Aber die Fotos sind großartig. Zeigen sie doch, wie es da drinnen aussah.
    Klasse. Und blauer Himmel, an den doch noch kleine Wolken hüpften.
    Dass aus ihnen nur Schnee kam, ist irgendwie nicht so nett.
    Auch, wenn wir noch Winter haben…

    Dir einen guten Start in die neue Woche ♥

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 14th, 2011 08:14:

    Nee, allein niemals da hin. Wenn es irgendwo knackt und raschelt, bin ich weg, da hab ich zuviel Schiss.
    Beim Anblick der Wolken hab ich an Dich gedacht, Du hattest doch neulich so lustige Formationen und „Wolken am Spieß“.
    Die nächsten Tage werden bei uns kalt, der Frühling lässt sich Zeit mit seinem Kommen.
    Liebe Grüße, hab einen guten Wochenstart.

    [Antwort]

    minibar Antwort vom Februar 15th, 2011 18:16:

    Haha, deine Wolken hätten sich echt dazu geeignet, so schön nebeneinander, es fehlt halt nur noch der Spieß… schade… 😉

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 15th, 2011 19:10:

    Nicht wahr? Hätte fast geklappt.

  9. katerchen:

    sicher wuchert alles zu Kerstin..ABER der Schrott ist ja doch da..was ist mit den Bunkern wenn sie einstürzen..??

    so nach dem Motto nach mir die Sintflut..
    so eine schöne Gegend so zu verschandeln ist schon mehr als FRECH..
    LG vom katerchen

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 14th, 2011 08:42:

    Ja wenn sie einstürzen, stürzen sie. Viele Ruinen, Baracken, Unterstände und Garagen wurden abgerissen, aber alles ist nicht zu schaffen. Es sind ja auch nur Teilstrecken der alten Straßen frei begehbar. Jahrelang hatte der Munitionsbergungsdienst zu tun, damit wir wenigstens ein Stück zurück erhalten von diesem riesigen Areal. Stückchenweise werde ich immer wieder mal was Neues zeigen. Es gibt auch für mich noch viel zu erforschen.
    Liebe Grüße zum Montag von Kerstin.

    [Antwort]

  10. Brigitte:

    Ist schon eine Sauerei, die da hinterlassen wurde. Es könnten ja auch mal Kinder dort herumstromern und etwas einbrechen. ist ja nicht jeder so vorsichtig wie du. Ich weiß nicht, ob ich mich da reingetraut hätte, auch wenn es sehr interessant ist. Aber wahrscheinlich häötte auch meine neugier gesiegt.
    Tschüssi Brigitte

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 14th, 2011 20:22:

    Liebe Brigitte,
    ich hoffe, dass dort keine Kinder allein rumstromern. Ist schon verlockend. Aber wenn ihnen niemand das Versteck zeigt, ist es nicht einfach zu finden. Es ist schon alles zugewachsen, von Weitem nicht auszumachen.
    Liebe Abendgrüße an Dich!

    [Antwort]

  11. Fred:

    Mensch, ich das spannend, ja was verbirgt sich hinter der Tür, also liebe Kerstin, nehme mal allen Mut zusammen und das entsprechende Werkzeug mit und dann lüfte das Geheimnis. Kann ja sein das dort ein Büro ist und der Schreiberling noch die letzten Berichte schreibt.
    Wie gesagt, die Tür juckt mich.
    Wieso wird man immer wieder gebremst, hier geht es nicht weiter, aber gerade dann will man weiter, niemand hält einen dort mehr auf, na gut man ist nicht versichert wenn man weiter vor geht, aber ein bisschen Risiko ist immer dabei, aber gerade das ist das Salz in der Suppe.
    Ein toller Rundgang, ich war dabei, vielen Dank.

    Liebe Grüße, Fred

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 14th, 2011 15:31:

    Lieber Fred,
    hinter der zugemauerten Tür war der Gang, von der anderen Seite konnte man es sehen – also nichts mit Versteck oder geheimen Dingen 🙁 Risiko würde ich niemals eingehen und verbotene Dinge mach ich auch nicht, da bin ich zu ehrlich. Hab schon ein schlechtes Gewissen, dass ich da überhaupt dran war, ja so blöd bin ich. Und da gerade am Bunker jede Menge kleine und größere riechende Hinterlassenschaften der Tiere zu sehen waren, haben wir laut miteinander geplaudert. Alleine hätte ich schnell das Weite gesucht.
    Sei ganz lieb gegrüßt von mir!

    [Antwort]

  12. Katinka:

    Hallo liebe Kerstin,
    das ist wirklich total interessant und macht auch nachdenklich. Du hast ja Recht, wenn Du schreibst, dass sich noch eine Menge gefährlicher Hinterlassenschaften überall befinden.Man hört ja immer wieder von Bombenentschärfungen.
    Allein wäre ich da auch nirgendwo reingegangen 😉

    Hab einen schönen Wochenstart.
    Liebe Grüße
    Katinka

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 14th, 2011 15:33:

    Liebe Katinka,
    dieses Areal, wo man hin darf, ist „sauber“. Aber wir bleiben ja auch schön auf den Wegen und rennen nicht querfeldein über den Platz. Da hab ich zuviel Bammel, dass doch gerade mal eine Kontrolle lang kommt. Wir könnten uns verstecken und leise sein, aber Johnny? Nee, Risiko muss nicht sein und was es am Rand zu sehen gibt, das reicht mir.
    Hab auch Du einen guten Start in eine hoffentlich etwas ruhigere Arbeitswoche, liebe Grüße von mir.

    [Antwort]

  13. Susanne:

    Schön sind die Überreste der Armee ja nicht, aber ich finde solche Hinterlassenschaften auch immer sehr interessant. Wie gut, dass man nicht alles weiß…..
    Alleine hätte ich mich allerdings auch nicht so nah an den Bunker getraut, doch mit Begleitung wäre ich auch hineingegangen.

    Hab eine gute Woche
    Susanne

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 14th, 2011 20:24:

    Interessant auf jeden Fall! Allein such ich solche Orte auch nicht auf, das hat noch nich mal mein Mann gesehen. Kann ich ihm also auch mal was Neues zeigen 🙂
    Liebe Grüße von mir zu Dir!

    [Antwort]

  14. Marianne:

    Das war jetzt ein ganz toler Spaziergang und doch nicht ganz ungefährlich, ich hätte mich da nie reingetraut.
    Werden denn die Bunker nicht irgendwann entfernt ??
    Hab eine gute Woche und herzliche Grüße

    Marianne ♥

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 15th, 2011 07:37:

    Liebe Marianne,
    es sind einfach zuviele Bunker und Bauten. Und direkt auf den Platz darf man ja nicht, da gibt es sicher noch unzählige. Aber wer weiß, vielleicht wird doch eines Tages alles umgekrempelt und zerstört.
    Liebe Grüße, hab einen guten Tag.

    [Antwort]

  15. Wolfgang aus Greifswald:

    … so hat in diesem Teil D-Lands jede Diktatur ihre BetonKultur hinterlassen. Ich selbst hab meine MilitärZeit zum Teil in genau so einem „Bonker“ gehockt, einem ziemlich großen sogar. Der Mittelteil zweigeschossig mit Unterkunftsräumen und einem kleinen Verstärkerraum, Übertragungsanlagen, Fernmeldetechnik, an der ich gearbeitet habe. Und rundherum um dieses ca. 40m lange „KernBauwerk“ gingen sternförmig sechs Fahrzeughallen von jeweils ca 50m Länge ab. Das war der größte Bunker in dieser Dienststelle, es gab aber noch 5 weitere kleinere, wovon in einem ein schnellaufender Schiffsdiesel für die NotStromversorgung eingebaut war. Über den Bunkern wucherte teilweise dichtes SanddornGestrüpp, wo wir die Früchte geerntet und SanddornSirup und Schnaps angesetzt haben. Meines Wissens ist diese doch recht ausgedehnte Bunkeranlage außer Dienst gestellt worden und ich weiß nicht, ob jetzt nicht vielleicht jemand da unten Champignons züchtet. Einstürzen werden die jedenfalls nicht. Sie sind erst in den Ende 70er Jahren errichtet worden und längst nicht so bröselig wie die RussenBunker bei KöBrü. Und entfernen kann sie so schnell auch keiner weils wohl keiner bezahlen könnte, den ganzen Beton da aus der Erde zu prökeln. Technisch ist es aber bestimmt kein Problem.
    Danke für Deine interessanten Bilder und paß auf, daß wenn Du da drin unterwegs bist, Dir nicht die Ohren brichst.
    Ganz liebe Grüße aus der schönsten Hansestadt am Ryck vom Wolfgang.

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 15th, 2011 15:04:

    Hallo lieber Wolfgang, na mit so einem Riesenbunker ist das ja kein Vergleich. Aber schon mal interessant da rein zu schauen. Bin ja nicht richtig drin gewesen, trau ich mich auch nicht.
    Danke für Deine ausführliche Schilderung Deiner „Dienstzeit“. Ein Cousin von mir war auch in einem Bunker während seiner Militärzeit, hat das nervlich aber nicht gut abgehalten da unten.
    Liebe Grüße schicke ich gen Norden, machts gut ihr Zwei!

    [Antwort]

  16. Karl-Heinz:

    Oh wie schön, alte Bunker.
    Als wir gegen ende des zweiten Weltkrieges (anfang 1945) nach Saaz – damaliges Sudetenland (Tschechen) – geflogen waren, haben wir Kinder den alten Männern geholfen Bunker in einen Berg zu bauen. Ich glaube, der ist nie ganz fertig geworden, denn die russische Armee hatte uns kurz danach überrannt.
    Die guten alten Zeiten. 🙂
    Alles eben ein Teil der neueren Vergangenheit.

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 16th, 2011 07:42:

    Ich bin überzeugt, dass diese Bunker auch alle mit Hand aufgebaut wurden, die vielen Erdwälle ringsum – meterhoch – wurden garantiert alle per Hand geschaufelt.

    [Antwort]

  17. nostalgische Kerstin:

    Hallo liebe Kerstin,
    ja das ist wahrlich gruselig!!!
    Aber auch hochinteressant und sehr geschichtsträchtig!
    Aber bei mir würde wohl auch die NEugierde vor der Furcht siegen und würd mir das anschauen.
    Was da Alles so vor sich gegangen ist, was dort alles passiert ist?
    LG Kerstin

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 18th, 2011 07:47:

    Genau diese Gedanken habe ich immer bei alten Häusern und Objekten: wie es da so zugegangen ist, wer hier was gemacht hat.
    Liebe Grüße von Kerstin.

    [Antwort]

  18. Ronny:

    Hallo Kerstin
    Ich bin zu Pfingsten auch die Strecke die du oben beschrieben hast langgewandert aber den Bunker hab ich leider nicht gesehen.:-( Kannst du mir sagen wo der ungefähr ist, weil ich dieses Wochenende mit meinem Sohn nochmal da lang wandern will.
    Liebe Grüße
    der Ronny

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Juni 8th, 2012 08:07:

    Man sieht ihn vom Weg aus nicht, muss wissen wo er ist. Mail an Dich folgt. Danke fürs Reinschauen.

    [Antwort]

  19. Chris:

    Hi …. bin auch selber schon 2 mal den von dir beschrieben Weg abgelaufen und habe ihn auch selber nie gesehen .. ich würde mich also auch mal gern auf die Reise machen. Kannst du mir auch den Standort zukommen lassen ? Mfg Chris

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Oktober 1st, 2017 11:55:

    Hallo Chris. Ich bin da schon Jahre nicht mehr gewesen und kann den Weg auch schlecht beschreiben. Man muss vom Parkplatz aus gerade laufen, dann links auf die Plattenstraße. Und ganz am Ende (Schranke) wieder links durch den Wald. Der Bunker lag versteckt, man musste vom Weg abweichen. Aber Vorsicht, da gab es einen Jägerstand am Bunker und überall war die Erde aufgewühlt von Wildschweinen. Besser kann ich es leider nicht beschreiben, würde den Weg allein wahrscheinlich jetzt auch schlecht finden.
    Danke fürs Reinschauen.

    [Antwort]

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